Unbound Armies - Spielen wie mit der zweiten Edition?

Das mit absprechen ist sehr löblich , allerdings läd das auch oft zum beschei??en ein .
In mein 20 Jahren des 40k spielen Jahren hat sich noch nie jemand " vorschreiben " lassen wie gespielt wird, immer mit den Argument das beschneidet denn Spiel Spass .
Wenn sich dann doch jemand auf Gentlemen agreements einlies gabs immer kotzige Listen .
Die Vorstellungen eines entspannen Spiels haben unendlich viele Interpretations möglichkeiten was sowas wie absprechen fast unmöglich macht .

Wenn man dann mit einer 08 15 Liste gg eine leicht verschlechterte Turnierliste ran muss kann man nicht mehr von Spass reden .

Ich persönlich spiel nur noch in 2 der 5 PB TT Vereine weil ich da weiss was gespielt wird, und entsprechenden Down oder Upgraden kann.
Mit denn zock ich schon Jahre und hab dort relativ gut gebalancede Spiele , die anderen Vereine meide ich hingegen wie die Pest .
 
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Stimme dir da zu WarmasterH. Meine Devise ist hart, aber fair. Fairness und respektvoller Umgang sind das wichtigste. ABER Fahrzeuge quer stellen, drehen und dann fahren ist kein bescheißen! RAW und RAI vollkommen omay und sehe ich auch als taktisches Element!

Ja da hast du recht, Entschuldige. Das ist RAW und RAI so korrekt. Ich hatte mich zu kurz gefasst, ich meinte die Rotation rechts oben:

doomwagon.png


Also eine Drehung über die Hülle und nicht über die Mitte des Fahrzeugs. Und man trifft immer noch auf Leute die an der Front die Distanz messen und dann bis ans Heck vorfahren. Sollte auch nur ein Beispiel dafür sein, daß man aufpassen muss, daß nicht zuviel bewegt wird, was dem Spiel mindestens genau so viel schadet wie Unbound es könnte, wenn man es darauf anlegt
 
Das ist eigentlich im Regelwerk schon als nicht erlaubt gekennzeichnet...probieren kann mans ja mal. Wenn man solche Typen direkt mit Gameloss abfertigt legt sich das recht schnell.

@Old Faithful: Da liegt der Hund begraben. Es kommt drauf an was BEIDE Seiten daraus machen. Man muss nicht dem Gegenüber seine Liste schreiben, aber gewisse Rahmenbedingungen kann man vereinbaren.

Keine Flieger, keine Lord of War, maximal 1 Riptide....etc.

Aber selbst wenn man die Liste kennt, gibt es immer noch sehr viel Gestaltungsspielraum WIE man sie spielt.

Und wenn der Gegenüber sich nicht an Absprachen hält oder unkkoperativ ist spielt er nicht gegen mich. Braucht man auch keine Diskussion. Man muss dererlei "Typen" konsequent aus der "nomalen" Spielgemeinschaft ausschließen. Und wem das zu hart klingt: Vielleicht selbst auf der Seite der Ausgeschlossenen? Warum nur ? 🙄
 
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Vielleicht selbst auf der Seite der Ausgeschlossenen? Warum nur ? 🙄

Willst du auf was bestimmtes anspielen oder mich einfach nur etwas trietzen ? 😀

Ich persönlich spiel nur Harte Listen auf Turnieren , ansonsten spiel ich ziemlich bunte Listen .die kein grossartigen Konzept folgen .
Allierte , Dopplungen , Doppel AOPs und Befestigungen sind mir häufig zu blõd .
 
@CG

Das war worauf ich hinaus wollte, die soziale Komponente darf man nicht ignorieren. Turniere können das Thema handhaben, indem sich die Spieler nach jedem Match in mehreren Aspekten bewerten

- Ausbalancierte Armee oder Win-at-all-cost?
- Wurde Wert auf eine flufftreue Auswahl gelegt?
- Fairplay oder Regelfuchserei?
- Mir machte das Spiel gegen ihn/sie Spaß?

und die Bewertungen sollten eine deutliche Auswirkung auf die Turniererplatzierung haben. Das würde 40k gut tun

Außerdem kann so jeder seine Vorstellung vom Spiel einbringen. Irgendwelche Spamlisten werden runtergevotet und gut ist
 
Willst du auf was bestimmtes anspielen oder mich einfach nur etwas trietzen ? 😀

Ich persönlich spiel nur Harte Listen auf Turnieren , ansonsten spiel ich ziemlich bunte Listen .die kein grossartigen Konzept folgen .
Allierte , Dopplungen , Doppel AOPs und Befestigungen sind mir häufig zu blõd .


Ersteres. Wenn man so gewisse Postings beobachtet vor bzw. nach 7. Edition erkennt man gewisse Tendenzen, nicht bei dir aber ganz allgemein.

Schade fürs Spiel als solches aber wie wir bereits festgehalten haben kann man solche Leute auch umgehen.

@WarmasterH: Kann natürlich aber auch ausgenutzt werden. Kumpel von mir (Kategorie Weichei, gemütlich und kooperativ) wurde als absoluter Assi bewertet und kam dadurch nur auf Platz 5 eines Turnieres. Des Pudels Kern: Alle vor ihm platzierten hatten Bewertungen unter aller Kanone für den jeweiligen Gegner abgegeben. Und es zeigt sich einmal Spack, immer Spack.

Was die Orgas bzw auch im Freundschaftsspiel die Community nicht von der Aufgabe entbindet gewissen Tendenzen entgegenzuwirken. Ganz neutral formuliert, ich denke es ist klar was ich meine.
 
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Richtig, solche "weichen Wertungen" lassen sich vor allem leicht missbrauchen - wobei einiges von dir als negativ bewertetes in meinen Augen fraglich ist:

- Ausbalanciert Vs. Win -> Es geht hier um ein Turnier - zudem ist das Listenschreiben teil des Spiels (es legt die Strategie fest) - ich mag bestimmte Listen auch nicht; insbesondere wenn sie Plumb auf Überlastung setzen (weshalb ich ja auch Beschränkungen gut heiße) aber dieses ständige Gebashe gegen optimierte Listen ist fast so schlimm wie das gegen cleveres Spiel --> in einem Trading Card game o.ä. würde man dem Gegner doch auch nicht zum Vorwurf machen dass er aus seinem Deck alles rauszuholen versucht was geht - das hier ist kein kooperatives Rollenspiel wo die Darstellerische Komponente an erster Stelle steht, sondern ein kompetitives Spiel - eine gute Strategie verdient Anerkennung und keine PG-Gebashe...

- Fluff: Fluff gerechter Armeeaufbau verdient Anerkennung wie auch gute Bemalung (wobei mir letztere wichtiger ist), aber eben nur in der B-Note - hinzu kommt, das eine schlechte Liste auch dann eine schlechte Liste bleibt wenn sie Fluffig und hübsch ist -> durch die überbewertung derartiges besteht die Gefahr, dass die Strategische und taktische Leistung des Gegners nicht den ihr gebührenden Respekt erhält.

- Fairplay vs. Regelfuchserei: Diese Gegenüberstellung ist bereits unter der Gürtellinie bzw. kann es sein, je nachdem wie Regelfuchserei verstanden wird - Faire Play an sich ist natürlich wünschenswert, das Problem, ist dass insbesondere von schlechten Spielern oft bereits das Anwenden der Regeln als Unfaire ausgelegt wird und man sich vorwürfe bei so simplen Dingen wie "ich kessle deine Einheit ein, dass sie nicht auswichen kann und vernichte sie dann per Panzerschock", "ich schieße unter meinem Teufelsrochen durch (FoF), bzw. mit meinen größeren Einheiten über die kleineren hinweg, so dass du keine sie aber sehr wohl Deckung bekommen" oder "ich greife mit einer unterlegenen Einheit den äußeren Rand deiner Einheit an, so dass diese sich zusammen ziehen muss und damit vom Missionsziel runter ist" als "fiese Regelfuchserei" ausgelegt - gerade mit weichen "Fairplaykriterien" kann guten Spielern für ein Lehrreiches Spiel am Ende noch ans Bein gepisst werden indem alles was über dem eigenen Niveau liegt als unfaire ausgelegt wird (was wollen die eigentlich? das das Spiel über die Würfel entschieden wird?)

- Spaß: das Subjektivste Kriterium von allem und es gibt sicher Gegner die nervig sind - aber wenn ich mir manche Leute anschaue, macht ihnen das Spiel nur Spaß, wenn sie gewinnen, bzw. zumindest nicht ständig gekontert werden - es gibt natürlich allgemeine Kriterien die für Spaß sprechen oder dagegen - mir z.B. ist es wichtig zu wissen warum ich verliere - es einfach auf Würfelglück zurück führen zu müssen mag ich gar nicht, weil ich dagegen nichts tun kann ein Gegner der mich an die Wand spielt hingegen ist ok umgekehrt kenne ich aber durchaus genug Leute die z.t. schon beim Listen Bau aber auch im Spiel mist verzapfen und sich dann beim Gegner darüber beschweren, dass er ihnen ihre Fehler verdeutlicht und hier ein vernichtendes Urteil abgeben dürften - ich werde schon bisweilen komisch angeschaut, wenn ich mich beim Gegner für meine vernichtende Niederlage entschuldige, aber das wirkliche Problem sind die Leute, die einem ihre groben Fehler zum Vorwurf machen oder gar unfaires Spiel vorwerfen (ich bin der letzte der wissentlich betrügen würde und nehme das entsprechend persönlich)...


Das klingt jetzt Powergamiger als ich in aller Regel bin, ich stelle auch gerne relativ Nett auf (wobei ich allerdings keinen Mist aufstellen würde, aber ich beschränke mich durchaus auch öfters sehr stark selbst und Maxe dann nur unter diesen Bedingungen) und weiße ins besondere in Freundschaftsspielen Gegner auch im Vorfeld darauf hin, wenn sie im Begriff sind grobe Fehler zu machen und bin selbst auch bei weiten nicht so gut wie das vielleicht klingt - allerdings habe ich halt einige sehr schlechte Erfahrungen gemacht (oder Bewerte sie zumindest so) und bin da einfach ein bisschen ein gebranntes Kind, aber es ist einfach sehr frustrierend, wenn man für Leistung (und wenn man nicht so gut ist dass diese selbstverständlich sind besonders) anstelle Anerkennung als unfaire bezeichnet wird...
 
allerdings habe ich halt einige sehr schlechte Erfahrungen gemacht (oder Bewerte sie zumindest so) und bin da einfach ein bisschen ein gebranntes Kind, aber es ist einfach sehr frustrierend, wenn man für Leistung (und wenn man nicht so gut ist dass diese selbstverständlich sind besonders) anstelle Anerkennung als unfaire bezeichnet wird...
Ohja davon kann ich auch ein Lied singen. Was ich auch hasse ist wenn der Gegner "alles" auf sein Würfelpech schiebt und dir dein Können damit streitig macht. Was kann ich dafür wenn mein Gegner scheiße Aufstellt, ich richtig aufstelle und dann die Ini klaut?
Oder das geweine warum man ja so schlecht würfelt(also nix erreicht) aber mich wundert das net, wenn man z.b auf Cents ballert/schlägt die dank Unsichtbarkeit nur auf die 6 getroffen werden können und meistens nur auf die 5 oder 6 verwundet werden plus ein 2+ Rüster haben -.-




Möchte gerne auch was zum Thema sagen.

Ich finde Beschränkungen schlecht und warum das meine Subjektive Meinung ist, erläutere ich jetzt.


Beschränkungen sind nicht für alle Armeen gleich:
Hört sich beim ersten mal Falsch an, da ja Allgemeine Beschränkung für alle Armeen gleich sind aber jede Armee ist davon anders betroffen.
Z.b Dopplungen/Triplelungen betrifft manche fast garnicht, andere schränkt es stark ein und andere schwächt es genau richtig ab. Eldar Interessieren sich wenig für diese Beschränkung, da sie eine sehr gute Auswahl haben oder wie Imps mehrere Sachen für einen Slot bekommen können.
SM hingegen haben durch diese Beschränkung Probleme bei der Flugabwehr bzw auch bei anderen Aufgaben, da sie nicht viele Möglichkeiten haben. Necrons "könnte" dies genau richtig sein um ihre Powerlisten ein bisschen zu schwächen aber die Frage ist ob es nötig ist?


Beschränkung führen auch zu ein weiten Problem.
Der Vielfalt:
Klar viele sind Überzeugt, dass ohne Beschränkung zu viele Rosinenpicker es richtig ausnutzen und sehr Krasse Listen bauen und wahrscheinlich auch immer die selben.
Dazu eine ernst gemeinte Frage. Ist das aktuell nicht schon so?
Ich sehe auch nur Rosinenpicker, die sich den besten Codex für das gewählte "Spielformat" aussuchen und auch nur die besten Einheiten pickt. Evtl führte auch solche Beschränkungen dazu wie das Spiel, zu mindestens in der Turnierszene, heute ist. Einseitig, ohne Taktiksche Ebene und langweilig wegen immer den selben Listen.

Ich denke das Beschränkungen nur dazu führen das Spiel sehr Einseitig zu machen.
Da ich im Vorfeld sehr stark einschätzen kann was mein Gegner dabei hat, wird es für mich desto leichter Listen zu schreiben/kopieren, desto mehr Beschränkungen es gibt. Und irgendwann kommen dadurch die Gewinnerlisten raus, die jeder spielt.

Ich gehe schwer davon aus, dass bald auch das alte Spielformat das hier gewünscht ist nicht mehr geht, nach dem Motto:
"Installiere doch kein XP/98 auf dein neuen Rechner":
Denn GW scheint seine Codexe, genau auf das Spielformat anzupassen, welches die meisten nicht haben wollen und quetschen es nun in das alte System rein, für das es gar nicht ausgelegt ist.
Irgendwann wird der Crash kommen.
Viele Armeen brauchen bzw werden erst dann richtig stark, mit Allys(Soros), multipel Detachments(Niden) oder so wenige Beschränkungen wie möglich.
Auch bei Orks erkennt man den Trend mit den Formationen und wie bei den Niden, scheinen die auch nötig zu sein um manche Konzepte zu erstellen. Bzw Beschränkungen lassen manche Konzepte gar nicht zu, wie z.b NK lastige Nid Listen die auf Liktoren aufgebaut sind.

Glaube viele haben dazu auch das folgendes Problem. Sie haben eine Art Kopfkino und sehen kranke/brutale Listen in ihren Inneren Auge und fordern deswegen Beschränkung, desto mehr, desto besser.

So viele Beschränkung sind evtl gar nicht nötig bzw schaden wie bereit erwähnt nur.
Klar 10 Riptides/Ritter hört sich böse an, aber solche Einseitgen Listen sind kaum schlimmer als nach "Norm" gebaute Turnierlisten. Ein Riptide alleine ist doch nicht das Problem. Erst durch Makerlights und anderen Dinge wird es schlecht für den Gegner.

Falls doch solche Listen mal Turniere gewinnen sollten, ruft das direkt Conter Listen auf den Plan. Paar Cents(mit Tank) und die 10 Riptides ist auch nicht mehr das Problem.
Dazu glaube ich kaum, dass viele sich viele Riptides einfach so kaufen um ein paar mal zu spielen und zu merken das entweder keiner mit ihnen mehr Spielen will oder die doch nicht so toll sind wenn man sie alleine spammt.

Auch die Unbound Listen die in 2 Runden den Gegner von der Platte fegen möchte ich mal sehen und auch mal gegen so was Spielen.



Denn(um mal die Frage zu beantworten vom Threadersteller) sehe Unbound vs BF doch stark auf einem Level.
BF ist dank dem Re-Roll auf der Trait Tabelle schon gut und Armeen wie Eldar die sehr geile Standards haben, können starke OS Kombo's aufbauen und können damit easy das Game gewinnen (gegen Unbound).

Unbound muss starke und kranke Listen aufbauen um die Nachteile gegenüber von BF auszugleichen. Im Prinzip setzt der Spieler auf Pure kraft als auf Köpfchen. Der Weg die beste Einheit zu spammen ist wie bereit gesagt nicht unbedingt die beste Lösung, da erst mit anderen Elemente erst richtig stark wird. Unbound hat auch das Problem, dass BF auch sehr viele Möglichkeiten hat und viele Konzepte die ich gesehen habe, auch in BF machbar sind.
Daher sehe ich Unbound nicht als Super stark an sonder genau richtig, da es manchen Armeen die z.b nicht gute Standards haben, jetzt die Möglichkeit haben mit anderen stärken im Spiel zu glänzen.


Um meine ehrliche Meinung an diese Stelle preiszugeben, finde ich Unbound ein sehr guter Schritt in die richtige Richtung. Mich hat es früher sehr gestört, dass GW es einfach nicht gepackt hat jede Armee gleich gute Standards zu geben. Auch wenn der Rest gestimmt hat, hatten Armeen mit den "besseren" Standards einfach die Nase vorne. Durch Unbound/BF kann jetzt jede Armee gleich stark sein, auf ihrer Weise(aus meiner Sicht). Das Unterstützt auch meine Meinung über Beschränkungen besonders.


Ich bin aber ein großer Fan von Gentlemen Agreements und von GG T2/3 Stufen.
Gentlemen Agreements sind mir besonders wichtig für B&B Spiele oder Spiele mit Freunden.
Ich kann voll verstehen, dass man auf manche Dinge absolute kein Bock hat und es einfach kein Spaß macht gegen manche Listen zu spielen. Mit den Mitspieler quatschen und auf sich was einigen.

Wenn das nicht möglich ist, entweder einfach mit den nicht mehr Spielen oder auch auf hart schalten(wenn es machbar ist).
GGs T2 und T3 Stufen finde ich für Turniere sehr gut. Ein paar Beschränkungen sind ja noch Ok und auch Nachvollziehbar, warum die Wichtig sind.



Was ich aber sehr schade finde ist, dass viele (wenn ich das so Beurteilen kann), der neue Edi mit allen Vor- und Nachteile keine Chance geben und ihr altes "Spielformat" mal vergessen.
Ich hatte schon lange nicht mehr so viel Spaß, wie jetzt in der 7.
Der Grund ist einfach, dass ich so viele Möglichkeiten habe und immer neue Sachen entdecke sie mir Spaß machen zu spielen. Auch Sachen wie 10 Riptides vs 10 Ritter würde ich gerne mal sehen und spielen. Nutzt man stark Gentlemen Agreements sind sehr viele geile Spiele am Start. Klar ging das früher schon aber schon in der 5. haben Teamspiele immer ein fade Beigeschmack gehabt, da man einfach nicht genau wusste wie man so was fair machen kann. Dank Ally System und jetzt durch das Unbound, ist es für mich angenehmer manche Sachen zu spielen.



Hier noch mal als Schluss, es ist meine persönliche Meinung zum Thema, ich möchte niemanden angreifen, etwas rein drücken oder sonst was. Ich respektiere alle Meinungen hier und möchte nur zur Allgemeinheit etwas beitragen.
 
25% für Alliierte war in den 2. Edition Codizes üblich. Bin mir nicht sicher ob die Imperiale Armee oder Assassine evtl. mehr hatten. Orks hatten eigene Regeln was Imperiale Fahrzeuge und Waffen angeht, durch entsprechende Blood Axe und Deathskullz Sonderregeln. Ich hab die Bücher zuhause, könnte später mal nachsehen. Im Chaos Codex gab es weitere Besonderheiten. Die Dämonenwelten-Armeeliste (oder wie sie auf deutsch heisst) bot die Möglichkeit Fantasy-Einheiten einzusetzen...
Die Dämonenweltliste konnte man allerdings nur gegen andere Dämonenweltlisten einsetzen, da die außerhalb davon viel zu unbalanciert war.

Zusätzlich dazu, keine Einheiten mit Waffen über Stärke 4, nix mit mehr als 1 LP, keine BMC's, keine Panzer ( weil um das Beispiel in einem deiner Folgebeiträge aufzugreifen - man rechnet mit Panzern bei AM, packt 400 Punkte Panzerabwehr ein und dann Spielt der AM Spieler nur Infanterie Blobs -> müsste dann ebenso "Frust" sein wenn ich mit meiner Laserkanone jede Runde einen traurigen Imp umschießen kann.)

Am Besten wäre eine Edition in der es nur Fußtruppen gibt die 6" gehen, 24" schießen und alle durchweg 4er Stats haben!
MW 4 fänd ich aber kacke :annoyed: 😉
Abgesehen davon finde ich das bei Bolt Action ja cool, das alle Infanteristen auf denselben Stand sind und nur ihre Erfahrung sie voneinander abgrenzt, wie leicht/schwer sie verwundet werden können.


Da wie viele hier vorher schon geschrieben haben, sich am besten in 40k abspricht, bevor man was macht, warum deann nicht auch für Unbound Listen?

Wieso denkt jeder vom anderen das er direkt einen auf (entschuldilgt mich für die Ausdrucksweise) Arschloch macht, so bald alles erlaubt ist?
Hier wurde auch ein schöner Vorschlag genannt, nämlich Heizakults bei Orks. da es beim neuen Ork Codex anscheinend keine Möglichkeit mehr gibt, irgendwas in die anderen Slots zu verschieben (im Gegensatz zu Space Marines, was ich schon ziemlich schade finde, da ich Bikes und Bosse und vor allem Bossbikes als Standardauswahl sehr geschätzt habe)
Oder Wildorks mit Tyraniden als Squiggoth-Stampede mit Einauge oder hochschwangeres Mutter-Tier (Tervigon) als begleitendes HQ außerhalb von Unbound 😀


Wen jemand Unbound nur dazu nutzt, 10 Riptides oder Phantomritter aufzustellen, ohne das ich entsprechende Gegenmaßnahmen ergreifen kann, dann würd ich auch sofort wieder einpacken, da das Spiel nur noch einseitig wird
Und Tuniere haben ja ihre eigenen Einschränkungen, und ich denke die häufigste wird wohl der Verbot von Unbound Listen sein. (Wobei ich mich eh frage, warum wir so einen einseitigen AOP seit 4-5 Editionen mit uns rumschleppen, ich finde das System von Fantasy bzgl Armeeerstellung viel besser, weil es die Leute mauch mal dazu zwingt, mehr Kerneinheiten bei höheren Punktzahlen mitzunehmen)
 
Diese Vorschläge sind nicht ausgearbeitet. Sie entsprechen nicht meinen eigenen Bewertungskriterien sondern orientierten sich an den unterschiedlichen Stimmen hier im Forum. Einen Ausschluss von negativ auffallenden Spielern, kann es nur über ein Invite Only-Turniersystem geben. Wäre das gut? Ich weiss es nicht

Bieten andere Unternehmen turniertaugliche Regelwerke und den für Turnieransprüche benötigten Produktsupport wie ein Regelkommittee, Errata und Feedback-Auswertung? Ja, zum Glück gibt es ein paar Alternativen

Persönlich würde ich es mir sehr wünschen, daß Games Workshop von Hause aus turniertaugliche Regelwerke liefert. Tun sie das? Nein. Aber ein gutes Regelwerk würde viele der angesprochenen Probleme beheben

Da GWs finanzielle Situation zuletzt schlecht war, sie weltweit ihre Außenstellen geschlossen und den Games Day abgeschafft haben und seit einer Weile keine übersetzten Errata anbieten, sieht es momentan nicht danach aus daß GW mehr Aufwand im Bereich Regeln + Community-Arbeit betreiben wird. JJs Standartenträger- und ähnliche WD-Artikel lassen auch nicht auf eine andere Entwicklung schließen

Beschränkungen wie keine Dopplungen, keine Superschweren Einheiten, keine Formationen werden das Meta verändern, aber ob dadurch 40k gut gebalanced ist, davon bin ich wie einige Vorposter nicht überzeugt
 

Zwei Einwürfe. Zum einen ist die kompetitive Komponente nicht originäres Ziel, das hat die Community so interpretiert, Man kann kompetitive, hart spielen ohne sich als Assi aufzuführen. Powergaming dagegen ist, für mich, der Versuch dem Gegner jede Chance auf ein Spiel zu nehmen.

Ich bin doch der Letzte, der seinem Gegenüber einen klasse herausgespielten Sieg madig machen würde. Herausgespielt, wohlgemerkt. Powergaming ist das krasse Gegenteil von Spiel. Es ist destruktiv. Das muss man natürlich klar unterscheiden.

Zum anderen ist Spaß nicht nur subjektiv. Die Gegenbeispiele bringst du auch direkt. Regelreiterei vs. Fairness. Man darf Fehler des Gegenüber zum Konter und Sieg nutzen. Man kann dann aber auch zugeben, dasss genau diese Situation der casus knaxus war. Viele Leute erkennen aber nicht, dass es grundsätzlich an einem selbst liegt und da müssen wir uns alle an die Nase fassen.

Wie oft denken wir "was für ein Arsch" wenn unser Mitspieler einen unserer eigenen Fehler nutzt um eiskalt den Sieg abzuräumen? Der Fehler muss ja nichtmal offensichtlich sein. Man muss aber unterscheiden zwischen Strategie und Powergaming. Nicht immer einfach aber wichtig.

Ich denke man kann sagen Spaß ist dann, wenn beide Seiten eine Art Eventfeeling haben. Daran müssen auch beide Seiten arbeiten. Wenn jemand der nur für den Sieg spielt mit einem Scherzkeks an der Platte steht werden beide nicht glücklich. Beide haben aber für sich genommen recht was und wie sie spielen. Und wiederum ist die Lösung mit dem Gegenüber bissel zu quasseln bevor man ein Spiel macht.


@MadMax33309: Problematisch sehe ich lediglich, dass gewisse Dinge MÖGLICH sind. Achtung: MÖGLICH ist nicht das Problem per se. Zum Problem wird es erst durch gewisse Spielertypen. Diese existieren leider nunmal. Ein besserer Weg dies zu minimieren: Nicht gegen solche Leute spielen. Beschränckungen, gleich welcher Art, können erfolgreich am besten angebracht werden, wenn die Spieler sich selbst etwas moderater aufführen. Warum brauche ich 10 Riptides? Einer reicht und wenn man vorm Spiel miteinander redet erübrigt sich der Riptide vielleicht und man kann eine Einheit Crisis mehr mitnehmen.

Unbound wird zum Problem wenn es ausgemaxt wird (soe wie jedes ausmaxen). Ich spinne mir jetzmal ne Liste mit Dämonen (zum Bleistift) auf der einen Seite der Platte (Warpcharges) und Grey Knights auf der anderen (Psiattacken etc). Die sind mehr als 12 Zoll voneinander weg und Grey Knights haben weniger Stress mit den Gefahren des Warp.

Wenn die Dämonenbeschwörung immer schön durchkommt (WENN!!!), DANN (und nur dann) hat der Gegenüber mehr Probleme als er händeln kann. Verluste kann man (so wie in der Theorie mit Tervigon Spam) ersetzen und der Gegner eben nicht.

Das ist Powergaming und gegen solche Leute spiele ich nicht. Auch hier müssen wir uns alle selbst hinterfragen. Solche Leute haben nur dann eine Bühne, wenn der Rest der Community schweigend zusieht. Ich kann immer wieder nur meinen LGS in Edinburgh als Beispiel anführen wo wir Leuten klipp und klar sagen, dass ihre Art nicht erwünscht ist. Wunderbarer Nebeneffekt: Die Leute reden viel mehr miteinander.


Wieso denkt jeder vom anderen das er direkt einen auf Arschloch macht, so bald alles erlaubt ist?

Erfahrung?
 
Man muss immer zwischen allgemeinen Beschränkungen und speziellen Beschränkungen unterscheiden.

Allgemeine Beschränkungen wie: nur max. X Panzer, Retter max auf X++ usw. Sowie auch generell stark beschränkte AOPs finde ich nicht gut und verschieb bloß das Problem. Bei AOP-Beschränkungen muss man immer beachten, dass GW beim Codex-Design immer mehr davon ausgehen könnte, dass X AOPs gespielt werden.
Z.B. habe ich mir 1-2 schöne Ork und Tyralisten erdacht, die aufgrund des Verbotes mit sich selber zu alliieren einen 2. vollen AOP benötigen.
Vor allem bei den Tyras ists ja so, dass sie keine Allies außer sich selber haben dürfen. Da würde erst ein kompletter Verzicht auf Allies zu einem fairen Gefühl führen.

Spezielle Beschränkungen: Beschränkungen, die spezielle Probleme, die auf Turnieren erkannt wurden angehen könnte man mit einem System ähnlich von Combat in Fantasy angehen.
Beispiel Eldar: 5 Serpents gerne...2 Phantomritter auch gerne...nur nicht beides.
Beispiel Chaosdämonen: Wer mehr als 2 Herolde spielt bekommt keine Screamer
Beispiel Necrons: Ab 4 Sicheln kein Zugriff auf Gedankenkontrollskarabän.

Die Beispiele sind übers Knie gebrochen und vielleicht auch nicht die aktuellsten Probleme aber sollen zeigen, dass man es differenziert angehen sollte.
Das macht natürlich ne heiden Arbeit. In der 4. Edition hatte die Turnierorga des Administratum Bochum immer ein Heftchen erstellt, mit armeeabhängigen Beschränkungen oder Klarstellungen.

Also mein Standpunkt ist der: Ich fänd spezielle Beschränkungen super, denn sie verlangen immer wieder ein neues Armeedesign.
Wenn aber aufgrund von Vereinfachung und um eine universale Lösung zu erstellen allgemein Beschränkt wird, sollte man es besser lassen.
 
Vielleicht sollte man die Turniergröße verringern und jedem Spiel einen Unparteiischen zur Seite stellen, den sogenannten Spielleiter und schon sind die erwähnten unfairen Spieler oder Regelauslegungen Geschichte, Streitereien werden sofort geklärt, denn der Spielleiter hat immer Recht (alte RPG-Regel, die übrigens auch für den DFB gelten)... nach einigen WD-Artikeln zu schließen entspricht das ja im Prinzip durchaus den Ideen der Erfinder unseres Hobbys (oder unserer Leidenschaft)... allerdings dürften solche Turniere mit mehr als maximal 10 Spielern schwierig zu organisieren sein... Das wäre aber eine Lösung einiger erwähnter Probleme und wie ich fände, keine Schlechte... Hochachtung für die Leute, die Turniere organisieren und sich nebenbei mit den Wünschen der potentiellen Teilnehmern rumschlagen müssen... das es Turniere aber schon so lange im 40k gibt spricht eindeutig dafür, dass es den Orgas meist gelungen ist ordentliche Spielbedingungen zu schaffen...
 
Weil der eigene Mangel an Charakter und Persönlichkeit auf Andere übertragen und unterstellt wird.
Ist natürlich ne harte Antwort, aber ich bezweifel nicht das da ein Körnchen Wahrheit drinne steckt. :homestar:

Das ist Powergaming und gegen solche Leute spiele ich nicht. Auch hier müssen wir uns alle selbst hinterfragen. Solche Leute haben nur dann eine Bühne, wenn der Rest der Community schweigend zusieht. Ich kann immer wieder nur meinen LGS in Edinburgh als Beispiel anführen wo wir Leuten klipp und klar sagen, dass ihre Art nicht erwünscht ist. Wunderbarer Nebeneffekt: Die Leute reden viel mehr miteinander.

Wieso denkt jeder vom anderen das er direkt einen auf Arschloch macht, so bald alles erlaubt ist?
Erfahrung?
Zum einen sagst Du, das man mehr miteinander redet, zum anderen sagst Du, das die Arschlock-Theorie aus Erfahrung greift, obwohl die Leute mehr miteinander reden, wenn man sie auf die Thematik anspricht?

Sehr konfus :wacko:


Ich würde einfach vorher mit jemanden so ein Spiel absprechen, da ich denke, das man dadurch paar interessante Geschichten basteln kann, andererseits ist es doch mehr als offensichtlich, das man mit Unbound Listen, keine Turniere bestreiten kann, da diese das komplette Meta-System mit möglichen Godzilla und Panzerlisten umkrempeln. (Und wer will schon gegen ein reines Fluggeschwader spielen? 😀)

Die einzigen Beschränkungen, die da sein sollten, sind die Absprachen die Spieler untereinander treffen, wenn sie mehr miteinander reden (zumindest wird das jetzt hier immer häufiger behauptet, dass das passiert), und wenn es diese nicht gibt, was dann? :mellow: Systemwechsel? Auf alte Edition umsteigen? (Dafür muss man aber auch wieder die entsprechenden Leute finden, bei Rollenspielen ist das wesentlich einfacher als bei Tabletops) Hobbyaufgabe? 🤔
 
Ist natürlich ne harte Antwort, aber ich bezweifel nicht das da ein Körnchen Wahrheit drinne steckt.

1) Ich schließe mich bei solchen Aussagen nie aus, das Körnchen ist megalithgroß!

2) Grundsätzlich ist es auch nicht so negativ zu bewerten, vielmehr als normales Sozialverhalten. Wir spiegeln unsere eigene Persönlichkeit im Gegenüber, umgeben uns mit Menschen "mit denen wir gut können", die unserer Vorstellung und eigenem Charakter ähnlich oder kompatibel sind. Die restliche Masse wird bestenfalls auf Basis einer indoktrinierten Ethik toleriert.
Versuch mal in einer Fußgängerzone 50€-Scheine zu verschenken. Leute, die sagen: "Gerne! Vielen Dank", den Schein nehmen und ihres Weges ziehen sind in der Unterzahl, die meisten werden als Erstes fragen "Warum?", weil wer verschenkt schon Geld in der Fußgängerzone...

Nur mal so ein kleiner Unbound-Gedanke: Phoenixkönige mit ihren Jüngern oder Eldar-Windreiter auf Reaverjetbikes (Count as) und Venoms. So wie schon die Allys, kann auch Unbound in jeder Form ein Armeethema fördern, es kommt halt auf den Fokus an. "Gewinnen um jeden Preis" ist dabei nicht schlechter als "ich nehm nur Einheiten, die als Plastikbausatz erhältlich sind" oder ein am Hintergrund orientiertes Thema. Wie langweilig wäre die F1, wenn keiner als Erster durchs Ziel wollte.
 
Ich stelle mir Warhammer 40k vor, so wie 40.000 Jahre Krieg, jeder will gewinnen. Die einen wollen ihr Reich erhalten die anderen wollen ihr Reich erweitern und die dritten alles Vernichten. Und wenn ich jetzt ein imperialer Offizier bin der in einer Verteidigungslage fest sitzt und gegen unzählige Orks antreten muss, dann ist natürlich mein erster Gedanke: „Moment, die halbe Armee kann ich nicht einsetzen, das wäre nicht ausbalanciert!“
Ich verstehe die Turnierszene schon: „gleiche Bedingungen für alle“, darum finde ich Bier und Brezel Spiele viel erbauender und weine einer Zeit nach wo es auf Turnieren keine Beschränkungen gab, da alles OK war wie es war!
 
...wo es auf Turnieren keine Beschränkungen gab, da alles OK war wie es war!

Hm, als ich mit meiner Ultwhe Gardisten Armee auf dem Moshpit 01 gegen eine 2/9er Liste spielen musste empfand ich das nicht so, das alles ok ist -> Niederlage nach 1 1/2 Runden (war dann auch der Anlass, eher keine Turniere mehr zu spielen).
 
Im privaten Umfeld haben wir eigentlich immer so gespielt: 1 AOP, alles aus einem Codex. Abweichungen nach Vereinbarung. Wenn also jemand Verbündete einsetzen möchte, soll er das bei der Verabredung der Schlacht klarstellen. Flieger waren bei uns nie das Problem, da wir kaum entsprechende Modelle hatten, ähnliches gilt für Doppelungen.

In Bezug auf Turniere solte man langsam die Frage stellen, ob diese bei 40k überhaupt noch Sinn machen. Ich enthalte mich mal des Urteils.