Im Gegenzug rücken die Necrons vor, der Ballistus wird von der Doomsday Ark und einem Triarch Stalker beschossen und überlebt. Der Eversor wird von Technomancer/Wraiths gecharged und zerstört. Aber ich habe die Gelegenheit für Uriel genutzt und mit einer Heroischen Intervention die Wraith/Technomancer gecharged. Mit dem Precision Strat konnte ich den Technomancer rausnehmen, auch wenn ich den Trupp am Ende verloren habe.
Der Nightbringer schockt vor meine Linien (Rückraum wurde ja von den Scouts gescreent) und schafft den Charge auf meinen Gravis Captain. Der wird zerfetzt und der Nightbringer konsolidiert in die Scouts (verdammt, dass nächste Mal größeren Abstand halten). Damit habe ich meinen Homemarker verloren 🙁
Im meinem 2. Zug kommen alle Reserven bis auf die Eradicators (die finden keine gute Position).
Intercepters und Centurion Devastors schocken links vor den gegnerischen Homemarker und vernichten die Command Barge (Assassination, Yeah). Der Triarch Stalker überlebt mit 3 LPs und der Reanimator wird angekratzt.
Die Scouts fallen zurück und der C'tan frisst das Feuer der Sternguards (Anti-Monster 5+ mit Devastating), znd des Stormspeeder. Danach wird er noch von Guilliman gerammt und mit Sustained Hits Strats zerstört. Hat wirklich genau gereicht, um den C'tan auf 0 Punkte zu bekommen). Leider stehen Guilliman und die Sternguards nun sehr ungünstig hinten rechts bei meinem Homemarker.
Die Necrons rächen sich dafür und vernichten mit der Doomsday Ark, den Lokhust Destroyer und den Ophydian meine Interceptors und 4
Centurion Devastors. Uriel fällt gegen die Wraiths.
Der letzte und entscheidendende Zug. Die beiden Centurion Devastors vernichten den Triarch Stalker und zerquetschen einen Ophydian. Stormspeeder und Sternguards vernichten den 2. Triarch Stalker. Guilliman verkackt einen riskanten Charge und macht nichts.
Die Eradicators schocken vor die Wraiths, können aber nur 3 erledigen.
Am Ende halte ich nur meinen Homemarker. Die Necrons halten ihren Homemarker (mit 1 OC mehr) und 3 weitere Marker.
Fazit:
Armee muss besser mit ihrer Disposition zusammenpassen. Das Verständnis der Dispositions und das Verständnis, wie man selber punktet (und auf Pro Ebene wie der Gegner punktet und wie man das verhindert) ist das A und O in der 11. Edition.
Ich habe im meiner 1. Runde quasi gar nicht gepunktet und in den folgenden Runden nur wenig. Und ich konnte die Flayed Ones auf dem rechten Objective hinter der Wand noch daran hindern, jede Runde ihre Action für VPs zu machen.
Das Layout in der Theorie und in der Praxis sind 2 Welten. Man sieht es so auf dem Display nicht wirklich, aber es gibt viel weniger lange Sichtkorridore. Da darf man nicht zögerlich hinten warten.
Ich habe den Eversor infiltrieren lassen. Warum?
Weil er es kann und ich außer den Scouts nichts anderes hatte. Großer Fehler, denn der hält nichts aus wenn er selber gecharged wird. Am besten hinter einer Geländezone warten und dann bei einem passenden Ziel die 15" Move + Charge nützen.
Mit 2 Doomsday Arks, dem Nightbringer, dem 6er Lokhust Destroyer/Lors und den Technomancer mit Wraiths/Cryptothralls und Reanimator dahinter hatte mein Gegner 5 Units, für die ich einzeln fast das komplette Schadenspotential meiner Armee in 1 Runde gebraucht hätte.
Und selbst die Triarch Stalker und Command Barge sind noch relativ zäh.
Meine Liste hatte in der Praxis einfach zu wenig Schadensoutput, um hier rechtzeitig aufzuräumen und die Objectives freizuhalten.
Da braucht es einfach eine andere Strategie. Mehr auf meine eigene Disposition zugeschnitten.