Das Hobby ist günstig

Es geht doch schon los mit der Frage, was das Hobby ist. Wenn das Hoby darin besteht, regelmäßig erfolgreich auf Turmiere zu fahren und mit den aktuell stärksten Listen dort aufzuschlagen, dann ist das Hobby sehr ressourcenaufwendig, vor allem wenn die gespielten Armeen auch einigermaßen ansprechend bemalt sein sollen. Besteht das Hobby aber darin, zu basteln und zu malen, dann kann man das Ganze auch mit sehr niedrigem Budget betreiben.

In meiner Zeit als Student habe ich immer lange gehadert mit einem Neukauf, nicht nur bei den Modellen sondern auch bei diversem Hobbyzubehör. Das führte dazu, dass ich kreativ werden musste. So bin ich mit solcehm Zeug wie Greenstuff und Plastikkarton in Berührung geraten. Man bracuht für Modellbau keine Vollausstattung. Und Minis gibt es, wenn man bereit ist, viel Aufwand in Entfärbung und Restauration zu stecken, für einen schmalen Groschen auf E-Bay. Würde man bestriebswirtschaftlich rangehen und die nötige Mehrarbeit mit einfließen lassen, wäre das verrrückt. Wenn man aber so herangeht, dass man beim Kauf von Modellen Hobbyzeit einkauft, dann sieht das Ganze anders aus.

Aber ja, wenn ich Einsteiger mit niedrigem oder gar keinem Budget wäre und mir ein alter Hase sagen würde, das sei alles halb so wild und eigentich recht günstig, dann würde ich mich wahrscheinlich auch fragen in welcher WElt der lebt. Ich kann mich gut an Zeiten erinnern, wo es gerade so für den White Dwarf aus dem Bahnhoskiosk gereicht aht. Und war eine Zeit, wo wirklich viel geiler Scheiß herauskam, den ich mir nicht leisten konnte.