Die Zukunft der Horus Heresy? Forgeworld stellt Sets ein.

Und wieder wird das elitistische Argument abgeführt. Zum dem kann ich aber sagen, dass ich die "Szene" gut im Blick habe. Zum einen durch die gängigen Foren (ebenhier, dazu noch TTW/B&C/Dakka). Ivh spiele selbst seit der ersten Plastikbox. Außerdem war ich schon in Köln auf einem sehr schönen 30k Turnier und vor zwei Jahren auf einen Heresy Event meines TabletopClubs in Sankt Augustin, auf dem auch aus ganz Deutschland Spieler waren.

Daher denke ich schon, dass ich einen guten Blick habe und wie immer, wenn eine Gruppe größer wird, gibt es für jede Spielart eine Nische und der Versuch eine Spielweise zu unterdrücke zeigt von einem sehr exklusivistischen Umgang mit dem Hobby. Vielleicht einfach mal auf Turniere fahren. (Vielleicht gefällt es ja doch :happy: )

Etwas "abführen" mache ich eher ungern öffentlich, Argumente führe ich an.
Das von dir so gerne angeführte arrogante und elitäre Denken ("elitistisch" ist übrigens in dem Zusammenhang höchstens ein Neologismus, trotz der elitistischen Demokratietheorie) bei Horus Heresy-Spielern lässt sich hier nirgendwo konstatieren. So wurdest du unter anderem für deinen Einsatz von Sisters of Silence gelobt (zwar aufgrund des Talons-Hintergrunds und du hast es gleich ein wenig ausgehebelt, indem du dann wieder von Punktkosten/Effizienz geschrieben hast) und hast auch stets Auskünfte erhalten, nur nicht die gewünschte Antworten auf die Fragen, was "Triple-A" in Bezug auf Punktkosten/Nutzen wäre und wo mögliche Schlupflöcher seien.
Ich weiß, dass die Rolle des unterdrückten Underdogs immer recht reizvoll ist, aber hier halte ich es wirklich für verschobene Wahrnehmung. Du wirst nicht unterdrückt, im Gegenteil, dir ist mehrfach geschrieben worden, dass es dir frei stehe auf Turniere zu fahren, sie zu organisieren etc. und hofft, dass du damit glücklich wirst, aber dass man sie einfach nicht für ein erfolgsversprechendes Format in der HH hält, da viele von den Dingen, die du als störend empfindest, von anderen Horus Heresy Spielern als Bereicherung bzw. wichtiger Teil des Hobbys gesehen werden.
Den Versuch den eigenen Ansatz den Anderen zu oktroyieren, sehe ich hier eher von deiner Seite. Bei jedem Widerspruch gleich von einem persönlichen Angriff zu schreiben, ohne je selbst auf die Argumente der Gegenseite einzugehen, ist eher schlechter Stil und ziemlich pathetisch.

PS Auch "exklusivistischen" gibt es nicht, du meinst "exkludierenden". Wenn man schon mit Fremdworten und bildungssprachlichen Begriffe um sich wirft, sollte man es wenigstens korrekt tun (auch wenn man das jetzt als elitär, diminuierend und desavouierend empfinden könntest).
 
Zuletzt bearbeitet:
Manchmal ist ein elitäres System doch nicht schlecht. Sobald es zum Breitensport wird sinkt meistens auch die Qualität (menschlich, bemaltechnisch, listentechnisch etc.)
Dann lieber elitär und cool. 😉

Nur spielst du ohne Nachwuchs irgendwann nur noch mit dir selbst. Bei HDR hat Hintergrund im übrigen auch in Verbindung mit halbwegs wertbewerbsfähigen Listen funktioniert. Ich glaube hier ist der selbe Kern der Legionslisten eher ein Problem...Für IW ist der Quadmortar halt absolut sinnvoll und White scars mit 12 Stück sehen dumm aus. ..
 
Ich glaube hier ist der selbe Kern der Legionslisten eher ein Problem...Für IW ist der Quadmortar halt absolut sinnvoll und White scars mit 12 Stück sehen dumm aus. ..

Da greift ja wieder das Turnierspiele in "Historischen" Bereich eher nicht das Ziel sind.

Aber zur HH waren die Legionen alle mehr oder minder gleich auch die White Scars hatten Artillerie dabei waren halt nur weniger prägend und wer so was gern spielt der kann halt IW, IF oder der gleichen Spielen.
 
Nur spielst du ohne Nachwuchs irgendwann nur noch mit dir selbst. Bei HDR hat Hintergrund im übrigen auch in Verbindung mit halbwegs wertbewerbsfähigen Listen funktioniert. Ich glaube hier ist der selbe Kern der Legionslisten eher ein Problem...Für IW ist der Quadmortar halt absolut sinnvoll und White scars mit 12 Stück sehen dumm aus. ..

So, hallo erstmal, ich bin der Neue.

Es geht ja hier auch nicht darum, irgendwen davon zu überzeugen, möglichst ineffiziente Listen zu spielen. Egal, wie flufforientiert ein Spiel ist, es gibt sehr wenig Leute, die Freude daran haben, von vornherein absolut gar keine Chance auf einen Sieg zu haben.

Das ist aber auch genau der Punkt, warum ich (und ich vermute, auch andere 30K-Spieler) in dieser Hinsicht elitär sind. Ich will nicht gegen Leute spielen, die ihre Miniaturen einfach nur schnell hinrotzen, damit sie die 'bemalt'-Klausel des nächsten Turniers erfüllen, und die immer alles min-maxen und sich so wenig für den Fluff interessieren, dass sie ihn noch nicht einmal wirklich kennen. Denn ich will halt auch mal ein oder zwei Einheiten aufstellen können, die suboptimal effizient sind, weil ich sie fluffig und cool finde. Und zwar ohne deswegen gleich bei jedem Spiel in Runde drei getablet zu werden, sondern idealerweise will ich dann trotzdem noch ein spannendes Spiel haben.

Gleichzeitig heißt das auf der anderen Seite aber nicht, dass man nicht trotzdem optimiert, wo es dem stilvollen Gesamtbild nicht widerspricht - z.B. die oben angeführte Paragon Blade, denn ein Praetor mit DS3 oder Ini1 macht halt nicht langfristig Spaß (obwohl man Ini1 halt durchaus auch mal nehmen kann, wenn das Modell eben cool aussieht). Und dann stellt man als Spieler der White Scars trotzdem nicht gleich 12 Quad Mortar mit Phosphex hin.

Es ist schon ein Unterschied, ob man beim Bau seiner Liste und Sammeln seiner Armee versucht, eine stylische, zum Fluff seiner Legion passende Liste zu bauen und dabei dann halt zusieht, eine vernünftige Truppe hinzustellen, oder ob man sich erst seine zwanghaft turnieroptimierte, aus drei verschiedenen Fraktionen bestehende Min-Max-Liste hinbastelt, und sich dann irgendwie eine Rechtfertigung sucht, warum das ja fluffig sein soll, dass IF, WE und ToE da zusammen rumhüpfen. Oder sich eben noch nicht einmal um eine Rechtfertigung bemüht.

Wo man die Grenzen zwischen dem Einen und dem Anderen zieht, ist sicher fließend. Und tendenziell wird man sicher auch tolerant sein. Wenn z.B. jemand für seine Iron Hands unbedingt eine Jetbike-Squad mit Praetor und Primus Medicae haben will, aber sonst nichts weiter Bemerkenswertes, dann denkt man sich vielleicht noch "Auweia, na wenn er meint" und spielt halt trotzdem gegen ihn. Mit einem Bisschen augenzwinkernden Trash-Talk, natürlich.

Aber wenn jemand ernsthaft als Erstes mit der Frage kommt, wie man zur WE-IF-Kombo noch sinnvoll Talons hinzufügen kann und ob man nicht den Deredeo-Schild benutzen kann, um die ohnehin guten Retter der Custodes noch zu verbessern, sorry, dann möchte ich gegen den einfach nicht spielen. Nicht, weil er ein schlechter Mensch oder doof ist, sondern weil er dieses Spiel einfach nicht auf dieselbe Weise spielen möchte, wie ich, oder besser: weil er im Grunde ein anderes Spiel spielt (und jetzt könnte man, wäre man boshafter, sagen: nämlich 40K, weil genau diese Einstellung dort eben schon vor langer Zeit zu sehr überhand genommen hat).
 
Nunja, DEM fasst so eine Textwand in einem Wort zusammen: "toxisch"...

Btw. möchte ich noch eine Lanze für die vielen, ungehörten Hobbyisten brechen, die WH40k aus den gleichen Gründen lieben und spielen, wie es hier für die HH-Gemeinde als beispielhaft beschrieben wird, wegen des Hintergrundes und den coolen Modellen!
 
Genau meine Meinung. Es ist wieder ein Beispiel für die Einstellung "40k ist Müll und 30k ist das Übersystem für besser Spieler.

Schön, dass du kurz zum Polemisieren wieder aus der Deckung kommst.

So verkürzt und generalisiert, wie du es hier darstellst, hat das in diesem Thread keiner geäußert oder behauptet. Auch inhaltlich ist es weit weg von dem was geäußert wurde. Auch zu "Qualität" der Spieler wurde hier nichts gesagt, den ach-so elitären Ansatz, den du hier so eifrig und redundant unterstellst, gibt es nicht.
Des Weiteren habe ich auch nicht gelesen, dass generell 40K-Spielern das Zusammenstellen von zum Hintergrund passenden Armeen oder das Sammeln von Modellen, die sie schön finden, abgesprochen wird. Ich wage zu behaupten, dass die meisten erst von 40K zur HH gekommen sind (revolutionäre These), aber dass das kompetitive "Streamlining", das in der Turnierszene dominiert, die meisten Spieler der HH nicht anspricht. Kurzes Beispiel: http://www.belloflostsouls.net/2018...eat-5-games-at-the-dallas-open-gt-report.html Wenn sich Goatboy hier noch ärgert, dass er nicht zum besten 'Custodes'-Spieler des Turniers geworden ist, fasst sich ein hintergrundorientierter Spieler halt an den Kopf... Eine Ablehnung dieses Armeeaufbau und einer solchen Spielweise stellt keine komplette Ablehnung des Systems dar.
Völlig vernachlässigt werden auch die Hobbyisten die nur sammeln und bemalen (kenne ich auch einige)
Auch die Vielfältigkeit der Ansätze das Hobby mit Leben zu füllen, wurde hier nicht bestritten. Ich sehe eigentlich nur einen Poster, der behauptet, den einzig wahren Weg zur Glückseligkeit zu kennen. 🙄

Skylifts ausführlichem Post diminuierend nur als "Textwand" abzutun und pauschal frei nach XY mit dem Adjektiv "toxisch" zu versehen und ein kurzes "ja, aber..." einwerfen, finde ich auch wenig produktiv und es wird Skylifts Ausführungen auch nicht gerecht.
 
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Skylifts ausführlichem Post diminuierend nur als "Textwand" abzutun und pauschal frei nach XY mit dem Adjektiv "toxisch" zu versehen und ein kurzes "ja, aber..." einwerfen, finde ich auch wenig produktiv und es wird Skylifts Ausführungen auch nicht gerecht.

Zustimmung ohne wirklichen Inhalt trägt wiederum auch nicht zum Mehrwert der Diskussion bei. Im übrigen haben wir genau dafür ja eine "Danke"-Funktion. Und obwohl ich skylifter im Grunde zustimme, so störe ich mich eben an der "böser 40k-Spieler"-Mentalität. Im übrigen lässt 40k es zu, dass ich wesentlich weniger optimiere, denn es ist doch ein klares Regelversagen, wenn ein Praetor im sinngemäßen Zitat "nur mit dem Paragonblade Spaß macht".

Dabei ist das letzte, an dem ich teil nehmen würde ein 30k Turnier. Übrigens nehme ich auch an keinem 40k Turnier teil, finde aber dennoch nicht, dass ich in dem System falsch aufgehoben wäre. Ganz im Gegenteil. An dieser Stelle möchte ich aber auch Kritik an Bruder Targ üben, der Argumente teilweise sehr polemisiert und quasi als "Trittbrettfahrer" mal eben auf dem Argument mitfährt. Ich wehre mich aber entschieden dagegen die Überlegenheit der 30k Szene anzuerkennen, auch mit der XX-Legion im Schrank 😉