So ... hier nun das erste Kapitel meines neuen Hintergrundes. Ich hoffe er weiß zu gefallen:
- Kapitel 1: Der Fall von Andora
Am äußersten Rand des Sartenja Sektors lag einst ein Planet von primitiver Schönheit. Unerschlossen und unberührt von den Imperialen Streitkräften gedieh hier das leben und eine einfache Kultur stolzer Barbaren Stämme. Das Leben auf Andora war hart und nur der Starke vermochte es, sich einen eigenen Landsitz und eine Familie zu erkämpfen. Die Kultur der andorianischen Barbaren verehrte alte Götte und pflegte die Landwirtschaft neben der Viehzucht und Jagd. Innerhalb dieser Gesellschaft standen Krieger und Schamanen an der Spitze, denn sie waren es die Ehre der Stämme verteidigten und deren Geschicke mit Axt und weißen Worten leiteten. Andora wäre sicher ein großer Gewinn für die Imperialen Streitkräfte des Sartenja Sektors gewesen, denn er bot reichlich Bodenschätze und eine kampferprobte Bevölkerung die immer wieder untereinander Kriege und Feldzüge führten, wodurch neue Reiche entstanden oder zerfielen. Doch obwohl das Oberkommando sich der Präsenz des Planeten bewusst war, so stufte man den Planeten als noch nicht wichtig genug ein, da man zunächst ein Imperiales Machtzentrum in der Mitte des Sartenja Sektors erreichten wollte, das vor allem Valderan, den neuen Regierungssitz der Imperialen Truppen und Helphan, Heimatwelt der Space Marines vom Orden der Iron Wings beinhaltete. Während die umliegenden Planeten wie Himalis und Cantharis bereits erobert und in die Imperiale Infrastruktur eingegliedert wurden, blieb Andora von den Wirren des Eroberungsfeldzuges von Maralius Dhalk vorerst verschont und geriet langsam in Vergessenheit. Doch aus der Endlosigkeit der Galaxie kam ein neuer Eroberer, der schon einmal den Sartenja Sektor heimgesucht hatte: Die Phantomflotte Nonius.
Angriff auf Andora
Halb verhungert und am Ende ihrer Kräfte hatte sich die Schwarmflotte zurück in das Sartenja System gekämpft. Wo immer es die Schwarmflotte nach ihrem plötzlichen Verschwinden während des ersten Sartenja Krieges verschlagen hatte, es hatte die Ressourcen der Schwarmflotte nahezu aufgebraucht und Andora war die einzige Chance diese Ressourcen zu erneuern und Nonius dabei zu helfen ihre Verluste auszugleichen. Die Andorianer waren selbstverständlich nicht darauf gefasst, aus dem Himmel angegriffen zu werden und als die ersten Landungssporen einem Meteoriten Schauer gleich vom Himmel stürzten, muss es beinahe wie das Ende der Welt gewirkt haben. Schamanen begannen von der Strafe der Götter zu Reden und Panik machte sich unter der Bevölkerung breit, die derart alptraumhafte Kreaturen noch nie zu Gesicht bekommen hatten. Innerhalb weniger Tage verwüsteten Termaganten, Hormaganten und Gargylen ganze Landstriche und schleiften die Toten Körper von Mensch und Tier in die Brutschleimbecken um neue Krieger zu erschaffen. Ein entschlossener Angriff hätte die stark angeschlagenen Truppen der Schwarmflotte vielleicht niederwerfen können, doch die Bewohner Andoras waren zu verängstigt um sich den Tyraniden entschlossen entgegenzustellen und Nonius achtete genau darauf das die Angst in den Herzen seiner Gegner ein stetiger Begleiter wurde. So gelang es den Andorianern zunächst nicht sich gegen die Schwarmkrieger effektiv zu Wehr zu setzen. Obwohl einige Kriegsherren den Kampf gegen die Tyraniden aufnahmen, waren sie doch nicht effizient genug in ihren Strategien, sodass sich die Schwarmflotte zwar langsam erholte aber immer noch zu besiegen war, sollte es denn gelingen die rivalisierenden Stämme zu einen und gemeinsam gegen den Feind vorzugehen. Dies schien jedoch angesichts des stolzes der einzelnen Sippen unmöglich und so erkaufte sich die Schwarmflotte immer mehr Zeit um ihre Reihen zu verstärken und sich Andora Stück für Stück einzuverleiben. Andora brauchte einen Helden, der den Stämmen wieder Hoffnung gab und sie gegen die Tyraniden ins Feld führte … Die Andorianer fanden diesen Helden in Ranulf Steinbrecher …
Ranulf Steinbrecher
Ranulf war der Erstgeborene Sohn von Arnulf Bärentöter, dem König des größten und mächtigsten andorianischen Reiches. Bereits als Jüngling wurden ihm große Taten von den Schamanen vorhergesagt und in dieser dunklen Stunde am Rande des Weltunterganges, war es geradezu eine Fügung des Schicksals das es Ranulf als erstem Andorianer gelang, einen Tyranidenkrieger zu töten, die vorher selbst die besten Krieger nicht bezwingen konnten. Durch den Tod des Kriegers gerieten die kleineren Organismen in Unordnung und Ranulf trieb die Termaganten zurück in die Wälder womit etwas geschah, was keiner mehr für möglich gehalten hatten: Die Andorianer hatten eine Schlacht gegen die Tyraniden gewonnen. Mit diesem Sieg stieg die Popularität des jungen Mannes in nahezu unbekannte Höhen. Schamanen priesen seinen Namen und bezeichneten ihn als Auserwählten während Könige anderer Länder ihn mit Gold und Frauen überhäuften nur in der Hoffnung er würde ihre Armeen in die Schlacht führen um sie vor den Weltenfressern zu schützen. Doch Ranulf wusste das es nicht so einfach war. Die Schlacht die sie gewonnen hatten, war Verhältnismäßig klein und unbedeutend gewesen, doch es war eben jener Funke den das Volk von Andora brauchte um sich aus seiner Starre zu befreien. Die kleine Schar die er führte, würde nicht ausreichen um die Tyraniden noch einmal zu besiegen, geschweige denn Andora zu retten, weshalb er begann Rekruten für seine Armee zusammenzustellen. Doch hier machte ihm erneut die Rivalität der einzelnen Sippen einen Strich durch die Rechnung. Die Könige der einzelnen Reiche waren nicht gewillt Truppen abzugeben und so ihre Verteidigung zu schwächen, weshalb Ranulf sich gezwungen sah in seine Heimatstadt zurück zu kehren und seinen Vater um Unterstützung zu bitten. Dort erhielt er jedoch die Nachricht dass sein Vater von den Tyraniden bei einer Schlacht nicht weit von hier getötet worden war und nun sein Onkel das Reich regierte. Aroed lehnte die Bitte um weitere Truppen, mit der Begründung ab, dass er sein Reich schützen müsse und nicht gewillt sei, seinen Rivalen einen Vorteil zu verschaffen. Selbst in Zeiten der größten Not waren die Könige von Andora noch immer eher um ihre Macht als um das Überleben an sich besorgt, was Ranulfs Glauben schwer traf und zu einem gefährlichen Schritt zwang. Er forderte Aroed zu einem Kampf um die Krone nach alten Blutrecht heraus, wohlwissend das Aroed kein Mann des Schwertes, sondern ein Mann des Wortes war. Aroed akzeptierte jedoch überraschenderweise und benannte einen Stellvertreter der an seiner Stelle kämpfen sollte. Dieser Stellvertreter stellte sich als Ranulf`s eigene Mutter heraus, wodurch klar wurde, das Aroed darauf spekulierte das Ranulf wohl nicht in der Lage war, seine eigene Mutter zu töten. Sehr zum entsetzen Aroeds stürzte sich diese jedoch bereitwillig in das Schwert ihres Sohnes, übergab diesem dadurch die Krone und entmachtete Aroed, der kurz darauf von Ranulf erschlagen wurde. Obwohl Ranulf seine komplette Familie verloren hatte, hatte er nun die Macht Bündnisse auszuhandeln und Zugeständnisse zu machen, die seine Armee vergrößern sollten. In den folgenden Monaten errang er große Siege gegen die angeschlagenen Tyraniden und die Schwarmflotte begann unter dem Ansturm der Andorianer zu wanken. Für eine gesättigte Schwarmflotte währe ein Emporkömmling wie Ranulf sicherlich keine Herausforderung gewesen, doch die Ressourcen waren Knapp und die Krieger der Schwarmflotte geschwächt. Es fehlte die Biomasse und die Zeit sich an die Gegebenheiten der Welt anzupassen und mit jedem Sieg Ranulfs wurden die Schwarmkrieger durch die verwehrte Biomasse schwächer. Komplexere Organismen verschwanden und bald kämpften nur noch Ganten und Absorber, die von vereinzelten Kriegern geführt wurden gegen die Andorianer. Um das Überleben der Schwarmflotte zu sichern, musste Ranulf um jeden Preis getötet werden. Mit den wenigen Ressourcen die Nonius noch zu Verfügung hatte, schuf die Schwarmflotte eine letzte Waffe gegen die Starrköpfigen Andorianer …
Der Herold der Phantomflotte
Ranulf hatte die führungslosen Tyraniden unterdessen aus den Bevölkerungsreichen Gebieten wieder in die Wildnis getrieben. Mit dem Wissen, dass die größeren Tyranidenkrieger wohl die Anführer der Bestien waren, unterbrach er unwissentlich die Synapse als er und seine von ihm ausgebildeten Offiziere diese töteten. Die kleineren Termaganten begannen sich zu verkriechen und nur noch zu kämpfen wenn sie entdeckt wurden und beinahe schien es so, als sei Andora gerettet worden. Doch in der Finsternis der Wälder hatte eine neue Kreatur das Licht der Welt erblickt. Nonius war nicht in der Lage einen Schwarmtyranten zu erschaffen, weshalb sie improvisieren musste um einen neue Art von Anführer zu kreieren. Diese Bestie war mit einer beängstigenden Form der Schläue versehen und deutlich widerstandsfähiger als die Tyranidenkrieger. Sie wurde mit den besten Waffen, die sich die Schwarmflotte noch leisten konnte ausgestattet und verfügte über ein Bösartiges Gift, dass selbst die stärksten Krieger durch einen kleinen Kratzer töten konnte. Diese Bestie übernahm das Kommando über die versprengten Tyranidenstreitkräfte und holte zum Gegenschlag aus. Die kleineren Kreaturen, die vorher für Ranulf`s Krieger so leichte Beute gewesen waren, wurden nun wieder deutlich effizienter und begannen erbitterten Widerstand zu leisten. Mit einem Mal hing das Kriegsglück in der Waage, da Ranulf sich plötzlich einem Gegner gegenübersah, der nur seinetwegen erschaffen worden war und seine Taktiken genau zu kennen schien. Die Tyraniden konnten den nahen Sieg der Andorianer abwenden und erneut in die Offensive gehen. Krieger die sich dem neuen General der Tyraniden entgegenstellten und versuchten ihn auf bewährte Weise zu töten wurden rasch von seinen beiden Hornschwerter niedergestreckt, als würde er ihre Vorgehensweise schon zig mal erlebt haben, was aber für die Andorianer unmöglich erschien, da ja jeder Tyranidenkrieger erfolgreich erledigt worden war. Der neue Gegenspieler stellte Ranulf vor dessen größte Herausforderung, doch nicht einmal die Schamanen konnten Ranulf helfen, wie er einen solchen Feind bezwingen sollte. Unterdessen hatte der, mittlerweile als Klingentod bekannte, neue Feind die Verhaltensmuster seines Feindes weiter analysiert und kam zu dem Entschluss dass der Tod der Offiziere und Schamanen, die Ranulf unterstützten, diesen mehr und mehr seines Rückhaltes berauben und so die Allianz auseinanderbrechen ließe. Um diese Aufgabe zu bewältigen stellte Nonius seinem Herold eine spezielle Züchtung von Venatoren, die als die Andorianischen Jäger bekannt wurden, zur Seite und unter der Leitung von Klingentod begannen diese Assassinen den Beraterstab um Ranulf zu ermorden. Innerhalb der Gesellschaft von Andora war es eine große Schande zuzulassen, dass einem Schamanen leid geschah und den Tod dieser heiligen Männer und Frauen zuzulassen war schon fast ein sicherer Verstoß von der Gesellschaft. Als die Schamanen nun den Klauen der Andorianischen Jäger zum Opfer fielen und seine Offiziere von Klingentod erschlagen wurden, zerbrach die Streitmacht Ranulfs durch die aufkeimende Missgunst der übrigen Herrscher und nur seine treuesten Anhänger blieben noch an seiner Seite. Er wurde zum Geächteten erklärt und seiner Königswürde beraubt, wodurch er kaum noch Befehlsgewalt und Möglichkeiten hatte. Gebrochen aber noch nicht besiegt ritt Ranulf schließlich zu einem alles entscheidenden Angriff auf die Hauptstreitmacht der Tyraniden in der Hoffnung Klingentod zur Strecke zu bringen und das Kriegsglück noch einmal zu wenden. Alles was ihm noch zur Verfügung stand hatte er hierfür aufgeboten und unzählige Gefallen wurden eingelöst um einen letzten Angriff gegen die Tyraniden zu führen …
Die Schlacht im Todesmoor
Die von Ranulf angestrebte Entscheidung sollte im Todesmoor stattfinden, einem Ort voller Tücken und Gefahren, die uneingeweihten Personen schnell zum Verhängnis werden konnten, wenn sie nicht wussten wie sie sich innerhalb des Kilometerlangen Moores zu bewegen hatten. Ranulf und seine Späher waren jedoch mehr als geübt sich in diesem Ort zu bewegen und so zog Ranulf die klaren Schlüsse das die auf dieser Welt unerfahrenen Weltenfresser ihm in die Falle gehen würden. In den folgenden Wochen lieferten sich die berittenen Krieger von Ranulf ein tödliches Katz und Maus Spiel mit Venatoren und Gargylen um „zufällig“ den genauen Standort seiner sich sammelnden Truppen zu verraten. Ob Klingentod wirklich auf diese Falle hereinfiel oder ob er bewusst die Konfrotantion mit Ranulf suchte wird man wohl nie erfahren, doch tatsächlich setzte sich der Schwarm in Bewegung um die tapferen Krieger Andoras in den Mooren anzugreifen. Ranulf hatte sich soviel Zeit wie möglich erkauft um sich gebührend auf die Schwarmkrieger vorzubereiten und das Schlachtfeld nach seinen Wünschen zu modifizieren. Als die ersten Truppen der Tyraniden auf dem Schlachtfeld erschienen und auf die Andorianer zustürmten, wurden diese prompt von einem Pfeilhagel empfangen, während die Tyraniden diesen Angriff mit ihren lebenden Waffen beantworteten. Auf beiden Seiten begannen sich die Verluste zu häufen, als die Schlachtlinien aufeinander prallten und sich Hormaganten mit ihren Sensenklauen einen Weg durch die Andorianer hakten nur um im Gegenzug von Streithämmern und Äxten niedergeschlagen zu werden. Den Andorianer gelang es immer wieder vereinzelte Rotten in die Sümpfe zu treiben, so dass diese im Moor versanken oder stecken blieben, so dass sie leichte Beute für die Barbaren wurden. Doch trotz dieser Erfolge drängten die Tyraniden die Andorianer zurück und machten allmählich Boden gut. Was jedoch wie die nahende Niederlage aussah war jedoch ein gewagter Schachzug Ranulfs, der die Tyraniden über eine verborgene Brücke lockte und sich von ihnen in die Enge treiben ließ. Mit dem Moor im Rücken, keinerlei Fluchtmöglichkeiten und den wütenden Tyraniden direkt vor sich schien das Schicksal Ranulfs besiegelt. Klingentod selber führte den Sturmangriff auf die Andorianer die im letzten Augenblick die Brücke zum Einsturz brachten und so einen Großteil der gegnerischen Armee im Moor versenkten. Als Klingentod fauchend, wild um sich schlagend und von mehreren Bolzen getroffen im Moor verschwand ertönte lauter Jubel und sofort nahmen die Andorianer die verbliebenen Tyraniden mit ihren Bögen unter Beschuß, während sich andere voller Zorn auf die wenigen Tyraniden warfen, die ihre Uferseite erreicht hatten. Äxte spalteten die Köpfe von Termaganten und Hormaganten gleichermaßen und das Blut der Tyraniden färbte die Moore in einem fremdartigen Ton, als die Andorianer ihre Wut an ihnen ausließen. Überraschenderweise wankten die kleineren Tyraniden jedoch nicht, sondern kämpften im Gegenteil verbissen weiter, was die Andorianer angesichts der früheren Kriegsereignisse zu verwirren begann. Immerhin reichte der Tod der Tyranidenkrieger aus um die Feinde in Unordnung zu stürzen, doch dieses Mal schien es nicht der Fall zu sein. Ranulf versuchte weitere Tyranidenkrieger zu erspähen, doch es waren keine weiteren Anwesend. Irgendwas stimmte nicht. Hatte er etwas übersehen? Wirklich bewusst wurde ihm sein Fehler erst, als Klingentod hinter der Andorianischen Schlachtreihe zusammen mit allen bereits im Moor versunkenen Schwarmkriegern auftauchte. Klingentod hatte seinen Tod vorgetäuscht um im Moor die Andorianische Schlachtlinie zum umgehen und nun aus dem Hinterhalt zuzuschlagen. Auf Klingentods stillen Befehl sprangen nun die Tyraniden auf der anderen Seite ins Moor um die bereits kämpfenden Artgenossen zu unterstützen, wodurch Ranulf und seine Männer in die Zange genommen wurden. Was für Ranulf als die letzte Chance auf einen Sieg erschien wurde nun sein Grab. Die Tyraniden kannten keine Gnade und schlachteten Ranulfs Kämpfer mit kaltblütiger Grausamkeit ab. Auf dem Höhepunkt des Massakers trafen Klingentod und Ranulf im Zentrum der Schlacht aufeinander. Mutig warf sich der mittlerweile gealterte Krieger auf seine Nemesis und deckte diesen mit einem wilden Hagel von Schlägen ein die Klingentod ein klaffende Wunde in seiner Seite zufügten. Klingentod wehrte Anschließend einen weiteren Angriff seines Gegners ab und verätzte den Krieger mit einer aggressiven Säure, gegen die Ranulfs Rüstung keinen Schutz bot. Ein Hornschwert zerschmetterte anschließend den Schild Ranulfs ehe die zweite Klinge hervorschnellte und den Kriegsherrn direkt in der Brust traf. Schwer getroffen sank Ranulf vor Klingentod auf die Knie und zwang sich dem Biest in die Augen zu blicken, das sich siegreich über ihm erhob. Mit einem Schwur der Rache auf seinen Lippen starb Ranulf, der Verteidiger Andoras durch die Schwerter des Heroldes der Phantomflotte … Die Schlacht im Todesmoor war verloren.
Nonius triumphiert
Nach dem Tod von Ranulf brach die Moral der Andorianer zusammen und die ohnehin schon wackelige Allianz zerfiel endgültig in unterschiedliche Splittergruppen die versuchten Andora wieder gegen den gemeinsamen Feind zu vereinen, doch niemand der nachfolgenden Kriegsherren war so wortgewandt und geschickt darin die Generationenlangen Blut- und Familienfehden zu unterdrücken wie Ranulf. So bildeten sich unterschiedliche Fraktionen die ihre eigenen Vorstellungen der Kriegsführung gegen den unbekannten Feind in die Waagschale warfen und wenngleich es kleinere Erfolge gab, so hatte Andora mit Ranulf doch ihren wahren Beschützer verloren. Die Schwarmkrieger waren unter der Führung Klingentods gegenüber den Andorianern gnadenlos und jede Fraktion kämpfte und starb für sich alleine, wodurch die Schwarmflotte immer mächtiger wurde. Lediglich die Trutzburg Grimmhagen konnte der Schwarmflotte unter der Führung der engsten Vertrauten von Ranulf kurzzeitig standhalten, doch war auch dieses letzte Aufbegehren vergebens. Wenige Wochen nach dem Tod des Kriegsfürsten, lagen die Krieger von Andora Tod am Boden, ihre alten Statuen zerschmettert und ihre Welt bereit zur Absorbierung. Nonius fraß sich an Andora satt und vergrößerte seine Streikräfte um weiter in Richtung Sartenja vorzustoßen. Nachdem die Schwarmflotte weiter gezogen war, blieb von Andora nur ein karger Felsen übrig, der all seiner Biomasse beraubt worden war und in keinster Weise mehr an die Stark bevölkerte Welt erinnerte, der er einst war. Doch etwas regte sich unter der Erdoberfläche … Etwas das nicht gewillt war Nonius so davonkommen zu lassen. Eine alte Macht, die nur die wenigsten Sterblichen begreifen konnten. 1 Jahr nachdem Andora gestorben war, riss mit einem Ohrenbetäubenden Wutschrei der karge Felsboden auf. Blutrote Rauchschwaden stiegen aus der Planetenwunde auf und mit einem finsteren Knurren erhob sich eine massige Gestalt aus dem Boden. Gekleidet in einer Arkanen Rüstung mit goldenen Verzierungen und einer ledernen Haut die wie frisch vergossenes Blut glänzte, hob das Monstrum eine gewaltige Axt über den Kopf und brüllte seine Herausforderung in die Sterne hinaus. Andora war vielleicht tot … doch der Wunsch nach Rache an der Schwarmflotte lebte weiter …
*fortsetzung folgt*