Das Hobby ist günstig

Ich denke ja dass nach einer gewissen (nicht näher definierten) Zeitspanne das Hobby in (nicht näher definierten) Intervallen immer Mal wieder gut Geld kostet. Je nachdem. Oder geht es nur mir so?

Zum Einstieg muss natürlich in Farbe und Werkzeug investiert werden. Und in die ersten Minis. Logo, je nach System auch Regeln.

Dann wird eine Weile gebastelt und gemalt, erst Mal günstig.

Eine Weile plätschert es dann in dieser Phase immer Mal wieder hin. Wer die ewig hält hat wohl ein günstiges Hobby.

Aber ... Diese Pinsel... Da gibt es bestimmt bessere. Also erst Mal eine Menge neue Pinsel ordern. Oh, Pinselseife für 15 Euro, klar, die muss dazu.

Ein Regal für Farben. Und sonstigen Kram. Ohnehin wäre ein Regal oder eine Vitrine zur Aufbewahrung Mal eine Anschaffung wert.

Und natürlich eine Box für viereckig Geld in dem die Minis zum Spielen ausgeführt werden.

Eine Airbrush. Wie konnte ich nur Jahre lang ohne auskommen! Entsprechend natürlich die Farben noch Mal als Airbrush Version.

Oh, das Regal für Farben ist etwas klein geworden... 😂

To be continued. 😇
Mittlerweile sind es bei mir auch schon rund 1000€ und ich habe ich gerade einmal 350€ in Minis gesteckt… 🤣
Einstieg eben, ich weiß ja nicht sofort, was ich brauche und womit ich besser arbeiten kann.
 
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Sind 1300-1500 Euro viel Geld? Absolut nicht.

Das kommt dann aber doch sehr auf den konkreten Betrachter an! Ich gönne es jedem, wenn er viel Geld in ein Hobby stecken kann.

Aber wenn google/KI richtig liegen, dann hat der durchschnittliche Haushalt in Deutschland im Monat nach Abzug der Fixkosten 600-900 Euro zur freien Verfügung. Bei Bürgergeld/ALG-II beträgt der Posten "Freizeit" usw. meiner Kenntnis nach ca. 50 Euro pro Monat.

Von daher sind 1500 Euro zutreffend nicht für jeden viel Geld. Dass 1500 Euro aber "absolut" nicht viel Geld sein, sollen, finde ich sehr diskutabel. 😉
 
Von daher sind 1500 Euro zutreffend nicht für jeden viel Geld. Dass 1500 Euro aber "absolut" nicht viel Geld sein, sollen, finde ich sehr diskutabel. 😉
ist ja auch die Frage in welcher Zeit. 1500€ täglich wäre sicherlich viel. 1500€ im Jahr ist zwar auch nicht gerade wenig, aber schon nah an den 50€/monat Bürtgergeld. 1500€ im Jahrzehnt ist n schnapper.
 
ist ja auch die Frage in welcher Zeit.
Klar! Wenn er es so geschrieben hätte, hätte ich auch nie was dazu gesagt. Aber es wurde halt das Wort "absolut" verwendet... 🤷‍♂️

1500€ im Jahr ist zwar auch nicht gerade wenig, aber schon nah an den 50€/monat Bürtgergeld.
Wie sind denn bitte 1500 Euro "nahe dran" an 50 Euro pro Monat (600 im Jahr) im Bürgergeldbezug? Wir reden hier von einem Unterschied von über 100%!🤔
 
Durchschnittlicher Haushalt ist auch sehr irreführend (auch wenn die Politik gern mit diesen Zahlen arbeitet).

Nimmt man zb. den Median anstatt den Durchschnitt und legt Durchschnittliches Konsumverhalten als Maßstab an, hat der 4-Personen Haushalt ein 600,- Defizit. Dh. die müssen ihren Konsum im Vergleich sehr weit einschränken.
Singles liegen im Median mit 30,- wenigstens im positiven Bereich.
Und wie es sich für den Median als Wert gehört, liegen 50% der Bevölkerung UNTER dem Median.
Aber diese Zahlen beruhen ja auch auf dem durchschnittlichen Konsumverhalten. Individuell kann so ein Hobby natürlich dazu führen, dass man sein Konsumverhalten zur Finanzierung des Hobbys diesem anpasst.

Insgesamt ein imho sehr interessanter Aspekt.
 
Wenn ich in zeitlichen Intervallen denke, ist bei mir die Abfolge: täglich, wöchentlich, monatlich, vierteljährlich und jährlich. Danach würde ich in größeren Schritten weitermachen – also alle 10, 20, 30, 40 oder 50 Jahre und anschließend in 100-Jahres-Intervallen. und da ist dann jährlich 1500€ näher am Bürgergeld wie 1500€ täglich. und vom Bauch Gefühl auch näher als 1500€ alle 10 Jahre
 
Das kommt dann aber doch sehr auf den konkreten Betrachter an! Ich gönne es jedem, wenn er viel Geld in ein Hobby stecken kann.

Aber wenn google/KI richtig liegen, dann hat der durchschnittliche Haushalt in Deutschland im Monat nach Abzug der Fixkosten 600-900 Euro zur freien Verfügung. Bei Bürgergeld/ALG-II beträgt der Posten "Freizeit" usw. meiner Kenntnis nach ca. 50 Euro pro Monat.

Von daher sind 1500 Euro zutreffend nicht für jeden viel Geld. Dass 1500 Euro aber "absolut" nicht viel Geld sein, sollen, finde ich sehr diskutabel. 😉
Klar, da stimme ich dir zu, war ja auch nur meine persönliche Meinung im Vergleich zu anderen Hobbys.
Ich sehe das wie die Vorposter, 1500€ sind dann tatsächlich die jährlichen Kosten und das halte ich für absolut (😁) vertretbar, da zahlen viele deutlich mehr fürs Feiern an Wochenende.
 
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Mal ehrlich,
nur weil andere Hobbys teurer sind als Warhammer heißt das nicht das dieses Hobby günstig ist. Es klingt schon nach Verteidigungsstrategie. Außerdem sagen wir selbst "Plastik Crack" und "Pile of Shame".
Auch finde ich, dieses ist aber meine persönliche Meinung, das 1500Euro viel Geld sind. Ja auch auf ein Jahr gesehen...
Tjaaa und seid ehrlich, wer erzählt seinem Lebenspartner wirklich was dieses Hobby kostet?
 
Mal ehrlich,
nur weil andere Hobbys teurer sind als Warhammer heißt das nicht das dieses Hobby günstig ist.
So lange wir keine Maßstabe haben, liegt günstig im Auge des Betrachters.
Es klingt schon nach Verteidigungsstrategie.
Ich drücke mich Mal ganz vorsichtig aus. Da ist der "Bias" sehr wahrscheinlich auf beiden Seiten des Argumentationsspektrums vorhanden. Die einen "reden es schön" die anderen "reden es schlecht", aus welchen Gründen auch immer.
Ganz objektiv ist der Preis einfach total relativ zur persönlichen finanziellen Situation und dem individuellen Kaufverhalten einzuordnen.
Außerdem sagen wir selbst "Plastik Crack" und "Pile of Shame".
Genug sprechen auch vom Pile of Opportunity. Also wieder so ein Perspektiven-Ding.
Auch finde ich, dieses ist aber meine persönliche Meinung, das 1500Euro viel Geld sind. Ja auch auf ein Jahr gesehen...
Ich persönlich sehe das auch so. Aber ich kenne auch Leute die das absolut nicht so sehen.
Wieder Perspektive und Relation. Ich bin tatsächlich absolut überzeugt, dass es hier kein richtig und kein falsch gibt.

Es gibt nur zwei Kategorien in meinen Augen. Die eine: Das ist es mir wert! Die andere: Das ist es mir nicht wert!
Tjaaa und seid ehrlich, wer erzählt seinem Lebenspartner wirklich was dieses Hobby kostet?
Ich! Meine Frau kennt die Preise, schenkt mir gelegentlich was und ich freue mich wenn ich berichten kann, wenn ich einen Schnapper gemacht habe 😁.
 
Ich hab da die äußerst ungute Situation dass meine Frau auch spielt 😁

Aber ehrlich, wenn 125 Euro pro Monat für 10-20 Plastikfiguren nicht teuer sind geht's uns doch super in diesem Land ^^

Aber sicher hilft mir bei meiner Betrachtung auch die Erfahrung mal n halbes Jahr ohne Krankenversicherung gewesen zu sein weil's Amt mitm ALG nicht zu Potte kam.
 
1500€ sind dann tatsächlich die jährlichen Kosten
OK, dann hatte ich dich da falsch verstanden, weil kein Zeitrahmen genannt wurde. Aber wenn Du in nicht mal 24 Stunden von den in Beitrag Nr.78 erwähnten 400-500 Euro auf 1000 Euro Invest in Beitrag 81 erhöhen kannst, dann ist auch das schon ne Sache, die sich nicht jeder leisten kann. 😉

Bitte meine Anmerkung nicht als Missgunst oder Neid auffassen, mE entzieht sich dieser Hobby-Konsum jeder klarer Bewertung. Das gilt im Positiven wie im Negativen: Für die einen ist es ein Hobby mit milden bis vertretbaren Kosten, für andere ein nicht finanzierbarer Luxus. Ich find beides gut begründbar, nur für "Absolutismen" ist da mE auf beiden Seiten einfach kein Raum.
 
OK, dann hatte ich dich da falsch verstanden, weil kein Zeitrahmen genannt wurde. Aber wenn Du in nicht mal 24 Stunden von den in Beitrag Nr.78 erwähnten 400-500 Euro auf 1000 Euro Invest in Beitrag 81 erhöhen kannst, dann ist auch das schon ne Sache, die sich nicht jeder leisten kann. 😉

Bitte meine Anmerkung nicht als Missgunst oder Neid auffassen, mE entzieht sich dieser Hobby-Konsum jeder klarer Bewertung. Das gilt im Positiven wie im Negativen: Für die einen ist es ein Hobby mit milden bis vertretbaren Kosten, für andere ein nicht finanzierbarer Luxus. Ich find beides gut begründbar, nur für "Absolutismen" ist da mE auf beiden Seiten einfach kein Raum.

Alles gut, ich glaube auch, dass du einfach das Wort „absolut“ anders interpretiert hast, als es gemeint war. Ich meinte es eher umgangssprachlich, also im Sinne von:
„Ich finde das echt nicht teuer, ausgehend von meiner eigenen aktuellen finanziellen Situation und meinem persönlichen Vergleich mit früheren Hobbys.“

Ich muss allerdings auch ergänzen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr im Urlaub war (aus verschiedenen Gründen) und deswegen dieses Jahr einfach mal entschieden habe, mich einem neuen Hobby zu widmen, um zumindest am Wochenende den Kopf von der Arbeit freizubekommen, bevor ich daran zerbreche.

Das Malen ist dann auch mehr als Therapie gedacht, weniger zur Vorbereitung von Spielen, um es mal so zu sagen. 😁
 
Aber ehrlich, wenn 125 Euro pro Monat für 10-20 Plastikfiguren nicht teuer sind geht's uns doch super in diesem Land ^^
Klar gehts uns super .... ist ja nicht das einzige Hobby das bestens läuft, obwohl es kostet.

Oder hier posten nicht wie vor 25 Jahren Schüler, die mit ihrem Taschengeld klar kommen mussten und WH deshalb nicht gerade günstig fanden sondern einige wenige aus denen hervorgegangenen gesettelte Nerds, die sich an solche Ausgaben gewöhnt haben und das leichter budgetieren können.
Die Schüler von heute treiben sich derweil lieber irgendwo in den neueren social media herum und finden WH vielleicht gar nicht so günstig, ohne dass das hier evident wird.
Ich wundere mich manchmal schon über diese hier oft gezeigte Kaufgeilheit und Materialanhäufung, die scheinbar keine finanziellen Grenzen kennt. Aber vielleicht zeichnen da einige peaks auch ein falsches Bild.
 
Tjaaa und seid ehrlich, wer erzählt seinem Lebenspartner wirklich was dieses Hobby kostet?
😁 Sehr gut, ich nicht, naja jedenfalls nicht immer, dass ist schon praktisch wenn ich 100€ + als weniger deklarieren kann, weil meine Frau sich nicht für das Hobby interessiert. Also ich muss jetzt nicht alles geheimhalten, aber wenn es mal kurz beim shoppen eskaliert... ⬇️

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Oder hier posten nicht wie vor 25 Jahren Schüler, die mit ihrem Taschengeld klar kommen mussten und WH deshalb nicht gerade günstig fanden sondern einige wenige aus denen hervorgegangenen gesettelte Nerds, die sich an solche Ausgaben gewöhnt haben und das leichter budgetieren können.
Diese Schüler haben allerdings laut letzter Abizeitung von 61 Prozent über den Jahrgang (hatten ne Auswertung dazu drin) und hauen ihr Taschengeld gerne mal für Appleguthaben raus (anekdotische Evidenz).

Aber klar, mit meinen damals rund 50 Euro zum Geburtstag käme ich heute nicht weit.
 
Die Schüler laufen dann eher mit dem neusten iPhone rum, kostet dann auch mal eben >1500€. 😬
Das ist dann finanziert und über die Hälfte ist eh schon hoch verschuldet. Da ist kein Geld mehr da für Warhammer.
GW macht soweit ich weiß noch kein Finanzierungskauf.😉😛
 
Das ist dann finanziert und über die Hälfte ist eh schon hoch verschuldet. Da ist kein Geld mehr da für Warhammer.
GW macht soweit ich weiß noch kein Finanzierungskauf.😉😛
Leider korrekt. 🤣

GW nicht, aber man kann ja bei den meisten Händlern bzw. über PayPal mittlerweile per Ratenzahlung zahlen. 😁