Balancing und verbesserung selbiger

Weil du einen gemeinsamen Nenner brauchst. Warum sollte ich die Wertigkeit eines Fussbalclubes bewerten der nur auf Asphalt spielt oder in der Wüste? Du brauchst letzendlich irgendeine Grundlage unter der du bewerten kannst. Beim Fussball ist das die entsprechende Liga und beim Tabletop Turnierspiel. Was bringt es mir Balancing in Szenarien bewerten zu wollen die von vornerein nicht gebalanced sind? Powerlevel ist nicht gebalanced oder nur sehr rudimentär. Openplay pfeift gleich auf alle weiterführenden Regeln und Fluff Schlachten brauch ich nicht zu beachten da die von Haus aus unfair sein wollen. Also nimmst du dir den grössten gemeinsamen Nenner und den erhälst du beim Turnierspiel wo jeder das Maximum herausholen möchte.


Und "Matched Play" wird also nur bei Turnierspielen genutzt? Das glaubst Du doch selber nicht. An dieser Stelle hinkt Dein Argument leider. Und wenn die Problemfelder nicht Deckungsgleich sind, bringen Dir auch die Erkenntnisse eines einzelnen Bereichs gar nichts. Das ist kein gemeinsamer Nenner. Was funktionieren könnte (ich kann die Wertigkeit der Verfügbaren Angaben nicht einschätzen), ist den Turnierbereich aufgrund seiner eigenen Daten zu analysieren. Damit dürfte man tatsächlich anständig arbeiten können.
 
Und "Matched Play" wird also nur bei Turnierspielen genutzt? Das glaubst Du doch selber nicht. An dieser Stelle hinkt Dein Argument leider. Und wenn die Problemfelder nicht Deckungsgleich sind, bringen Dir auch die Erkenntnisse eines einzelnen Bereichs gar nichts. Das ist kein gemeinsamer Nenner. Was funktionieren könnte (ich kann die Wertigkeit der Verfügbaren Angaben nicht einschätzen), ist den Turnierbereich aufgrund seiner eigenen Daten zu analysieren. Damit dürfte man tatsächlich anständig arbeiten können.

Ich weiss nicht ob richtig rübergekommen ist was ich sagen möchte. Nehmen wir doch einfach mal an jemand postet hier im Forum seine Liste und Fragt um Verbesserungen. Nach welchen Kriterien möchtest du jetzt diese Liste bewerten? Im Grunde müsste jeder erst einmal einen grossen Lauf an Vorabinfos geben: Welche Spielart, Welche Missionen, Welcher Härtegrad, Welche Platte, Wieviel Gelände, Wieviel Erfahrung? Um nur mal einige zu nennen. Also ist es doch viel einfacher und naheliegender die Listen auf ein hartes Niveau oder eben Turnierniveau zu begutachten.

Wie kann ich denn ein Fazit oder ähnliches über Wh40k und dessen Balancing ziehen wenn ich theoretisch jede Spielgruppe mit einbeziehen müsste, gerade anhand der oben gennanten Fragen? Das geht schlichtweg nicht, also sucht man sich den grössten gemeinsamen Nenner. Das wäre entweder einfach nur Matched Play, aber da weiss man nicht wieviele Haursregeln dann doch in den einzelnen Gruppen miteinfliessen, also nimmt man das was man weiss und begutachten kann was TTM oder ITC ist.
 
Was spielt es denn für eine Rolle, ob man matched Play oder Narrative oder Apocalypse spielt, wenn es um Balancing geht?
Klar, bei Narrative wird man wohl keine 10 Stuka Razors spielen oder 100 Brimstones. Aber auch bei einem Narrative Play werden z.B. Khaindare weiterhin sehr gut abschneiden, während Land Speeders weiterhin schlecht abschneiden werden. Dazu braucht es kein Turnier oder ähnliches um festzustellen, dass manche Einheiten an sich einfach besser sind als andere Einheiten. Und genau das macht doch Balancing aus, oder etwa nicht?
 
Das habe ich auch nicht behauptet! Aber die benutzen wenigstens eine ganze Saison die selben Regeln! Deshalb ist hier die Aussagekraft wesentlich höher, das willst du doch nicht bestreiten oder?
Wer am Ende 18ter ist, hat einfach schlecht gespielt oder nicht genug Geld für Spieler gehabt. Er ist aber doch nicht deshalb letzter geworden, weil sich die Regeln/Grundvoraussetzungen für diese Mannschaft während der Saison massiv geändert haben, oder?

Daher präferiere ich auch ITC über T3. Bei T3 hat man neben den Regeländerungen von GW selbst und den Errata noch jede menge hausregeln der Turnierorga. Wie ich ja aufgelistet hatte warens glaube ich nur 2 von 10 die ein "genormtes" format mit TTM hatten. es waren glaube ich 7 unterschiedliche formate in 9 turnieren. Daran irgendwas herzuleiten macht halt keinen Sinn, da wie hier schon von anderen erläutert bei 1000 punkten mit 1 patrol detachment ganz andere sachen stark sind als bei 2000 punkten mit bis zu 3 detachments. ITC ist da näher an dem was die GW regeln hergeben. Alleine weil man mit Patrol zB nicht 10 HQ spielen kann was für einige konzepte bis zum smitenerf in den betaregeln essenziell war. Wenn ich also Chaossuppe in ITC mit Chaossuppe auf nem Turnier mit 1000 punkten auf 1 patrol vergleiche komme ich zu ganz anderen ergebnissen, weil eins der sehr starken konzepten einfach nicht in diesem Format spielbar ist durch Hausregeln der Orga. Und das ist ja genau die Absicht der Orga: Die powerspirale so im griff zu halten.

Bei ITC sind immerhin zu einem gegebenen Zeitpunkt X für alle teilnehmer die regeln gleich. Dazu beobachte ich für mich immer die Ergebnisse auf einen Monat bezogen, so kann man Erkenntnisse darüber erzielen wie sich das Verhältnis zwischen den Fraktionen ändert mit neuen codizes, FAQ, Errata, CA und so weiter. Wie vorne schon von wem anders gesagt, Astra ging ganz rapide runter seit die Conscript screens komplett weg generft wurden. Man sieht zB auch dass Ultramarines noch recht weit oben sind was Top3 platzierungen angeht. Exkludiert man aber den Zeitraum in dem sie die einzigen wahren die einen Codex haben, sieht man dass sie garnichtmal weit oben sind. Schaut man sich die Top3 Listen an, sieht man dass da noch extrem viele ravenspams bei sind, die es schon seit monaten nicht mehr gibt wegen suddendeath FAQ. Die Mühe muss man sich halt machen wenn man ein Bild über den aktuellen stand gewinnen will.

KalTorak schrieb:
Ich glaube, wir können uns doch grundlegend einigen:
- Die einzelnen Armeen sind unterschiedlich stark, welche nun am besten ist, hängt von der aktuellen Regellage ab. (Nachweis: In den Finallisten vom TTM sehe ich immer die selben Armeen, viele Armeen inklusive Codexarmeen tauchen da garnicht auf)
- GW betreibt Balancing (Kommissar-Nerf, Smite Eindämmung, Brimstones nur noch 6er Retter,...), gleichzeitig erscheinen aber neue Codizes (Dämonen am Wochenende) und komplett neue Fraktionen (Custodes und Thousand Sons). Bei dieser Menge an Fraktionen wird das Balancing einfach verdammt schwer.

So schauts aus. Entweder die Leute die da im TTM finale spielen haben kein plan von dem Spiel, oder die Fraktionen die da gepickt werden sind aktuell einfach am dominantesten. Klar, wenn 2 gute spieler gegeneinander spielen würde ich nie mein leben darauf verwetten, dass einer wegen seiner Fraktion alleine gewinnt. Wenn ich es aber müsste würd eich zB eher auf so eine Eldar liste setzen als auf Grey Knights^^

[URL="https://www.gw-fanworld.net/member.php/44462-MrSith69 schrieb:
MrSith69[/URL]" ] Was ich allerdings nicht verstehe......warum überhaupt einen einzelnen Hobby-Bereich für eine allgemeine These heraus picken?

Wir sind uns doch einig, dass es in den einzelnen Spielarten (und dann nochmal innerhalb deren Untergruppen) von 40k zu letztlich sehr unterschiedlichen Blickwinkeln, Wahrnehmungen und Problemen kommt? Rein auf sachlicher Ebene, kann also eine Turnierstatistik (deren Aussagekraft ja bereits schon zu Beginn recht unterschiedlich bewertet wird) doch keine allgemeine Aussage liefern. Dafür ist der Spielerkreis der Turnierszene, mit all seinen existierenden Faktoren, doch viel zu speziell! Und das lässt sich genauso auf das oben genannte Fußball-Beispiel übertragen. Die Probleme, Lösungen und Fragestellungen des Amateur-Fußballs sind weder identisch noch extrem ähnlich im Vergleich zum Profi-Fußball. Man teilt auch da selbstverständlich sehr viel aber vergleichbar ist es nicht.

Weil das für andere Bereiche einfach nciht so relevant ist. Solange man nicht versucht ans Limit zu gehen kann jeder Codex gegen jeden gewinnen.
Tun wir mal für 1 Sekunde so dass ich Recht hätte und tatsächlich manche Codizes besser sind als andere, weil bessere einheiten mit besseren synergien drinne sind, dann ist doch klar: Die tatsache dass ich zB mit 200 horrors + 10 malefics + superchicken eine sack harte chaos armee bauen kann, ist doch völlig irrelevant wenn ich das eh nciht spiele. wenn ich 3x chaosspacemarines, paar bruten, havoks, nen grinder (die armen 🙁 ) und was weiß ich 5 termis mit nahkampfwaffen spiele, dann betrifft mich das problem ja nicht. Daher muss man sich irgendwie einigen worüber man redet.

Wenn wir lockere runden im Club spielen und uns vorher absprechen schaffen wir jedes mal unterhaltsame spannende spiele, egal mit welcher fraktion gegen welche. Warum sollte uns in so einer situation als "nicht-turnierspieler" balancing auch nur im entferntesten jucken? wir machen das balancing ja selber, indem wir mit vorsatz spielen nicht alles ausreitzen was der codex hergibt.

Mal abstrakt gesprochen:
Wenn es eine GW-Powerskala von 0-100 gäbe wo durch welche wissenschaft auch immer beweisbar wäre dass eldar auf 87 kommen, chaos auf 79 und tau auf 30, dann ist mir das doch völlig wumpe wenn ich mit meinem kumpel auf Powerrating 27 spiele, weil das alle fraktionen erreichen können sowohl tau als auch eldar als auch CSM. Daher denke ich diese ganze feingranulierte balancerei ist für jemanden der nicht wettbewerbsmäßig zocken will schlicht egal. Ich spiele fast nur powerlevel wenns nicht ums kräfte-messen geht, weil es zu genau so guten spielen führt, wenn die beidseitige prämisse ist nicht zu eskalieren.
 
ITC hat aber das selbe Problem wie T3. Die Regeln, also sowohl die Regeln des Spieles als auch die Regeln der Armee, ändern sich momentan so schnell, als dass man mit einer Statistik eigentlich jeden Monat neu anfangen könnte. Bestes Beispiel Blood Angel, nach Index habe ich die niemals gesehen, jetzt mit ihren Codex sind die superknüppelhart. Oder eben Ultramarines, am Anfang der 8ten das Nonplusultra, mittlerweile so gut wie tod.
Also hilft uns hier die "Faktenlage", sei es nun eine Auswertung von ITC oder T3, relativ wenig.


Ansonsten kann ich deine Kritik an T3 nicht ganz nachvollziehen. Wenn ein Codex aus der Gesamtheit herausstechen würde (weil er extrem gut oder auch extrem schlecht ist), dann müsste man das doch bei jedem Turnierformat erkennen oder? Klar, wenn ein Codex erst ab einer gewissen Punktzahl gut ist (Malefic Lord + Brimstones zum Beispiel), dann ist das aber weniger ein allgemeines Balancing Problem, sondern schon eine sehr detailierte Problematik. Die kann dann aber GW wahrscheinlich nie vermeiden, so tief können die garnicht graben wie es die "Turnierfreaks" tun... Oder anscheinend machen sie das eben nicht...
 
Das Problem an T3 ist das sie eine 6 Monatstatistik für alles haben
Und dann ist das Problem der schnellen Änderungen viel Stärker in der Statistik erkennbar. Waren in 3 Monaten weniger Turniere, dafür mit anderen Top Völkern wird die Statistik wenig Unterschied zeigen.

Das unterschiedliche Formate zusammengefasst werden tut das übrige

Weder T3 noch ITC, wenn man einen größeren Zeitraum anschaut ist Aussagekräftig.
ITC hat aber den Vorteil das mehr Turniere danach gespielt werden und kürzere Zeiträume entsprechend besser ausgewertet werden können als auf T3
 
Das Problem an T3 ist das sie eine 6 Monatstatistik für alles haben
Und dann ist das Problem der schnellen Änderungen viel Stärker in der Statistik erkennbar. Waren in 3 Monaten weniger Turniere, dafür mit anderen Top Völkern wird die Statistik wenig Unterschied zeigen.

Das unterschiedliche Formate zusammengefasst werden tut das übrige

Weder T3 noch ITC, wenn man einen größeren Zeitraum anschaut ist Aussagekräftig.
ITC hat aber den Vorteil das mehr Turniere danach gespielt werden und kürzere Zeiträume entsprechend besser ausgewertet werden können als auf T3

Im Grunde sind alles Filterblasen. T³ genau wie ITC, TTM, Private Spiele, etc.

Problem an den aktuellen Bewertungen der Sachlage einiger hier ist, dass sie ausschließlich die Filterblasen als relevant zulassen, welche die eigene Sichtweise stärken. Was ich versucht habe rauszustellen. Keine dieser Quellen hat groß mehr Aussagekraft oder weniger, als die anderen. Nur sollte das auch allen Beteiligten klar sein, statt pauschal zu verdammen, was nicht ins eigene Bild passt.

Das kann natürlich jeder handhaben, wie er will.

Wirklich sinnvoll wäre es in meinen Augen, einen möglichst großen Pool aus all diesen Quellen plus allen sonst erreichbaren zu bilden und damit einen Schnitt zu kreieren, der damit deutlich näher an irgend einer "Wahrheit" dran ist.

Aber momentan haben wir ja wie schon einige angemerkt haben, nicht mal alle Codices draußen. Dazu konstante Änderungen. Die werden mit der Zeit weniger werden, wenn sich alles mehr eingependelt hat.
 
ITC hat aber das selbe Problem wie T3. Die Regeln, also sowohl die Regeln des Spieles als auch die Regeln der Armee, ändern sich momentan so schnell, als dass man mit einer Statistik eigentlich jeden Monat neu anfangen könnte.

Genau deshalb schau ich immer Monatsbezogen. Es gibt aber schon einen Unterschied zwischen ITC und T3. Beide haben natürlich das Problem dass durch neue dexe, CA, Errata usw die Regeln im laufenden Wandel sind. Das trifft beide Formate gleichermaßen. Aber bei T3 ist es noch zusätzlich so, dass die Hausregeln von Turnier zu Turnier weiter variieren. Wenn ich zB 3 Fraktionen vergleiche für die es in einem Monat keine Änderung gab, dann spiegelt ITC deren leistung bei einem festen Regelsystem wieder. Bei T3 hab ich erstens keinen Zugang zu den Daten, udn selbst wenn ich sie mir raussuche ist das eine Sammlung von Turnieren mit extrem unterschiedlichen Regeln.

Die Problematik mit den Punkten ist auch nicht so detailliert wie man meinen mag. Sehr sehr viele Armeekonzepte basieren auf verschiedenen Detachments. Bei vielen is da das SC detachment im Spiel. Ist nicht so dass das nur chaos mit ML wäre. Dazu kommt bei kleinen Punktzahlen und zB einer batallion vorschrift, dass elitäre Armeen mit teuren HQ und Standards da mehr drunter leiden, da nach den Pflichtauswahlen viel weniger Spielraum bleibt um Synergien herzustellen und ein Konzept für die Liste zu entwerfen, das in eine bestimmte richtung geht.

Daher halte ich ITC einfach für geeigneter um einen Überblick über das Kräfteverhältnis zu ergattern. GWs zusammenarbeit mit frontlinegaming und das matchedplay konzept was sie publiziert haben deuten ja darauf hin, das GWs "wettkampfformat" eher richtung 1850-2000 pts gehen soll als auf 1000 punkte. In T3 hat man leider kaum eine möglichkeit Turniere nach Punkten oder Hausregeln usw raus zu filtern um nur jene T3 Turniere zu vergleichen, die ein annähernd gleiches Regelwerk haben. Da müsste man wirklich hingehen und sich selbst eine Datenbank erstellen.

Also ich blende T3 nicht aus, nur weil es zu Ergebnissen führt die mir nicht gefallen. Wenn jemand herausfinden will welcher Codex am besten ist, in einem Szenario in dem man absolut alle Punktegrößen, Hausregeln, und Spielerqualitäten mit einbezieht, der sollte natürlich in T3 schauen. Ist aber für Leute die wettkampfmäßig spielen wollen gänzlich uninteressant, da diese Leute meist Formate wie TTM oder ITC spielen in dem eine breite Zahl dieser Optionen von vorneherein nicht dabei ist, da man eher nah an den original Regeln bleibt.

Dazu fehlt mir bei T3 die Möglichkeit zB immer nur die Top X zu sehen. Auf jedem turnier auf dem ich dabei war waren auch einsteiger oder einfach nciht so gute spieler die das mal aus jucks machen. Wenn ich in meinen beobachtungen immer nur die Top3 von Major Events in der ITC einbeziehe, dann weiß ich, das diese Spieler keine blutigen Anfänger sidn. Viele GT und ME haben weit über 100 Teilnehmer und die Top3 werden dann schon halbwegs fähige Spieler sein, die auf einem ähnlichen Skilllevel sind. Diese Ausschärfung kann ich bei T3 auch nicht bekommen.

Ich glaube um das zu beobachten was ich beobachten möchte, nämlich das Leistungsverhältnis der Codices, bei einem Format das annähernd den GW Regeln entspricht, ist das einfach am besten geeignet. Sicherlich nicht perfekt, aber sicher besser als T3 rankings. Wenn man etwas anderes beobachten will, dann kann es gut sein dass es komplett ungeeignet ist. Allerdings glaube ich nciht, dass Leute die Wettkampfmäßig spielen wollen sich für etwas anderes interessieren und verstehe nicht warum es jemanden der nicht wettkampfmäßig spielen möchte überhaupt interessiert 😀
 
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Wenn auf den T³ Turnieren "auch" Anfänger sind, gewinnen die dann diese Turniere mirakulös gegen die "Profis", die dann ja ebenfalls anwesend sind?

Oder gewinnen diese "Profis" egal ob es Neulinge und Casual-Teilnehmer gibt, ergo ist das Ergebnis absolut das selbe, als wenn nur Topleute dabei währen?

Und was hat die Anwesenheit von "Profis" damit zu tun, ob ein Codex überpowerd ist, oder nicht? Wenn nur Profis spielen, sollte doch überproportional der beste Codex gewinnen, genauso, wie wenn nur Anfänger spielen?

Was hat also die Qualität der Spieler damit zu tun, ob man erkennen kann, ob ein Codex überhart ist und ein Balancing-Problem besteht?

Ich kann mir nicht helfen, die Kausalkette hinter einigen Argumenten erschließt sich mir schlicht nicht.

Grüße vom Veri
 
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Warum? Spielt man bei 1000P plötzlich mit "Codex Space Marine B" während man bei 1500P mit "Codex Space Marine A" gespielt hat? Macht es innerhalb eines Codex so gewaltige Unterschiede, ob man 2000P oder 1750P spielt beim Balancing? Wenn ALLE mit den selben Beschränkungen im selben Turnier leben müssen. Profitieren da plötzlich bestimmte Codices mehr, obwohl alle die selben Bedingungen haben? Unterscheiden sich die Begrenzungen tatsächlich so massiv von Turnier zu Turnier?

Aber wenn T³ eine schlechte Quelle ist, weil es alle gespielten Turniere wertet, ist dann eine Quelle, die nur ein paar Turniere wertet, besser? Wenn ja, warum?

Ist es besser, eine Bewertung über einen Monat zu haben, oder über 6 Monate? Wenn ein Monat, warum? Weil man innerhalb eines kleineren Zeitraums besser sehen kann, wie etwas funktioniert, weil eine kleinere Datenmenge einem ein besseres Bild der Gesamtlage zeichnet?

Mir stellen sich da außer den jetzt gestellten Fragen zu den mir aufgefallenen Logiklücken noch eine ganze Menge mehr...aber gute Antworten auf die wären schon mal ein recht guter Anfang.:cat:

Grüße vom Veri
 
Veri...

Es nach einen bedeutenden Unterschied welche Art von drzachments erlaubt sind. Welvhe auswählen in der müssen und wieviel Punkte dir zur Verfügung stehen.

Was wenn ein dex viel HQ und Sturm braucht um zu rocken. Er aber aufgrund des detachments nur 30% der Punkte in die HQ und Sturm stecken kann....

Ein anderer Dex hat sehr gute Möglichkeiten mit dem gegebenen Detachment.


Erzähl mir jetzt nicht dass dir dieser Umstand nicht bewusst ist.

Wenn man jetzt noch dazu nimmt dass verschiedene Turniere verschiedene Begrenzungen und Punke ansetzen.

Kurz gesagt. Punkte und erlaubte detachments können sehr wohl massiv anders auf zwei verschiedene Dexe wirken.

Das ist keine Logik Lücke.

Deshalb ist T3 nicht wirklich zu gebrauchen.
 
Da hat Ghost recht.
Es geht halt bei kleinen Turnieren um die Punktekosten der Standard Einheiten, ganz simpel. Tyraniden z.B. haben Ripper da bekommt man für 33 Punkte eine schockende MZ halter Truppe, wohingegen bei anderen Völkern manche Standard Slots nur schwer unter 100 Punkten zu kriegen sind, somit haben wir bei nem 750 Punkte Turniere bei t3, nicht das gleiche Balancing wie bei 1500 Punkten was die Codizes angeht. HQ Slot ist natürlich genau das gleiche...
 
Es nach einen bedeutenden Unterschied welche Art von drzachments erlaubt sind. Welvhe auswählen in der müssen und wieviel Punkte dir zur Verfügung stehen.

Und du willst mir erzählen, dass der Unterschied in all diesen Turnieren so gigantisch ist, dass er einen echten Unterschied macht?

Wer soll das glauben? Wetten, in keinem dieser Turniere werden in großem Umfang mehr oder weniger als drei Detachments verwendet und mindestens eines davon wird das übliche Battallion-Detachment sein.

Was wenn ein dex viel HQ und Sturm braucht um zu rocken. Er aber aufgrund des detachments nur 30% der Punkte in die HQ und Sturm stecken kann...

Und jetzt nennst du mir auch nur einen Dex in der aktuellen Edition, der irgend eine Kategorie besonders braucht, um zu rocken? Erzähl mir bitte dass dieser Umstand irgendwo gegeben ist.

Das ist keine Logik Lücke.


Nö das ist keine Logiklücke. Was aber eine ist, einfach pauschal anzunehmen, dass dies für einen so großen Teil der auf T³ gelisteten Turniere der Fall ist und als "Beweis" aus einer 6 Monate umfassenden Statistik einen Auszug von 9 Tagen zu nehmen. Und da noch nicht mal sagen zu können, ob dort überhaupt solche massiven Einschränkungen gegeben waren.

Die absolute Mehrzahl der Turniere dort läuft nach absolut den selben oder im allerschlimmsten Fall minimal anderen Regeln ab, als ITC oder TTM. Turniere, wo das nicht der Fall ist, finden eher selten ihren Weg in T³, schlicht, weil die Veranstalter was ganz anderes wollen, als sich im nationalen Vergleich unterzubringen.

Die zweite Logiklücke in dieser Argumentation: es wird hier behauptet, T³ spiegelt nicht das tatsächliche aktuelle Bild wieder, weil Bedingungen anders sind und deshalb bestimmte Codices besser abschneiden, als sie sollten. Aber der einzige Grund anzunehmen, dass es ausgerechnet nur die "zu starken" Codices trifft, beruht einzig darauf, dass das Ergebnis nicht der eigenen Erwartungshaltung entspricht. Ob die anderen Bedingungen überhaupt die "zu starken" überproportional trifft, weiß man doch gar nicht, ohne es sich genau angesehen zu haben.

Die dritte Logiklücke in der Argumentation: woher weiß man, dass nicht vielmehr das (in diesem Fall von jemandem bevorzugte Bewertungsystem) ITC in Wirklichkeit die angeblich zu starken Codices überproportional bevorzugt, statt andersrum?

Denn die Behauptung könnte ich im Umkehrschluß ja auch aufstellen. Das wäre exakt 1 zu 1 die selbe Argumentation, die du und Duderus hier aufführen. Würdet ihr mir die durchgehen lassen und als legitim ansehen?
Ihr würdet sie beide zu recht in der Luft zerreißen. Und das aus den selben Gründen, die ich mit den drei aufgezeigten Logiklücken für eure Argumentation verwendet habe.

Aber damit hast du jetzt genau eine der ursprünglichen Fragen beantwortet. Es bleiben noch:

- sind die Unterschiede von Turnier zu Turnier so massiv, wie sie sein müssten, um relevant zu sein

- ist eine Quelle, die nur wenige Turniere bewertet aussagekräftiger, als eine die möglichst viele bewertet und warum?

- ist ein kurzer Bewertungszeitraum aussagekräftiger als ein langfristiger und warum?

und ergänzend:

- sind Turniere mit variierenden Bedingungen immer automatisch so gelagert, dass ein anderes Ergebnis bei rum kommen muss, als das bei ITC? Sprich, warum sollte ich annehmen, dass jedes Turnier, das das Ergebnis "verzerrt", das Ergebnis automatisch gegen die "starken" Codices verzerrt?

Tyraniden z.B. haben Ripper da bekommt man für 33 Punkte eine schockende MZ halter Truppe, wohingegen bei anderen Völkern manche Standard Slots nur schwer unter 100 Punkten zu kriegen sind,

ok...nenn mir eine Fraktion, die auf Standardeinheiten über 100P angewiesen wäre:

SM: 5 Scouts 55P
BA: 5 Scouts 55P
CSM: 10 Kultisten 40P
Deat Guard: 10 Kultisten 40P
Grey Knight: 5er Strike Squad 105P oder Astra Militarum 10er Infantry Squad 40P
Astra Militarum: 10er Infantry Squad 40P
Necrons: 5 Immortals 85P
Eldar: 10 Guardian Defenders 80P
Dark Eldar: 5 Kabalite Warriors 35P
Harlequin: 5 Troupe 75P
Adeptus Mechanicus: 5 Scitarii Rangers 40P
Imperial Knights: 10 Astra Militarum Infantrymen 40P
Ynnari: 5 Kabalite Warriors 35P
Orks: 10 Gretchin 30P
Tau: 5 Firewarriors 40P

Selbst die 2 Fraktionen, die tatsächlich nicht direkt im Codex über billige Standards verfügen, haben Zugriff auf welche, ohne den Status Battleforged zu riskieren.

Wem wollt ihr hier was erzählen bitte? :cat:

Ich kriege auch bei Tyraniden effektiv kämpfende Standardeinheiten nicht unter 100P. Es wird schon schwer, welche unter 200 zu kriegen. Aber Ripper sind nur billige MZ-Halter...und keine Fraktion muss auf solche verzichten. Das Argument können wir bitte im Rundordner abheften, ja?

Und dann gleich noch hinterher die Frage...wie oft finden 750P-Turniere statt auf T³? Machen die so einen großen Prozentsatz aus, dass das relevant wäre?

Grüße vom Veri
 
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Wem wollt ihr hier was erzählen bitte?

Ich weis grad nicht was du willst.

Willst du nun erklären das es völlig egal is im Spiel ob ein Dämonenspieler 6*10 Brimstones oder 6*10 Zerfleischer auf 1000 Punkte stellt?
Oder es keinen Unterschied macht ob ein Marine nun Taktische Trupps oder Scouts als Standard hat?

Es ist komplett egal welche Liste und Punkte man spielt, keine Armee hat irgendeinen Vorteil vom verwendeten Kontingent oder der Punkte?
Es macht keinen Unterschied ob Armee X mit 10 Kommandopunkten gegen eine Armee Y mit 1 Kommandopunkt spielt?


Wenn du grad versuchst zu erklären, dass das Balancing der Armeen in 40k unabhängig der gespielten Punkte und unabhängig eines Zwanges zu bestimmten Kontingenten ist, dann steht fest das du die 8. bisher noch nicht wirklich gespielt hast.
Am besten du machst mal je ein Spiel mit 500 Punkten, 1000 und 2000 Punkten gegen den selben Gegner, am besten Grey Knights gegen Dämonen, Codex VS Index.

- sind die Unterschiede von Turnier zu Turnier so massiv, wie sie sein müssten, um relevant zu sein
Ja

- ist eine Quelle, die nur wenige Turniere bewertet aussagekräftiger, als eine die möglichst viele bewertet und warum?
Es geht nicht um die Masse sondern um den Vergleich ähnlicher Daten.
Eine Statistik welche den Notenschnitt aller Schüler aller Fächer an einer Schule auswertet sagt etwas völlig anderes aus als der Notenschnitt nur 1 Fach eines Jahrganges und nur weil die Datenmenge größer ist, ist der Gesamtschnitt deswegen nicht richtiger

- ist ein kurzer Bewertungszeitraum aussagekräftiger als ein langfristiger und warum?
Weil sich die Regeln von 40k so schnell ändern das ein langer Zeitraum unterschiedliche Grunddaten besitzt.
Wenn es danach geht kann man auch gleich alle Editionen von 40k zusammen werfen und auswerten, dann ist die Inquisition (welche es in der 8. gar nicht mehr gibt) der stärkste Codex
 
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Lol...nein, mir ist absolut klar, dass es einen Unterschied macht, ob ich für meine Standard 100P oder 500P ausgebe.

Aber das ist ja nicht, was ihr mir versucht zu erzählen. Was ihr grade versucht mir zu erzählen ist, dass einige Fraktionen 500P ausgeben MÜSSEN, während andere nur 100P nehmen müssten.

Und das ist schlicht ein riesen Haufen Blödsinn.


Wenn du grad versuchst zu erklären, dass das Balancing der Armeen in 40k unabhängig der gespielten Punkte und unabhängig eines Zwanges zu bestimmten Kontingenten ist, dann steht fest das du die 8. bisher noch nicht wirklich gespielt hast.

Nur ist das nicht, was ich sage. Kein Stück.

Ich kritisiere, dass ihr mir versucht weis zu machen, dass auf den Turnieren auf T³:

A überproportional Turniere vertreten sind, die das Ergebnis verzerren
B dort nur die Fraktionen von dieser Verzerrung betroffen seien, die ihr als die "starken" einschätzt

und das deshalb T³ eine schlechtere Quelle wäre, als zB. TTM oder ITC

Falls ihr weiter auf diesen Argumenten besteht, euer gutes Recht. Aber dann würde ich vorschlagen Kodos, dass du deinen Rat an mich selber mal ganz massiv beherzigst. Weil ich nämlich nicht glaube, dass ich es bin, dem die Spielpraxis mit unterschiedlichen Punktegrößen abgeht. Meine Spielpartner haben so unregelmäßig Zeit, wie ich...ich hab schon diverse Spiele von 250P bis 10.000P in dieser Edition durch, mit nahezu allen Völkern entweder auf meiner oder der anderen Seite. Symbiontencult, Soros und Ynnari ausgenommen, weil das bei uns keiner hat. Und die Punktegröße der Spiele hängt schlicht von der vorhandenen Zeit ab, die wir jeweils mitbringen. Wir spielen nahezu nie die selbe Größe zweimal hintereinander.

Nennenswerte Balancingprobleme tauchten trotzdem nicht auf.

Edit: schlicht, weil jede Fraktion die Möglichkeiten besitzt, sich auf unterschiedlichen Punktegrößen zu behaupten, weil genug Zeug da ist, um sich den jeweiligen Bedingungen anzupassen.
 
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