Was macht man, wenn einem die aktuelle Edition von Warhammer 40k nicht gefällt? #Oldhammer 40k

Haakon

Tabletop-Fanatiker
Moderator
25. Juli 2012
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Oldhammer 40k – 3./4. Edition von Warhammer 40.000
Entschuldigt den Klickbait, aber nun, wo ich eure Aufmerksamkeit habe, möchte ich euch unser kleines Hobbyprojekt vorstellen. Es ist in der Tat so, dass einige in meinem Spielerkreis (mich inklusive) mit der 10. Edition von Warhammer 40.000 nicht ganz warm werden. Hinzu kommt die Releasepolitik, die dafür sorgt, dass ein Codex, wie der der World Eaters oder der imperialen Armee relativ schnell Altpapier wird. Dieses Nachrennen nach der nächsten Publikation hat uns dazu motiviert, die Augen nach Alternativen offen zu halten. Ein neues Spielsystem käme natürlich in Frage oder die One Page Rules, die sich bei uns im Forum immer stärkerer Beliebtheit erfreuen:

Da war nun nichts dabei, was uns so wirklich abgeholt hat. Warhammer 40.000 war für mich immer eine Art Rollenspiel-Ersatz. Das heißt, die Regeln sollten für mich Individualisierung ermöglichen, Auswahlen sollten sich für mich relevant anfühlen und auf dem Spektrum von Abstrahierung zu Simulation sehe ich mich eher im Bereich der Simulation. Dieser Umstand, und die Tatsache, dass wir aufgrund der Änderungen der Tischgröße in der 10. Edition (1000 Punkte nun auf 60 x 44 Zoll) nun ohnehin größere Tische bräuchten, motivierte einen meiner Kumpel dazu, einfach eine vergangene Edition zu spielen und ggf. auf unsere Bedürfnisse anzupassen.



Es war die Idee geboren, die 4. Edition von Warhammer 40.000 mit den Codizes der dritten Edition zu spielen.

 
Verfügbarkeit:

Damit man eine vergangene Edition spielen kann, braucht man natürlich Regeln. Glücklicherweise sind viele Regeln mit einer relativ einfachen Google-Suche zu finden. Wer es offizieller mag, findet auf dem Gebrauchtmarkt eigentlich alles was benötigt wird. Ich habe mir von Mitforisten und über eBay einiges an alten Büchern geholt. Kostenpunkt eines Codex (o. Supplements) liegt in der Regel zwischen 8 – 14 Euro.

Da wir moderne Spieler sind, auch wenn wir ein 20 Jahre altes System spielen, greifen wir natürlich auch auf moderne Technik zurück. Und auch wenn man Listen mit Zettel, Stift und Mathemagie schreiben kann, ist eine App natürlich praktischer. Glücklicherweise gibts Listen für die dritte Edition in Battlescribe, auch wenn man sich das etwas sperriger herunterladen muss:

https://figosteak.blogspot.com/2021/07/warhammer-40k-3rd-edition-battle-scribe.html



Modelle und Probleme:

Wir spielen die vierte Edition Warhammer 40.000 mit den modernen Modellen. Einfach weil wir die meisten modernen Modelle von Warhammer 40.000 lieben. Im Zusammenhang mit den Regeln der Edition führt das allerdings zu kleineren Schwierigkeiten. Denn während in der 3. Edition fast alle Modelle auf 25 mm Basen standen, die meisten in der 4. ebenfalls, ist die 25 mm Base heute eher die Ausnahme als die Regel. Das hat natürlich einen Effekt beispielsweise auf die Schablonenwaffen und erfordert kleinere Anpassungen (bsw. soll die 3-Zoll-Schablone bei explosiven Waffen mit dem inneren Kreis über das Base eines Modells gelegt werden, wir werden hingegen die Bolt Action Variante testen, wo man es einfach irgendwo in den Trupp legt).

Vieles lässt sich mit Profilen und Ausrüstung der 3. Edition darstellen – für Dinge, die es damals noch nicht gab, vor allem die größeren Monster und Fahrzeuge finden wir entsprechend Lösungen, denn diese Editionen hatten Fahrzeug-Konstruktionsregeln und es gab ein sog. „Creature-Feature“ mit dem man Flora und Fauna darstellen konnte. Möchte der Dark Eldar also seine Klauenbestie als solche spielen und sie nicht einfach als „Dark Eldar-Bestie“ einsetzen, findet er dort eine entsprechende Lösung. Selbiges gilt auch, wenn beispielsweise die Death Guard den Baum des Nurgle einsetzen möchte.

Ansonsten ist die Liste an Optionen für viele Einheiten und in vielen Armeelisten sehr vielseitig. So gibt es beispielsweise eine Armeeliste der Verlorenen und Verdammten im Rahmen des Sturm des Chaos Supplements, welches einen Eintrag für Mutanten enthält. Diese Mutanten kann man entsprechend ausstatten, dass daraus sowohl die Seuchenzombies der Death Guard, als auch Tiermenschen, Tzangors oder schlicht die Accursed Cultists werden. Ein eigener Eintrag für große Mutanten erlaubt dann sogar den Einsatz der drei großen Accursed Cultists.​
 
Sinn dieses Themas?

Dieses Thema dient der allgemeinen Kommunikation, bietet Raum für Ideen, eine Übersicht über verschiedene Projekte. Es stellt dabei den Versuch da, nicht ein Megathema zu erstellen, wo ich Armeeaufbauten, Spielberichte und Diskussionen vermenge. Das hier ist also eine Art Inhaltsverzeichnis.

Oldhammer 40k Spielberichte



Armeeaufbauten

Du hast einen Armeeaufbau der sich ganz oder teilweise mit diesem Thema befasst? Schreibe mir eine PN und ich setze dich mit auf die Liste!


Sonstiges
Codex Review Dark Angels von Goonhammer:

https://www.goonhammer.com/goonhammer-reviews-codex-dark-angels-3rd-edition/
Codex Review Necrons von Goonhammer:
https://www.goonhammer.com/goonhammer-reviews-codex-necrons-3rd-edition/
Codex Review Chaosspacemarines 3.5 von Goonhammer:
https://www.goonhammer.com/the-goonhammer-review-of-codex-chaos-space-marines-3-5-edition/


Nun seid ihr dran! Ihr habt die Edition noch gespielt und euch nerven einige Sachen so richtig? Die 2.9er Liste war zu böse? Lasst mich davon wissen und wir denken gemeinsam über Lösungen nach! Du hast die Edition nicht gespielt und möchtest in die Vergangenheit von Warhammer 40k eintauchen?​
 
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Coole Sache und schön, daß ihr im Spielerkreis zu einer Einigung gekommen seid 👍
Dark Eldar und Necrons werden mit den Codexen der dritten Edition wohl nich so glücklich sein, die hatten ja gefühlt jeweils 5-7 Einheiten. DE wurden mit dem Codex in der fünften Edition erst so richtig ausgebaut 🙂
Dafür werden sich die Chaosspieler über den Codex 3.5 freuen 😀
 
Ehrlich gesagt haben sich Dark Eldar mit dem 3. Editionscodex + Codexupdate sogar gut gespielt. Mit dem Codexupdate konnte man endlich auf breiter Bank auf Nahkampf spielen, die nachgelieferte Fahrzeugausrüstung hat auch geholfen.
Portallisten haben funktioniert, Beschusslisten haben funktioniert, Nahkampflisten haben funktioniert genauso wie Hybridvarianten. Die Abwechslung von sinnvollen Konzepten hat es gut ausgeglichen das die Auswahl an Einheiten recht klein war.

Bei Necrons stimme ich dir zu, die waren relativ einseitig.

Man kann aber, wie Haakon schon sagte, durch Fahrzeugkonstruktionsregeln und Biokonstruktionsregeln hier und da gegensteuern, wenn man mehr Vielfalt möchte.
 
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Sehr schöne Idee hier👍. In meinem kleinen drei alte Herren B&B "Spielclub", spielen wir mit Start der 10. Edition am liebsten wieder die 2. Edition oder wenn es doch mal etwas moderner/spacehulkiger sein soll die 8. oder die 9. Edition W40K. Bücher usw. sind ja alle noch da und wir lassen die aktuelle 10. Edition einfach unbeachtet sowie ungespielt an uns vorbei ziehen. Eine andere beliebte kurzweilige Alternative ist bei uns Killteam, aber hier geht es ja um das große W40K.😉
 
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Dark Eldar und Necrons werden mit den Codexen der dritten Edition wohl nich so glücklich sein, die hatten ja gefühlt jeweils 5-7 Einheiten. DE wurden mit dem Codex in der fünften Edition erst so richtig ausgebaut 🙂
Bei den Dark Eldar unterschätzt du das. Mein Bruder spielt tatsächlich beides. ?
Ich dachte das Anfangs auch, dass die Dark Eldar durch ihre Modellwelle in der 5. Edition richtig was dazu bekommen hätten - so ganz stimmt das aber nicht.

Bei den Dark Eldar fehlt tatsächlich:
  • Hofstaat des Archons
  • Differenzierung der Bestien (Klauenbestie und Sichelflügel)
  • Grotesquen in der heutigen Form, der Eintrag damals waren eher Wracks/Folterer
  • Cronos
  • Viper
Dafür haben die Dark Eldar heute jedwede Ausrüstung und alle Charaktere verloren. Cronos und Viper könnte man über die Konstruktionsregeln bauen, für Hofstaat und ähnlches könnte man sich etwas einfallen lassen.

Die Necrons sind tatsächlich eine größere Baustelle.
Super coole Sache! Ich würde aber tatsächlich 3.Edi nicht 4. spielen. Warum also 4.? Für die 3. gibts auch wesentlich mehr Material. Ihr könnt übrigens sich mal ins Citadel Journal schauen, das gibts im Internet Archive, meine ich. Hat auch noch mal tonnenweise experimentelle Regeln für die 3.
Hauptsächlich haben uns die Transportfahrzeugregeln der 4. Edition mehr gefallen. War ja im Grunde auch eher ein runderes Upgrade der 3. - und die Codizes nehmen wir vollumfänglich aus der 3., also auch inklusive experimenteller Regeln. Optionen wie Energiehämmer am Chaoslord oder schwere Flammenwerfer werden dann halt nach Modell angepasst - damit auch sowas wie der Lord of Virulence einsetzbar ist. Grundsätzlich gilt hier - Spaß vor.
 
Coole Idee ^^
Die 4. mit den 3. Edition-Codices war damals mein Einstieg ins Hobby. Necrons und CSM waren meine Armeen und den CSM Codex hab ich immernoch hier liegen. Ist auch nach wie vor mein liebster Codex überhaupt. Die vielen, atmosphärischen Geschichten, hach. Schwelg. Leider keine Minis...

Dafür hab ich mir die 3. Edition Imps und Black Templar-Codices vor längerem schon zugelegt. Bräuchte also nur jemanden zum Spielen xD
 
In diesem Zusammenhang:
Es gibt da eine Seite im I-Net, auf der man seine eigenen Dataslates generieren kann.
Imho ideal für so ein Projekt, um auch die neuen Modelle/Einheiten zu integrieren.

2/9er Chaos Listen waren damals wirklich broken. Eine 0-1 Beschränkung im AOP würde das aber sehr einfach balancen.

Gott ... welche Ausreißer gab's damals noch?
 
Die Necrons sind tatsächlich eine größere Baustelle.

Sehe ich nicht so drastisch. Aber ich hatte die Necrons auch schon vor ihrem richtigen Codex gespielt. Da gab es nur Krieger, Unsterbliche, Scarabs, Lord und Destroyer.
Mit dem eigenen Codex gab es dann schon unterschiedliche Helden, die C'tan, Flayed Ones und den Monolith dazu. Viel mehr Auswahl haben Votann heute auch nicht ?
 
2/9er Chaos Listen waren damals wirklich broken. Eine 0-1 Beschränkung im AOP würde das aber sehr einfach balancen.
Die gab es ja sogar. Außer für die IW. Aber wir reden hier darüber, dass in meiner heimischen Runde jemand 4,5 mal einen Skulpt eines Kyborgs spielen würde. Das braucht man nicht anpassen, denke ich.

Die Dämonenbombe der Word Bearer war noch böse. Grundsätzlich war der Codex halt fluffig, aber auch hochkompetent. Das waren halt Autoren die Hintergründe und Listenkonzepte verstanden haben. Ich würde hier sogar fast Parallelen zum Tyranidencodex der 9. ziehen wollen.

Am Ende ist die Frage allerdings, wonach du bzw. deine Truppe sucht. Wenn du auf hohem Turnierniveau spielen möchtest, nimm die aktuelle Version oder einen Zeitpunkt x nach einem Balance Dataslate und spiele das, was auf Turnieren halt gespielt wurde. Das gab's damals nicht.
Wir hier ballern vermutlich mal 50 Punkte Ausrüstung auf einen Charakter mit einem LP. Uns geht's um die Geschichte und um die Darstellung. Und das ging damals einfach besser.

Änderungen die wir möglicherweise vornehmen, betreffen eher grundlegende Mechanismen. Boni auf Schadenstabellen abhängig vom ds, BF bei Geschützwaffen abziehen sind ggf. sinnvolle Änderungen späterer Editionen.
Statt die Schablone zwischen den Trupp zu legen, haben wir auch überlegt, statt 2 Zoll 1 Zoll Kohärenz festzulegen. Ist dann wie bei Boltaction. Und die Trupps gehen nicht so aus dem Leim.
Vermutlich wird auch nie ein Abweichungswürfel fliegen, ein einfacher W6 wie im Regelbuch vorgeschlagen reicht uns auch.
 
Ich glaube das Thema hier ist genau das was ich gesucht habe.

Ich hab zur 4. (Medusa V Kampagne) mit 40k begonnen und bis zum Beginn der 6. eine Menge Spaß. Die 9. und 10. hab ich ausprobiert, aber es is einfach nicht das Spiel das mir Spaß macht. Währe sehr schön wenn ich hier ein ein paar Gleichgesinnte aus dem Raum Köln-Düsseldorf finden könnte.
 
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Toller Ansatz! Finde 4. Edit +3.edi Codices ne gute Idee! Das tolle: man kann trotzdem auch mal 3. Spielen oder die alten test regeln, das macht nur kleine Unterschiede.

Das ist wie Whfb 6. Edi armeebücher mit 7. Edition Regeln.
Freue mich sehr zu sehen was da kommt! Mir geht's da wie euch und ich verfolge inzwischen auch den Ansatz nach den alten Regeln zu spielen. Es geht fast alles und man kann einfach Profile aus Codecs mischen, dann geht auch Admech usw.
 
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Übrigens mal aus reiner Neugier: Warum ausgerechnet die 4.? Was machte die 4. in deinen Augen so gut?

Soweit ich mich noch erinnere, war der Unterschied von 3 zu 3.5 zu 4 teils gar nicht soo gravierend. In 3.5 wurden halt hauptsächlich Transporter generft (Aussteigen und Chargen war halt nicht mehr). Von den Grundregeln war die 4. ja dann auch noch ziemlich nah am eigentlichen 40k. Bloß kamen die IMO fiesen generic Rules, allen voran Rending.

Das ich kein Fan der Vierten bin oder war, ist ja ein offenes Geheimnis. Besagte Keyword Rules waren erstmal keine schlechte Idee [bei OPR klappt das ja wunderbar]. Das Problem war die Umsetzung, obwohl GW damals glaube ich tatsächlich noch Playtesting betrieben hat, im Gegensatz zu heute ?
Rending war so OP, dass Marine Listen nur noch daran gemessen wurden, wie viele StuKas man in 1750 Punkte kriegt. Das erinnert mich bisschen an die aktuelle Situation mit Devastating Wounds. GW brachte fast das Gleiche schon wieder. Dieses mal merkten sie aber recht zeitig, dass übertriebene Allroundwaffen dem Spiel nicht helfen.

Zur Erklärung: Gewisse Waffen, beispielsweise die Harpune vom großen Knight oder die Knarre vom Eldar Knight sind da passende Beispiele. Das sind eigentlich Anti Tank Waffen. Tanks zerlegen die immer noch (trotz mindestens 4 Nerfs). Aber jetzt sind die eben nicht mehr die Wunderwaffe gegen egal was.
Früher waren die Rending Waffen eben dieses Wundermittel. Da sie sowohl Tanks (die damals ja noch richtige Panzerung hatten) mit Kadenz zerlegen konnten, aber eben auch alles Andere.
 
@All, erstmal ein großes Dankeschön für den Zuspruch und das Interesse von euch allen. Hätte ich ehrlich gesagt bei der Threaderöffnung nicht mit gerechnet.
Währe sehr schön wenn ich hier ein ein paar Gleichgesinnte aus dem Raum Köln-Düsseldorf finden könnte.
Das wäre schon ne ganz schöne Strecke, Raum Rostock-Schwerin, bis Hamburg könnte ich noch anbieten 😀
Für alles darüber hinaus müssen wir wohl richtig die Werbetrommel rühren und mal ein Event starten - so wie für die Horus Heresy oder so 😛

Soweit ich mich noch erinnere, war der Unterschied von 3 zu 3.5 zu 4 teils gar nicht soo gravierend. In 3.5 wurden halt hauptsächlich Transporter generft (Aussteigen und Chargen war halt nicht mehr). Von den Grundregeln war die 4. ja dann auch noch ziemlich nah am eigentlichen 40k. Bloß kamen die IMO fiesen generic Rules, allen voran Rending.
Das war tatsächlich so eine Sache. Zum einen sehen wir den Vorteil der generischen Sonderregeln - und dann war da "Rüstungsbrechend/Rending". Tatsächlich waren die Transporterregeln einer der grundlegenden Punkte für die Entscheidung.

Das ich kein Fan der Vierten bin oder war, ist ja ein offenes Geheimnis. Besagte Keyword Rules waren erstmal keine schlechte Idee [bei OPR klappt das ja wunderbar]. Das Problem war die Umsetzung, obwohl GW damals glaube ich tatsächlich noch Playtesting betrieben hat, im Gegensatz zu heute ?
Rending war so OP, dass Marine Listen nur noch daran gemessen wurden, wie viele StuKas man in 1750 Punkte kriegt. Das erinnert mich bisschen an die aktuelle Situation mit Devastating Wounds. GW brachte fast das Gleiche schon wieder. Dieses mal merkten sie aber recht zeitig, dass übertriebene Allroundwaffen dem Spiel nicht helfen.
Ich bin absolut deiner Meinung - gruselige Regel, gruseliges Design und auch in der Horus Heresy wiederholt 😀
Fangen wir vorne an, warum die Codizes der 3./3.5? Hier war ganz klar das unglaubliche Baukastenprinzip und die Tatsache, dass man für alles Punkte bezahlt ausschlaggebend. Das lässt ja dann ziemlich bald nach. Der Renegatencodex der 4. ist fürs Chaos dann deutlich schlechter.

Bei uns war das ein "die Grundmechaniken müssen stimmen". Rending per se ist ja keine schlechte Grundmechanik oder von sich aus OP. Dumm war es, Rending auf eine Waffe mit 4 Schuss Stärke 6 zu packen und sie als kostenloses Upgrade beispielsweise am Cybot zu haben, Terminatoren 20 Punkte dafür zahlen zu lassen. Das jedoch sehen wir als ein "Problem", welches mit unserem Mindset lösbar ist (tatsächlich hat der bisher einzige Spacemarine Spieler schon gefragt, wie wir das anpassen wollen). Die Ideen gingen bisher von der Rotary Cannon aus der Horus Heresy (reine Anti-Infanterie-Waffe) über die Malfunction-Regel aus der Horus Heresy 1.0 bis hin zu, "wir machen da gar nichts, weil wir die eh nicht in relevanter Zahl spielen".

Es wird unweigerlich Dinge geben, bei denen man sich denkt, WTF. Was sagte jüngst ein User hier "Mein letztes kompetitives Spiel hatte ich in der dritten Edition mit den Dark Eldar, bei denen ich mit 42 Lanzen Spacemarines getablet habe". Vorteilhaft finde ich speziell an den vergangenen Editionen, dass man sich für diese bekloppten Listen echt "anstrengen muss". Iron Warriors mit 9 Obliterators für die es zwei Sculpts gibt - da muss man schon einigermaßen kompetetiv sein um das mal "ausversehen" zu spielen. Dark Eldar mit obszön vielen Lanzen oder Spacemarines mit irre vielen Sturmkanonen sind das gleiche - die Armee von meinem Bruder ist zu fertig und zu schön um das mal eben zu machen 😀
Eldar Iyanden ist halt auch bäh, wenn man das übertreibt. Aber das ist eben der wichtige Punkt "wenn man es übertreibt". - das war bei den Eldar in der 10. nicht nötig, da reichte eine Warpkanone und die Armeeregel für WTF-Momente.

Am Ende zählt für uns unumstößlich S.5 des Regelwerks - "Habt Spaß beim Spielen". Unser großes Glück, wie Pech ist unsere kleine Community. Wir kennen uns, wir mögen uns, wir sprechen uns ab.

Armeeaufbau Deathguard ist Online 😀
 
@Ahnenzorn
Das Problem mit den Stukkas besteht bei dem Setup eigentlich so nicht. Denn im Codex 3. haben die nur 3 Schüsse! Nur die Sonderregel "Rending" ist Regelbuchbezogen. In der 3. hatten die Stukkas noch eine Fehlfunktionsregel. Ich würde also die 3 schuss rending erstmal testen. Wenn zu stark die alte Sonderregel dazu nehmen.
Ich denke man sieht hier genau die Stärke dieser alten Regeln. Probleme sind grundsätzlich bekannt und über kleine Anpassungen kann man immer reden. Ist ja nicht für die Tunier Ebene gedacht. Aber man hat eine gemeinsame objektive Basis von der man ausgehen kann.

Die 4. hat noch ein paar weitere Kleinigkeiten. Man konnte Granaten gegen Cybots einsetzen. Man musste z.b. auch das Ziel angreifen auf das man geschossen hat.
Ich muss mal den WD raussuchen in dem sie die Änderungen diskutieren.
Am Ende sind 3. und 4. sehr ähnlich, man muss nur über ein paar Regeln sprechen. Die 4. war eigentlich die offizielle 3.5 nachdem es ja schon Test-Regeln zur 3. gab. Im Zweifel kann man all diese Regeln auch nach dem Baukastenprinzip mischen (Fahrzeug aus der 4. Alles andere aus der 3. + Hausregel zum Preis blem XY).
So wie es beim TT eigentlich immer war.

Wie in WHFB kamen die wirklichen Probleme erst mit den Codices. Die waren nur im Rahmen 3. (bzw. 6. Whfb) einigermaßen gut gebalanced und vor allem vollständig für alle Fraktionen released.
 
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In der 4. Edi waren die Stukas imho nur bei Dark Angels Deathwing ein Thema.
Wenn ich mich erinnere, konnten nämlich (nur) die DW Termis 2 Spezialwaffen im 5er Trupp haben.
Deine Erinnerung trügt dich, das durften auch BT (gerade gechekt) und ich glaube das durfte jeder Orden.
Zu dem waren nicht die Blood Angels mit Ihrem Baal Predator ganz vorne in der Stuka Anzahl?


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War mir gar nicht so Bewusst das ein 5er Trupp damals zwei Spezialwaffen tragen durfte..
 
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