Also der Carnifex ist wohl die letzte Einheit die eine Überarbeitung braucht, denn der macht seinen Job (Panzerkillen) mehr als gut. Auch verstehe ich nicht warum man sein Nahkampfpotenzial erhöhen muss, weil er von Energieklauen Bossen weggehauen wird. 🙄 ... Mal ehrlich selbst bei Panzern ist irgendwann schluss wenn genug Infantrie mit Sprenggranaten oder M. Bomben an ihnen dran ist, warum sollte der Carni der ohnehin schon deutlich widerstandsfähiger als alle vergleichbaren Modelle in anderen Armeen ist, jetzt noch gefährlicher im Nahkampf werden? Ich würde persönlich einen größeren unterschied zwischen Schuss und nahkampf Carni machen, was auch das einzigste für den knotzen wäre, was ich mir vorstellen könnte.
Immo brauchen nur 2 Einheiten wirklich eine Verbesserung und das sind Krieger und Ganten evtl. noch der Liktor, doch die Vorschläge die bezüglich dieser Modelle gemacht werden, lassen meine Haare grau werden. Ich frage mich langsam ob das Turnier (das heißt der kompromisslose Wettkampf um Sieg und Niederlage) mittlerweile nicht zu sehr die Anforderung an einen neuen Codex beeinflusst, da die Tyras in Freundschaftspielen noch gut funktionieren. Wenns natürlich auf Teufel komm raus auf Gewinnen geht, stinken sie gegen neuere Armee freilich ab, aber da gehts mir mit Imps im vergleich zu Space Wolves und feindliche Imps auch nicht anders.
Ich denke das langsam aber sicher der Spass am spielen verloren geht da es immer nur noch um Sieg, sieg, sieg geht und die möglichst härteste ARmee liste zu haben. Vorher taugt die Armee nichts. Dass die meisten neuen dexe dann noch auf ein bis zwei auswahlen reduziert und sie deswegen als gut oder imba bezeichnet werden ist doch ein trauiges beispiel dafür wohin es mit dem Hobby geht. Im Prinzip sieht jede imperiale Armee mittlerweile gleich aus, wenn ich im GW bin. Viele Walküren und Vets mit Spezialwaffen oder Mechsturm, was anderes können die Imps nicht, zumindest wenn es nach diesen spielern geht, da normale soldaten zu schwach, panzer zu anfällig, schablonen zu unsicher und sentinels zu leicht zerschossen werden.
Das sagt ein Turnierspieler in irgendeinem forum und alle werden zu ja-sagern und verkaufen das als neue ultimative Weisheit an jeden der es nicht besser weiß. Neuestes Beispiel diese komische neue Psikraft der Space wolves wo jeder rumheult das sie dermaßen übel ist dass alles zu spät ist. Klar ist sie übel und weil sie so übel ist, macht auch jeder gleich seine 4 HQ auswahlen damit voll damit er sie vier mal einsetzen kann. Daraufhin schreien die Tyranidenspieler das ihre Carnis vollkommen nutzlos werden, da sie ja gleich rausgesnipert werden und wollen sporenlandungskapseln mit sofortigen Angriff für ihre Käfer, damit man wegen dieser Psikraft auch gleich noch alle anderen armee vom Feld räumen kann.
Ich weiß nicht obs nur ich so sehe, aber ich finde diese entwicklung trauig, denn viele spieler wollen nur noch auf turnieren eine möglichst hohe Platzierung erreichen können und das am besten in dem sie die gegner schon im ersten zug chancenlos vom feld rotzen. Es wird sich kaum darüber gedanken gemacht, wie der Fluff besser umgesetzt werden kann, damit die Armee sich auch so spielt wie sie hintergrundtechnisch gedacht ist. Ein neuer Dex wird beim erscheinen förmlich seziert und auseinandergenommen um die ultimative Combo zu finden und dann setzen sie 90% der spieler ein, sobald sie sich bewehrt hat, was eintönige Armeen zur Folge hat. Das jetzt allmählich die Nidzilla armeen eine auf die Nase bekommen, weil es genug dagegen gibt, ist hier ein weiteres beispiel.
Früher knallhart, da kaum genug Panzer oder sonstiges den anderen armeen zur verfügung standen um diese elitekäfer wirksam zu bekämpfen. Jetzt wo die Riesenkäfer fallen und niedergemacht werden, schreien die Spieler nach +2 Sensenklauen die nix mir kosten und am besten umsonst sind, 10 LP, Ewiger Krieger für fexe und schiess mich tot. Eine wie ich finde bedauernswerte entwicklung die mehr und mehr beweißt das der Geist des Spieles und angenehme Spielabende leider aussterben.