11. Edition - Wünsche, Sorgen und Hoffnungen

Beispielsweise alle Leman Russ Varianten zu einer Auswahl mit unterschiedlichen Waffenoptionen zusammenzufassen würde bedeuten, dass man nur 3 Leman Russ aufstellen kann. Oder man muss auch weiterführende Änderungen beim Armeelistenbau vornehmen.
Man schreibt, dass man sie in Schwadronen 1-3 nimmt und gut ist.

Ansonsten ja. Die ca. 10 000 Einträgen für den Spacemarine Captains können auch zu einemen zusammengeführ werden, wie es schon mal war.
 
Ich erinnere mich. War richtig geil die als Schwadron zu bewegen ... 😉
Besser oder schlechter als alles über 40 mm Basegröße durch L-Ruinen zu manövrieren?

Schwadron muss ja auch nicht heißen, dass du sie zusammen bewegen musst. Zusammen als ein Slot erwerben reicht ja, wenn du mit Battleline und der Option 6 zu spielen nicht zufrieden bist.
 
Warum man unbedingt beim Leman Russ mehr als 3 Stück spielen können muss, erschließt sich mir aber auch nicht. Ging "früher" ja auch nicht. Zumal Astra immer noch genügend andere Panzer hat, die sie statt dessen spielen können.
AOP und das (ab der 5.?) alte binäre ObSec sind übrigens Sachen, die ich genau gar nicht zurückwünsche und halte die jetzige Entwicklung für eine sehr gute.
Welchen Wert hat eine dezidierte Spezialregel für Standardtruppen, wenn sie dann doch rein künstlich ist und unplausibel wirkt? Also außer jemandem fällt etwas ein, das es doch tut, aber das jetzige OC2 war bisher am ehesten dran an einem guten Kompromiss.

Die Rule-of-3 schafft zwar Inkonsistenzen, je nach dem, ob Einheiten getrennte Datasheets oder nur verschiedene Optionen haben, aber ist letztendlich ein nur eine Notbremse für wenn mal das Balancing einer Einheit ausrutscht (was bei dem Release- und Update-Tempo notwendig passiert, häufiger oder seltener), damit sie bis zum Fix nicht zu sehr das Spiel übernimmt.

Tendenziell ist Zusammenlegen von Datasheet zu Optionen aber schöner, schlicht weil übersichtlicher, und die Themenlisten mit >3 Leman Russ gäbe es bei Bedarf ein Detachment, das sie Battleline macht.

Es könnte damit anfangen, dass nur Standards Missionsziele haben dürfen? Oder immer punkten, selbst wenn eine andere nicht-standard Einheit auf dem Marker steht? Oder GW strengt sich als Regelschreiber an und überlegt sich was neues. Wobei es diese Regel ja überhaupt nur dann braucht, wenn man zum alten Pflicht-Armeeaufbauplan zurück geht mit mindestens 2 Standardauswahlen, die man spielen muss. Aber daran glaube ich keinesfalls, von daher ist diese Diskussion wirklich zweitrangig.
 
  • Like
Reaktionen: Der Badner
Wobei es diese Regel ja überhaupt nur dann braucht, wenn man zum alten Pflicht-Armeeaufbauplan zurück geht mit mindestens 2 Standardauswahlen, die man spielen muss. Aber daran glaube ich keinesfalls, von daher ist diese Diskussion wirklich zweitrangig.
Ich rechne eher mit einer Begrenzung in der Form, das bestimmte Charaktere dir bestimmte Einheiten freischalten. Damit haben sie vor Urzeiten bei HDR angefangen, bei AOS haben sie es implementiert und für die ganzen Spacemarines wäre das der nächste logische Schritt. Würde ja auch Verkäufe pushen, wenn du nur mit einem Terminatorcharakter deine Terminatoren spielen dürftest. Oder nur mit Sprungmodulprinzipalis deine Sprungmodulsororitas.

Für die Horus Heresy haben sie sich etwas passendes ausgedacht. Zum perfektionieren brauchen sie vermutlich noch paar Editionen, aber die Lösung ist erstmal stimmig.
Line (Standard) gibt dir mehr Punkte auf einem Missionziel beim Campen.
Vamguard (haben viele ehemalige Eliteeinheiten) gibt dir mehr Punkte, wenn du Leute von einem Missionsziel wirfst. Dafür gibt's maximal einen Punkt, egal wie viel das Ziel wert ist (manchmal zwischen 2-3)
Support verringert die Zahl der Punkte pro Missionsziel - meist auf 1. Wäre was um das Punkten von Billigtrupps zu verhindern.

Dazu gibt's beispielsweise einen Charakter, der das für eine Einheit umwandeln kann.
Problematisch ist natürlich, dass praktisch jeder den taktischen Trupp mit Line (2) den Auswahlen mit Line (1) vorzieht und die Schreiberlinge nicht an ihr eigenes Reaktionssystem und die Option gedacht haben, selber vom Missionsziel runter zu gehen (was kein Problem ist, da man am Ende seiner Runde punktet)
 
Na ja, vielleicht möchte er offizielle Regeln dafür ...

Wenn man bereit ist von den offiziellen Regeln/Matched Play abzuweichen, ist einfach ALLES möglich. Dann bräuchte man weder eine neue Edition noch Wünsche für diese.

Um diesen Wunsch...

Ich möchte Gelände selbst platziere und kein Muster A

... aufzugreifen: Keine Ahnung ob und wie sich das Balancen lässt, aber ich würde mich über eine entsprechende Regelung schon seit vielen Editionen freuen.

Bei Mageknight gab es damals im Matched Play (bzw eigentlich immer) eine Auswahl von standardisierten Geländestücken, die jeder zum Spiel mitbrachte. Diese kamen in einen Pool, und aus diesem Pool wurden abwechselnd Geländestücke (nach bestimmten Vorgaben) auf dem Schlachtfeld platziert (oder auch nicht, wenn man lieber mit weniger Gelände spielen wollte).

Etwas ähnliches könnte ich mir grundsätzlich auch für 40K vorstellen.
Das würde den Turnierorganisatoren das vorhalten riesiger Geländesammlungen sparen und Spielern das zoll-genaue aufstellen des Geländes vor dem Spiel ebenfalls. Ich sehe da eine Zeitersparnis.

Edit: Wäre vermutlich auch für GW wirtschaftlich, wenn man entsprechendes Gelände anbieten würde. Ähnlich wie bei Killteam, evtl. unterschiedliche Gelände-Sets ... mit wechselnden Sets je nach Matched Play Season.
 
Wenn man bereit ist von den offiziellen Regeln/Matched Play abzuweichen, ist einfach ALLES möglich. Dann bräuchte man weder eine neue Edition noch Wünsche für diese.
Nun muss man fairerweise sagen, dass du dir auch ne offizielle Regel für den Verzicht auf BCM gewünscht hast, als die Karten eigene Regeln für Incursion ausgewiesen haben.
Haut mich nicht, aber ich will die Schablonen und Fahrzeugausrichtungen, Seitenpanzerung etc wieder haben xD
Ja, aber bitte mit moderner Schablone wo die Richtung durch Augenzahlen (W10 oder so) angegeben ist und nicht durch einen Abweichwürfel.
 
Es könnte damit anfangen, dass nur Standards Missionsziele haben dürfen? Oder immer punkten, selbst wenn eine andere nicht-standard Einheit auf dem Marker steht?

Ja genau, das sind die alten binären ObSec, von den ich spreche und damals schon sehr bescheuert fand.


Wobei es diese Regel ja überhaupt nur dann braucht, wenn man zum alten Pflicht-Armeeaufbauplan zurück geht mit mindestens 2 Standardauswahlen, die man spielen muss

Das war ja mindestens genauso schlimm!
Dann profitieren Armeen mit brauchbaren Standards, andere leiden unter ihrem Pflicht-Minimum.
Du kennst sicher die Gründe, warum das weg musste.

Oder GW strengt sich als Regelschreiber an und überlegt sich was neues.

Fände ich auch besser, aber was? Da wäre uns in der Community doch sicher schon eine gute Lösung eingefallen.
Das Problem, das ich sehe, ist dass für Tyraniden Standards Ganten sind, und für Space Marines halt normale Space Marines, was kein einheitliches Bild von "das etwa kann eine Standard-Einheit" erlaubt.
Ein Kompromiss wäre ein kleiner Pauschalbuff, und alles Weitere armeespezifisch.
Aber das ist ~genau, was wir jetzt haben: Pauschal OC2, und dann armeespezifisch dann so ein Quatsch wie sticky, Treffer wiederholen wenn selbst oder Ziel auf Missionsziel steht, etc. Nur wäre nach meinem Geschmack letzteres irgendwie anders, mit mehr Simulation im Sinn vielleicht und nur, wo es wirklich nötig ist.
 
Datenpunkt am Rande:
In Kings of War gab es bis vor ein paar Wochen ein sehr simples Organisationssystem, wo Regimenter (R&F, aber auch von Kavallerie) Spezialisten (Chars, Kriegsmaschinen, kleine 5er-Trupps) freischalten. Dann kam die 4. Edition und es wurde durch ein komplexeres System ersetzt, das sich zwar nicht so starr wie der alte GW-AOP liest, aber de facto eine ähnliche Zusammenstellung bewirkt.
Spieler sind da nicht so erfreut drüber.
 
Fände es auch gut, wenn es wieder Pflicht Standards gibt. Und für den genannten deathwing Angriff gibt's dann ein eigenes detachment, dass das ganze ermöglicht. Aber die ganzen minmaxer/fluffvergewaltiger können dann halt nicht mehr deathwing only im zb gladius spielen, weil das effektiver ist ...
 
Das Hauptproblem beim Verschieben von Truppenslots war meistens, dass das Grundsystem darauf nicht vorbereitet war. Listen wie Godzilla, Deathwing im Standard oder reine Panzerdivisionen waren für normale Armeen halt kaum zu handhaben. Nicht jeder Codex konnte damit fertig werden, und das wurde gnadenlos ausgenutzt – am Ende wollen die Leute eben gewinnen.

Vor allem, weil solche Listen meistens nur benutzt wurden, um den Gegner von der Platte zu fegen. Dabei machen Panzerdivisionen ohne mobile Infanterie und weitere Unterstützung vom Hintergrund her eigentlich gar keinen Sinn.

Dann stellt sich immer die Frage: Warum bekommt der andere Codex xyz das nicht? Irgendwas gibt der Hintergrund ja meistens her. Aber wenn man anfängt, die Grundregeln aufzuweichen, fragt man sich schon, wozu es sie überhaupt gibt. Ich bin da kein Fan davon.

Da die Systeme sich manchmal voneinander abschreiben, könnte ich mir vorstellen, dass sowas wie bei Age of Sigmar oder 30k kommt. Nur in einfacher Form halt: Ein HQ öffnet einen Regimentsslot, der dann passend befüllt wird. Ich kenne mich mit den Systemen nicht so gut aus.
Im Prinzip haben ja beide Systeme mittlerweile so eine Art Regimentssystem. Aber das ist nur ein Schuss ins Blaue, wirklich Ahnung hab ich nicht.
 
  • Like
Reaktionen: Gigagnouf