40K mit Schachuhr?

Vielleicht könnte jeder der hier Beteiligten mal kurz sagen, ob er persönlich aus der Perspektive eines Turnier- ODER B&B-Spielers die Sache bewertet!
Ich gehöre zur 1. Variante.

Ich hab aktuell den Eindruck, dass man teilweise von zwei unterschiedlichen Dingen spricht...

Beispiel: Nach meiner Einschätzung spricht @Shub Niggurath in Beitrag Nr.39 eher von B&B-Spielen, dann aber in Beitrag Nr.40 @Haakon das Zitat von S.-N. auf Turnier-Spiele bezieht?!🤔
 
This!

Bei uns in der Spielegruppe sind Mitspieler, da kenne ich deren Armee, Einheiten und Strats besser als sie...
Und das frisst einfach mega Zeit wenn ich jeden Furz nachschauen muss.

Allerdings ist es nach meiner Erfahrung schwer, daran was zu drehen. Die betreffenden Spieler beschäftigen sich nie mit ihrer Armee oder 40k, wenn sie nicht gerade am Spieltisch stehen. Aber dazu kann ich Sie ja auch schlecht zwingen.
Ich für meinen Teil weiß einfach, wenn ich mit einem dieser Nasen spiele dann dauert unser Kreuzzugspiel mit 1500 Punkte nicht 2 oder 3 Stunden, sondern 6 😀
Das empfinde ich aber auch als respektlos von deinen Mitspielern. Wenigstens die eigenen Regeln sollte man können. Ich persönlich hasse es, das Spiel für ihn und mich zu spielen, weil er einfach keinen blassen Schimmer hat. Wenn er sich nicht damit beschäftigen will, soll er was anderes machen und nicht die Zeit des anderen Spielers verschwenden. Anfängern helfen, klar, gern. Aber wenn jemand wiederholt keine Ahnung hat weil er partout nicht das Regelbuch lesen will? Nein danke.
 
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Vielleicht könnte jeder der hier Beteiligten mal kurz sagen, ob er persönlich aus der Perspektive eines Turnier- ODER B&B-Spielers die Sache bewertet!
Ich gehöre zur 1. Variante.

Ich hab aktuell den Eindruck, dass man teilweise von zwei unterschiedlichen Dingen spricht...

Beispiel: Nach meiner Einschätzung spricht @Shub Niggurath in Beitrag Nr.39 eher von B&B-Spielen, dann aber in Beitrag Nr.40 @Haakon das Zitat von S.-N. auf Turnier-Spiele bezieht?!🤔
Bei einem B&B Spiel braucht man natürlich keine Schachuhr, da hat man in der Regel ja deutlich mehr Zeit als bei einem Turnierspiel. Außer, man will das eben für das Turnierspiel trainieren oder man will dem Gegner aufzeigen, wer wie viel Zeit benötigt.
 
Es geht hir doch um B&B Spiele, wo die Gruppe gar nicht oft genug zum Spielen kommt. Da kann man das Regelbuch auch dreimal lesen. Ohne Praxis setzt sich das nur schlecht fest. Man merkt die meisten Unklarheiten ja auch erst, wenn man die Regeln wirklich anwendet. Wenn man aus Zeitmangel so selten zum Spielen kommt, hat man vielleicht auch besseres mit seiner Zeit anzufangen, als für eine Hand voll Spiele jedes mal die Regeln umfassend durchzuackern. War bei mir ja auch so. Deshalb lieber OPR, das ist simpel genug, um auch bei wenigen Spielen die Regeln recht schnell drauf zu haben.
 
Bei einem B&B Spiel braucht man natürlich keine Schachuhr, da hat man in der Regel ja deutlich mehr Zeit als bei einem Turnierspiel.

Da gehe ich mit, aber die Grundfrage dieses threads war doch in Beitrag Nr.1:

Leider schaffen wir in meiner Spielrunde nur selten ein Spiel mit allen 5 Runden. Trotz großzügigen Zeitfenster.
Zum Teil liegt es daran, dass und aufgrund seltener Spiele die Routine fehlt. Zum Teil liegt es aber auch an fehlender Disziplin und langem taktieren.

Ich ziehe deshalb tatsächlich zum testen den Einsatz einer Schachuhr in Erwägung.

Und da kann ich ein "strafferes Regiment" durchaus nachvollziehen, wenn es um mangelnde Disziplin oder langes Taktieren geht. So oder so waren wir doch aber von Anfang an im Bereich "B&B-Spiel". Sonst hätte @Ghost Writer ja nicht explizit von "in meiner Spielrunde" gesprochen!

Umgekehrt fände ich es durchaus schräg -wie bereits geschrieben-, wenn man ne Schachuhr einführen wollen würde, wenn bei Mitspielern "aufgrund seltener Spiele die Routine fehlt". Das Konzept "Mach das Spiel für den Wenig-Spieler noch blöder" fände ich so semi-geil...🥳

Nochmal: Bei gewissen Punkten hat jedes Argument seine Berechtigung. Aber solange wir nicht wirklich klar sagen, welchen Maßstab wir selber in dieser Diskussion ansetzen, reden wir mE sehr aneinander vorbei. Das Problem hatte ich in Beitrag Nr. 41 bereits skizziert, und wenn ich @Shub Niggurath in Beitrag Nr. 44 nicht völlig falsch verstehe, dann redet er zB hier die ganze Zeit von B&B-Spielen, wärend zB in den Beiträgen 33, 38 und 40 von "Turnier", und damit einer anderen Perspektive die Rede ist.

SO kommen wir auf keinen grünen Zweig! 😁
 
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In meinem Fall geht es ganz klar um eine B&B Runde mit der ganzen Palette an Spielermentalitäten.
Von Maximierern für den Sieg über Spaß an einem spannenden Spiel bis zu Geselligkeit gehört dazu ist Alles dabei. Gemeinsam haben wir, dass wir alle zu wenig Gelegenheit zum zocken haben.

Und während die eine Hälfte bei Regeln und Armee unsicher ist, verliert die andere Hälfte die Zeit beim taktieren 🙂

Ich freue mich aber auch, von Erfahrungen aus der Turnierszene und von Turnierspielern zu lesen.
 
Smartphone geht, allerdings braucht man das einerseits zur digitalen Spielgestaltung (Armeeliste, Regeln nachlesen, Punkte eintragen) und zum anderen muss dann mein Gegner auf meinem Handy rumdrücken. Von Akkuengpässen oder ausgehendem Display ganz zu schweigen.
Bei Amazon kostet ein einfaches Modell zwischen 15 und 20 Euro, so eine habe ich auch, die reicht locker aus.
 
Ich finde Schachuhren auch prima, um einfach mal zu schauen, wie lange man braucht. Es war ja der Wunsch da, alle 5 Runden zu spielen, was trotz großzügigem Zeitfenster nicht gelingt. Da kann die Uhr schon helfen, um zu reflektieren. Für B&B würde ich da aber nicht drauf pochen.
Gerade, wenn man noch etwas quatscht geht viel Zeit drauf, was aber imho völlig problemlos ist. Das größte Problem ist die Regelunkenntnis bzw. das alles nachgeschaut wird, was bei einem B&B Spiel oft gar nicht notwendig ist. Wenn ich nicht weiß, was die Werte von der Pistole des Sergeant sind, dann schieße ich die einfach nicht - fertig. Wenn man nicht weiß, wie eine Interaktion genau funktioniert, spielt man es einfach so, wie man es richtig findet (und liest es dann später nochmal nach). Das würde die meiste Zeit sparen, wenn man mich fragt. Ist vielleicht auch befriedigender, so 5 (potentiell nicht ganz optimale oder 100% regelkonforme) Runden zu spielen als nach 5 Stunden und 2 Spielrunden abbrechen zu müssen, wenn auf dem Spielfeld noch gar nicht viel passiert ist.
 
Ich finde Schachuhren auch prima, um einfach mal zu schauen, wie lange man braucht. Es war ja der Wunsch da, alle 5 Runden zu spielen, was trotz großzügigem Zeitfenster nicht gelingt. Da kann die Uhr schon helfen, um zu reflektieren. Für B&B würde ich da aber nicht drauf pochen.
Gerade, wenn man noch etwas quatscht geht viel Zeit drauf, was aber imho völlig problemlos ist. Das größte Problem ist die Regelunkenntnis bzw. das alles nachgeschaut wird, was bei einem B&B Spiel oft gar nicht notwendig ist. Wenn ich nicht weiß, was die Werte von der Pistole des Sergeant sind, dann schieße ich die einfach nicht - fertig. Wenn man nicht weiß, wie eine Interaktion genau funktioniert, spielt man es einfach so, wie man es richtig findet (und liest es dann später nochmal nach). Das würde die meiste Zeit sparen, wenn man mich fragt. Ist vielleicht auch befriedigender, so 5 (potentiell nicht ganz optimale oder 100% regelkonforme) Runden zu spielen als nach 5 Stunden und 2 Spielrunden abbrechen zu müssen, wenn auf dem Spielfeld noch gar nicht viel passiert ist.
Die Werte der Waffen kann man ja noch recht unproblematisch mit einem Spickzettel lösen. Das sollte kaum Zeit kosten. Die meisten Fragen haben dann aber schon mehr Einfluss auf das Spiel. Einfach mal die Schocktruppen in Reserve lassen, weil es eine Regelunklarheit gibt, wäre auch doof für das Spiel. Wir werfen einfach einen W6, wenn sich eine Frage nicht schnell klären lässt und man merkt, dass die Zeit langsam drängt.
Ist Regelauslegung a oder b richtig? -W6
Ist man sich über eine Sichtline unsicher? -W6
Sind das wirklich 12"? -W6

Merkt ihr denn irgendwann, dass die Zeit knapp wird und beeilt euch dann mehr? Oder ist es einigen einfach egal, ob ihr mit dem Spiel fertig werdet?
 
Die Zeit verfliegt immer so schnell. Meist merken wir erst in der letzten Stunde, wie knapp die verbleibenden Zeit ist.

Ist das nicht eigentlich ein gutes Zeichen, wenn die Zeit "verfliegt"? 😉

Hab Ihr da nen bestimmten Grund, warum Ihr da überhaupt in Zeitnot geratet bzw. zu einem fixen Punkt fertig sein müsst/wollt?
Ich mein, wenn ich ein Spiel habe, über dem ich die Zeit vergesse, dann freue ich mich doch über jede zusätzliche Minute und forciere kein schnelleres Ende?!🤔