40K mit Schachuhr?

Wenn ihr das erste mal mit Schachuhr spielt, würde ich unkompliziert anfangen mit: man klickt die Uhr nur wenn die Runde übergeben wurde und nicht jedesmal wenn der Gegner irgendwas würfeln muss oder oder.
Damit kommt man generell erstmal in das Spielen mit Zeitlimit rein und man sieht schon wer länger für die eigenen Spielzüge braucht.
Später kann man das darauf erweitern, dass man die Zeit umstellt, sobald der Gegner im Nahkampf zurückschlägt oder den Spielzug mit so was wie Overwatch unterbricht... weiter würde ich für Bier&Bretzel-Spiele nicht gehen.

Für OPR haben wir die letzten 2,5 Wochen für eine Turniervorbereitung mit Schachuhr nach jeder Aktivierung gespielt (weil bei OPR ja "alternating activations" angesagt ist) und das hat unseren Newbie richtig nach vorne gebracht was Entscheidungsfindung und Struktur betrifft. Wir haben trotzdem jedes Spiel zuende gespielt mit der Erkenntnis, wieviel Zeit er drüber war und was man machen könnte um schneller zu werden. Hat dann auch fürs kleine Turnier geklappt bei ihm 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich als Vielspieler, Turniergänger und Turniersparingspartner Spiele eine recht große Anzahl an Games mit Schachuhr oder zumindest mit der Zeit im Hinterkopf. Generell unterscheide ich zwischen "Turnier" und "Fun-Game" im Fun-Game rauchen wir shisha nebenbei, essen, reden und machen Blödsinn nebenbei, das ganze ist dann schon eher als gemeinsamer Nachtmittag/Abend zu sehen so lang wie es halt geht. im Turnier-Game halten wir uns strickt an die Zeitvorgabe.
Die Schachuhr erinnert einen eigentlich immer mal gut daran wieviel Zeit man schon "vertrödelt" hat, die ersten Spiele waren wir gnadenlos drüber, später wurde es besser.
Das liegt allerdings daran das ich rech viel Spiele und mich nebenher auch viel informiere. Meine Armeen kenne ich auswendig, andere Armeen zumindest grob bis Ok.
Das muss man natürlich nicht wissen, allerdings geht hier meiner Meinung nach am meisten Zeit drauf, denn das Wissen über seine eigene und die Gegner Armee erleichtert einem auch die Entscheidungsfindung.
Ich für meinen Teil plane meine Züge meist schon im Gegnerzug und passe dann einfach an wo es nötig ist.

Generell sehe ich hier im Forum das Problem bei der Spielpraxis. Den meisten hier fehlt die entsprechende Praxis und damit meist das nötige Wissen über die Regeln, die eigene Armee und die Gegner Arme, was dann zu enormen Zeitverlusten führt
 
Generell sehe ich hier im Forum das Problem bei der Spielpraxis. Den meisten hier fehlt die entsprechende Praxis und damit meist das nötige Wissen über die Regeln, die eigene Armee und die Gegner Arme, was dann zu enormen Zeitverlusten führt
This!

Bei uns in der Spielegruppe sind Mitspieler, da kenne ich deren Armee, Einheiten und Strats besser als sie...
Und das frisst einfach mega Zeit wenn ich jeden Furz nachschauen muss.

Allerdings ist es nach meiner Erfahrung schwer, daran was zu drehen. Die betreffenden Spieler beschäftigen sich nie mit ihrer Armee oder 40k, wenn sie nicht gerade am Spieltisch stehen. Aber dazu kann ich Sie ja auch schlecht zwingen.
Ich für meinen Teil weiß einfach, wenn ich mit einem dieser Nasen spiele dann dauert unser Kreuzzugspiel mit 1500 Punkte nicht 2 oder 3 Stunden, sondern 6 😀
 
This!

Bei uns in der Spielegruppe sind Mitspieler, da kenne ich deren Armee, Einheiten und Strats besser als sie...
Und das frisst einfach mega Zeit wenn ich jeden Furz nachschauen muss.

Allerdings ist es nach meiner Erfahrung schwer, daran was zu drehen. Die betreffenden Spieler beschäftigen sich nie mit ihrer Armee oder 40k, wenn sie nicht gerade am Spieltisch stehen. Aber dazu kann ich Sie ja auch schlecht zwingen.
Ich für meinen Teil weiß einfach, wenn ich mit einem dieser Nasen spiele dann dauert unser Kreuzzugspiel mit 1500 Punkte nicht 2 oder 3 Stunden, sondern 6 😀
Dann weiß ich ja jetzt wo ich mich einordnen kann 😎
 
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Bringt dann zwar für Nahkampfarmeen Nachteile (weil deren stärksten Phasen erst zum Schluss kommen), aber wäre jetzt so die erste Stelle an der ich persönlich ansetzen würde.
War das erste, woran ich gedacht hatte:
Der eine spielt Custodes oder Knights und der andere Tyraniden oder Orks. Dass man bei diesen Extremfällen nicht 1:1 die Zeit messen kann, dürfte auf der Hand liegen...
 
Auch die Liste selbst macht natürlich einen Unterschied. Meine Kreuzzugsarmee für 1.000 Punkte umfasst 7 Einheiten mit insgesamt 22 Modellen. Die des Tyranidenspielers 9 Einheiten und ca 45 Modelle. Unser Chaos Knight hat 7 Einheiten mit 7 Modellen.

Dass allein das Aktivieren und ziehen der Einheiten für die Tyraniden deutlich länger dauert liegt klar auf der Hand, wenn wir jeder das gleiche Zeitbudget bekommen hat der Chaos Knight da deutlich weniger Stress als der Tyranide.
 
Ich denke, der 1. Schritt in dieser Sache kann erstmal nur sein, relevante Infos zu bekommen:
-Erstmal nur Zeiterfassung; manchmal ist man dann doch überrascht, wie sehr die subjektive Schätzung nach oben oder unten von der tatsächlichen Dauer abweicht.
-Danach schauen, wie sehr Spielerfahrung und Armeegröße für das Mehr an Zeit verantwortlich sind.

Im Extremfall trittt ein Spieler, der völlig in der Materie drin ist, mit seinen Knights auf einen Kollegen, der seit einem halben Jahr nicht mehr gezockt hat, und der aber sein Herzensprojekt Orks spielen will. Das solche Konstellationen im B&B-Bereich nichts für eine Schachuhr sind, dürfte auf der Hand liegen.
Da müsste man je nach Armee gewisse Karrenzzeiten oben drauf packen, aber wie bestimmt man das genau und wie lange braucht man, bis man halbwegs gewichtete Ergebnisse hat, die von allen akzeptiert werden? Oder wie wird die Spielstärke- /-Erfahrung des Gegeners eingepreist.

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Mir fällt gerade ein, dass es bei Space Hulk für den SM-Spieler auch eine Sanduhr für seinen Zug gab. Das fanden wir bei den ersten Spielen aber so ätzend, dass wir das schnell sein gelassen haben. Hat weder dem Spielspaß noch der Spannung einen Abbruch getan, auch konnten wir keinen neuen Vor- oder Nachteil für eine Seite dadurch erkennen.
 
Generell würde ich Spielern die eher seltener spielen nur zur Schachuhr als kleine Selbstkontrolle raten, das man ein Gefühl dafür bekommt wie lange man tatsächlich dran ist. Ein richtiges Spiel nach Zeituhr macht eher weniger Sinn da es eher zu Frust und Fehlern führt da man oft Dinge nachsehen muss etc.
Für Leute die mehr Erfahrung haben oder sich verbessern wollen ist die Schachuhr allerdings ein gutes Hilfsmittel um sich selbst etwas zu fordern.
 
War das erste, woran ich gedacht hatte:
Der eine spielt Custodes oder Knights und der andere Tyraniden oder Orks. Dass man bei diesen Extremfällen nicht 1:1 die Zeit messen kann, dürfte auf der Hand liegen...
Warum sollte der 7 Knights Spieler weniger Zeit haben, nur weil der Gegner 120 Ganten aufs Feld stellen will? Beide haben sich bei ihrer Armeezusammenstellung was gedacht (unterstelle ich einfach mal), und dann müssen sie das auch in der zur Verfügung stehenden Zeit bis zur Runde 5 hinbekommen.
 
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nur weil der Gegner 120 Ganten aufs Feld stellen will? Beide haben sich bei ihrer Armeezusammenstellung was gedacht
Da hast du aus dem Beitrag aber einen schönen Strohmann gebaut. Von 120 Ganten lese ich in dem Beitrag den du zitierst rein gar nichts. Das die Fraktion der Tyraniden mehr Modelle haben sollte als die Imperial Knights ist hingegen wahrscheinlich.

Nicht, dass ich dir grundlegend widersprechen würde, aber das bekommst du sauberer argumentiert..
 
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Wobei er aber unabhängig vom Strohmann durchaus recht hat. Selbst wenn man keine 120 Ganten hat, muss man halt damit leben als Tyra-Spieler mehr Modelle zu haben als jemand der Knights spielt. Das muss man dann halt bei der Fraktionswahl bedenken.
Das ganze geht ja aus meinem Nachsatz hervor. Gerade auf einem Turnier willst du halt nicht ne Tabelle anfertigen für "Tyraniden mit vielen Ganten" und "Monster", "imperiale Armee mit vielen Panzern" und "wenig Panzern".
Aber ich traue @KalTorak durchaus zu das sauber zu erklären statt ein Fass mit 120 Ganten aufzumachen.

Das Ende vom Lied ist für mich halt sowieso, ich spiele wenn ich Zeit habe, mir Leuten mit denen es Spaß macht und ich spare mir die Uhr.
 
Hm. Wenn man bei Spielen bei der Zeit zwischen Horden und Elite Armeen unterscheiden wöllte, wird das nicht bedeuten grundsätzlich die unterschiedliche Anzahl von Modellen zu berücksichtigen?
Oder will man da willkürlich eine Grenze ziehen ... a'la je 10 Modelle Differenz gibt es +10/-10 Minuten auf das Zeitlimit??
 
He, nur weil jeman eine Elite Armee wie Custodes oder Ritter spielt,
ist er nicht automatisch schneller. Hab selber Ritter und oft auch gegen welchte gespielt,
ebenso gegen Custodes.
Bei solchen Armee passiert es oft, das man genauso lange oder länger für einen Zug braucht als
ein Spieler mit einer Orkhorde oder ähnliches.
Denn bei einer Elite Armee muss die Positionierung stimmen, die Bewegung muss passen, man muss mehr
auf das Gelände achten, denn die Modelle sind teils sehr groß und können nicht überall durch
oder platziert werden. Schusswinkel, Deckung usw...das kann alles sehr aufwändig und zeitraubend sein.

Hab ich auf dem letzten Turnier wieder gesehen, zwangsläufig trafen da zwei Ritter Armeen aufeinander.
Die haben die Zeit auch bis zum Ende ausgereizt.

Ich bin aus eigener Erfahrung auch der Meinung, kenne deine Armee, das spart enorm viel Zeit.
Wenn man dann noch die wichtigsten Regeln drauf hat, die Armee des Gegners halbwegs kennt
und dann noch drauf achtet, nicht zu sehr zu trödeln oder zu taktieren, gewinnt man viel Zeit.
 
Habt ihr denn in der Gruppe schon mal drüber gesprochen und euch auf die Schachuhr geeinigt? Ich glaube nicht, dass die Zeitnahme die Regelmuffel auf magische weise zum Lernen der Regeln animiert, wenn sie bisher keine Lust dazu hatten. Wenn es dir zu langsam geht, kannst du ja auch die Regeln der langsamen Spieler selbst lernen und ihnen vorsagen. Wenn man das immer so formal vor sich hin sagt, wie sie es bei Spielberichten in Videos meist machen, hilft das auch beim auswendig Lernen.

He, nur weil jeman eine Elite Armee wie Custodes oder Ritter spielt,
ist er nicht automatisch schneller.
Aber eine Massenarmee ist automatisch langsamer, weil man grundsätzlich erstmal mehr Modelle anfassen muss. 20 ineinander verhakende Gargoyles oder kippelnde Hormaganten unter Zeitdruck zu bewegen, ist schon ein Geschicklichkeitsspiel für sich. Wenn man seine Modelle nicht einfach nur hinwerfen will, ist man da grundsätzlich langsamer. Wenn einem bei einer Elitearmee die Zeit ausgeht, kann man notfalls auch schnell, schnell die ganze Armee bewegen. Bei Horden ist das einfach nicht möglich. Es ist auch nicht so, dass man da keine Situationen hat, wo ein paar mm entscheidend werden können.
 
Aber eine Massenarmee ist automatisch langsamer, weil man grundsätzlich erstmal mehr Modelle anfassen muss. 20 ineinander verhakende Gargoyles oder kippelnde Hormaganten unter Zeitdruck zu bewegen, ist schon ein Geschicklichkeitsspiel für sich.
Da würde man dir nun sagen, bau dir auf einem Turnier keine solche Liste. Da das vorher bekannt ist, ist das eben auch halbwegs fair. Oder denke dir was aus (move trays) um das sauber zu spielen. Zuhause will ich das wirklich nicht haben.

Wobei du natürlich auch einen Punkt hast, wenn du sagst, dass das unfair ist, dass du da als Tyranidenspieler Limits im Listenbau hast, die andere so nicht kennen.

Nur gibt's dafür halt keine wirkliche Lösung. Uhr laufen lassen und das Bier des nächsten Abends geht auf die zwei größten Laberbacken vielleicht 😆
 
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