@pfuetzi hat es ja schon erwähnt, aber es gibt Systeme, bei denen ist es in die Turnierregeln eingebacken: Wenn du deine Stunde bei Warmachine überschritten hattest, warst du raus, es war einfach eine Siegesbedingung und ich finde das für Turniere gut. Ich hatte mal einen Spieler, der sich ne 70 Modell-Liste überlegt hatte und sehr ins schwitzen kam.
Hatte auch bei 40k mal ein Spiel gegen 180 Boyz und 9 killakans und das Spiel endete wegen dice down in seinem dritten Zug. Ich hatte nur 2 - bei mir waren noch nicht mal alle Reserven auf dem Tisch. Argument der Turnierleitung war ein Schulterzucken. So was spielst du erst gar nicht mit Schachuhr.
Für den Tisch daheim muss das nicht sein, aber 5 Stunden für ein Spiel würde ich nicht mitmachen wollen. Ich fände es frech von meinem Gegenüber, wenn das Spiel wegen Unkenntnis der eigenen Regeln so drastisch in die Länge gezogen wird. Ja, ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden, aber ein gewisses commitment zum Spiel würde ich persönlich erwarten. Nicht jeder mag Regeln lesen, da hat
@Brumbaer recht, aber dann sollte ich evtl ein anderes Spiel spielen. Bei 40k ändern sich doch regelmäßig die Punktekosten, da muss ich doch eh Konstant am Ball bleiben!
Ich finde die Kommentare in Richtung „geht gar nicht“ viel zu drastisch und absolut. Außer das Problem offen zu kommunizieren hat man da nicht viele Optionen, so das Problem ranzugehen. Hier kann die Schachuhr helfen, das Problem transparent und messbar zu machen und vom gefühlten Mimimi hin zu einer objektiven Quantifizierung zu kommen. Das kann einen Gesprächsanlass bieten - und das scheint ja hier zu passieren. Das finde ich gut.