8. Edition [8. Edition] Kurze Fragen kurze Antworten

Moin moin,

Ich habe mal ein paar Fragen, die sich auf den Beschuss von Einheiten beziehen, die sich mit eigenen Einheiten im Nahkampf befinden. Das es erlaubt ist sei hier vorrausgesetzt (siehe Skavensklaven oder Giftwindkrieger).

1. Muss ich, wenn sich die schießende Einheit hinter meiner Einheit (die sich im Nahkampf befindet) aufhält, noch harte Deckung addieren oder ist das schon über die Freund-Feind-Trefferverteilung abgegolten? Wie sieht es aus, wenn sich die schießende Einheit seitlich oder hinter der feindlichen Einheit befindet?

2. Wie werden Schlonenwaffen behandelt? Werden alle Modelle gezählt (Freund und Feind) und dann per W6 entschieden wie die Treffer verteilt werden oder trifft die Schablonenwaffe auch wirklich die Modelle, die sich unter der Schablone befinden, ohne einen zusätzlichen Freund-Feind-Wurf?

3. In der Errata der Skaven steht bei "Entbehrlich": "Entferne die letzten beiden Sätze". In meinem Regelwerk wären das "Da sich die Kämpfer in einem sollchen Fall ständig in Bewegung befinden, müssen alle erfolgreichen Treffer zufällig zwischen den kämpfenden Einheiten verteilt werden (1-3 Freund, 4-6 Feind). Wenn sich mehrere Einheiten im Nahkampf befinden, muss die Trefferverteilung weiter verfeinert werden, um genau zu bestimmen, wem Treffer zugewiesen werden.". Viele Änderungen der Errata sind bereits in diesem Regelwerk mit drin, deshalb vermute ich, dass es für diese ebenfalls gilt. Ist diese Vermutung richtig?

Gruß
Ollowain
 
Auf Einheiten im Nahkampf zu schiesen ist nur durch eine Sonderregel möglich, dementsprechend steht auch in der jeweiligen Regel welche normalen Regeln wegfallen und was neu dazu kommt. Das Einheiten Deckung geben, wird nicht erwähnt in der Skavenregel, also auch nicht ausser Kraft gesetzt. Schablonen treffen immer nur das was sie auch bedecken, das ist auch schon für den normalen Beschuss geregelt, schlieslich können Schablonen in den Nahkampf abweichen.

Bei 3. weiss ich nicht genaus was du wissen willst. Das Errata sagt das was es sagt. Streich die letzten beiden Sätze der Regel. Wenn das die Sätze sind die besagen das die Treffer verteilt werden, werden halt diese gestrichen und die Treffer nichtmer verteilt.
 
Ne Auflage gibt nur an der wievielte Druck es davon ist. Als Beispiel druckt man 1000 Versionen, verkauft die und druckt nochmal 500 Versionen ohne irgendwas zu ändern. Trotzdem sind die 500 Neuen die 2te Auflage.
Wenn du im Skavenbereich suchst, wirst du sehen das es beim erscheinen des Erratas die selben Sätze waren die gestrichen wurden.
 
Es gibt meines Wissens nach tatsächlich zwei unterschiedliche aktuelle Skavenarmeebücher, wobei im neueren eine handvoll Errata-Sachen umgemünzt wurden. Hauptsächlich waren das wohl Rechtschreibfehler. Daher kann man das getrost ignorieren. Den Rest merkt man beim Einarbeiten der Errata in sein Armeebuch. Dann ist man auf dem neuesten Stand und kann das Druckdatum des Armeebuchs außen vor lassen.

Um auf die Streichungen bei den Skavensklaven zurückzukommen: es wird eben nicht mehr zwischen Freund und Feind unterschieden, man teilt die Treffer einfach dem Feind zu und fertig.
Allerdings nicht bei Schablonenwaffen, die treffen, was drunter ist. Ganz wie im Grundregelwerk.
Irgendwas mit Effekten im Basekontakt (zb Aufpralltreffer) gehen auch an die jeweiligen Modelle in Basekontakt. Da werden die Sklaven nicht ignoriert. Hier kann man aber manchmal wählen, welche Einheit/Modell in Basekontakt betroffen ist.

Es geht also genrell nur darum fröhlich in den Nahkampf zu schießen (Auch Geschosszauber) ohne eigene Modelle zu treffen.
Sobald aber ein Charaktermodell drinsteht ist das wieder hinfällig.
 
Ne Auflage gibt nur an der wievielte Druck es davon ist. Als Beispiel druckt man 1000 Versionen, verkauft die und druckt nochmal 500 Versionen ohne irgendwas zu ändern. Trotzdem sind die 500 Neuen die 2te Auflage.
Wenn du im Skavenbereich suchst, wirst du sehen das es beim erscheinen des Erratas die selben Sätze waren die gestrichen wurden.

Nachdem ich das letzte Woche anders gehört habe, hab ich das mal nachgelesen. Wikipedia beschreibt das so wie du, Duden aber anders:
(Verlagswesen) Gesamtzahl der nach einer bestimmten unveränderten Satzvorlage gedruckten Exemplare; Abkürzung: Aufl.

Eine andere Auflage würde demnach bedeuten, dass irgendetwas verändert wurde. Das was du meinst wäre nur ein Nachdruck.
 
Ein Aufriebstest ist eine Art des Moralwerttests - Regelbuch unter Aufriebstests.

Frage: Wenn eine Einheit den 3. Lichtzauber auf sich hat,
(Bin gerade auf Arbeit und habe kein Regelbuch zur hand :/ )
welcher folgendes besagt:

"Zieleinheit sammelt sich automatisch sollte sie fliehen und besteht alle Moralwerttests egal mit welchen Modifikationen."

Ist die Einheit im Nahkampf quasi unerschütterlich?
 
Gute Frage.

Hier hilft einzig die Reihenfolge der Regeln im Grundregelbuch:

General:
Der General ist das Charaktermodell deiner Armee mit dem höchsten Moralwert. Wenn sich mehrere Charaktermodelle den höchsten Moralwert teilen, musst du eines davon zum General bestimmen und dem Gegner deine Entscheidung vor der Aufstellung mitteilen. [...]

AST:
[...]
Die Armeestandarte wird von einem Charaktermodell getragen und dieses darf, sofern nicht ausdrücklich erlaubt, nicht gleichzeitig der General der Armee sein.

(Ein Slann zb darf beides sein)

Wenn man also die Reihenfolge der Regeln zugrunde legt, muss man erst den General bestimmen und wählt dann aus den übrigen Charaktermodellen den AST.
Andersrum könnte man aber einen Skavenhäuptling(MW6) zum AST und einen Warlocktechniker(MW5) zum General machen.
 
Wenn eine Skaveneinheit "bedrängt" wird, bekommt sie dann für ihren Aufriebstest noch ihren Gliederbonus auf den Moralwert, gemäß der "Macht durch Masse"-Regel?
Oder eben nicht, da sie in dem Moment in dem sie "bedrängt" sind je auch auf das Kampfergebniss keinen Bonus bekommen haben und so generell keinen haben???

Konnten uns zufriedenstellent in den Regelwerken und Erratas schlau machen...