So, ein kurzes Update von mir.
😀 Nachdem ich nun meinen Bauleiter der Sanierung hier hatte, meinen Energieberater gefragt hab und sich ein Hobbyist von Fach mit Tipps und Anregungen gemeldet hat, sieht die Lösung gerade wie folgt aus: Neue Fenster.
Die ganze Idee mit der Lüftungsanlage, mit Wärmerückgewinnung usw. klingt zwar erstmal super, aber ist für meinen Raum nicht geeignet.
Sinnvoll wäre es bei Wohnräumen bzw. wenn der Raum dauerhaft beheizt würde, daer das aber nicht wird, wäre das eher kontraproduktiv oder würde aufgrund der Funktionsweise des Taupunktmessers nur eingeschränkt laufen.
Wichtiger ist, daher in meinem Fall, dass der Raum richtig dicht ist. Durch die lange Offenheit jetzt über den Sommer und das nicht verschlossene Fenster ist einiges an Luftfeuchtigkeit reingekommen und geht nicht mehr raus.
Die Wände sind zwar in Ordnung, aber der Schlüssel hier sind die Fenster. Das die Luftfeuchtigkeit gerade nicht vernüftig runter geht oder dieser schnell wieder steigt wenn die Geräte nicht laufen, liegt an der aktuellen Außenluft und der undichten Fenster.
Runtergebrochen: Die Fenster müssen im Sommer ganz dicht sein damit keine Luft mit höherer Temperatur daher mit mehr Luftfeuchtigkeit von draußen rein kommt und im Winter muss man dann regelmässig lüften, damit die wärmere Temperatur, dann innen, eben von dort raus kann...
Also wie geht's weiter? Fenster sind bestellt, werden dann eingebaut. Wenn alles dicht ist wird nochmal mit den Bautrocknern die Luftfeuchtigkeit runter gebracht und dann geguckt, ob's passt. Also inwiefern die wieder ansteigt wenn die Fenster dicht sind und die Geräte aus sind.
Sollte es immer noch von Nöten sein, hab ich mir nun ein eigenes kleines Gerät mit integrierten Hydrostat zugelegt, dass über einen automatischen Modus verfügt,daher die Luftfeuchtigkeit wird dauerhaft im Standby gemessen und bei einem Schwellenwert automatisch gestartet bis eine Ziel Luftfeuchtigkeit wieder erreicht wurde.
Der Verkleidung der zwei Wände stünde dann nichts mehr im Weg, im Gegenteil sie dürfte sich nochmal positiv auf den Raum auswirken, sofern die Luft zirkulieren kann und mit Blick auf den Entfeuchter. Damit das klappt soll die Verkleidung nicht bis ganz unten und oben gebaut werden. Unten am Boden ist dies aufgrund einer Hohlkelle eh nicht anders möglich, dass dort ein Spalt bleibt, und so bleibt dann auch oben ein Belüftungsspalt. Etwas Dämmmaterial kann auch nochmal rein, das ist besonders bei der einen Außenwand von Vorteil und der Grund wieso ich diese dann mit verkleiden will.
Das vorhandene Rohr wird einfach mit in den Aufbau integriert und entsprechend bemalt und weitere dekorative Kabel, Schläuche und Rohre hinzugefügt, dass das mit der offenen Wand gar nicht weiter auffällt.
Ich hab da nochmal ein Bild mit KI gemacht um einen Eindruck von der Wand zu gewinnen.
🙂
Und als kleine Anekdote. Ich hab den Keller weiter aufgeräumt und bin dort auf einen Feuerlöscher gestoßen.
Meint ihr der ist noch gut?
😉