Kampagne Ferrus Magna (Makropolfunk)

Wer kommt zum Abschlussspiel am 27.06.26 nach Jena?


  • Umfrageteilnehmer
    33
Bei mir steht gerade folgendes auf dem Maltisch:
Die Zugmaschine zum Trailer:
signal-2026-02-15-20-01-14-123.webp

Halblinge:
signal-2026-02-15-20-00-38-218.webp

Und meine Count-as-Halblinge Zwerge:
signal-2026-02-15-20-00-31-114.webp


Alles noch WIP, da ich gerade auf Nachschub an Farben warten muss...
 
Guten Abend,

@sejason , @Der Badner und ich haben uns vorhin im Makropolfunk mal die bisherigen Kapitel 2 Ergebnisse angeschaut:


Gruß
Ranthok
Zur Antwort auf die eine Frage im Video. Ich hab die Salamanders Combat Patrol nur nachgebaut deswegen ist auch der Namhafte nicht da. Ich hatte erst noch überlegt ob ich ihn kaufe und dann hatte ich die Flammenpistole bei den Assault Intercessors mit Sprungmodul gefunden und hatte noch Hämmer bei den Sturmtermis um meinen eigenen mit einem Captain zu bauen.

Ich habe aktuell meine Biker auf dem Maltisch.

Und ich hatte noch einen Helden Im Gussrahmen, den ich jetzt mal zusammengebaut habe. Einen Ordenspriester auf Bike

20260216_010029.webp
 
Perfektes Timing mit dem Kampagnen-Video, da hab ich doch direkt was zum Mittagessen mithören ^^

Ich hau für den Monat Februar erstmal noch ne kleine Story raus zu Theta-23, wie sie Stück für Stück weiter aufgestiegen ist ^^ Und kümmere mich dann mal ums Bemalen, inzwischen sind die 2k Punkte Vashtorrhorde einmal im Spiel erprobt und aufm letzten Umbauschliff!

Der Aufstieg von Theta-23 Kapitel 1: Adept

Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick.

Das Arbeiten von Cogitatoren erfüllte die Kammer von Adeptin Theta-23. Eingeengt zwischen übereinanderliegenden Datenkabeln, verbundenen Maschinen und installierten Servitoren überwachte sie die Ströme von Binärcode, die aus der Schmiede eingingen. Eingehüllt in ihrer roten Robe saß sie in einer Mulde aus Kabeln, die mit ihr durch Schnittstellen und eigene Implantate verbunden waren, während ihre modifizierten Mechandriten über die Tasten ihres Codifiers flogen. Daten der Reaktor-Thermoregulatoren liefen an ihrer Anzeige vorbei, bleiche Servitoren verfassten sie zu Protokollen, die Zähler klickend, die Mechandriten über Siegelpapier kratzend.

Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick.

Die Schmiede war alt, uralt, ein Relikt aus der Zeit, als die Menschheit zu den Sternen aufbrach und in der Leere des Alls den Planeten mit Leben versuchte zu erfüllen, gleich einem Feuer in der Finsternis, um dass sich die Überlebenden in der Dunkelheit klammerten. Sie war ein Tempel für den Kult Omnissiah, und die Diener des Maschinengottes achteten auf jedwede Unregelmäßigkeit, die ihr Heiligtum gefährden könnte. So auch Theta-23. Aufgewachsen in einer niederen Kaste war sie in der Schmiede großgeworden. Die Datenströme waren für sie wie ein Herzschlag, ein Puls der Hochöfen, wie sie die Magi Biologis bei Geringmodifizierten beobachten konnten. Sie war mit dem Rhythmus aufgewachsen – und eben deswegen war sie beunruhigt. Etwas im Puls hatte sich verändert. Die Daten erschienen korrekt, fehlerfrei, keinerlei Anzeichen für eine Störung. Und dennoch…Seit Monaten saß sie zunehmend vertieft über den Eingängen und prüfte die Ströme aufs Genaueste. Sie hatte ihre Beunruhigung den Magi kommuniziert, woraufhin eine umfangreiche Prüfung der Reaktorräume und Cogitatoren stattgefunden hatte, mit keinem Ergebnis. Mit Nachdruck hatte sie eine Prüfung des Netzwerks vorgeschlagen – auch hier aber konnten in den Programmierungen und ausgelesenen Daten keine Abweichungen gefunden werden.

Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick.

Sie beugte sich wie oft in den letzten Tagen näher an ihren Codifier. Die Ströme sahen rein und unauffällig aus, und dennoch war da ein…Gefühl, so wie ein unstetes Kratzen am Rande der Wahrnehmung, als würden einzelne Einsen der Binärkombinationen kurz verzerren, nur um unmittelbar wieder klar und stetig zu erscheinen. Theta-23 war sich nicht sicher was das zu bedeuten hatte. Bildete sie sich das alles nur ein? Ihre Implantate aber waren intakt, eine Täuschung konnte mit 99,97%iger Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Moment. Doch, da! Sie neigte sich noch näher heran. Dort, wenn man genau hinsah, da war doch…Ein lautes Seufzen riss sie aus ihrer Trance. Einer der Servitoren sackte in sich zusammen, seine Mechandriten rutschten vom Papier und zerkratzten dabei dessen Oberfläche. Mit nach hinten gefallenem Kopf und seinem herabhängenden Kiefer bildete der Servitor ein düsteres Bild seines Ablebens, fast wie eine Art Todesschrei. Theta-23 hatte zwar schon Servitoren verbrauchen sehen, aber irgendwas an der Szenerie berührte ihren emotionsbereinigten Kern. Es widersprach sämtlicher Logik und doch…was wenn es kein Zufall war? Sie sendete erneut eine Nachricht an ihren vorsitzenden Magos mit Bitte um Audienz, fügte zugleich die Datenflüsse der letzten 24h mit bei und entkoppelte sich von ihrem Codifier. Geduckt bewegte sie sich zum Schott ihrer Kammer und trat in die Wärme der Schmiede. Der heiße Atem und Funken der Hochöfen umtobten sie, als sie über die schwebenden Laufstege Richtung Werkstatt eilte. Und während um sie herum die Schmiede hämmerte, brüllte und lärmte, wurde es ruhiger in ihrer Kammer. Nur das Kratzen der Mechandriten der verbliebenen Servitoren und das Klicken der Zähler wagten es, die Stille in der Kammer zu stören.

Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Tick. Ticktick.
 
1000109795.webp

HIER GEHTS ZUM ARMEEAUFBAU ...ALSO DA WO DA BILDA RICHTIG ZU SEHN SIN
Anhang anzeigen 339383
1500 Punkte "King of the Hill"
gegen Death Guard und SpaceWolves
@DenHavoc
@Loki Langfang


Anhang anzeigen 339385
DA OBAMEK HAT GESACHT DA WILL DAT TEC AUS DA BUNKAZ. ALSO HAT DA SEINE JUNGS DA HIN GESCHICKT UM DAT ZEUG ZU HOL'N... UND DAMIT'ZE N BISSCHEN WAT ZU TUN HAM... NICH DAT'ZE NOCH AUF DUMME GEDANKEN KOMMEN UND SICH GEGENSEITIG VERKLOPPN UND DABEI NOCHWAT VON DA MEK KAPUTT GEHT.

ER HAT GEHÖRT, DA DRIN GIBBET SON GEHEIMES MENSCHNZEUGS UM BESSER DA MAKROPOLE AUS...ZU...KUND... ...AAAACH EBN SOWAS UM DA WAAAAAAGH SCHNELLLER VORAN ZU BRINGEN...
VERDAMMTER MEK-KRAM...
GENAU SO KOMISCH WIE DA BLOODAXE...
...

Anhang anzeigen 339517
ALS WA KURZ VOR DA BUNKAZ WAR'N KAMEN NOCH ANNERE PENNA WO AUCH SICH DA TEC SCHNAPPN WOLLTEN...
EKLIGE SCHNABELZ UND FELL-SCHNABELZ WOLLTEN AUCH MOSCHEN.
DA DACHTEN WA DOCH WIR TREFFEN UNS IN DA MITTE UND MOSCHEN MIT BEIDEN... HAHAHAHA, DAT WIRD EIN SPASS.
Anhang anzeigen 339519
ALLES STAMPFTE VORWÄRTZ, DA GROTZE MACHTEN SICH GLEICH AN DA TORE VON DA BUNKAZ ZU SCHAFFEN, WÄHREND DA MORKANAUT JEDE MENGE DAKKA AUF DIE SCHNABELZ REGNEN LIES.

AUCH DA KANS BALLERTEN AUS VOLLEN ROHREN.

ALS DER BIGMEK SEINEN SCHOKKZOGGA AUF DEN FELL-SCHNABEL-STAMPFA ABFEUERN WOLLTE, HAT DIESER BEDROHLICH GERUMPELT UND NOCH MÄR GELEUCHTET ALS SONST. DIE LUFT KNISTERTE UND JEDE MENGE ROTZLINGE WURDEN DUCH DA WARP GEZERRT UND IN DEN STAMPFA TELEPORTATIERT.... ODER SO...

DANN HAT ES DA GANZ SCHÖN GERUMPELT, TEILE UND ROTZLINGTEILE FLOGEN UMHER UND DAT DING GING KURZ AUS... DAT WAR WIRKLICH LUSTIG ANZUSEHEN!!!

ABER DANN GING ET WIDA AN UND HUMPELTE WEITER NACH VORN.

DABEI ERÖFFNETE ER DAS FEUER AUF DIE KANS UND DIE GROTZ, .. DIE SICH IMMER NOCH AN DER BUNKA-TÜR ZU SCHAFFEN MACHTEN UM ... ICH GLAUBE SICH IN SICHAHEIT ZU BRINGEN...

EBENSO EINIGE DER EKELSCHNABELZ BALLERTEN AUF DIE GROTZE... WAS AM ENDE NUR EINE GRÜNE MASSE VOR DA TORE ZURÜCKLIES. HAHAHA DAT WAR AUCH SEHR WITZIG... DOOFE GROTZE.
Anhang anzeigen 339518
MIT EINEM LAUTEN WAAAAAAGH!!! STÜRMTEN DA MEGABOSSE UND DA BIGMEK IN MEGARÜSTUNG AUS DEM MORKANAUT UM SICH DA EKELSCHNABELZ VORZUKNÖPFEN. LEIDER HAM DIE SCHON, MIT IRGENDSOWAS WIE... STRATÄGIIIE...DARAUF GEWARTET UND HAM DA BOSSE SCHNELLER PLATT GEMACHT, ALS'ZE SUPERKALIFRAGILISTIKEXPIALIGETISCH SAGEN KONNTEN.
PLÖTZLICH WURDEN DIE PLÜNDARAZ UND DIE GROTZE IN DA RUINE VON DA EKELSCHNABELZ IN MEGARÜSTUNG DIE PLÖTZLICH AUFTAUCHTEN UND VON DA FELL-SCHNABELZ, WO PLÖTZLICH VON DA ANDERÄN RICHTUNG ANGERANNT KAMEN, ÜBERRASCHT. ... UND DANN WURDEN FAST ALLE UMGEBALLERT...
Anhang anzeigen 339520
VERGORKT!!!
DA EKELSCHNABELZ HAM DA MORKANAUT PLATT GEMACHT!!! UND DA FELL-SCHNABELZ HAM SICH DA BIGMEK MIT SCHOKKZOGGA VORGÄKNÖPPT!
DAT WARS FÜR UNS BOYZ.... ICH HAB GEWUSST, DAT MAN DA MEKS KEINEN WAAAAAAGH ANFÜHREN LASSEN SOLLTE...
ABER DA SCHNABLZ HAMSICH GEGENSEITIGNOCH GUT GEMOSCHT!
AM ENDÄ HATTEN WOHL DIE EKELSCHNABELZ DIE OBERHAND, WEIL'ZE ECHT ORDENTLICH WAS WEGGEMOSCHT HAM! BEI GORK, DIE MÜSSEN WA UNS SPÄTER NOCH MA MIT DA RICHTIGEN WAAAAAAGH-BOYZ VORNEHMEN...
MIT DIESEM MEK-PÖBEL KANN DAT JA NIX WERN!!! VIELLEICHT MACHMA DAT MA MIT DA VERMORKTEN BLOOOOODAXE...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mag ja Geschichten lesen und Modelle Angucken 🙂
Und wo ich da gerade das auf dem PC sehe.. so mega vergrößert, sehe ich das ich auf dem Rucksack ja voll ein Strich übergemalt habe... das ist in klein auf dem Handy und auf der Mini kaum zu sehen 😀 Fotos sind doch gemein 😀
Solange beides gefällt, ist es win win. 🙂

Und ja oft sehe ich auch erst auf Bildern nochmal irgendwelche Farbentgleisungen 😀
 
  • Party
Reaktionen: WeWa
1771368475578.webp


SO es geht weiter. Phew, diesmal ist es glaube ich ein längerer Text geworden. @Cpt. Com. Da'emus hoffe diesmal ist das Ende...befriedigender ^^

Das Licht strahlte mit vollem brennendem Zorn auf seiner Haut. Die Gassen der Stadt waren durch goldene Hausfassaden und silberne Straßen geschmückt. Überall standen und hingen exotische Pflanzen, welche sich ihren Platz mit Diamanten und anderen Edelsteinen teilen mussten. Es dauerte eine Weile, bis er sich langsam erinnerte. Er kannte diese Gasse. Er kannte die Stadt, die er als Aurius identifizierte - die goldene Stadt, das Juwel mitten im Segmentum Tempestus System auf der Welt, die einst Kaltian Secundus hieß. Es war eine unbeschwerte Zeit gewesen. Eine Zeit weit vor seiner Wandlung zum Space Marine der ruhmreichen III. Legion. Eine Zeit, die er fast vergessen hatte. Er sah an sich herab und erkannte die weißen Predigerkleider mit den Ornamenten in der heiligen Farbe purpur. “Was ist denn los mit dir, kommst du nun mit oder nicht?”, hörte er eine Stimme. Sie bohrte sich erst kalt in seinen Verstand und breitete sich dann in einen wohlig warmen, dann heißen Tonus in seinem Kortex aus. Nicht aus Wehmut oder Freude. Sondern tiefst sitzender Schmerz. Er sah zur Quelle der Stimme und erkannte nur die Silhouette einer Person, doch er wusste genau, wer es war. Er streckte seine rechte Hand sehnlichst nach ihr aus und rief: “Warte, geh nicht. Du wirst sterben. Kirah!”

So schnell die vom Warp vollgesoffenen Gänge der Katakomben unterhalb der Kathedrale der drei Sonnen ihn in diese Traumwelt seiner Erinnerungen schickten, so schnell und kalt rissen sie ihn wieder raus. “Mein Lord, alles in Ordnung? Wohin soll ich nicht gehen?”, sah Kirah ihn mit großen Augen und etwas geschockt an. Decius schüttelte einmal mit den Kopf und vergewisserte sich, dass er wieder im hier und jetzt war. Er sah zu Xhol und seinem Tormentor-Trupp und brummte: “Das Meer der Seelen ist im ganzen Bezirk und auch hier sehr stark. Es hat lange gedauert, aber es beeinflusst mich wohl nun auch.” In Erwartung, dass die anderen ihn zustimmten, nickte zuerst Xhol: “Ja, ich sah öfter flüchtige Erinnerungen und Fragmente meiner Zeit vor der Legion. Es lockt und verführt, in diesen Illusionen zu bleiben. Die Verführungen des dunklen Prinzen.” Nun nickten alle und bestätigten die Aussage. “Nun gut, Kirah. Schreitet weiter, bevor sich die Wände wieder verschieben und wir Umwege gehen müssen. Ich sah in den Schatten schon genug Gestalten. Verzweifelte Menschen und Verseuchte des Fliegengottes. Schlimmer noch: Nimmergeborene.” Und mit Decius Worten schritten die sieben weiter durch Gänge, die mal aus Stein, mal organisch, mal aus einer gallertartigen Masse bestanden und mit Wänden, die ständig im Wandel waren. Teils hingen Tentakel, Zähne und Zungen raus oder ganze Gliedmaßen, die nach einem griffen und Augen beobachteten jeden Schritt. Als ob die Kathedrale und ihr tiefes Inneres zu einer Bestie wurde. Und sie waren ein Pathogen, dass es irgendwann aus zu merzen galt.

Kirah wurde vor 3 Tagen gefunden bzw. hat sich finden lassen. Sie wurde mit energiereicher Nahrung und schwachen Juvenor-Dosen wieder aufgepäppelt. Decius sah nach dem Aufpäppeln ihren vollkommenen Körper. Athletisch trainiert wie damals, so sagte sie und mit Narben übersät die von ihren Taten zeugten. Nun trug sie einen schwarzen, hautengen Synthetik-Anzug mit einem langen dunkel-rötlichen Mantel darüber. Ihre Bewegungen waren geschmeidig und tanzend, umging so die geifernden Mäuler und Gliedmaßen aus den Wänden. Sie forderte ebenso zwei Energie-Klingen. Man musste kein Genie sein, um nur ungefähr zu ahnen, dass Kirah nicht eine einfache Bürgerin war. Decius dachte sich zumindest seinen Teil. Letzten endes führte die Labyrinthbezwingerin die Gruppe durch eine Tür, welches nichts weiter mehr war als ein klaffendes Maul mit Reißzähnen. Als Kirah schon nicht gerissen wurde, gingen die anderen hinterher und betraten schlussendlich einen leeren Raum. Leer? Nicht ganz. Ein inaktiver Servitor war an eine der Wände gelehnt. Seine Ketten waren gesprungen und sein Oberkörper zur Hälfte mit der Wand verschmolzen. Decius und die anderen erkannten auf der freien Brustseite ein deutliches Zeichen. Ein großes I für die Inquisition. Darunter stand in einer alten gotischen Schrift etwas. “Diese Schrift ist gotisch, aber uralt. Zur Zeiten der Häresie. Da steht einfach nur: Kurator drauf.”, bemerkte Decius und grinste siegessicher: “Einheit Kurator: Statusbereicht.”

Die einzige sichtbare Haut war am Schädel des Servitors und sie war leichenblass, die Augen milchig und in den Augenhöhlen eingefallen. Die Haut war so dünn, dass das Metall des Ersatzschädels förmlich durchschimmerte. Dennoch bewegte sich etwas unter Haut, wie Würmer oder Egel. Krachend und ratternd bewegten sich die Gelenke und der Servitor versuchte, sich von der Wand zu lösen, was ohne Erfolg blieb. Der eine Arm war in der Wand verschwunden, der freie Arm endete als Lauf einer Plasmakanone. Dann begann das Vox-Gitter an der Stelle seines Mundes zu knarzen. “Ku-Ku-Kurator meldet sich Die-Die-Dienst-Dienstbereit. An-An-Analysiere Funktion. Bewegung eingeschr-schr-schränkt. Ketten gesprungen. Phos-Phos-Phosphorblaster zerstört. Plasmakanone ohne En-En-Energie. Energie-Level niedrig, bei 8% Prozent. Bulbi oculi inaktiv, ir-ir-irreversibel. Area 4, Gyrus pre-pre-precentralis beschädigt, erschwerte Kommu-Kommuni-Kommunikation. Limbisches System stark ge-ge-geschädigt. Speicherkapazitäten beeinträchtig. Analyse zu-zu-zuende.” Decius überspielte seine Frustration und meinte überschwänglich: “Großartig! Nun, was verlangen wir? Kurator: Einträge Relikt, Artefakt oder Aeldari.” Wieder knarzte das Voxgitter: “Berechne Ein-Eintr-Einträge. Relikt - 42699 Einträge. Davon beschädigt - 22856. Arte-Arte-Artefakt - 55738 Einträge. Davon beschädigt - 43111. Aeldari - 12972 Einträge. Davon beschädigt - 3126.”

Decius verlor nun doch sichtlich die Haltung und da schritt Kirah dazwischen. “Kurator? Protokoll: Delta-Zeta-Epsilon 5691. Überschreibe Berechtigung zu Kirah Vex. Notfall-Code Gamma-Zeta 42. Eintrag: Black Sun.” Zuerst richtete Brax seinen Bolter auf die Frau, dann folgten die anderen mit ihren Waffen. Nur Decius blieb entspannt. Noch ehe Kirah sich erklären konnte, rasselte der Servitor mit einer bassigeren Stimme los.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
Imperialer Code: T1QN1U501R. Gefahrenstufe: rot. Sprecher: Inquisitor Torren Bale.

12 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die 3. Sonne hat definitiv Warpeinfluss auf die Stadt. Bisher erkenne ich noch keine Einwirkungen. Werde weiter beobachten. Mein Team besteht aus:

Kirah Vex - Todeskult-Assassine.
Jonas Belior - Astropath.
Kurator - Kampf-Servitor, Kataphron-Klasse.
Brennan van Vogt - Linguist und Übersetzer.
Cole and Boyle Bexten - Catachanische Dschungelkämpfer, Spezialisten für Sprengstoff und Sabotage.
Zero - Scharfschützin.


Untersuchen weiter den Einfluss der dritten Sonne.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
32 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die ersten Mutationen treten auf. Manche berichten von Stimmen. Psioniker reagieren empfindlicher, Jonas Geist ist jedoch gestählt. Erkenne zunehmende häretische Bewegungen. Habe Hilfe angefordert, doch ob die durch die Warpgezeiten kommen ist fraglich.

Untersuchen weiter den Einfluss der dritten Sonne.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
46 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Mein Schiff fiel einem Anschlag zum Opfer. Hängen nun fest. Jonas hört Stimmen. Aber keine aus dem Warp. Sie führen uns zur Kathedrale der drei Sonnen bzw. deren Katakomben.

Untersuchen dieses Phänomen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
47 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Sie waren lautlos und schnell. Doch sie waren keine Feinde. Aeldari. Harlequine der Maske des letzten Aktes. Sie vertrauten mir ein Artefakt an. Sie nennen es “Black Sun”. Auf die Frage, wieso mir, war die Antwort: Alle anderen Möglichkeiten enden mit einem fatalen Ausgang. Nur bei mir ist die Zukunft ungewiss. Verschleiert. Ich lehnte erst ab, aber nachdem ich Zugang zur schwarzen Bibliothek erhalten würde, nahm ich es an. Sie sagten mir nur, dass ich weiter gehen soll. Ich finde mein Ziel. Wohl ein Eingang zum Portal der tausend Tore. Sie kommen nicht mit. Sie halten mir Gestalten fern. Dann verschwanden sie.

Wir werden den Weg gehen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
49 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Uns fiel es erst nicht auf. Erst als wir den gleichen Raum beim 4. Mal wieder betraten hatten war es klar: Die Gänge sind nicht starr. Sie beginnen sich zu bewegen. Manchmal habe ich das Gefühl, Stimmen oder Personen zu sehen, die nicht da sind. Oder das die Wände atmen. Ich behalte das Artefakt stets bei mir. Ich werde nicht versagen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
53 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Brennan verschwand. Er sagte, er würde zurück zur Oberfläche, dass wir hier alle sterben würden. Ich ließ ihn gehen. Ernähren uns weiter von Rationen und stoßen weiter vor. Ich glaube, wir steigen kontinuierlich weiter anach unten. Ich werde nicht versagen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
61 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Cole und Boyle begannen aggressiver zu werden. Sie wollten uns töten. Sie wollten mich richten. Kirah war schneller. Beim Imperator, so grazil sah ich sie selten töten. Ich glaube, Brennan hatte Recht. Ich werde nicht versagen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
63 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Jonas hatte Zero im Schlaf erwürgt. Er brabbelte nur noch wirres Zeug. Ich wollte ihn erlösen, da hatte er sich selbst den Kopf zerplatzen lassen. Verdammt nochmal. Ich werde… ich werde… nicht versagen.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
67 Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Die Stimmen haben Recht. Ich kann Keinem trauen. Kirah erst Recht nicht. Werde sie töten. Heute Nacht. Ja … ja das werde ich. Ich werde nicht versagen, sagen die Stimmen. Gute Stimmen. Bekannte Stimmen. Ja, ja Vater, ich mache dich stolz.
______________________________________________________________________________________________________________________________________
32 oder 58… oder ich weiß nicht mehr wieviele Standardtage seit der Landung in Ferrus Magna. Eine Mauer trennte Kirah und mich. Sie ist fort. Kurators Ketten sind gesprungen. Muss ihn nun zurücklassen. Letzte Aufzeichnung. Hehehehehe….hehehehe. Ja, ich werde versagen. Werde versagen. Werde versagen… nicht versagen. Ich… weiß nicht wo ich bin. Ich werde sterben. Torren Bale. Ende.
______________________________________________________________________________________________________________________________________

Mit exakt dem letzten Wort, begann die Wand an den Kurator gelehnt war sich diesen nun komplett einzuverleiben. Schmatzend legte sich die grau-schwarze, feuchte und fleischige Wandmasse um den Servitor und umhüllte ihn. Decius nahm das Wort zuerst: “Was soll das hier, Imperiumstreue?” Kirah kniete sofort nieder, ließ den Kopf gesenkt: “Mein Lord, ich habe den Abgrund des Imperiums gesehen. Es tat nie etwas für mich, außer Folter und Vergehen. Doch ihr, gabt mir sofort Nahrung und Stärkung. Ihr glaubt an mich. Und ich hasse das Imperium.”

“Und was willst du dann?”,
hauchte Decius mit zuckersüßer Zunge.

“Ich höre die Stimmen. Sie leiten mich. Sie sagten, ein göttliches Wesen mit goldener Rüstung und perfektem Gesicht würde die Massen einen. Diese Gestalt würde uns helfen. Und ihr seid erschienen. Sie wollten, dass ich euch zum Kurator bringe und ich tat es. Sie wollen, dass ich euch weiter führe. Sie wollen es sehen. Und ich auch. Deswegen helfe ich euch.”

“Was wollt ihr sehen?”

“Die Auferstehung eines Gottes.”


Es war ein Leichtes für Decius, die Gruppe daraufhin zu überzeugen, dass Kirah auf ihrer Seite war. Und so führte sie die Truppe wieder zu einem Raum. Er war groß und eine Menge Menschen saßen und lagen wie Sonnenstrahlen um einen notdürftig gebauten Thron. Diese Menschen waren alle ausgemergelt. Sie waren alle tot. Decius erkannte, dass es nicht aus Hunger und Durst so war, sondern weil ihre Körper ausgesaugt wurden. Ihre Seelen und Energie. Und das Ding auf dem Thron tat es. Eine halb verweste Leiche mit einem zerfetzten, grünen Mantel, welcher mit einer Anstecknadel in Form eines Inquisitions-I saß dort im Schneidersitz. Auf den Knöcheln in beiden Händen befand sich eine Kugel. Dieses Relikt hatte die Größe eines Handballs, ein auf dem antiken Terra benutztes Sportutensil. Pechschwarz war die Kugel. Decius kannte das Material. Abaddons Festungen hatten es. Die Necrons nutzten es: Blackstone. Es war in der Lage, das Immaterium fern zu halten, gar zu bannen. Keine Augen, weder Astartes noch menschliche oder Zieloptiken konnten es erkennen, aber Decius sah es mit seinen Dämonenaugen: Die Kugel war nicht dicht. Ein hauchzarter Dunst trat aus. Und da dämmerte es ihm: “Das Artefakt ist ein Gefängnis. Und die Stimmen sind ein oder mehrere Wesen, Kirah. Sie leiten euch, weil sie uns brauchen. Denn ich rieche etwas. Etwas, was ich schon lange verlor: Angst.” Decius ging einfach gerade aus. Die Metallstangen des Geländers bogen sich, als würden sie aus Knete bestehen, dann rissen bzw. brachen sie und er glitt sanft zu Boden. Die anderen mussten die Treppen links und rechts runter in den Raum nehmen. Decius ging unbeirrt weiter, bis er kurz vor dem Thron stand. Die Stimmen waren nun stark in seinem Kopf. Wobei es nur eine war: Kirah. Nicht die aus dem hier und jetzt. Sondern die, zur Zeit der Häresie. Einst seine Frau. Genommen von Loyalisten. Er streckte seine rechte Hand aus und wollte die Black Sun greifen.

Normalerweise sah er immer denjenigen, der ihm Schmerzen zufügte. Er lies sich nie überraschen. Er erkannte immer Gefahren. Doch diesmal nicht. Der bittersüße Schmerz trat zuerst ein. Dann das Gefühl, kein Gefühl mehr im rechten Unterarm und Hand zu haben. Und erst, als der in Gold eingehüllte Körperteil zu Boden fiel, wurde ihm das Ausmaß erst bewusst. Sauberst abgetrennt, mittig durch den Unterarm. Dunkles, schwarzviolettes Blut spritzte erst und ron dann zu Boden. Er blickte sich um und als er den Angreifer sah, zischte er regelrecht das Wort: “Abschaum!”
 
Zuletzt bearbeitet: