Da besteht keine Kausalität. Könnte GW mehr Geld für seine Spiele verlangen, täten sie es bereits.
Könnten sie mit weniger Insvestment durchkommen, täten sie es bereits.
Oder werden es demnächst, wenn sie merkten, dass das Volk trotzdem frisst.
GW investiert genau so wenig wie es muss und keinen Cent mehr. Das bedeutet aber eben auch, dass der aktuelle Status Quo - Balancingdaten durch die Turniercommunity - in den aktuellen Ausgaben enthalten ist (nämlich bis auf die Aufbereitung durchs Regelteam kostenfrei). In 2025 wurden über 70000 competitive Spiele erfasst.
Da das halt Turnierspiele sind, hast Du halt den skew ins competitive Balancing. Wenn Du das jetzt kontern willst, müsstest Du ne ähnliche Anzahl "Casual" Spiele erfassen.
Wenn das GW selber macht bedeutet das einen nicht unerheblichen Ressourcenaufwand und Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass sie sich den nicht bezahlen lassen wenn der jetzt zusätzlich investiert wird oder?
Eine alternative wäre, wenn sich die "Casuals" organisieren würden um GW dann die Daten zur Verfügung zu stellen, quasi als Pendant zur Turnierscene. Das umgeht dann zwar nicht das Problem, das uneinheitliche Tische und die Probleme die diese mit sich bringen nicht erfasst werden können, wäre aber besser als nichts.
Könnte man überlegen sowas ins Leben zu bringen, hat vermutlich mehr Aussicht auf Erfolg als Kritik in einem Forum, einfach weil's härtere Fakten sind.
@Gigagnouf vermutlich hab ich mich da unklar ausgedrückt, Humor ist so schwierig, also deutlich. Das was Du jetzt bekommst ist besser als alles was vorher da war, nämlich nichts. Und ohne die oben angesprochene Initiative von "Casuals" wirst Du auch nicht mehr bekommen, oder es wird halt teurer. Ist nicht schön, aber die Realität.