Eine Selbsterfahrung: Kreationismus und Verschwörung

Denn es gibt viele Gründe, die dazu führen können, warum ein Schüler den Anschluss verlieren könnte.
Die meisten lassen sich trotzdem entweder ursächlich auf genuine Überforderung zurückführen oder wurzeln in Gründen, die Schule ohnehin nicht effektiv oder nur mühselig angehen kann (psychischer Stress wegen der Familienverhältnisse, Mobbing, häufige Krankheit und damit verbunden verpasster Lernstoff). Es ist zwar sehr bequem, seine Defizite in Mathematik auf den doofen Lehrer zu schieben, trotzdem sind im Regelfall einige Schüler im Klassenverband, die trotzdem zu (sehr) guten Noten kommen. Die Unsitte, sich mithilfe einer Auswahl von einigen - pardon - Modekrankheiten wie Dyskalkulie oder Anglophobie (bei uns hat es wirklich ein Schüler geschafft, sich vom Arzt attestieren zu lassen, dass er eine krankhafte Angst vor der englischen Sprache habe und deswegen vom Unterricht befreit werden müsste) einen Persilschein zu beschaffen, spricht für mich auch eher von Leistungsverweigerung und/oder -minderung denn von ernsthaften tiefenpsychologischen Umwälzungen, die sich abspielen. Zugespitzt ausgedrückt: prima facie sind Minderleistungen wenigstens in schriftlichen Arbeiten Ausdruck von simpler Überforderung.
Es gibt keine Studie, die belegt, dass leistungsstärkere Schüler von leistungsschwächeren Schülern in ihrem Lernfortschritt aufgehalten werden.
Es redete keiner davon, dass die reine Anwesenheit leistungsschwächerer Schüler auch die besseren herunterreißt, sondern, dass offensichtlich die Lehrerschaft es nicht versteht, auch die besseren Schüler zu fördern - daher zitierte ich den FAZ-Artikel; es muss doch einen Grund haben, warum nicht nur erheblich mehr japanische und südkoreanische Kinder in den Spitzengruppen liegen, sondern auch niederländische, britische und US-amerikanische Kinder eine doppelt, dreifach oder vierfach so hohe Ballung daran haben.
Und das Gymnasium ist auch keine Hochbegabtenfördereinrichtung, sondern richtet sich an den oberen Durchschnitt und der kann je nach Standardabweichung des Tests auch unter Hundert liegen.
Nichts für ungut, aber entweder ist diese Aussage unsinnig oder ein sehr bedenkliches Omen für unsere Gymnasien. Es hat ja seinen Grund, warum der Durchschnitts-IQ bei genau 100 liegt: wenn man das geistige Alter durch das tatsächliche teilt und mit 100 multipliziert, ergibt sich der IQ. Da ein normaler Zehnjähriger über den geistigen Horizont eines Zehnjährigen verfügt, beträgt sein IQ 100. Deine Aussage oben bedeutet also, dass es Gymnasien geben soll, deren Schüler geistige Leistungen erbringen, die unterhalb ihres tatsächlichen Alters liegen, aber trotzdem im oberen Durchschnitt angesiedelt sind (der Standardabweichung wegen, welcher Zusammenhang auch immer sich da ergeben soll). Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du das sagen wolltest?
Es ist auch nicht Ziel des Gymnasiums nur die brillianten Köpfe zu fördern. Die sind nämlich äußerst selten.
Wie bereits geschrieben, etwa 2% der Gesamtbevölkerung hat einen IQ von 130 oder höher und gilt damit als hochbegabt. Anteilsmäßig ist das unüblich, bei etwa 11 Millionen Schüler in Deutschland kommen da dennoch über 200.000 Hochbegabte zusammen. "Äußerst selten" sieht anders aus.
Hat irgendjemand schon mal den IQ von Albert Einstein gemessen, von Newton, Leibnitz, Kant oder sonst einer Geistesgröße?

Nein, schon deshalb nicht, weil Intelligenzforschung noch garnicht so alt ist.
Einstein hätte theoretisch durchaus einen Intelligenztest ablegen können, den Stanford-Binet-Test gibt es seit 1937.
Catherine Cox hat 301 Persönlichkeiten einen approximativen IQ zugeschrieben (einsehbar hier), aber das ist offensichtlich eine recht windige Angelegenheit.
Abgesehen davon allerdings halte ich Deine Skepsis an dieser Stelle für etwas unangemessen. Leibniz beispielsweise erlernte mit sieben Jahren autodidaktisch die lateinische Sprache, mit zehn oder elf erweiterte er Lehrsätze zur gängigen Modallogik und mit 20 verfasste er eine exzellente Doktorarbeit in Jura, ganz zu schweigen von seinen umfassenden Interessengebieten (er gilt ja als letzter Polyhistor) und seiner zentralen Bedeutung sowohl in der Mathematik als auch in der Philosophie. Man muss keine spekulativen Quantifizierungsmodelle wie Cox benutzen, um da eine herausragende Intelligenz am Werke zu sehen.
 
Falls in der vierten Klasse ein Spätzünder übersehen worden ist, steigt er dann halt in der siebten oder achten Klasse noch auf. Warum nicht? Das entspricht auch mehr der Realität - jeder kann irgendwann bemerken dass Schule wichtig ist und anfangen sich anzustrengen.

Die Mittelstufe ist IMO der schlechteste Zeitpunkt, irgendwas an der Schulkarriere zu verändern, weil das die Zeit ist, in der das Hirn nicht gerade die größte Rolle spielt.


drei Schularten Hauptschule, Realschule und Gymnasium abzufedern, was halt nur leider in der Praxis nicht mehr besonders gut funktioniert.

Meiner Meinung (!) nach liegt das daran, dass man mit Abschaffung der Empfehlungen (oder eines NCs für Grundschüler oder so was) dafür gesorgt hat, dass Abschlüsse unterhalb des Abiturs heute klopapierverdächtig sind, weil man dem Druck der Eltern und der Industrie nachgegeben hat, die immer höhere Abschlüsse für ihre Blagen/Azubis fordern, obwohl die Jugendlichen heute auch nicht schlauer sind als früher.
Wer früher auf der Sonderschule gewesen wäre, geht heute auf die Hauptschule, die Hauptschüler auf die Realschule, die Realschüler auf die Gesamtschule (irgendwer muss die Schmalspurabis ja machen). Deshalb ist ja auch das Abitur kaum noch was wert, es gibt viel zu viele davon. Mich regt diese elende internationale Vergleicherei massiv auf, nach der wir in Deutschland "viel zu wenige Hochqualifizierte" produzieren. Das ist doch Quatsch, damit macht man das komplette duale Ausbildungssystem lächerlich - immerhin ist so gut wie alles, was wir als Lehrberufe kennen, woanders ein Studium von oft zweifelhafter Qualität; von einem Elektrikergesellen kann man im Gegensatz zum Associate der Elektrotechnik erwarten, dass der sich nicht selber elektrokutiert und schon mal ein Messgerät in der Hand hatte. Die Ausbildungsberufe werden in Deutschland viel zu wenig geschätzt.
Aber ok, vermutlich dient die Akademikerschwemme vor allem eh dazu, das Lohnniveau im "hochqualifizierten" Bereich zu drücken, dann wird oben drauf noch Einwanderung von Hochqualifizierten gefordert... Warum wird wohl ein Fachkräftemangel herbeifabuliert, den die Wirtschaft durch Ausbilden locker beheben könnte, wenn es nicht darum ginge, dass andere für weniger schaffen?
 
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Urgh, allgemein zum Intelligenztest:
Ursprünglich entwickelt aufgrund der Idee einiger Französischer Wissenschaftler, aufgrund einer Messbaren größe zu beweisen, dass Franzosen (speziel diejenigen der Sorbonne Universität) die intelligentesten Europäer wären, gefolgt von allem was nahe Frankreich, weiter unten in der Messreihe Afrikaner, Australier.....Das Frauen>Männer usw. wurde als erster Wert das Verhältnis des Oberarmes zum unterarm verwendet. Als jedoch entdeckt wurde, dass anhand dieser Formel Gorillas wahre Intelligenzbestien sind, wurde dies wieder verworfen.
Die darauf folgenden "ernsthafteren" Intelligenztests" hatten die Zielsetzung "duetlich lernschache Kinder zu besonderen Förderung zu erkennen". Kein einziger Test ist real geeignet um überdurchschnittliche Intelligenz zu prüfen/attestieren. Noch schöner: Mit etwas passender vorbereitung (kennen der geforderten Aufgabentypen und üben von diesen) kann man sein ergebnis dramatisch steigern. Ich bin in Physiologie mal in den "Genuss" gekommen, einen identischen Test 2x am Stück zu machen. Mein gemessener IQ stieg von test 1 auf Test 2 um 18 Punkte.....

Und ich gehöre weiterhin zur Gruppe derjeniger, die glauben, dass auch unterdurchschnittlich intelligente in unserem Bildungsystem häufig ein Abitur erlangen.
 
Es gibt keine Studie, die belegt, dass leistungsstärkere Schüler von leistungsschwächeren Schülern in ihrem Lernfortschritt aufgehalten werden.

Na ja, es gibt schon zahlen aber die dürften dir nicht gefallen: http://www.standardsicherung.schulm...r/upload/download/Zentralabitur_GOSt_2010.pdf

Seit der Einführung des Zentralabiturs in NRW zeigen sich auch auffällige Leistungsunterschiede zwischen Gesamtschülern und Gymnasiasten. Während die Gymnasiasten sich im Zentralabitur gegenüber ihren Vornoten verbessern, verschlechtern sich die Gesamtschüler. Im ersten Durchgang des Zentralabiturs in NRW erreichten die Gesamtschüler z.B. in den selbstgewählten Leistungskursen im Fach Mathematik nur eine durchschnittliche Punktzahl von 4.5, was nicht einmal der Note ausreichend entspricht. Bei den Gymnasiasten entsprach der Punktedurchschnitt im selben Fach in den Leistungskursen dagegen 8,1 Punkte.[SUP][26][/SUP] Zudem scheitern Gesamtschüler mit Abitur gegenüber den Schülern, die das Abitur am Gymnasium erworben haben, ebenfalls überproportional häufig im Studium. [SUP][27][/SUP]
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesamtschule#cite_ref-26

Gesamtschüler fallen im vergleich zu Gymnasiasten deutlich häufiger durchs Abitur (5,95%: 1,95%) und die Durchschnittsnoten sind schlechter.
Wobei natürlich fairerweise noch keine Aussage getroffen ist woran das liegt: man kann annehmen das entsprechend begabte Kinder von vorneherein aufs Gymnasium gehen.

Aber insgesamt spricht einfach deutlich mehr dafür das die Schwachen die starken ausbremsen, als andersherum:
Die BIJU-Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung offenbarte sehr starke Leistungsrückstände der Gesamtschüler gegenüber Gymnasiasten und sogar Realschülern.[SUP][23][/SUP], [SUP][24][/SUP] Leistungsunterschiede wurden bereits zu Beginn der Klasse 7 festgestellt, und sie vergrößern sich noch erheblich bis zum Ende der Klasse 10. In Klasse 10 eilen nicht nur die Gymnasiasten, sondern auch die Realschüler den Gesamtschülern davon

Ist von der Schulpraxis her auch logisch: das Tempo orientiert sich am langsamsten.

Und ich gehöre weiterhin zur Gruppe derjeniger, die glauben, dass auch unterdurchschnittlich intelligente in unserem Bildungsystem häufig ein Abitur erlangen.
Mittlerweile schon 😀
 
Leibniz beispielsweise erlernte mit sieben Jahren autodidaktisch die lateinische Sprache, mit zehn oder elf erweiterte er Lehrsätze zur gängigen Modallogik und mit 20 verfasste er eine exzellente Doktorarbeit in Jura, ganz zu schweigen von seinen umfassenden Interessengebieten (er gilt ja als letzter Polyhistor) und seiner zentralen Bedeutung sowohl in der Mathematik als auch in der Philosophie. Man muss keine spekulativen Quantifizierungsmodelle wie Cox benutzen, um da eine herausragende Intelligenz am Werke zu sehen.

Das bestreite ich auch nicht. Ich wollte eher darauf hinaus, ob sich dies auch in einem Intelligenztest so niederschlagen würde. Bei Leibnitz vielleicht, weil er in solch kurzer Zeit selbstständig sich solch ein Wissen erarbeitet hat.

Ist von der Schulpraxis her auch logisch: das Tempo orientiert sich am langsamsten.

Eigentlich am Durchschnitt.

Meiner Meinung (!) nach liegt das daran, dass man mit Abschaffung der Empfehlungen (oder eines NCs für Grundschüler oder so was) dafür gesorgt hat, dass Abschlüsse unterhalb des Abiturs heute klopapierverdächtig sind, weil man dem Druck der Eltern und der Industrie nachgegeben hat, die immer höhere Abschlüsse für ihre Blagen/Azubis fordern, obwohl die Jugendlichen heute auch nicht schlauer sind als früher.

Da ist was Wahres dran.


Die meisten lassen sich trotzdem entweder ursächlich auf genuine Überforderung zurückführen oder wurzeln in Gründen, die Schule ohnehin nicht effektiv oder nur mühselig angehen kann (psychischer Stress wegen der Familienverhältnisse, Mobbing, häufige Krankheit und damit verbunden verpasster Lernstoff). Es ist zwar sehr bequem, seine Defizite in Mathematik auf den doofen Lehrer zu schieben, trotzdem sind im Regelfall einige Schüler im Klassenverband, die trotzdem zu (sehr) guten Noten kommen.

Das meinte ich mit Faktoren, die außerhalb des Einflusses des Lehrpersonals liegen. Aber die Antwort kann doch nicht darin liegen, dass man alle, die irgendwelche Probleme, welcher Art auch immer, auf Schulen abschiebt, die keinerlei Perspektiven vermittelt. Es müsste vielmehr eine Lernatmosphäre geschaffen werden, die es der Masse der Schüler erlaubt, das Optimum dessen zu erreichen, was sie erreichen können. Egal in welcher Schulform. Derzeit ist es einfach so, dass nicht die Besten, Schlauesten und Fähigsten die besten Noten herausholen, sondern Diejenigen, die am Besten an den Druck des Lernens angepasst sind. Stichwort Bulimilernen und nach bestandener Prüfung die Delete- Taste drücken. Und das muss nicht nur an der Fülle des zu vermittelnden Stoffes liegen sondern liegt oft auch im Ermessensbereich des Lehrers. Es kommen aber auch noch solche Faktoren, wie Betreuungsschlüssel, Zusammensetzung der Klasse Ausstattung mit Lehrmaterial und Arbeitsbelastung des Lehrers hinzu. Man kann es einem Lehrer garnicht verdenken, dass er die Methoden auswählt, die für ihn mit dem geringsten Aufwand verbunden sind, wenn er eine große Klasse hat und eine zu hohe Zahl an zu leistenden Unterrichtsstunden. Ein großes Übel ist auch die Ressourcenknappheit, gerade an den Unis. Die greifen dann auf den NC zurück, um der Flut von Bewerbern Herr zu werden. Denn die wenigsten Studiengänge, gerade in den Geisteswissenschaften sind so komplex und schwer zu bewältigen, dass z.B. ein NC von 1, Äppelstückchen fachlich gerechtfertigt wäre. Denn er konterkariert die den Noten zugrundeliegende Bewertungsaussage. Eine 3 ist befriedigend, eine 2 gut. Die reichen aber nach heutigen Verhältnissen nicht mehr, ein Studium nach Wahl aufzunehmen. Ich kann verstehen, wenn jemnad der Luft- und Raumfahrttechnik studieren will, aber keine guten Leistungen in den Naturwissenschaften vorweisen kann, nicht geeignet ist, dieses Fach auch studieren. Aber wenn jemand der gute Noten in Geschichte, Deutsch und Fremdsprachen hat, aber keine so guten, aber nicht schlechten Noten in Mathe oder Physik aufgrund eines NC sein Germanistikstudium nicht aufnehmen kann, dann ist da etwas faul.

Nichts für ungut, aber entweder ist diese Aussage unsinnig oder ein sehr bedenkliches Omen für unsere Gymnasien. Es hat ja seinen Grund, warum der Durchschnitts-IQ bei genau 100 liegt: wenn man das geistige Alter durch das tatsächliche teilt und mit 100 multipliziert, ergibt sich der IQ. Da ein normaler Zehnjähriger über den geistigen Horizont eines Zehnjährigen verfügt, beträgt sein IQ 100. Deine Aussage oben bedeutet also, dass es Gymnasien geben soll, deren Schüler geistige Leistungen erbringen, die unterhalb ihres tatsächlichen Alters liegen, aber trotzdem im oberen Durchschnitt angesiedelt sind (der Standardabweichung wegen, welcher Zusammenhang auch immer sich da ergeben soll). Bist Du Dir wirklich sicher, dass Du das sagen wolltest?

Natürlich. Wenn wir mal deinen Grenzwert, ab wann Hochbegabung vorliegt, von 130 nehmen dann ist die Spanne von 70- 130 das Mittelfeld also normale Intelligenz, die von etwas unterdurchschnittlich bis etwas überdurchschnittlich reicht. Dann ist ein IQ von sagen wir 98 immer noch im oberen Segment von durchschnittlicher Intelligenz. Es gibt einen Grenzwert, bis wohin eine geringere Intelligenz durch andere Faktoren ausgeglichen werden kann. Und der kann unter Hundert liegen. Je nach Test. Nimmt man nämlich einen Test, der differenzierte Ergebnisse im oberen Spektrum der Intelligenz misst, dann verschiebt sich der Mittelwert Hundert auch nach oben und umgekehrt bei Tests, die bei unterdurchschnittlichen Leistungen differenzieren. Liegt der IQ unter dem Grenzwert, bei dem eher unterdurchschnittliche Intelligenz ausgeglichen werden kann, dann treten solche Erschienungen auf, wie du beschrieben hast, nämlich permanente Überforderung und ein Schulpsychologe würde dann einen Wechsel der Schulform empfehlen.
 
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Wenn wir mal deinen Grenzwert, ab wann Hochbegabung vorliegt, von 130 nehmen dann ist die Spanne von 70- 130 das Mittelfeld also normale Intelligenz, die von etwas unterdurchschnittlich bis etwas überdurchschnittlich reicht.
Sorry, aber das hier wirft die Frage auf ob du dich wirklich schon mal mit dem Thema beschäftigt hast. Ein IQ von 70 ist nicht "etwas unter Schnitt", sondern der Grenzwert zur geistigen Behinderung. 70-85 ist der Bereich in dem man normalerweise Lernbehinderung verortet. "Durchschnittliche Intelligenz" spielt sich im Rahmen 85-115 ab, da sind 68% aller Menschen drin.

Dann ist ein IQ von sagen wir 98 immer noch im oberen Segment von durchschnittlicher Intelligenz.
Nein. Das ist technisch nicht möglich. Ein IQ von 100 ist definitionsgemäß die Mitte. Die hälfte ist schlauer, die andere Hälfte dümmer. Die Standardabweichung ist 15.
68% Der Menschen liegen (definitionsgemäß) innerhalb einer Standardabweichung (85-115)
95% innerhalb von 2 Standardabweichungen (70-130). d.h. nur jeweils 2,5% der Menschen haben einen IQ von über 130 bzw. unter 70.
Deswegen kann man mit nem IQ von 98 nicht im "oberen Segment" liegen.

Es gibt einen Grenzwert, bis wohin eine geringere Intelligenz durch andere Faktoren ausgeglichen werden kann. Und der kann unter Hundert liegen. Je nach Test. Nimmt man nämlich einen Test, der differenzierte Ergebnisse im oberen Spektrum der Intelligenz misst, dann verschiebt sich der Mittelwert Hundert auch nach oben und umgekehrt bei Tests, die bei unterdurchschnittlichen Leistungen differenzieren.
An der Stelle verstehe ich grade nicht was du sagen willst. Ein IQ Test in dem ich mangelnde Intelligenz durch "andere Faktoren" ausgleichen kann, misst einfach nicht was er messen soll.
Und der Mittelwert kann sich nicht verschieben, denn der ist auf 100 definiert. Wenn ich 100 Noblepreisträger als einizge Bewohner der Welt hätte wären 68 im Bereich von 85-115, der Rest drüber unter drunter. Durchgehende Niveauänderungen habe ich nur wenn ich die untersuchte Gruppe mit einer anderen Gruppe ins verhältnis setzte, was man natürlich im Regelfall tut, wobei die Bezugsgruppe eben die gesamtheit der getesteten Bevölkerung ist.

Eventuell ist das ja her das Kommunikationsproblem: IQ ist immer eine relative Größe nie eine absolute Zahl.
 
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SDK ließ mal genau. Ich schrieb, dass die Spanne 70- 130 die normale Intelligenz umfasst. Das bedeutet genau, das 70 der Grenzwert zur geistigen Behinderung ist. 100 ist innerhalb eines Tests genau die Mitte. Aber wenn ich die selbe Testperson unterschiedliche Testsausführen lasse, kann dere IQ schwanken. Denn der Mittelwert ist immer genau das, was der Intelligenztest definiert aber nicht zwingend genau der Mittelwert, der ich aus der Testgruppe ergibt. Inteligenztests sind nicht absolut sondern immer relativ zur Bezugsgruppe. Und ich habe nirgendwo behauptet, dass ein solcher Schwellenwert sich aus dem Intelligenztest selbst ergibt. Der kann auch nur herausgefunden werden, wenn man die gemessenen IQ einer Testgruppe zu deren schulischne Leistungen setzt.
 
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Ein großes Übel ist auch die Ressourcenknappheit, gerade an den Unis. Die greifen dann auf den NC zurück, um der Flut von Bewerbern Herr zu werden. Denn die wenigsten Studiengänge, gerade in den Geisteswissenschaften sind so komplex und schwer zu bewältigen, dass z.B. ein NC von 1, Äppelstückchen fachlich gerechtfertigt wäre. Denn er konterkariert die den Noten zugrundeliegende Bewertungsaussage. Eine 3 ist befriedigend, eine 2 gut. Die reichen aber nach heutigen Verhältnissen nicht mehr, ein Studium nach Wahl aufzunehmen. Ich kann verstehen, wenn jemnad der Luft- und Raumfahrttechnik studieren will, aber keine guten Leistungen in den Naturwissenschaften vorweisen kann, nicht geeignet ist, dieses Fach auch studieren. Aber wenn jemand der gute Noten in Geschichte, Deutsch und Fremdsprachen hat, aber keine so guten, aber nicht schlechten Noten in Mathe oder Physik aufgrund eines NC sein Germanistikstudium nicht aufnehmen kann, dann ist da etwas faul.

Das ist ein schwieriger Punkt - es gibt schließlich eine Menge Studiengänge, bei denen es durchaus Sinn macht, Noten aus verschiedenen Bereichen einfließen zu lassen. Beispielsweise Wirtschaftswissenschaftler sollten sowohl sprachlich (Wirtschaftssprache = englisch) als auch rechnerisch (versteht sich von selbst) etwas drauf haben. Wie will man jetzt rechtfertigen, dass für den einen Studiengang ein breites Notenspektrum in den NC einfließt und für den anderen eine enge Auswahl?

Grundsätzlich hat mich die Erfahrung gelehrt, dass ein NC besser ist als gar nichts. Die, tut mir leid das so zu sagen, Idiotenschwemme als meine FH den NC abgeschafft hat, war wirklich deprimierend anzuschauen.

So, und jetzt noch was zum Thema des Threads 😀

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Natürlich ist der NC ein Notbehelf. Aber was ich für Pappnasen so in den Seminaren sitzen sehe, die trotz Nc es geschafft haben... Das kann es dann aber auch nicht sein. Villeicht sollte man einfach mal die Rahmenbedingungen verbessern. Z.B. den Leuten vermitteln, dass Uni kein Berufausbildungsinstitut ist, wo dann hinten ein fertiger Beruf rauskommt. Soll die Wirtschaft halt die Leute so qualifizieren, wie sie es benötigt. Das sollte nicht die Aufgabe von Universitäten sein. Wenn Studium zur Fortsetzung von Schule mit gleichen Mitteln wird, ist etwas falsch gelaufen. Wenn man zig Sachen belegen muss, die irgendein Beamtenfurz in einem Ministerum für wichtig erachtet, bleibt weniger Zeit, sich dem zu widmen, was man eigentlich studieren will. Die Folge ist, dass man von Prüfung zu Prüfung hechelt, eine Mase von Stoff aufgrund von Zeitmangel sich oberflächlich aneignet, ohne Zeit zur Vertiefung zu haben. Bei so einem System gewinnen Diejenigen, die toll auswendig lernen können und nicht die, die sich intensiv mit einem Thema befasst haben.
 
Villeicht sollte man einfach mal die Rahmenbedingungen verbessern. Z.B. den Leuten vermitteln, dass Uni kein Berufausbildungsinstitut ist, wo dann hinten ein fertiger Beruf rauskommt. Soll die Wirtschaft halt die Leute so qualifizieren, wie sie es benötigt. Das sollte nicht die Aufgabe von Universitäten sein.

Humboldt-Fan, was? 😀

Ich sehe das allerdings anders - wofür bitte ist denn ein Medizinstudium gut, wenn kein Arzt dabei heraus kommt? Oder ein Ingenieurstudium, wenn die Absolventen nicht berufstauglich sind? Universitäten sind heute kein Elfenbeinturm mehr - und sie sind auch nicht wie in vergangenen Jahrhunderten einer elitären Kaste vorbehalten, die theoretisch sowieso nicht arbeiten müsste um Geld zu verdienen. Für den Studenten heute ist ein Studium eine Weiterbildung und eine Qualifikation für einen späteren Beruf - in der Regel auch verbunden mit höheren beruflichen Aufstiegschancen. Da sollte ein Akademiker selbstverständlich auch sein Geld wert sein und in seinem Fachbereich was drauf haben.

Davon unbenommen stimme ich dir zu, dass es nicht Sinn und Zweck eines Studiums sein sollte, blind auswendig zu lernen. Aber davon hat eigentlich sowieso niemand was, weder die Studenten noch die Wirtschaft. Lediglich für den Prof ist es einfacher, sowas abzufragen und zu korrigieren. Auch hier ist die Problematik aber teils wieder der Masse an Studierenden geschuldet. Studiengänge mit 600-700 Leuten pro Semester sind längst keine Seltenheit mehr, da kann man keine besonders kreativen Klausurfragen stellen.
 
dass Uni kein Berufausbildungsinstitut ist, wo dann hinten ein fertiger Beruf rauskommt.
Na ja, das hängt halt davon ab. Sachen wie Medizin oder Jura sind traditionell berufsbildend.

Und ja, das Systems des "rumstudieren" ist seit dem Bologna-prozess effektiv vorbei, und das politisch gewollt.

ohne Zeit zur Vertiefung zu haben
na ja, es ist ein Mythos das man früher mehr "vertieft" hat. Sind wir mal ehrlich: Seminarsuche ging nach Dozent (wer macht macht wenig streß), Termin (bitte nix am Vormittag, und freitags nix nach 16.00), wieviele Mädels (später: welche) haben sich in den Listen eingetragen und ganz am Ende evtl. das Thema. 😀 i
 
[...]obwohl die Jugendlichen heute auch nicht schlauer sind als früher.

Also wenn die jetzige Kindergarten/Grundschulgeneration mal nicht schlauer sein wird als wir es mal waren, dann weiß ich nicht... als ich im KiGa noch mit Panzern Krieg gespielt, mit einem Holzgewehr im Wald Lager gebaut, das einzige Plastik in Form von Lego gekannt und sonst den Großteil meiner Kindheit mit Fussball verbracht habe, lernen die Kinder heute spielerisch alles was ich erst in der Grundschule im Unterricht gelernt habe.
Ich konnte meinen Namen vor der Grundschule nicht schreiben und mehr als bis 10 zählen ging auch nicht; englisch komplett fehlanzeige und technische/IT-Versiertheit ebenso... das ist den Kindern jetzt doch alles in die Wiege gelegt, weil sie damit aufwachsen. Das müssen zwangsläufig Intelligentsbolzen werden.

Wir werden sehen 😉

Wenn man zig Sachen belegen muss, die irgendein Beamtenfurz in einem Ministerum für wichtig erachtet, bleibt weniger Zeit, sich dem zu widmen, was man eigentlich studieren will. Die Folge ist, dass man von Prüfung zu Prüfung hechelt, eine Mase von Stoff aufgrund von Zeitmangel sich oberflächlich aneignet, ohne Zeit zur Vertiefung zu haben. Bei so einem System gewinnen Diejenigen, die toll auswendig lernen können und nicht die, die sich intensiv mit einem Thema befasst haben.

Genau das ist das Prinzip des Staatsexamens bei dem die Berufe hinten raus kommen 😉
Ich als Pharmazie-Student bzw angehender Apotheker bin einer davon... und wie so oft höre ich von Apothekern bei denen ich Praktikum gemacht habe... 3/4 des Studiums braucht ihr in der Apotheke nie mehr!
...in der VOrlesungen ist es oft nicht anders. Die Dozenten beginnen mit...
"der Stoff ist sehr trocken, aber wir können es euch nicht ersparen, weil es im Staatsexamen abgefragt werden kann, siehe Frage aus dem Jahr 19xy. Lernt das im Zweifelsfall auswendig. Das ist die einzige Frage, die bisher zu diesem Thema gefragt wurde und sie wiederholt sich hin und wieder."

Aber trotz alledem kommen die Berufe hinten raus bzw die Fachkräfte, die sich zwar meist nur in dem Bereich auskennen, in dem sie Abschluss gemacht haben... was uns aber das Studium gelehrt hat, ist die Anpassungs- und Auffassungsvermögen. So zumindest mMn in den Naturwissenschaften. Durch den Bologna-Porzess kratzt du im Bachelor alles nur einmal an und vergisst das meiste (an Details) wieder, aber es bleibt eine Form von Grundwissen erhalten, das es dir ermöglicht dich auf einem der Fachgebiete schnell einzugewöhnen/einzuarbeiten. Allein schon, weil du in Praktikas erlebt und in Arbeiten gelesen hast, wie das ganze in der Realität abläuft.

Du machst eine Ausbildung zum Maurer, bist Maurer und arbeitest auf dem Bau als Maurer...
Du studiert bsp Biologie, bist Biologe und arbeitest als ... tja, als biologe ... nur wo?
Genau da wo ein anpassungsfähiger Biologe gebraucht wird 😉
Und das ist genau das was die Industrie haben will.
 
"Dieses Video ist zur Zeit nicht verfügbar. Wir bitten um ihr Verständnis"

:huh:

:mellow:

...
Hm...offenbar hatte dein amerikanischer Kumpel doch recht und
die europäischen Medien stehen doch schon unter dem Einfluss von IHNEN...


...

um das nochmal aufzugreifen, denn wenigstens jetzt behindere ich keine laufende Diskussion.

Ich hab nochmal nachgesehen und die Doku ist nach wie vor nicht verfügbar. Aber mehr noch... sowohl im Teoletext war sie am selben Abend nicht mehr aufzufinden und auch in der Mediathek der vergangenen Sendungen ist diese einfach aus dem Prpgramm-Liste genommen worden.

Ich habe die Doku von 11.00 bis 12.20 verfolgt und sie hatte schon zuvor begonnen. Wenn man jetzt in die Sendungsliste schaut, wird dieser Zeitraum einfach übergangen und eine 360°-Georeportage, die um 9.30 begonnen hat wird für den gesamten 4 stündigen Zeitraum bis 12.30 zur nächsten Sendung angegeben.

Es mag etwas verschwörerisch-komisch klingen, aber aufgrund der Thematik bin ich doch etwas verwundert, dass diese Doku komplett aus dem Sendearchiv entfernt wurde.


@Blackorc: weil du die Auslegung des Lobbyismus aufgenommen hast...

In der Doku gings natürlich um die negativen Fälle. Wie auch die Demokraten in ihrer letzten Amtsperiode genauso manipuliert wurden und nichts voranbrachten, obwohl dies und jenes versprochen wurde. Da geht es in erster Linie um die Besteuerung der Reichen. In der letzten halben Stunde (die interessanteste) geht es ausschließlich um die Ideologie der Republikaner anhand u.a. des Bsp des Republikaners Paul Ryan. Diese lehnen sich an ein Buch an von Ayn Rand genannt "Atlas Srugged".
Darin wird beschrieben wie das System privatisiert werden solle, die Bürger völlig frei sein sollten (auch und besonders frei von Steuern) und wenn das alles nicht passiere, die Welt aus den Fugen gerät... Atlas will shrugg.

Mir kam das alles nicht anders vor wie Marx und die Kommunisten... das ist ein ideologischer Gedanke, der von einer Partei völlig eingenommen wird, ohne die Folgen für die Gesellschaft zu erkennen, da solch ein System utopisch ist.

nunja, zurück zur Doku. Ich hab Arte einfach mal angeschrieben. Bin gespannt auf die Antwort... auch wenn sie nie zugeben werden, dass in ihre Sendungs-Optionen Einfluss genommen wurde 😉
 
um das nochmal aufzugreifen, denn wenigstens jetzt behindere ich keine laufende Diskussion.

Ich hab nochmal nachgesehen und die Doku ist nach wie vor nicht verfügbar. Aber mehr noch... sowohl im Teoletext war sie am selben Abend nicht mehr aufzufinden und auch in der Mediathek der vergangenen Sendungen ist diese einfach aus dem Prpgramm-Liste genommen worden.

Ich habe die Doku von 11.00 bis 12.20 verfolgt und sie hatte schon zuvor begonnen. Wenn man jetzt in die Sendungsliste schaut, wird dieser Zeitraum einfach übergangen und eine 360°-Georeportage, die um 9.30 begonnen hat wird für den gesamten 4 stündigen Zeitraum bis 12.30 zur nächsten Sendung angegeben.

Es mag etwas verschwörerisch-komisch klingen, aber aufgrund der Thematik bin ich doch etwas verwundert, dass diese Doku komplett aus dem Sendearchiv entfernt wurde.



nunja, zurück zur Doku. Ich hab Arte einfach mal angeschrieben. Bin gespannt auf die Antwort... auch wenn sie nie zugeben werden, dass in ihre Sendungs-Optionen Einfluss genommen wurde 😉
Also ich kann zumindest die Seite der Doku, eine lange Beschreibung der Handlung und die User-/Zuschauerkommentare auf der Arte Seite sehen. Die Doku lädt nicht, aber das könnte auch daran liegen, dass bei den Öffentlich rechtlichen Sendern nach einer gewissen Zeit die Beiträge aus der Mediathek genommen werden müssen!? Totgeschwiegen wird die Doku also anscheinend eher nicht, vonwegen Verschwörung usw. 😉.
 
um das nochmal aufzugreifen, denn wenigstens jetzt behindere ich keine laufende Diskussion.

Ich hab nochmal nachgesehen und die Doku ist nach wie vor nicht verfügbar. Aber mehr noch... sowohl im Teoletext war sie am selben Abend nicht mehr aufzufinden und
auch in der Mediathek der vergangenen Sendungen ist diese einfach aus dem Prpgramm-Liste genommen worden.

Ich habe die Doku von 11.00 bis 12.20 verfolgt und sie hatte schon zuvor begonnen. Wenn man jetzt in die Sendungsliste schaut, wird dieser Zeitraum einfach übergangen und
eine 360°-Georeportage, die um 9.30 begonnen hat wird für den gesamten 4 stündigen Zeitraum bis 12.30 zur nächsten Sendung angegeben.

Es mag etwas verschwörerisch-komisch klingen, aber aufgrund der Thematik bin ich doch etwas verwundert, dass diese Doku komplett aus dem Sendearchiv entfernt wurde.
nunja, zurück zur Doku. Ich hab Arte einfach mal angeschrieben. Bin gespannt auf die Antwort... auch wenn sie nie zugeben werden, dass in ihre Sendungs-Optionen Einfluss genommen wurde 😉
Ich habe hier mal ein unverfängliches Formschreiben verfasst; das - oder etwas in der Art - wirst du bekommen...wenn überhaupt...


Sehr geehrter Herr *******


hiermit bedanken wir uns für Ihr Interesse an unserem Programm.
Allerdings war die von Ihnen erwähnte Dokumentation zu keinem Zeitpunkt Bestandteil des aktuellen Programmplanes von Arte,
noch bestehen derzeit Pläne unsererseits die oben erwähnte Dokumentation in absehbarer Zeit auf unserem Sendeplatz auszustrahlen.
Aufgrund dieser Tatsache liegt es nahe daß Ihrerseits eine Verwechslung bezüglich der Senderwahl vorlag, dennoch sind wir natürlich erfreut zu erfahren
daß ihr erster Gedanke bei der Sichtung dieser Sendung auf Arte fiel, was uns beweist daß die von uns angebotene Programmplanung Ihre Zustimmung findet und
unser Sender durch seine hohen Qualitätsansprüche an das bestehende Programm den Geschmack des Publikums trifft.

Auch wenn der von Ihnen bei uns vermutete Beitrag zwar nicht Bestandteil unseres Programmangebotes war hoffen wir dennoch,
daß Sie sich zukünftig von unserem Senderangebot gut unterhalten und angesprochen fühlen werden. Zu Ihrer in Ihrem Anschreiben vom 22.12. gemachten Aussage,
daß wir unsere aktuelle Programmplanung nachträglich geändert hätten möchten wir Sie wissen lassen, daß zu keinem Zeitpunkt eine Einflussnahme dritter stattfand
um eventuell eine indirekte Zensur unseres Angebotes vorgenommen haben zu können. Arte versteht sich als unabhängiger Bestandteil des Mediums Fernsehen und
würde dementsprechend nicht seiner Senderpolitik und dem Recht des Zuschauers auf Information zuwider handeln und externe Einmischung zulassen.


Verbleiben wir mit freundlichen Grüßen

Schneider
Programmdirektion
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Mediathek von Arte heißt nicht umsonst 7+

d.h. alle Sendungen sind über 7 Tage erreichbar. Aber angekommen ist sie da nie 😉
Ich habe es, nach kurzer Internetrecherche, jetzt so verstanden, dass es Arte+7 heißt, weil für 7 Tage nach der Ausstrahlung das Material verfügbar ist. Danach kann es aus der Mediathek genommen werden, muss aber nicht zwingend so sein, je nach rechtlicher Grundlage. Da es eben auch Verleiher von Filmen/Sendungen gibt, die keine oder nur beschränkte Internetrechte für ihr Material bieten.

http://videos.arte.tv/de/videos/meta/index--3188674--3643100.html