Kampagne Ferrus Magna (Makropolfunk)

Wer kommt zum Abschlussspiel am 27.06.26 nach Jena?


  • Umfrageteilnehmer
    34
Ein weiterer Truppentransporter für meine Battleline nimmt Gestalt an.

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Ich hab Details meiner Exalted Eightbound bepinselt:

 
Zuletzt bearbeitet:
Heute habe ich das schlechte Wetter genutzt und die vorletzten Custodesmodelle gebaut (Scout zum Größenvergleich):

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Nachher wird noch grundiert damit ich morgen mit den ersten Grundfarben bei einigen Dingen starten kann.
Achso...ein Custodes Bot kommt noch (vielleicht auch noch morgen) 😁
 
Heute habe ich das schlechte Wetter genutzt und die vorletzten Custodesmodelle gebaut (Scout zum Größenvergleich):

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Nachher wird noch grundiert damit ich morgen mit den ersten Grundfarben bei einigen Dingen starten kann.
Achso...ein Custodes Bot kommt noch (vielleicht auch noch morgen) 😁
alter schwede ist das teil groß vgl. mit dem galatus, hoooly. das ist das neue plastikrevive von gw? oh das macht echt schon was her!
 
Da ich eher mit Schreiben fertig werde als mit Malen von Battleline setze ich mal die Story um Theta-23 weiter fort xD

Tick. Tickticktick. Ticktick.

Lautstark schlug der integrierte Geigerzähler in Theta-23´s Rüstung aus. 5200 Millisievert. Eine Folge der aggressiven Expansion, die das Mechanicum rund um den Cluster Malomer vorantrieb. Die einheimischen Bewohner hatten sich dem Streben widersetzt, Forschungsteams an die Ruinen früherer Besiedlungen der Menschheit zu lassen. Ineffizient. In seinem Streben nach verloren gegangener Technologie und Wissen über die ersten Expansionen war das Mechanicum unerbittlich. Nachdem sich die Bewohner unkooperativ zeigten und unwissend der Relikte unter ihren Füßen, war der Planet durch Einsatz radioaktiver Bombardements von allem Biologischen gesäubert worden. Übrig war nur noch eine radioaktive Wüste. Die ihre Expedition begleitenden Truppen nannten den Planeten im unsteten Vox liebevoll „Höllenloch“, sie hielt sich an die offiziellere Nomenklatur, Quint-41.7.

Das Bombardement erfüllte nichtsdestotrotz seine Aufgabe und ebnete den Landungstruppen einen Abstieg ohne Widerstand. Landungsboote trugen Expeditionsteams aus den Mechanicumsarchen auf die verstrahlte Oberfläche. Theta-23´s Team war einer alten Ruine im Westen des Planeten zugeteilt worden. Vor ihr taten sich die in Sandstein eingebetteten Tore auf, die 30 Meter vor ihr aufragten. Ursprünglich. Gewaltig. Atemberaubend schön. Fernab der beengten Kammer ihre Heimatwelt, in der sie auf kleinstem Raum eingepfercht ihre Tage als Adeptin verbracht hatte, erfassten ihre internen Systeme einen Anstieg von Serotonin. Das hier war der Grund, warum sie Exploratorin geworden war, das Hochgefühl der Suche nach Neuem. Und ihre Suche, ihre wahre Suche, begann mit dem Abstieg in die Tiefen der Ruinen.

Während Theta-23 und ihr Team durch die verlassenen Schächte der Ruine vorstießen, begegneten sie zuerst alten Malereien auf den behauenen Wänden. Viele Darstellungen zeigten in beachtlicher Qualität die Reise der ursprünglichen Kolonie. Darstellungen des Segmentum Solar mit einem gleißenden Stern im Zentrum zeugten von Kenntnis über die Wiege der Menschheit, während weitere Bilder die Konstellationen benachbarter Sternensysteme zeigten, die die Kolonialisten durchquert hatten. Wieder andere zeigten die Menschen nach ihrer Landung und ihren Bemühungen, den Planeten fruchtbar zu machen, begleitet von urtümlichen Konstrukten, die einer Fusion aus Maschinen und Wesen glichen, die Ähnlichkeiten zu ihren Aufzeichnungen über die verlorengegangene Fauna des alten Terra aufwiesen. Theta-23 identifizierte oktipede Kreaturen, die die Siedler beim Transport in unstetem Gelände unterstützten, quadrupede berittene Maschinen und auch fliegende Konstrukte, die den antiken Forschungsarbeiten von Da Vin‘ki nachempfunden schienen, die auch sie schon inspiriert hatte. Vertieft in den Darstellungen und Schwelgen in den Aufzeichnungen ihres Datenarchivs betrachtete sie die erratisch blinkende Rune eines Erkundungstrupps ob der vorherigen ruinenbedingten Voxstörungen nur halbherzig.

Das Chronometer zeigte Theta-23 sieben imperiale Standardtage, die seit dem Beginn der Forschungsarbeiten verstrichen waren. Im Verlaufe war ihr Team auf weitere Gänge gestoßen, teils verschüttet, die beräumt werden mussten, um erschlossen zu werden. Die Arbeit hatte sie schlussendlich zu mehreren Kammern geführt, in denen sie vergilbte Bibliotheken mit verfallenen Dokumenten und Datenkarten vorfanden. Das Team arbeitete unermüdlich in der Beschaffung von Materialien, Theta-23 katalogisierte alles, dessen sie fündig werden konnte, sammelte verbliebene Dokumentreste und versuchte sie zu einem Gesamten zu komplettieren, pflegte Datenkarten in die Archive ein und glich sie mit gefundenen Informationen der Zivilisation ab. Es war in jenem Moment, als Theta-23 über den Entwürfen eines lupinen Konstruktes brütete, als die Schreie begannen.

Theta-23 stürzte gerade aus der Kammer, als mehrere Runen ihrer Noosphäre erst in kritisches Rot wechselten, dann erloschen. Aus einem der vor kurzem geöffneten Gängen erklang das Entladen von Lasergewehren und Hämmern von schweren Boltern. Stroboskopische Lichter blitzen im Dunkel des Ganges, während um sie herum Gardisten eilig versuchten weitere Geschütze zu installieren und Skitarii sich in Position brachten. Die Anspannung war greifbar, ihr Biofeedback registrierte eine beschleunigte Herzrate. Aus dem Gang kamen Rufe nach Feuerunterstützung, ehe sie abrupt unterbrochen wurden. Dann war nur noch ein schweres Stampfen zu hören. Zwei Gardisten stürzten mit schreckensweiten Augen aus dem Dunkel, ein weiterer schlug über sie hinweg in die Verteidiger ein, den Unterleib zu blutigem Brei zermahlen. Dann stürzte der fleischgewordene Albtraum über sie herein. Ein Amalgam aus Stahl, Ketten, Hydrauliken behangen mit blutigen Fleischfetzen krachte in die hastig errichteten Stellungen und explodierte in einem Massaker aus Körpern. Hufe zertraten Skitarii, Hörner spießten Gardisten auf und zerrissen sie in bluttriefende Brocken, die feucht auf den Boden klatschten. Tentakelartige Auswüchse peitschten herum und warfen Verteidiger zu Boden, das Maul der Bestie biss Skitarii in zwei Hälften, während es seine guterale Herausforderung brüllte. Wer nicht auswich, starb. Und in all diesem Gemetzel stand Theta-23, starr, festgefroren, fixiert durch die Augen der Kreatur, aus denen heiß glühendes Höllenfeuer leuchtete.

Beeindruckend.

Weiter von der Bestie fixiert, zertrat diese drei nahestehende Skitarii und spießte mit ihren Mechandriten zwei Gardisten auf. 0:37 Sekunden.

Effizient.

Eine Rakete traf die Bestie und schleuderten ihren Kopf zur Seite. Ein Lichtbogengewehr riss ihre Seite auf und legte die Mischung aus mechanischen und verdorbenen Organe ihres Innenlebens frei. Theta-23 duckte sich unter den blutigen Resten des Schützen weg und lud ihren Irrad Cleanser auf. Das aggressive Ticken ihres Geigerzählers ob der steigenden Strahlungswerte ließ die Bestie den Kopf zu ihr herumreißen und starrte sie aus in Bann ziehenden Augen in einer verbogenen Metallschnauze mit blutigen Sehnen an.

Resilient.

Sie lud durch. Die Strahlung zersetzte die fleischigen Komponenten der Bestie, weitere Verteidiger schlossen sich dem Kampf an und beharkten sie mit allen zur Verfügung stehenden Waffen. Sie verlangsamten die Bestie. Mehr noch aber machten sie sie wütend. Theta-23 dämpfte die Lautstärke ihrer Bionics, als die Bestie ein markerschütterndes Brüllen erschallen ließ und sich erneut in die Verteidiger warf. Voraussichtliche Prognose erfolgreichen Überlebens bei Kampfhandlung: 0,95%. Sie musste hier weg. Ihre Mission durfte nicht vergeblich sein, die erlangten Kenntnisse nicht erneut verloren gehen. Theta-23 machte einen Schritt zurück. Dann noch einen. Der Damm war gebrochen und ein überaus irrationales Gefühl überkam sie: Furcht. Sie überlud die sie begleitenden Skitarii mit Verteidigungsprotokollen, sie konnte hören, wie die Sergeants Befehle brüllten. Und dann rannte sie. Während hinter ihr die Skitarii sich für sie opferten und die Gardisten mit jedem massakrierten Leben ihrer Feigheit Zeit erkauften, rannte sie, die Gesichter der Zurückgelassenen vor sich, die Gräuel und das Gemetzel der Bestie immer wieder durchlebend, ihre Psyche auf ewig vernarbt durch das Blutbad, dass sich in den Gängen unter den Verteidigern abspielte. Und doch…trotz all dieser Horror, die vor ihrem inneren Auge aufleuchteten, nistete ein kalter, mitleidsloser Gedanke.

Beeindruckend.

Sie stürmte dem Ausgang entgegen, das Ticken des Geigerzählers beschleunigend, dass es nahezu ein Kreischen wurde. Wäre Theta-23 nur aufmerksam genug gewesen, sie hätte das höhnische Lachen einer dunklen Eminenz in diesem Kreischen vernommen.
 
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Und weiter geht es. Die Hintergrundgeschichte... oder gar Flut an Geschichten neigt sich langsam aber sicher dem Ende. Aber paar Dinger kommen noch. 🙂

Kirah sah die Servo-Faust auf sie zu rasen und sie hielt noch rechtzeitig schützend ihre Arme vor ihrem Körper hoch. Der Aufprall schleuderte sie durch den Korridor zurück, ließ sie in das Schlafzimmer rutschen und gegen das Bett prallen. Nur dank der Juvenir-Behandlungen und der damit verstärkten Muskulatur blieben die Schäden bei einem gebrochenen rechten und einen verstauchten linken Arm, sowie Prellungen des Rückens. Und ihr fiel schon etwas vor dem Treffer auf. Der Angriff war vergleichsweise langsam und schwach ausgeführt. Er sollte nicht töten. Es war nur eine Vorbereitung. Noch während sie aufstand, hörte sie erst das Auftreten von Ceramit-Stiefeln auf dem Boden, dann das Zischen der sich schließenden Tür und noch etwas, was durch die Vox-Stimme des Helmes jedoch unterging: “Du hast so viel angerichtet. Es wird Zeit, dass dein Weg endlich endet.” Kirah spuckte etwas Blut zur Seite aus und murmelte: “Zeigt sich also endlich der Verräter, ja?”

Spöttisch musste Xhol etwas lachen. Er zog die Servo-Handschuhe aus und befestigte sie an einer Magnethalterung am Gürtel. “Sagt die, die ebenso wie ich das Imperium verriet. Die Stimmen erzählten mir nette Details. Du hast die Mannschaft um Inquisitor Torren Bale mit deiner giftigen Zunge und den Stimmen gegenseitig aufgehetzt. Es klappte nicht immer, wie du wolltest. Aber am Ende hast du ihn in dem Raum hingerichtet, wo wir das Artefakt fanden. Und plötzlich macht alles Sinn. Dein Auftritt war nicht nur das Vorbereiten für uns und das Finden dieses Artefakts, sondern du solltest Decius um den Finger wickeln. Ihn mit deinen Worten und Körper vergiften und schwächen, ablenken und somit blind machen für Avidis Verrat und Aufstieg. Ha! Du hast selbst die ganze Zeit mit Brax und dem Rest gesprochen und sie aufgewiegelt. Ich hätte nie gedacht, dass ein schwacher Mensch wie du so ein Monster sein kannst. Aber ich liebe es, Monster zu töten. Letzte Worte?” Kirah grinste nur: “Und deswegen lässt du dich mit Invidahn ein? Erbärmlich.”

“Tzk. Er ist der einzige im Rat, der List und Verrat nutzt. Der Rest ist zu klein geistig oder mit sich selbst beschäftigt. Er war also gefährlich, darum schleuste ich mich als Doppelagent ein. Wer hätte gedacht, dass ich das dann doch nutzen würde. Schade um Brax, eigentlich wollte ich dir den Verrat anhängen. Aber Decius wurde schon zu sehr durch dich geblendet. Ich werde es genießen, dich langsam umzubringen. Keiner wird dir helfen. Decius nicht. Die Stimmen nicht. Denn beide sind nun beschäftigt.”
Kirah versuchte, die in ihr aufkommenden Panik nicht anmerken zu lassen und grinste: “Wusste nicht, dass Demi-Götter wie du so menschlich sein können. Das steht dir nicht. Diese… Eifersucht mir gegenüber.” Xhol schnaubte und ging auf sie los. Kirah beobachtete jeden immer genau, doch Xhol besonders. Die Stimmen warnten sie vor ihm. Sein Griff war grob und er ließ viel Platz mit den Beinen. Sie machte einen Ausfallschritt und huschte zwischen seinen Beinen durch zur Tür am Ende des Korridors. Und da sah sie die Quelle des letzten undefinierten Geräusches: ein kaputtes Terminal. Sie war eingesperrt.

Sie spürte einen beherzten Griff an ihr langes Haar und dann wurde sie auch schon rücklings wieder zurück in das Schlafzimmer geschleudert, wo sie mit Wucht und lautem Knacken gegen Tisch und Wand donnerte. Ein paar Wirbel und Rippen waren frakturiert und die blieb einfach nur liegen, da ihre Beine nicht mehr zu bewegen waren mit eigener Kraft. Xhol hob sie an, presste sie gegen die Wand mit einem Arm und drückte mit den Fingern ihre Kehle zu. Stark genug, um ihr die Luft zu erschweren, zu schwach, um sie zu ersticken. Trotz ihres Trainings und selbst mit Ausrüstung würde sie wohl gegen einen ernsthaft kämpfenden Space Marine verlieren. Wieso sollte es hier anders sein? Der Griff um ihre Kehle wurde langsam fester. Ihre Sicht verschwamm, wurde schwarz in der Peripherie und sie schien zu halluzinieren. Zwei Gestalten tauchten auf, eine durch die Decke nach unten ab- und die andere vom Boden aufsteigend. Dann hörte sie ihre geliebten Stimmen, dem Orakel zu, während die Zeit still zu stehen schien und sie selbst körperlich leicht und unversehrt wirkte.

Kirah Vex. Du hast nicht mehr viel Zeit. Dies sind nur Projektionen unseres Geistes, wir können dir nicht physisch helfen. Zwar ist deine Rolle in unserem Theaterspiel nun zu Ende und boten dir einst einen Ausgang aus deinem zum Tode verurteilten Leben in der Maschinerie des Imperiums. Doch anders als der falsche Leichengott, belohnen wir den Glauben und Loyalität. Daher wollen wir dich nun belohnen und fragen dich erneut: Soll dein Leben hier enden oder willst du deinen Wunsch wahrhaben und für immer mit deinem Geliebten zusammen sein? Du weißt um die Folgen für beide deiner Möglichkeiten. Wie entscheidest du dich?” Kirah hauchte leise und war wieder in der Realität. Xhol neigte den Kopf, als er die grinsende Frau sah und etwas Faules witterte.

Als Decius zurück kam und die Tür zur Kabine Kirahs sich nicht öffnen ließ, riss er die Tür aus den Angeln, stürmte herein und sah sich um. Alles war verwüstet und zerlegt. Blut und Innereien lagen verstreut herum, zusammen mit Ceramit-Platten einer Servo-Rüstung. Eine völlig vertrocknete Progenoid-Drüse lag in einem blutigen Ritualkreis für einen Weg in den Warp. Hauchzart stand noch “Ich hole IHN zurück. Erwartet seine Ankunft.” neben der Opfergabe. Als Decius Xhols halb zerfetztes Gesicht in einem Haufen Blut und Reste seines Körpers erkannte, stapfte er zurück zur Brücke und stellte das Orakel zur Rede. Doch das antwortete nur: “Sie hat eine neue Rolle gewählt. Und damit das Schicksal aller dieser Kriegsbande bestimmt. Sie ist unseres Meisters Messias. Macht euch bereit.” Decius knurrte und stapfte zur Spitze der Brücke. Aus dem Frontfenster starrte er hinab auf Ferrus Magna und der Dreckskugel von Planet, den diese Makropolwelt innehielt. Avidis gesellte sich zu ihm und mir seiner kehlig tiefen und bestienartigen Stimme sagte er voller Vorfreude: “Komm Bruder, dieser Planet ist bereits dem Chaos unwiderruflich verfallen. Geben wir uns endlich dem Exzess hin, der uns versprochen wurde. Gemeinsam gegen alle anderen.” Decius sah überrascht zu diesen genügsamen Worten seines - wenn man das so sagen kann - Freundes und nickte. Er würde auf sein Juwel warten und währenddessen jeden Widerstand auf Ferrus Magna von ihrer Sünde der Existenz richten.
 
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Und weiter geht es. Die Hintergrundgeschichte... oder gar Flut an Geschichten neigt sich langsam aber sicher dem Ende. Aber paar Dinger kommen noch. 🙂

Kirah sah die Servo-Faust auf sie zu rasen und sie hielt noch rechtzeitig schützend ihre Arme vor ihrem Körper hoch. Der Aufprall schleuderte sie durch den Korridor zurück, ließ sie in das Schlafzimmer rutschen und gegen das Bett prallen. Nur dank der Juvenir-Behandlungen und der damit verstärkten Muskulatur blieben die Schäden bei einem gebrochenen rechten und einen verstauchten linken Arm, sowie Prellungen des Rückens. Und ihr fiel schon etwas vor dem Treffer auf. Der Angriff war vergleichsweise langsam und schwach ausgeführt. Er sollte nicht töten. Es war nur eine Vorbereitung. Noch während sie aufstand, hörte sie erst das Auftreten von Ceramit-Stiefeln auf dem Boden, dann das Zischen der sich schließenden Tür und noch etwas, was durch die Vox-Stimme des Helmes jedoch unterging: “Du hast so viel angerichtet. Es wird Zeit, dass dein Weg endlich endet.” Kirah spuckte etwas Blut zur Seite aus und murmelte: “Zeigt sich also endlich der Verräter, ja?”

Spöttisch musste Xhol etwas lachen. Er zog die Servo-Handschuhe aus und befestigte sie an einer Magnethalterung am Gürtel. “Sagt die, die ebenso wie ich das Imperium verriet. Die Stimmen erzählten mir nette Details. Du hast die Mannschaft um Inquisitor Torren Bale mit deiner giftigen Zunge und den Stimmen gegenseitig aufgehetzt. Es klappte nicht immer, wie du wolltest. Aber am Ende hast du ihn in dem Raum hingerichtet, wo wir das Artefakt fanden. Und plötzlich macht alles Sinn. Dein Auftritt war nicht nur das Vorbereiten für uns und das Finden dieses Artefakts, sondern du solltest Decius um den Finger wickeln. Ihn mit deinen Worten und Körper vergiften und schwächen, ablenken und somit blind machen für Avidis Verrat und Aufstieg. Ha! Du hast selbst die ganze Zeit mit Brax und dem Rest gesprochen und sie aufgewiegelt. Ich hätte nie gedacht, dass ein schwacher Mensch wie du so ein Monster sein kannst. Aber ich liebe es, Monster zu töten. Letzte Worte?” Kirah grinste nur: “Und deswegen lässt du dich mit Invidahn ein? Erbärmlich.”

“Tzk. Er ist der einzige im Rat, der List und Verrat nutzt. Der Rest ist zu klein geistig oder mit sich selbst beschäftigt. Er war also gefährlich, darum schleuste ich mich als Doppelagent ein. Wer hätte gedacht, dass ich das dann doch nutzen würde. Schade um Brax, eigentlich wollte ich dir den Verrat anhängen. Aber Decius wurde schon zu sehr durch dich geblendet. Ich werde es genießen, dich langsam umzubringen. Keiner wird dir helfen. Decius nicht. Die Stimmen nicht. Denn beide sind nun beschäftigt.”
Kirah versuchte, die in ihr aufkommenden Panik nicht anmerken zu lassen und grinste: “Wusste nicht, dass Demi-Götter wie du so menschlich sein können. Das steht dir nicht. Diese… Eifersucht mir gegenüber.” Xhol schnaubte und ging auf sie los. Kirah beobachtete jeden immer genau, doch Xhol besonders. Die Stimmen warnten sie vor ihm. Sein Griff war grob und er ließ viel Platz mit den Beinen. Sie machte einen Ausfallschritt und huschte zwischen seinen Beinen durch zur Tür am Ende des Korridors. Und da sah sie die Quelle des letzten undefinierten Geräusches: ein kaputtes Terminal. Sie war eingesperrt.

Sie spürte einen beherzten Griff an ihr langes Haar und dann wurde sie auch schon rücklings wieder zurück in das Schlafzimmer geschleudert, wo sie mit Wucht und lautem Knacken gegen Tisch und Wand donnerte. Ein paar Wirbel und Rippen waren frakturiert und die blieb einfach nur liegen, da ihre Beine nicht mehr zu bewegen waren mit eigener Kraft. Xhol hob sie an, presste sie gegen die Wand mit einem Arm und drückte mit den Fingern ihre Kehle zu. Stark genug, um ihr die Luft zu erschweren, zu schwach, um sie zu ersticken. Trotz ihres Trainings und selbst mit Ausrüstung würde sie wohl gegen einen ernsthaft kämpfenden Space Marine verlieren. Wieso sollte es hier anders sein? Der Griff um ihre Kehle wurde langsam fester. Ihre Sicht verschwamm, wurde schwarz in der Peripherie und sie schien zu halluzinieren. Zwei Gestalten tauchten auf, eine durch die Decke nach unten ab- und die andere vom Boden aufsteigend. Dann hörte sie ihre geliebten Stimmen, dem Orakel zu, während die Zeit still zu stehen schien und sie selbst körperlich leicht und unversehrt wirkte.

Kirah Vex. Du hast nicht mehr viel Zeit. Dies sind nur Projektionen unseres Geistes, wir können dir nicht physisch helfen. Zwar ist deine Rolle in unserem Theaterspiel nun zu Ende und boten dir einst einen Ausgang aus deinem zum Tode verurteilten Leben in der Maschinerie des Imperiums. Doch anders als der falsche Leichengott, belohnen wir den Glauben und Loyalität. Daher wollen wir dich nun belohnen und fragen dich erneut: Soll dein Leben hier enden oder willst du deinen Wunsch wahrhaben und für immer mit deinem Geliebten zusammen sein? Du weißt um die Folgen für beide deiner Möglichkeiten. Wie entscheidest du dich?” Kirah hauchte leise und war wieder in der Realität. Xhol neigte den Kopf, als er die grinsende Frau sah und etwas Faules witterte.

Als Decius zurück kam und die Tür zur Kabine Kirahs sich nicht öffnen ließ, riss er die Tür aus den Angeln, stürmte herein und sah sich um. Alles war verwüstet und zerlegt. Blut und Innereien lagen verstreut herum, zusammen mit Ceramit-Platten einer Servo-Rüstung. Eine völlig vertrocknete Progenoid-Drüse lag in einem blutigen Ritualkreis für einen Weg in den Warp. Hauchzart stand noch “Ich hole IHN zurück. Erwartet seine Ankunft.” neben der Opfergabe. Als Decius Xhols halb zerfetztes Gesicht in einem Haufen Blut und Reste seines Körpers erkannte, stapfte er zurück zur Brücke und stellte das Orakel zur Rede. Doch das antwortete nur: “Sie hat eine neue Rolle gewählt. Und damit das Schicksal aller dieser Kriegsbande bestimmt. Sie ist unseres Meisters Messias. Macht euch bereit.” Decius knurrte und stapfte zur Spitze der Brücke. Aus dem Frontfenster starrte er hinab auf Ferrus Magna und der Dreckskugel von Planet, den diese Makropolwelt innehielt. Avidis gesellte sich zu ihm und mir seiner kehlig tiefen und bestienartigen Stimme sagte er voller Vorfreude: “Komm Bruder, dieser Planet ist bereits dem Chaos unwiderruflich verfallen. Geben wir uns endlich dem Exzess hin, der uns versprochen wurde. Gemeinsam gegen alle anderen.” Decius sah überrascht zu diesen genügsamen Worten seines - wenn man das so sagen kann - Freundes und nickte. Er würde auf sein Juwel warten und währenddessen jeden Widerstand auf Ferrus Magna von ihrer Sünde der Existenz richten.

Der "arme" Brax.
 
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Reaktionen: Aehnlich
So, hier ist die erste neue Battleline-Einheit für die Rosa Korsaren, diesmal in schickem Grün🤢
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Es sind zwar für die CSM Alliierte, aber sie behalten trotzdem ihr Battleline-Keyword.
Ich habe für die Seuchenmarines vor einiger Zeit schonmal ein passendes Rhino gebaut, das kommt dann hoffentlich als nächstes dran.
Außerdem sind @Uraziel und ich noch einen Spielbericht schuldig, der kommt in den nächsten Tagen auch noch 🙂
 
Nix fertiges, aber viel WIP:
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Hab den letzten Tag meines Urlaubs genutzt um mal die Airbrush auszupacken. Bitte ignoriert das restliche Chaos auf dem Tisch...
Grundiert wurden ein Muttertagsgeschenk,ein Chassis eines Caladius, ein Pallas, ein Lehmann Russ, ein DKoK Deathrider Comissar mit Plasmapistole und Lanze sowie zwei Warhounds für AT. Das geschah gestern. Heute hab ich dann die Custodes Fahrzeuge und das Geschenk mit Gold versehen, beim bereits vorhandenen Caladius und einen Löwenreiter Custodes (Count as Biker Captain) das alte Gold übersprüht (die Unterschiede sieht man bei Caladius gut, da hab ich nur den Turm bearbeitet weil mir das beim Purpur zu gefährlich wurde mangels Übung).

Das alles wird erstmal beiseite gelegt weil ich bei den drei Hombres und ihrem Mariachi weitergemalt habe.
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Grundfarben drauf und Öl drüber gelegt. Das kommt im nächsten Schritt wieder ab. Muss bei der Ölmischung aber noch ein bisschen üben um da das Optimum bezüglich Deckkraft zu finden
 
Operation 'Pile of Shame abtragen' läuft auf Hochtouren! Dieses Wochenende habe ich alles was Beine hat und gebaut ist fertigbepinselt. Somit hab ich nun neu einsatzbereit ein 3 Gorillas, ein Strike Team, Leader dafür und Proxy-Shadowsun.

Feuerkrieger.webp


Leader.webp
Proxysun.webp


Jetzt noch alles durchtrocknen lassen, dann Varnish drauf und Base bepflanzen. Somit bleiben mir nur noch 2 Panzer und die Flieger.
 
Imperialer Datenspeicher IH6788-6/78

Traditionen und Rituale der Regimenter des Astra Militarum

Skript-Archivar-Adept C-777/87
Freigabestufe Omega Gelb

Das KiDaBa der Regimenter vom Planeten Highland, Cadia Sektor, Segmentum Obscurus

Das KiDaBa gehört zu den ältesten überlieferten Traditionen im Astra Militarum und soll seine Wurzel in den Riten des alten Terra haben. Das KiDaBa folgt festen Regeln und wird sowohl innerhalb Highlandischer Regimenter als auch beim Aufeinandertreffen zweier Regimenter vom Planeten Highland zelebriert.
Fremdweltlern ist sowohl die Teilnahme als auch die bloße Anwesenheit beim KiDaBa untersagt und selbst die eigenen Kommissare ist unerwünscht und werden ggf. Kaltgestellt. Wobei es sowieso schon aus Sicht der imperialen Administration einen grundsätzlichen und beklagenswerten Mangel an Kommsissaren in Highland-Regimentern gibt.
Wie läuft nun das KiDaBa ab? Jede beteiligte Einheit nominiert einen Vertreter, der sich dem KiDaBa stellt. Bei der Wahl des Vertreters spielt das Geschlecht in den ohnehin gemischtgeschlechtlichen Regimentern Highlands keine Rolle.
Ist jeder Vertreter nominiert, so besteht der Eingangsritus des KiDaBa aus dem leeren eines Bechers mit einer traditionellen bräunlichen Flüssigkeit, deren Name verlorengegangen, aber deren Herstellung noch bekannt ist. Eine gängige Formulierung lautet dafür den Jack D leeren, eine Anspielung auf einen gängigen Namen unter Highlandern.
Anschließend nehmen die nun vorbereiteten Kontrahenten auf dem Ritualplatz teil, um das KiDaBa zu vollziehen. Unter den Anfeuerrufen ihrer Kameraden geben die auf das Kommando des dienstsältesten Soldaten alles, um sich nicht die Blöße zu geben. Sollte es nach 15 Standardminuten keinen Sieger geben, hat der dienstälteste Soldat das Recht die Rahmenbedingungen des KiDaBa eigenmächtig zu verschärfen und so einen Sieger herbeizuführen.

Anbei einige Archivbilder:
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Zwei Kontrahenten auf dem Ritualplatz

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Ritualplatz mit anfeuernden Soldaten

KiDaBa = Kilt-Dance-Battle
Die Kontrahenten müssen auf zwei riesigen Ventilatoren stehend so tanzen, das ihr Kilt nicht hochfliegt. Wer sich zuerst die wortwörtliche Blöße gibt hat verloren...

*****

Und hier der Hobbyfortschritt für Mai bisher:
Fertig wurden :
Warhound Titan
10 Kasrkin der Highlander
3x10 Highlander

Und ein Bild dazu....
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