Ich habe die Luftmatratzenboni und Meta-Sachen noch nicht ganz verstanden, wie du sie magst, vermute aber einen interessanten Gedanken.
Möchtest du erklären?
Hallo! Ich hatte hierauf kurz geantwortet, aber scheinbar wurde das nicht abgeschickt. Um mir nichts vorwerfen lassen zu müssen daher nochmal kurz:
Ich kann da leider nicht superkonkret werden, sondern das immer nur mit etwas Distanz abstrakt schildern - vor allem auf dem fußend, was ich von der siebten Edition gesehen habe, was ich aber jetzt auch mit der achten mehr und mehr befürchte.
Ich meinte hier vor allem imo völlig aus der Luft gegriffen scheinende Metaboni, die dir zusätzliche Boni dafür geben, dass du bestimmte Auswahlen noch öfter aufstellst oder dass du bestimmte Kombinationen fährst.
Ich verstehe die Idee dahinter, halte es aber nicht für sinnvoll. Einerseits hast du so oder so auch ohne Sonderboni ja schon Vor- und Nachteile wenn du deine Armee so oder so aufstellst (z.B. mehr Sturmeinheiten, dafür aber halt weniger andere Einheitentypen). Imo ist das ein bisschen selbstregulierend und zwingt jeden dazu schonmal grundsätzlich abzuwägen, auch ohne, dass man da noch Metaboni aus der Luft zaubern muss. Damit meine ich dass man z.B. extra-Sturmboni oder extra Sturm-Rerolls kriegt oder dann noch mehr Sturmeinheiten aufstellen darf o.ä. Das ist dann rein künstlich und verstärkt -imo unsinnigerweise- einen so schon erreichten Vorteil und schwächt die -imo eigentlich gerechten- Nachteile durch Überspezialisierung ab. Das wirkt meinem Verständnis nach einem natürlichen und leicht nachvollziehbarem Balancing entgegen.
Das "natürliche" Balancing wäre hier, dass durch eine größere Spezialisierung halt die Art der Einsatzmöglichkeiten eingeschränkt wird und ganz natürlich auch neue Anfälligkeiten/Schwächen entstehen. Wenn ich nur Sturmtrupps einsetze fehlen mir z.B. höchstwahrscheinlich schwere Waffen. Brauch man da Metaregeln? Ich finde nicht.
Zweitens: Durch die Anwendung nicht nur auf einzelne Einheitentypen/-kategorien, sondern auf Formationen und Zusammenstellungen von Einheiten (drei Löffel Sturmeinheiten + eine Prise Terminatortrupp usw) wird die Komplexität durch Metawurschteilei künstlich erhöht und hierunter leidet ganz klar die Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Wenn ich mir Spielberichte aus der letzten Edition anschaue find ich es einfach nur absurd, wie lange die damit verbringen (müssen) um erstmal aufzuzählen und festzustellen welche Sonderboni sie jetzt für ihre Meta haben und welche davon sich gegenseitig aufheben oder gegenseitig verstärken oder welche neuen Metaboni sich aus denen dann wieder ergeben.
Das tut dem Spiel imo nicht gut und gibt ihm nichts, außer dass ich mich fühle wie beim nächsten World of Tanks oder World of Warcraft 40,000.Daher hab ich um die siebte Auflage von 40k auch weitestgehend einen großen Bogen gemacht. Das ist ein Grundprinzip, das mir null zusagt.
Ich würde das ganze einfach wieder zurückfahren.
Nu versteh ich aber dass sich darauf wohl mittlerweile ne halbe Szene gründet und dass für viele wohl genau das Salz in der Suppe ist, dass die Dinge erst interessant macht. Das will ich auch keinem absprechen oder schlechtmachen, aber meine Vorstellung von gelungenem und nachvollziehbarem Balancing und positiver Komplexität ist das nicht))
Zwingt mich aber auch keiner dazu und von daher jammer ich auch gar nicht. Da hier nach Meinungen gefragt ist, hab ich mich trotzdem ermuntert gefühlt auch meine Dinosauriersichtweise hinzuzugeben. Vielen Dank!