Dystopian Wars Völkerbeschreibungen (V1.1)

Schade, ich dachte die Regeln der lightning rod wären schon raus. Da hilft dann doch nur Abwarten.

So es gibt endlich die neuen MARs auf der Spartan website:

LIGHTNING ROD (weapon)

If the number of hits from an Attack equals or exceeds the
Damage Rating (DR) of the target model, and ANY weapon
in the Attack has the Lightning Rod Model Assigned Rule, the
target model gains a Lightning Rod Marker. A model may only
remove a Lightning Rod Marker by performing a successful
Damage Repair Test during the End Phase of a Turn.

If no weapon is listed, the Lightning Rod Model Assigned Rule is
applied to ALL weapons on the model.

Any Attack that includes ANY Tesla Coil weapon against a target
model with a Lightning Rod Marker, will gain the Devastating
Ordnance Model Assigned Rule for NO point’s difference.
Multiple instances of

Devastating Ordnance bedeutet, dass die ersten natürlichen 6en bei einem Teslaangriff gegen ein Ziel mit einem (oder mehreren) Lightning Rod-Markern zwei zusätzliche Würfel generieren statt einem.

Ja ist ganz nett, aber irgendwie wertet das die Königsberg-Klasse jetzt auch nicht groß auf. Gibt ja leider nicht so viele starke Teslawaffen bei den Preußen, die jetzt groß davon profitieren. Vor allem wohl der Dred und die großen Luftschiffe sind Einheiten, die verstärkt Teslawaffen besitzen.
 
Was man bisher so über die LoIS hört werden sie sicher sehr intressant.
Irgentwie eine Mischung aus CoA mit FSA Feuerkraft ausser in RB4. Das fast alle Schiffe "hit and run" bekommen wird auf jeden Fall mal was anderes. Optisch wissen die Schiffe auch zu gefallen... als Verbündeten dürfen die Preussen und Franzosen sie auch nehmen... wenn ich mit dem bemalen nicht nur schon so viel hiterher hängen würde.

Das einzige was mich bisher irritiert ist, das die MTB Tokens besonders gut gegen Smalls und Mediums sein sollen. Das klingt mMn nach keiner guten Idee. Zum einen trampeln sowieso schon alle anderen Klassen auf den Mittleren herum zum anderen hätte man wirklich die Gelegenheit nutzen können eine Art Anti-DN-Einheit ein zu führen. Tatsächlich dachte ich bisher die MTBs würden genau das werden. Die LoIS bekommt warscheinlich selber kein DN und in der Realität sind Torpedoboote genau dazu gebaut worden.
 
Ich finde die Italiener interessant aber cih weiß noch nicht ob sie sich wirklich als "Elite" rausstellen oder einfach zu teuer sind und wegen niedriger CR auch noch schnell zerstört werden. Trotzdem hab ich sie mir bestellt, da ich sie interessant finde und mir ein großteil der Schiffsdesigns zusagt (wobei der Bomber echt eines der besten Modelle ist).

Habe heute aber auf Facebook einen ersten Eindruck auf die chinesen bekommen, und der sieht fast so aus wie ich mir die Ilatiener voegestellt habe. Pompöse schwimmende Kunstwerke (das sind sie leider nicht wirklich geworden).

Wie würdest du denn regeltechnisch im DW-System tiny-anti-DN Einheiten gestalten die gegen andere Schifflsklassen schlecht sind?

Das "Problem" an den SG Regelwerken ist, dass die großen und massiven Einheiten alleine durch die Regelmechanic große Vorteile gegenüber kleinen haben. Ich sehe die Möglichkeit eigentlich fast ausschließlich in MARs die explizit gegen DNs ausgerichtet sind (also z.B. +1 auf to hit gegen DNs) aber selbst dann bräuchten sie genug AD um überhaupt über die DR/CR Werte von DNs kommen und die sind dann entsprechend hoch so, dass sie auf kleineren Einheiten gefährlich werden können...
 
Das die gegen andere Einheiten schlecht sein müssen hab ich nicht gesagt. Das müssen sie mMn auch nicht. Die Warscheinlichkeit, das man MTBs wenn sie zB 3 oder 4AD Torpedos pro Token haben und von Primary Ordonance gar nicht getroffen werden können, von Secondary nur auf 6+ und von AA auf 4+, auch gegen DNs und BBs einsetzt ist doch recht hoch. Das gegen kleine oder mittelgroße Schiffe ein zu setzten wäre tendenziell verschwendet. Wenn die MTBs so ähnlich funktionieren würden müßte man DNs und BBs tatsächlich vor ihnen, mit einigem Aufwand, abschirmen. Das hätte nach meiner Beurteilung schon einen nicht zu unterschätzenden Effekt auf das Metagame.
Wenn sie nur gegen DNs wirklich sinnvoll einsetzbar wären, wäre das mMn eine Überspezialisierung. Solche Anti-Einheiten werden ernsthaft nur genutzt wenn man auch vorher weiß, das der Gegenspieler überhaupt die entsprechende Zieleinheit benutzt. Man würde forcieren, das Leute Anti-Listen spielen. Diesen weg sollte man mMn gar nicht erst einschlagen. Eine "wird besser gegen DNs" MAR würde die MBTs objektiv noch nicht überspezialisieren aber meine Erfahrung mit TT-Spielern und wie die so ticken sagt mit, daß die meisten es trotzdem so sehen werden. Warum punkte für eine MAR bezahlen, die ich vieleicht nicht brauche.

Das Einführen weiterer MARs wäre natürlich eine Lösung aber doch eher die Holzhammervariante. Ich persönlich würde da auch eher zu eine grundsätzlichen Änderung der Trefferregeln tendieren. zB das Primary Ordonance grundsätzlich nur 100% effektiv gegen größe und/oder langsame Ziel ist. d.h. sie wird gegen Ziele ab mittlerer Größe und Kreuzergeschwindigkeit ineffektiver als sie es jetzt ist.
Das würde mMn gleich mehrer Probleme auf einmal lösen. DNs wären immer noch gut aber vor allem gegen andere DNs und BBs. Gleichzeitig würden sie schlechter, vor allem auf große Entfernung gegen Kreuzer und Kleinschiffe. Dann könnte man überlegen ob ab mittelgroßen Schiffen und kleiner alle Geschützwaffen im Normalfall Secondary sind, um deren Rolle zu unterstreichen.

Allerdings glaube ich, daß sowas nicht passieren wird. Wenn man sich mal so ansieht, was im SG Forum so vor geht, hat es den Anschein, als wären die Leute, die meine DNs wären noch nicht gut genug und Dystopian Wars sollte eigentlich Dreadnoght Wars, heissen in der Mehrzahl. Zumindest sind sie ziemlich "laut".
 
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Das "Problem" an den SG Regelwerken ist, dass die großen und massiven Einheiten alleine durch die Regelmechanic große Vorteile gegenüber kleinen haben. Ich sehe die Möglichkeit eigentlich fast ausschließlich in MARs die explizit gegen DNs ausgerichtet sind (also z.B. +1 auf to hit gegen DNs) aber selbst dann bräuchten sie genug AD um überhaupt über die DR/CR Werte von DNs kommen und die sind dann entsprechend hoch so, dass sie auf kleineren Einheiten gefährlich werden können...

Das ist mir immernoch lieber als andersum wie bei Babylon 5. So etwas wie bunker buster gegen large und massive capital class wäre schon interessant, für Panzerjäger gibt es das ja schon. Eine allgemeine Anpassung der Stärke der DNs wäre mir aber auch lieber. Ich hatte im englischen Forum mal vorgeschlagen, allen Kreuzern ein neue MAR zu geben: evasive - large and massive capital class hits on 5+ in RB3 and RB4. Zusätzlich noch den Doppelschildgenerator abschwächen auf 3 Würfel statt 4, dann sind die DNs nicht mehr über. Des halboffiziellen Lösungsversuch aus HS mit strategic objective und limited availability finde ich eher ärmlich.

LoIS bekommt warscheinlich selber kein DN

Das glaube ich allein aus wirtschaftlichen Gründen nicht. Die DNs sind schließlich hübsche Modelle und ein echter Verkaufsschlager. Naja, abwarten und Pizza essen. Ich denke die Italiener werden verdammt spielstark, wenn man sie mit billiger mobiler Deckung (i.e. verbündeten Preußen, z.B. Saxony-Corvetten) abschirmt.

Das kleine Bildchen der Chinesen sagt imho nichts. So einen Ausschnitt gab es vom Italienerträger auch, der ist vom Modell her genauso detailliert. Ehrlich gesagt macht mir die Geschwindigeit mit der SG neue Sachen für DW raushaut echt Sorgen. Da bleibt nur wenig Zeit zum Testen, was die Spielbalance gefährdet. Über neue Optionen für die bekannten DW-Völker und neue Modelle für FS:A und UCS würde ich mich mehr freuen.
 
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Der evasive Vorschlag sieht auf dem ersten Blick auch nicht so schlecht aus, ist halt nicht ganz einfach abzusehen was wirklich am besten für das Balancing ist in sachen DNs.

FS:A bekommt zumindest "bald" die neuen Modelle aus dem community design Wettbewerb. Und eigentlich haben sie immernoch einiges an alliance models und Marauders übrig... allerdings glaube ich sie haben bei FS:A Probleme neue releases zu finanzieren, wahrscheinlich verkaufen sich zu wenige. Ich seh sonst kaum einen grund warum sie die Releases so spärrlich machen obwohl vieles schon fertig ist bzw bereit liegt.
 
... wahrscheinlich verkaufen sich zu wenige...

Das wird mit einiger Sicherheit der Fall sein.
FSA hat nach meiner Einschätzung drei massive Probleme.
Das eine wäre das aktuelle Regelwerk. Da hat man einfach ziemlich daneben gegriffen was einige der Änderungen angeht. Ich denke da haben sie einfach zu viel auf den lauten Teil der Community gehört und siehe da die Mehrheit ist der leise Teil. Hoffentlich haben sie daraus gelernt.
Das zweite Problem ist die Tatsache, das TTs bei denen es sich primär um Raumschlachten dreht meiner Erfahrung nach schon immer irgentwie problematisch waren. kA warum aber bei den meisten Leuten zündet das einfach nicht. MMn sind Raumschlacht TTs eine kleine Niesche in der Niesche. Das hat vieleicht damit zu tun das es keine echte 3D Bewegungen gibt ohne dem Komplexitätsgrad exorbitant zu steigern oder damit, daß Raumschlachten eher abstrakt sind und man sich nicht so hineindenken bzw -versetzen kann. zZ sind Raumschiffe und klassische Science Fiction auch nicht oben auf der Beliebtheitsskala. Etwas ausgleichen kann man das nur wenn man einen bekannten Franchise anzapft und so Fans motiviert.
Das dritte und vieleicht schwerwiegenste Problem ist mMn die Tatsache, das SG auch DW macht. Das ist sehr erfolgreich und kanibalisiert deren andere Systeme. Vom Hintergrund her hat DW ein Alleinstellungsmerkmal im gesammten TT Bereich. Die Minis sind auch sehr gelungen und schon was besonderes. Die Minis von FSA sind zwar auch schick aber zu einem großen Prozentsatz eben relativ generische Raumschiffe. Viele Leute haben da wohl das Gefühl "kenn ich alles schon". Durch die Ähnlichkeit der Regeln und des Konzeptes spielt DW sich sehr ähnlich zu FSA nur mit dem Unterschied das bei Schiffen 2D Bewegungen viel passender sind.
Es ist mMn auch ein Zeichen dafür, das man sich bei SG bemüht eine vernünftige Geschäftspolitik zu haben, das sie eben nicht mit einem System das andere quersubventionieren. Fast alle Spielefirmen die das gemacht haben, von denen ich weiß, haben das mittelfristig nicht überlebt.

Ich hatte vor Jahren schon das große Problem meine Mitspieler zu Full Thrust zu motivieren. Obwohl ich Raumschiffe und alles hatte wollte die Begeisterung einfach nicht überspringen. Battlefleet Gothic hat von meinen Freunden und Mitspielern, als es herauskam, kein einziger auch nur in Erwägung gezogen. FSA das selbe. Keine Chance einen dazu zu bringen damit anzufangen. Bei DW hingegen mußte ich nicht mal veruchen nach zu helfen.

So super schnell finde ich die Releases für DW gar nicht. Sie teasern früh. Kündigen früh an und eröffnen die Preorders früh aber eigentlich kommen jeden Monat nur ein paar wenige Minis dazu. Zugegeben für AC haben sie einen ziemlichen Schwung rausgehauen allerdings hatte ich nicht den Eindruck, daß sie die Mehrzahl der Minis komplett neu erdacht haben sondern eher, daß sie die Konzepte schon lange hatten sie bisher nur nicht umsetzten konnten. Dann wäre da noch DL. Welches ja ein eingeständiges Spiel ist aber einem das DW Feeling vermittelt.
Warum als nächstes die Chinesen kommen wird wohl daran liegen, das mit der nächsten Erweiterung Asien stärker in den Focus rückt. Problematisch wird das Tempo erst wenn den Stammspielern das Geld bzw die Zeit für neue Fraktionen und Minis ausgeht und man gleichzeitig nicht genug neue Spieler bekommt. Wie gut SG marketingtechnisch aufgestellt ist weiß ich aber nicht wirklich. Hier in Deutschland ist es wohl eher etwas mager, wenn man von den Berichten in den Online-TT-Magazinen absieht.
 
Raumschiff-TTs finde ich ziemlich mainstream, dieses Setting spricht unter den Schiffsmechanikspielen wohl die meisten an. Ich persönlich finde das Regelsystem von FS:A wesentlich besser und eleganter als das von DW. Vieles darin ist eine Vereinfachung und Weiterentwicklung der DW-Mechanismen, und trotzdem spielen sich die Fraktionen extrem unterschiedlich. Das finde ich spieldesigntechnisch eine echte Meisterleistung. Beispielsweise gibt es das nervige Treffen auf 5+ im RB1 nicht mehr, das wurde einfach über die Anzahl der Würfel gelöst. So braucht man auch keine Unterteilung in Primär- und Sekundärwaffen wie in DW. Ich finde, das Triggy beam system aus Babylon 5 ACTA würde sich in FS:A auch gut machen: Statt der exploding dice macht jede 6 einfach 3 Treffer ohne reroll. Varianz und statistisches Mittel sind sehr ähnlich, und es geht viel schneller.
Ich glaube das Hauptproblem von FS:A ist die schlechte Spielbalance, die dafür sorgt daß man von einer Fraktion höchstens die Hälfte Modelle kauft, und das obwohl die Auswahl dort schon relativ gering ist. Jedes Volk hat 2-3 richtig gute Einheiten, 1-2 Durchschnittliche und den Rest kann man total vergessen. Die Hälfte der Einheiten jeder Fraktion besteht aus Codexleichen. Damit sieht die Liste für jedes Volk gleich aus, erfolgreiche Varianzkonzepte wie das Setzen auf kleine oder große Modelle fehlen. Aus gutem Grund spielt niemand Aquarianer mit vielen Kleinschiffen oder Sorylians mit vielen Großen, bei DW funktioniert das mit jeder Fraktion. Noch schlimmer macht es das Allianzsystem, das extremes Rosinenpicken erlaubt. So habe ich ich überhaupt keinen Grund mehr, von einer Fraktion eine mittelmäßige oder schlechte Einheit zu kaufen. Ich würde das mit zwei Ansätzen lösen, was letztendlich auch die Verkaufszahlen erhöht:
1. Die Punktkosten der schlechten Einheiten müssen angepaßt werden.
2. Wer fraktionsrein spielt, sollte einen kleinen Bonus kriegen (ähnlich wie die Tier-Listen in WM/Hordes).

Dystopian Legion und Armoured Clash werden meiner Einschätzung nach kein Erfolg, ich finde sie irgenwie charakterleer. Da mag ich das alte Mechwarrior Dark Age lieber, denn es es ist wesentlich taktischer und bietet das MW-Universum als Hintergrund. Das wäre sicher groß geworden, wenn die Minis mehr Leute angesprochen hätten.

Der evasive Vorschlag sieht auf dem ersten Blick auch nicht so schlecht aus, ist halt nicht ganz einfach abzusehen was wirklich am besten für das Balancing ist in sachen DNs.

Das soll verhindern, daß Kreuzer mal eben auf die Entfernung eingedampft werden bevor sie irgendetwas machen können. Eine DN hat damit ja keine Schwierigkeiten. Einzig Russenkreuzer würde ich diese Fähigkeit nicht geben, denn er braucht sie nicht und es würde auch nicht zum fluff passen.

So super schnell finde ich die Releases für DW gar nicht. Sie teasern früh. Kündigen früh an und eröffnen die Preorders früh aber eigentlich kommen jeden Monat nur ein paar wenige Minis dazu.

Delboy schreibt ja selbst, daß die Spieldesigner für ihre Regelmache nur kurze Zeit haben. Bei einzelnen Minis finde ich das nicht tragisch, aber bei neuen Fraktionen kann es schnell die Spielbalance kippen. Ich habe auch das Gefühl, daß die Italiener spielerisch nur noch eine Mischung aus Elementen der alten Fraktionen sind. Da fehlt mir irgenwie etwas wohl überlegtes Neues, sozusagen der Wow-Effekt (die Torpedoboote machen das Spiel imho nur komplizierter statt besser, die hätte man sich auch sparen können). Das bekommt man nur mit langem und ruhigem Nachdenken sowie vielen Testspielen hin. Seit DW zur Gelddruckmaschine wurde, scheint es langsam den Weg GWs zu gehen. Wenigstens schreibt Robin CRuddace keine Regelwerke für SG^^.
 
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...Seit DW zur Gelddruckmaschine wurde, scheint es langsam den Weg GWs zu gehen...

Naja, dafür müßten sie ihre Preise aber noch ganz ordentlich nach oben schrauben...
und das damit begründen, daß ihr neues, jetzt noch weißeres, Kunstharz so viel besser und damit auch teuer ist... 😉

Es ist eine Gradwanderung. Bringt man nicht regelmässig was neues raus heißt es schnell das System bzw der Hersteller liegt im Sterben. Bringt man zu schnell zu viel raus wirbelt man die Balance durcheinander. Muß man abwägen. Allerdings denke ich das man, wenn man bereit ist auch zeitnah die Regeln an zu passen und kostenlos zur Verfügung zu stellen (zB als .pdf), man nach balancen kann ohne einen Großteil der Spieler zu vergraulen. 100% gebalanced bekommt man ein Spiel sowieso nicht bevor man die Spieler darauf losläßt. Um nachträgliche Anpassungen kommt man deshalb sowieso nicht herum. Ich finde es wichtig wie man damit umgeht. Lieber ziemlich unausgegleichen beim Release und das schnell behoben als weniger unausgeglichen aber das dann ewig.

Ich persönlich mag die Regeln von FSA nicht besonders. Sie sind an sich nicht schlecht aber mir fehlt da was. Vieleicht sogar die Komplexität.

Bei DW sind sie was die Vereinfachungen angeht Haar scharf an meiner Grenze vorbeigeschrammt. Ich finde es zB schade, daß sie die RoF Schwebeschiffe so vereinfacht haben. Ich mochte das ursprüngliche Konzept.

Die Unterteilung in Primary und Secondary finde ich sehr stimmig. Historisch betrachtet gibt es auch einen deutlichen Unterschied zwischen Schwerer- und Mittel-Artillerie auf Kriegsschiffen. Leider ist der Unterschied bei DW mMn nicht deutlich genug ausgeprägt. Das bringt uns wieder zurück zum Balancing. Das wäre mMn nämlich eine echte Chance.
Ob man im RB1 auf 5+ trifft oder die Würfelanzahl anpaßt ist wohl eine Stilfrage. Ich habe nichts gegen keine der beiden Möglichkeiten. Ich fände es allerdings gut wenn sie das System mit roten, blauen und schwarzen Würfeln auf DW übertragen. So kann man ohne viel Aufwand auch feine Unterschiede machen.
 
@Lifegiver

Ich denke durchaus, dass die Italiener sich anders spielen werden als der rest, vor allem durch das hit&run. Allerdings fürchte ich gerade etwas, dass es recht situativ sein wird... genug Inseln und gute positionierung macht sie gut genug. In offenem Feld dürfte niedrige CR so ziemlich der mieseste Wert sein wen man als Nachteil in dem Spiel haben kann. Dazu noch die hohen Punktekosten... naja mal abwarten.
 
Bin auch mal gespannt was SG noch so rausbringt. Man hat halt inzwischen (bzw. schon vor einiger Zeit) das Gefühl, dass sie sich irgendwie etwas verzetteln.

Interessant ist auf jeden Fall auch der Schritt, dass sie im Moment teilweise mehr auf Landeinheiten gegangen sind (nur mit den 4 Grundeinheiten waren Landspiele nicht unbedingt attacktiv). Nur sind auch ein paar Attachments dabei, die nicht unbedingt so super von der Synergie sind. (Ich sag mal bei den Briten der Guardian Tank + MKII Medium Tanks in dem Thema, hauptsächlich weil der Turm als Primärwaffe nicht mit den Sekundärwaffen der MKII gelinkt werden kann). DW lässt sich auch recht gut mit Land spielen (nur muss man mit der Anzahl des Geländes aufpassen). Armoured Clash hätte ich zumindest gerne mal angetestet, aber irgendwie finde ich in meiner direkten Umgebung so gut wie keine Spieler die es mit mir testen würden (selbst wenn ich Minis für beide Fraktionen stelle :huh: )

Was Spartan Games definitiv verbessern müsste ist die Strukturierung des Regelbuchs (oder wenigstens einen vollständigen Index, da im aktuellen fast 1/3 fehlt).

Bei der rote/blaue/schwarze Würfelregel find ich eigentlich nur die blauen etwas seltsam, weil sie 2 Hits ohne Reroll geben und ob es im Vergleich zu den roten Würfeln nicht sinnvoller gewesen wäre 1 Hit + Reroll zu machen.

Was die Italiener bekommen bin ich auch mal gespannt, obwohl ich noch nicht mal gegen die Russen gespielt hab (aber trotzdem ungefähr weiß was sie können).
Was halt ein wenig schade ist (was ich aber hier im Forum auch schon erwähnt hatte), ist dass die Allianzflotten (Dänen, Belgier etc.) als eigene Flotten ziemlich hinter den Hauptfraktionen schwächeln (und dass außer bei den Belgien Royalists kein mischen zwischen den Fraktionen stattfindet). Auch sind diese Flotten nach dem erscheinen des Kampagnenbuchs nicht mehr weiter gepflegt worden. So kann man theoretisch bei den Belgien Royalists Alma Frigates einsetzen, obwohl sowohl das MKI als auch der Cruiser verboten sind (da diese im Nachhinein nicht explizit verboten haben). Oder dass man weitere neue Einheiten durch explizite Erlaubnis (soweit erforderlich) nicht auch noch eingefügt hat.

Auch wäre es aus Balancinggründen vielleicht sinnvoll gewesen, Dreadnoughts ne Limited Availbility mitzugeben, da es nicht gerade spielförderlich wäre, wenn jemand, bei sagen wir 1000 Punkten, mit 3 Dreadnoughts auftritt.
 
Ich denek die letzteren Punkte sind in Spielgruppen die sich kennen weniger das Problem. Dann soll die Allianz flotte halt nen dreadnought einer alliierten flotte spielen, wen juckt es? Soll ja beiden Spaß machen.

Das glecihe mit 3 dreads... wer das auf dauer macht spielt nicht mehr lange weil keiner mehr lust hat. Wers mal ausprobiert... auch kein Problem.
 
Im Grunde sind die genannten Teile nicht zwingend auf den freundschaftlichen Spielgruppenbereich bezogen.

Es ist klar, dass man sich auf freundschaftlicher Ebene auf vieles einigen kann.
Hatte hatte zumindest in einem anderen Forum auch mal geschrieben, dass man zum Beispiel bei Landschlachten mit Luftunterstützung (also komplett ohne Seeeinheiten) es per Hausregel möglich sein müsste die Torpedobomber mit Landtorpedos oder Raketen nachzurüsten. Da ich sonst keinen wirklichen Sinn z.B. beim Landcarrier der Franzosen sehe, wenn man eh nur Fighter und Recon spielen könnte.

Bei den Allianzflotten werden halt Dreadnoughts und Carrier meist explizit verboten. Es wäre aber in dem Fall nicht auch noch nötig gewesen die Battleships durch Limited Availbility auch noch zu beschränken.

Es geht im Grunde mehr um den Fall, wenn es von DW eine so vertretene Turnierszene geben würde wie es bei 40k und Fantasy der Fall ist.
Ich könnte mir halt gut vorstellen, dass wenn es ein Turnier gäbe dass nur nach den gegebenen Regeln ohne Einschränkungen der Orga gespielt würde. Listen mit 3 Dreads gang und gebe wären. Einfach weil Turnierspieler in der Regel gewinnorientiert spielen. Mit Ausnahme von 1-2 2 vs. 2 Spielen wo dann je 1 Dread pro Fraktion auf dem Feld war (bei 2500 Punkten gesamt) hab ich bisher in keinem Spiel mehr als 1 Dreadnought eingesetzt und auch nie mehr als einen beim Gegner erlebt. Ich hab nur den "was wäre wenn" Fall angesprochen.
 
Also ich hab schon battlereports von dem einen oder anderen tunier gesehen. Ich glaub eines hat ne liste mit 3 carrier gewonnen. Je nach Tunier und vor allem Szenarios die da gespielt werden sind DNs sicher nicht die übereinheit (zu langsam, viele Punkte in einer Einheit). Zudem werden viele Tuniere denke icha uch nicht unbedingt mit 2000 Punkten gespielt weil die Spiele eh zu lange dauern würden. Daher glaube ich nicht, dass DNs Tunierlisten zu sehr dominieren würden.
 
Es geht im Grunde mehr um den Fall, wenn es von DW eine so vertretene Turnierszene geben würde wie es bei 40k und Fantasy der Fall ist.

Besser gar nicht drüber nachdenken. Da kommt eh nichts sinvolles bei rum. Zum Glück ist es bei DW nicht der Fall. Ich hoffe das bleibt auf Dauer auch so.

Daher glaube ich nicht, dass DNs Tunierlisten zu sehr dominieren würden.

Doch das tun sie...
die drei CV-Liste zB ist deshalb so effektiv in diesem Zusammenhang, weil sie sozusagen eine Anti-DN Liste ist. Die meisten Spieler haben so viele Punkte in ihre Dickschiffe gesteckt, das sie mit 28 TFTs gleichzeitig auf dem Tisch nicht mehr klarkommen. Stukas sind gegen DNs extrem effektiv, wenn die nicht genug zusätzliche Fla-Unterstützung haben (ignorieren die Schilde).
Das ist zZ auch der einzige echte Schwachpunkt der DN-Listen sie sind sehr berechenbar.

Das DNs zZ ein Problem sind sieht man schon in normalen Spielen. Auf mehrern Turnieren, von denen ich weiß, hat man DNs durch Hausregeln limitiert.

Teilweise kommt das Problem mMn auch daher, das mit viel zu wenig LOS blockierendem Gelände gespielt wird. Dadurch dominiert massive RB3 und 4 Feuerkraft natürlich alles andere. Bis die RB1 und 2 Nahkämpfer nah genug ran sind, wurden die schon dermassen zerschossen, das sie nichts mehr ausrichten könne.
Ich denke das kommt zum Teil daher, daß SG, wie es bei ihnen Sitte ist, die Regeln zur Geländeaufstellung absichtlich wage und flexibel gehalten hat. Das viele Spieler wenig passendes Gelände haben. Vor allem aber daher, daß viele Spieler anscheined glauben weil es bei DW primär um Seeschlachten geht brauchen sie gar keines.
Mit ausreichend Gelände und den HS Regeln für Aufstellung sind DNs in der Tat nicht so dominant. Darum gibt es ja auch Streit in der Community ob die HS-Regeln optional sind oder nicht. Die DN Befürworter bestehen darauf das sie es sind, weil SG einen etwas ungeschickt forumlierten Satz in eine Überschrift geschrieben hat (wonach allerdings auch die gesammt RoF Flotte optional wäre). Die anderen sehen das eben nicht so, vor allem weil es für sie auch weniger ein Problem als eine Bereicherung ist.
 
Ja Gelände beeinflusst DNs aber eben auch das gesammte balancing. Ist ja klar, dass long range Fraktionen nen Vorteil durch wenig Gelände und umgekehrt die short range einen Vorteil durch viel Gelände haben. Ich denk mal der richtige Mix ist da wichtig.

Denn wenn Preußen und Russen unangetastet bei CoA (oder anderen) ankommen, dann ist es genauso unfair wie wenn alles schon kaputtgeschossen ist bevor man in Reichweite kommt.

Ich denke gerade mit den Russen ist das eine sehr feine linie. Durch ihre besondere Panzerung, denn wenn die unangetastet an einen rankommen hat man irgendwann überhaupt keine Chance mehr den CR zu übertreffen.

Da einen richtiges balancing im Setup zu finden kann schon eine echte Herausforderung sein. Gerade weil Einzelspiele halt stark durch Glück beeinflusst werden, die Auswertung also schwierig ist.