Gute Warhammer 40k Romane

Abend,

Archon
Angel Exterminatus und Betrayer, die ja für Anfang 13 angekündigt sind, kosten bei Amazon beide 13,85 €. Ist das ein Sonderformat ala SM Battles oder wird die BL einfach teuer? Hat da jmd. Infos?​
Infos net, aber würde mal sagen das das wohl ne Kombi aus Sonderband und Preiserhöhung werden wird. Bei der BL kosten nämlich die meisten Bände in der Vorschau für nächstes Jahr 12,5 (auch alte Kamellen wie "Gilead´s Blood").... Meiner persönlichen Meinung ein weiterer Schritt in die Richtung, dass se weniger Papier-Bücher verkaufen wollen....

So,

Der endlose Krieg (Ultramarines: A Chapter´s Due)
Habe den Band gerade beendet und (wie manche wohl vermuten werden) recht enttäuscht.
Diese supertolle Verbindung zwischen Ventris und dem Neugeborenen endete ungefähr auf die Weise, wie ich befürchtet hatte. Allerdings hatte ich net gedacht, dass dieses Storyelement das er über 400 Seiten pflegt dann so nichtssagend und schlagartig endet... Der erhoffte Fight zwischen Uriel und Honsou wurde einem auch verwehrt... Und diese kurzfristige Nebenhandlung mit dem Dämonenprinzen fand ich recht gekünstelt....
Aber hey... Dafür hatte der Roman alles was das 40k-Universum hergibt... Ultras, Verräter-Marines, durchgeknallte Chaosanhänger, ne Halb-Eldar-Korsarenkönigin die auf Antigravfahrzeugen umherschippert die Munition mit Hülsen verwendet (?) und sogar noch die LotD... Oh Mann... Und dann noch diese dezenten Hinweise zwischendurch,
[ dass der ganze Roman eigentlich fürn Ar*** ist, da der eigentliche Showdown erst in Zukunft standenfinden wird....:dry:/SPOILER]
Ne, mal ehrlich... Wenn es jedem X-beliebigen Chaoschamp (der sich net mal nach den Göttern richtet) einfach mal so gelingen würde eine solche Streitmacht wie bei nem kleineren schwarzen Kreuzzug aufzustellen, gäbe es kein Imperium mehr. Und vor allem sind die Ultras wieder die Mega-Schlächter hoch 10...
Eine riesige Armee aus sterblichen, Marines und Dämonen tritt gegen 5 Kompanien an geht so gnadenlos unter.....Logo...
Puhhh... Muss mich wieder ein wenig beruhigen... Dachte ja eigentlich das "Feld der Toten" schon der Tiefpunkt der Reihe war, aber irgendwie haben wir wohl einen neun Champion....


Brauche mal wieder ein gutes Buch, aber welches......Vielleicht lese doch nommal was von Abnett...
 
Abend,


Infos net, aber würde mal sagen das das wohl ne Kombi aus Sonderband und Preiserhöhung werden wird. Bei der BL kosten nämlich die meisten Bände in der Vorschau für nächstes Jahr 12,5 (auch alte Kamellen wie "Gilead´s Blood").... Meiner persönlichen Meinung ein weiterer Schritt in die Richtung, dass se weniger Papier-Bücher verkaufen wollen....

So,

Der endlose Krieg (Ultramarines: A Chapter´s Due)
Habe den Band gerade beendet und (wie manche wohl vermuten werden) recht enttäuscht.
Diese supertolle Verbindung zwischen Ventris und dem Neugeborenen endete ungefähr auf die Weise, wie ich befürchtet hatte. Allerdings hatte ich net gedacht, dass dieses Storyelement das er über 400 Seiten pflegt dann so nichtssagend und schlagartig endet... Der erhoffte Fight zwischen Uriel und Honsou wurde einem auch verwehrt... Und diese kurzfristige Nebenhandlung mit dem Dämonenprinzen fand ich recht gekünstelt....
Aber hey... Dafür hatte der Roman alles was das 40k-Universum hergibt... Ultras, Verräter-Marines, durchgeknallte Chaosanhänger, ne Halb-Eldar-Korsarenkönigin die auf Antigravfahrzeugen umherschippert die Munition mit Hülsen verwendet (?) und sogar noch die LotD... Oh Mann... Und dann noch diese dezenten Hinweise zwischendurch,
[ dass der ganze Roman eigentlich fürn Ar*** ist, da der eigentliche Showdown erst in Zukunft standenfinden wird....:dry:/SPOILER]
Ne, mal ehrlich... Wenn es jedem X-beliebigen Chaoschamp (der sich net mal nach den Göttern richtet) einfach mal so gelingen würde eine solche Streitmacht wie bei nem kleineren schwarzen Kreuzzug aufzustellen, gäbe es kein Imperium mehr. Und vor allem sind die Ultras wieder die Mega-Schlächter hoch 10...
Eine riesige Armee aus sterblichen, Marines und Dämonen tritt gegen 5 Kompanien an geht so gnadenlos unter.....Logo...
Puhhh... Muss mich wieder ein wenig beruhigen... Dachte ja eigentlich das "Feld der Toten" schon der Tiefpunkt der Reihe war, aber irgendwie haben wir wohl einen neun Champion....


Brauche mal wieder ein gutes Buch, aber welches......Vielleicht lese doch nommal was von Abnett...
Ha! Also alles richtig gemacht, als ich nach 50 Seiten das Lesen aufgehört habe! Ich würde gerne mal wissen was bei McNeill diese Leistungsschwankungen verursacht. Mal sind seine Bücher kongeniale Meisterwerke in ihrem Gebiet (Storm of Iron, A thousand Sons) und mal richtig behinderte Grützekacke (Dead Sun, Black Sky, Chapters Due). Mir tut es dabei im Herzen weh, wie er einen so geilen Antagonisten wie Honsou zu so einem Comicbösewicht degradiert.

Da gönn ich mir doch lieber den Ketzerfürsten, auch wenn ich ihn auf englisch schon hatte. Großes Buch! Vielleicht gönne ich mir danach endlich Know no Fear...da solls ja weiter gehen mit der Gal Vorbak Gang!

@ Wadnbeißa:

Achja! Pariah! *seufzlechz* die beiden besten Romanfiguren des 40k Universums in einer Trilogie! Wenn es nur ansatzweise so episch wird wie ich es mir erhoffe...dann!! DANNN!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt mal so am Rande, was mir gerade in den Sinn kommt.

Wie kommt es eigentlich das jeder immer so heftig Kritik oder sooo großes Lob hat?

Ich mein wenn man die Bücher nicht selber liest und somit ein eigenes Urteil dadurch hat, könnte man denken, das die Autoren im Grunde alle entweder supertoll oder total scheisse sind. Dabei sind das Profis. Man sollte also erwarten das sie durchaus ihren Job können, wie können sie also so scheisse sein?

Liegt es daran das man denkt man könnte es besser machen? Wieviele hier, habe eigentlich schon mal einen Roman geschrieben?
Oder liegt es daran das man ein absolut gefärbten Bild von SEINEM Spiel hat, das man alles was etwas negativ ist dort sofort als Ketzerei verteufelt wird?

Ich finde zum beispiel die große Gaunt-Reihe, das Kronjuwel aller Romane wenn man so manchen hier glauben soll, gar nicht mal soooooooo super. Manche Romane davon find ich gut. Manche schlecht. Aber wenn ich genau nachdenke, eigentlich fand ich bisher kaum einen 40K Roman wirklich super-mega-heftig-klasse.

Also woran liegt es also das man mit Lob und Kritik immer so extrem ist?
 
Die Leute haben eben alle einen unterschiedlichen Geschmack. Aber vor allem hat sich jeder durch lange Aktivität in dem Hobby und das umfangreiche schon existiernde Material seine eigene Vorstellung über das 40K Universum entwickelt.
Da hat dann jeder eigene Ideen, wie das Imperium auszusehen hat, wie Helden und Schurken agieren sollten, welche Ziele und Motivationen jeder hat.
Das setzt sich dann fort in Gedanken zu Waffenwirkung, Einsatzgebiete von Marines, Verhaltensweisen, Architektur, Raumschiffdesign, ja bis hin zur Farbe der Rüstung oder wieviele Planeten das Imperium umfasst.

Dabei vergessen viele immer den eigentlichen Hintergund des 40 K Universums: Es ist eine Dystopie. Es geht um niemals endenden Krieg. Um fanatischen Glauben,
Fremdenhass, Verrat, totale Überwachung, Rechtlosigkeit, Armut, Elend, Aberglaube, Vorurteile, Misstrauen und nicht zu vergessen, die vielen Chrakterschwächen der Menscheit wie z.B. Neid, Habgier, Stolz, Arroganz, Verachtung usw.

Die Charaktere in den Büchern sind immer noch Menschen. Und zwar solche, die in einem kriegsgeschüttelten, düsterem Universum aufwachsen.
Es geht dem Imperium nur ums Überleben, solche Dinge wie Bildung, Charakterentwicklung, Weisheit, Fortschritt, Diplomatie sind nebensächlich,
solange man sich das Recht aufs Überleben jeden Tag neu erkämpfen muss.

Warum gelten bei vielen Lesern die Gaunt Romane oder Eisenhorn und Ravenor als sehr gelungen ? Weil es da um Menschen geht, die so auch heute existieren könnten. Gaunts Truppe könnte ebenso eine Einheit aus einem x-beliebigen Krieg des 20/21. Jahrhunderts sein. Wir können uns mit ihnen identifizieren,
ihre Stimmungen und Gefühle nachvollziehen, ihre Handlungen verstehen und haben ein Bild von dem großen Druck der auf ihnen und vor allem Gaunt lastet.
Ebenso geht es uns mit Eisenhorn und Ravenor, fast jeder kann sich in die Situation der Hauptakteure versetzen und nachvollziehen, was sie antreibt.
Sie sind alle Menschen und genauso sehen wir sie auch. Mit allen ihren Stärken und Schwächen.

Sobald es in den Romanen aber um Space Marines oder Chaoten geht, oder gar um Xenos, scheinen viele Leser ihre eigenen Vorstellungen zu haben, wie die sich zu verhalten haben. Das ist ja auch grundsätzlich okay.
Aber der Leser sollte vor allem eines beachten, grade bei Space Marines. Der Grund warum viele mit dem Verhalten dieser Jungs oft unzufrieden sind, ist das sie vergessen, dass Marines vor allem Kämpfer sind. Das Problem liegt in der Erschaffung von Marines.
Sie werden als Kinder rekrutiert und zu genmanipulierten Supersoldaten gemacht. Sie werden mit den besten verfügbaren Waffen ausgerüstet, kriegen eine dicke Rüstung, Panzer, Raumschiffe und werden damit in den Krieg geschickt. Also nichts anderes, als das was viele Jugendlich heute am Rechner machen, sei es nun bei diversen Egoshootern oder Rollenspielen oder Strategiespielen. Natürlich findet man das in dem Alter cool, weil man keine Vorstellung davon hat, wie es wirklich ist. ( Nur ist es eben ein Unterschied, ob ich es am Rechner erlebe oder real)
So und in 99 % aller Fälle besiegen Marines den Gegner, weil sie ihm total überlegen sind.
Wenn man das mit 10-14 Jährigen Jungs macht, was wird dann aus ihrem Charakter ? Wenn die Transformation eines Space Marines abgeschlossen ist, ist er ungefähr (je nach Rekrutierungsalter) zwischen 14-18 Jahren alt.
Dann haben die keine Schule besucht, noch nie wirklich gearbeitet, keine Ausbildung, kein familiäres Umfeld, nur ein paar Freunde, die mit ihnen zu Marines wurden. Dann sind sie defacto Kindersoldaten, ausgebildet um zu töten mit Waffen, die extrem tödlich sind.
Sie haben bis dato nur Blut und Gewalt gesehen, ihren Körpern wurde Gewalt angetan und alles was sie dadurch gebracht hat, ist ihr Wille, selbst zu töten und der Glaube an den Imperator. Nichts mit psychologischer Betreuung und Schmerzmitteln während der Umwandlung. Nur friss oder stirb.
Und die, die das überleben, werden nicht anderes kennen lernen als ein Leben voller Gewalt, Tod, Krieg.

Das sind die Figuren, die dann in den Romanen auftauchen. Charakterlich und mental auf dem Stand eines 18 Jährigen, der theoretisch alles machen kann was er will, solange er sich an die Vorgaben seines Orden hält. Er ist niemandem verpflichtet, trägt wenig Verantwortung, muss sich seinen Lebensunterhalt nicht verdienen und kann jeden außerhalb des Ordens umbringen, mit der Begründung, er sei ein Feind des Imperiums.
Er muss sich für nichts rechtfertigen und sein Körper ist übermenschlich. Das führt zwangsläufig zu Arroganz. Zu Vorurteilen und Verachtung.
Gewalt ist ihre Problemlösung für alles.

Das solche Figuren in Romanen nicht viel Tiefe haben können, sollte wohl klar sein.
Aber oft scheint es mir so, das viele Leser der Romane sich nicht darüber im Klaren sind, was Space Marines eigentlich sind. Das sind keine Superhelden, höchstens Supersoldaten. Aber sie sind ungebildet, charakerlich nicht entwickelt und haben aufgrund der Schulpflicht vor ihrer Zeit als Marines grade mal lesen, schreiben und rechnen gelernt.
Die haben wenig Ahnung von Biologie, Technologie, Geographie, Mathematik, Physik, Chemie, Strategie, Taktik, Logistik, Kultur.
Sie entwickeln mit der Zeit eine Ahnung von Strategie und Taktik, aufgrund ihrer Kamperfahrung. Aber sie selbst müssen nur kämpfen. Für alles Andere
haben sie ihre Leute: Ordensdiener für alltägliche Aufgaben, Techmarines für die Ausrüstung, Apothecari für medizinischen Belange, Versorgung erfolgt durchs Mechanicum, Logistik erledigen die imperiale Flotte, Ordensdiener und das Departmento Munitorium.
Alles was Marines können müssen, lernen sie während der Ausbildung: Bolter und anderer Waffen abfeuern können, Panzer fahren, dem Gegner im Nahkampf die Fresse polieren. Die Taktikausbildung beschränkt sich auf Kundschaftertätigkeiten während der Scoutphase, anschliessend lautet die Grundidee:
Mit allem was man hat in die gegnerische Armee springen, den Anführer abschlachten und alles was da sonst noch so rumläuft.
Notfalls alles abfackeln oder Orbitalbombardement. Bei Fragen: Schau in den Codex Astartes.

Marines sind im Prinzip nur jugendliche Halbstarke, die nur eines können: Kämpfen.
Und ich finde, das kam im Film "Ultramarines" sehr gut rüber. Es war so wie ich es erwartet habe: Ein Haufen Frischlinge wird auf eine scheinbar einfache Mission geschickt und stellt fest, das läuft alles nicht nach Plan.
Die Kritik an dem Film war ja teilweise enorm, aber meiner Meinung nach zeigt er die Wahrheit über Space Marines, die einigen nicht passt.
Die Jungs haben sich so verhalten, wie ich es auch bei Rekruten in der Bundeswehr erlebt habe. Große Klappe, von nichts eine Ahnung. Es wird erst geschossen, dann gefragt. Jeder will den ersten Abschuss für sich verbuchen und grundsätzlich hält sich sowieso jeder für den Größten.
Frischlinge eben.

Und weil das eben viele nicht beachten, gibt es so oft Kritik an den Romanen. Denn in der Finsternis der fernen Zukunft gibt es keinen Frieden. Keine Hoffnung.
Kein besseres Morgen. Die Protagonisten in den Büchern kämpfen nicht für ein besseres Imperium, eine friedvolle Zukunft, sie interessieren sich nicht für Fortschritt, Familie, Liebe, ja nicht einmal für die Menschen. Es geht nur um Macht, um Gier, um Kontrolle, ums kämpfen.
Es ist ein dystopisches Universum, in dem ein Leben nichts wert ist und Aberglaube mehr bedeutet als Wissen.
 
@Vassius: Ich stimme dir zu, wenn du sagst das die meisten eigentlich garnicht so richtig Wissen was ein Space Marine ist und ihre Darstellung teils einfach viel zu Romantisch ist.
Selbst bei den BL Romanen.

Dennoch kann ich aber deinem Poste nicht völlig inhaltlich zustimmen.
Deine Darstellung eines Marines kann es so im Hinterrund geben, aber ist ganz sicher nicht die Regel in den ganzen SM Orden.

Space Marines werden sehr wohl eine art Schulische Ausbildung erhalten, allein um teilweise erstmal die Sprache zu Lernen.
Auch Mathematik, Physik, Technik sowei einige weitere Ausbildungen werden sie erhalten.
Das alles natürlich streng ausgerichtet auf den Militärischen Nutzen. (Wenn Bruder Gladius 1,4 Bolt Patronen braucht um einen Ork auszuschalten, wie viel...)
Aber auch die Geschichte und die Glaubensrhiten seines Ordens werden bestandteil seiner Ausbildung sein.
So gesehen ist ein 40k Marine eher eine art Fanatischer Kriegermönch.
Und für die verhältnisse des Imperiums ein sogar ziemlich gebildeter.



In ältere Publikationen wurden SM's hauptsächlich via Hypnose Ausgebildet, man Transferierte ihnen Quasie die Ausbildung dierekt ins Hirn. Ob das aber noch Aktuell ist, scheint für mich zumindest fraglich.
Insgesammt ist der Heutige Hintergrund wesentlich weniger Dystopisch wie der Alte.
 
@ Vassius: Ich muss dir da auch krass widersprechen, Space Marines werden sehr wohl über transzendentale Anlernmethode in allerhand allgemeinbildenen Fachgebieten unterrichtet. Deine darstellung von superstarken, pubertären Jungs trifft da leider überhaupt gar nicht zu. Gerade in den Heresy Romanen werden häufig Diskussionen unter Marines geführt die in philosphische Bereiche hinein gehen.


@ Ignazius: Ich sehe das Problem leider ernsthaft da drin, das es in der BL Riege nun mal 2-3 Autoren gibt die wirklich gut sind und der rest eben wirklich schlecht. Was ein Buch gut macht und was es schlecht macht ist sicherlich ein subjektiver Tatbestand, aber da ihn so viele Menschen teilen, kann er ja nicht so ganz verkehrt sein.
Nicht umsonst hört man im 40k Bereich seid Jahren nur 2 Namen, Abnett und McNeill. Seid einiger Zeit hat sich dann noch ADB hinzu gemogelt (den ich langsam auch zu schätzen lerne). Hierbei sind auch ganz grundlegende schreiberische Tatsachen von Belang. Die drei oben genannten Autoren verfügen über einen wortreichen Schreibstil während sich bei anderen Autoren Wörter ständig wiederholen ( ich werde mal Meditieren in welchem Roman das war, aber gerade neulich habe ich ein Buch genoßen in dem ein und die selbe Redewendung ungefähr 589339 mal pro Seite vor kam). Sie sind in der Lage interesannte und kreative Charakterkonzepte zu erstellen, während im groß der anderen 40K Romane oft platte Chliché Figuren unterwegs sind. Und zu guter letzt liegt es auch am Umgang mit dem Hintergrund. Jemand wie Dan Abnett umschifft sowas immer sehr gut, in dem er seine Geschichten in Sektoren oder Umgebungen spielen lässt die so noch nicht groß aufgetaucht sind im Offiziellen hintergrund oder nicht näher beschrieben wurden. (Siehe Iron Snakes, Volponer Blue Bloods ect pp)Das gibt ihm die Freiheit kreativ zu sein, ohne damit anzustoßen. Wenn ich dann James Swallows Blood Angels Trilogie zum vergleich ziehe, wo einfach mal fest gelegte Hintergrundfakten mit dem Stahlkappenschuh die Hoden malträtiert bekommen, dann muss man sich auch nicht wundern wenn das auf Unbehagen stößt.
Als nächster Punkt kommt hinzu das alle drei Autoren es schaffen auch mit Ereignissen die NICHT das Schicksal des gesammten Imperiums bedrohen oder das Ende von allem und jedem bedeuten könnten eine intensive Spannung zu erzeugen. Als vergleichsbeispiel sind hier wieder Gaunts Ghosts und die BA Trilogie zu nennen. Irgendein Kreuzug in irgendeinem Sektor um irgendwelche Welten auf der einen Seite und auf der anderen Seite fucking Baal und das Schicksal des gesammten Blood Angels Orden. Und trotz dieses Unterschiedes was die Wichtigkeit des Schauplatzes angeht ist die GG Reihe ein Meisterwerk der 40k Literatur, während die BA Trilogie unter 40K Fans gemeinhin als das schlimmste Schriftwekr seid mein Kampf gilt.
Diese Liste lässt sich endlos fort setzen. Spannende und schlüßige Storys, interesannte Wendungen, gute Bösewichte, glaubhafte Zusammenhänge. Alles dinge die Dan, Graham und Aaron beherrschen, der groß der anderen aber nicht.
Das gefällte zwischen Lob und Kritik liegt eindeutig am Qualitätsgefälle zwischen diesem Triumvirat und dem Rest.
Ich glaube auch, das die HH trotz der vielen unterschiedlichen Autoren nur deswegen so gut ist, da beständig ein schlauer Kopf im Hintergrund alles koordiniert.
 
HI,

Wadnbeißa
Kopf hoch bald kommt Pariah raus 😀

Das wirklich ein Lichtbick... Naja, momentan tröste ich mich mit dem Necromunda-Omnibus....

Puhhh.... Da habt ihr ja ne nette Diskussion angefangen....

Die Leute haben eben alle einen unterschiedlichen Geschmack. Aber vor allem hat sich jeder durch lange Aktivität in dem Hobby und das umfangreiche schon existiernde Material seine eigene Vorstellung über das 40K Universum entwickelt.
Dabei vergessen viele immer den eigentlichen Hintergund des 40 K Universums
Das solche Figuren in Romanen nicht viel Tiefe haben können, sollte wohl klar sein.
Aber oft scheint es mir so, das viele Leser der Romane sich nicht darüber im Klaren sind, was Space Marines eigentlich sind. Das sind keine Superhelden, höchstens Supersoldaten. Aber sie sind ungebildet, charakerlich nicht entwickelt und haben aufgrund der Schulpflicht vor ihrer Zeit als Marines grade mal lesen, schreiben und rechnen gelernt.
Stimme dir schon stellenweise zu, allerdings beziehst du dich (wenn ich dich richtig verstanden) hiermit generell auf die Leser. Fakt ist jedoch, dass man genau diese Argumente auch auf die Autoren beziehen muss! Denn gerade die schlimmsten Kritiken meinerseits waren meist die Romane, die seitens des Autoren extrem gegen diese Argumente verstoßen haben.
Oder magst du etwa Romane (wie z.B. die Werke von Counter, Kyme oder Swallow) bei denen du mehr als oft das Gefühl hast, dass die Autoren sich vorm erdenken dieser Geschichten allerhöchstens ne Wikipedia-Zusammenfassung über das Thema durchgelesen haben?!
Genauso verstößt z.B. die Ultramarines-Reihe gegen deine Argumente, da McNeill auf Teufel komm raus versucht Ventris als strahlenden Helden darzustellen (was er einfach net drauf hat, aber das ist ein anderes Thema)...

Warum gelten bei vielen Lesern die Gaunt Romane oder Eisenhorn und Ravenor als sehr gelungen ? Weil es da um Menschen geht, die so auch heute existieren könnten. Gaunts Truppe könnte ebenso eine Einheit aus einem x-beliebigen Krieg des 20/21. Jahrhunderts sein. Wir können uns mit ihnen identifizieren,
ihre Stimmungen und Gefühle nachvollziehen, ihre Handlungen verstehen und haben ein Bild von dem großen Druck der auf ihnen und vor allem Gaunt lastet.
Ebenso geht es uns mit Eisenhorn und Ravenor, fast jeder kann sich in die Situation der Hauptakteure versetzen und nachvollziehen, was sie antreibt.
Sie sind alle Menschen und genauso sehen wir sie auch. Mit allen ihren Stärken und Schwächen.
Sicher ist das einer der Gründe, wieso gerade diese Bücher so hoch gelobt werden, allerdings (und das ist meine Meinung zu den Büchern) ist wohl der entscheidende Punkt eher, dass Abnett es versteht spannende bzw. fesselnde und vor allem dreckig-düstere Geschichten zu erzählen. Da macht es einem dann auch meist nix aus, dass sich eigentlich alles von Abnett eher wie 2.Weltkrieg "anfühlt" und nicht wie 40k.
Das macht auch beispielsweise die Romane "Dead Men Walking", "Atlas Infernal" oder "SM-Battles: LotD" meiner Meinung nach so gut.

Das sind die Figuren, die dann in den Romanen auftauchen. Charakterlich und mental auf dem Stand eines 18 Jährigen, der theoretisch alles machen kann was er will, solange er sich an die Vorgaben seines Orden hält. Er ist niemandem verpflichtet, trägt wenig Verantwortung, muss sich seinen Lebensunterhalt nicht verdienen und kann jeden außerhalb des Ordens umbringen, mit der Begründung, er sei ein Feind des Imperiums.
Er muss sich für nichts rechtfertigen und sein Körper ist übermenschlich. Das führt zwangsläufig zu Arroganz. Zu Vorurteilen und Verachtung.
Gewalt ist ihre Problemlösung für alles.

Das solche Figuren in Romanen nicht viel Tiefe haben können, sollte wohl klar sein.

Einerseits ja aber auch drastisch nein.... Klar, sie Jung in einem sehr frühen Stadium ihrer Entwicklung in Killermaschinen verwandelt, was diese jedoch über die Jahrhunderte die se dienen nicht zwangsläufig zu Charakteren ohne Tiefe verwandelt.
Gerade dieser Aspekt sind die Gründe, weshalb (zumindest finde ich das) die NL-Reihe und "Emperors Gift" so gelungen sind. Die innerlichen Zerrissenheit der Charaktere ist gerade hier fantastisch gelungen.
Gerade wenn z.B. Talos ständig zwischen dem verwundbaren Kind das unter brutalsten Bedingungen aufwachsen musste und eiskalten, brutalen Killer schwankt (und sich dessen vor allem auch bewusst ist)....

Ich mein wenn man die Bücher nicht selber liest und somit ein eigenes Urteil dadurch hat, könnte man denken, das die Autoren im Grunde alle entweder supertoll oder total scheisse sind. Dabei sind das Profis. Man sollte also erwarten das sie durchaus ihren Job können, wie können sie also so scheisse sein?
Naja, weiß net wie es dir da ergeht, aber bei mir in der Arbeit haben wir auch, obwohl alle die gleiche Ausbildung genossen haben, welche die die Checker sind und manche die halt gar nix peilen... Für weitere Ausführungen diesbezüglich siehe meinen Text weiter oben.
Ein weiterer großer Fakt ist und bleibt natürlich der jeweilige Geschmack! Über dieses Thema werde ich mich net weiter auslassen, da das hier die letzte Zeit alle paar Seiten wieder aufgegriffen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Vassius: Ich muss dir da auch krass widersprechen, Space Marines werden sehr wohl über transzendentale Anlernmethode in allerhand allgemeinbildenen Fachgebieten unterrichtet. Deine darstellung von superstarken, pubertären Jungs trifft da leider überhaupt gar nicht zu. Gerade in den Heresy Romanen werden häufig Diskussionen unter Marines geführt die in philosphische Bereiche hinein gehen.

Ich hätte wohl noch dazu schreiben sollen, das ich mich mit meiner Beschreibung allgemein auf die Marines aus dem 41 Jahrtausend beziehe.
Natürlich waren die Marines während des großen Kreuzzugs von einem ganz anderen Kaliber, ebenso die Jungs aus der Bruderkriegsära.
Das liegt aber auch daran, dass damals nicht primär Kinder/Jugendliche in Marines umgewandelt wurden, sondern viele Marines hatten schon als Soldaten unter dem Imperator gedient. Ebenso wurden z.B. bei der Entdeckung eines Primarchen alle sein Begleiter in Marines umgewandelt, wenn nötig.
Die so umgewandelten Menschen waren geistig natürlich auf einem ganz anderen Entwicklungsstand, als die Marines des 41. Jahrtausends.

Mal ganz davon ab, das sie ganz locker über philosophische Themen sprechen konnten, klar damals wurde auf sowas ja auch wert gelegt und das Imperium erlebte ein Zeitalter der Aufklärung, des Fortschrittglaubens und der Hoffnung.
Im 41. Jahrtausend reden die nicht mehr so locker über sowas, das geht dann schnell in Richtung Ketzereiverdacht und Chaosanbetung.

Natürlich sind auch nicht alle Marines pauschal als pupertierende Jugendliche zu betrachten, es gibt immer Ausnahmen, die sich hervortun und welche, die einfach ein unterirdisches Niveau haben. Aber trotz allem sind die Jungs Kämpfer, die nicht viel wissen müssen.
Wie hies es so schön in Vietnam ? "First to go, last to know".
Das trifft auf die Marines ganz gut zu.

Letztlich sind viele der Autoren gar nicht so schlecht, wie es manche hier darstellen. Schliesslich hat nicht jeder den gleichen Geschmack und nicht jedes Buch muss jedem gefallen.
Ich finde z.B. die Horus Heresy Reihe nicht ganz gut, wie viele andere es tun. Der erste Band hat mir sehr gut gefallen, die Anfangstrilogie auch.
Nur manchmal gefiel mir die Darstellung des ganzen nicht.
Auch finde ich z.B. das der Band "Legion" totaler Murks ist, nicht weil der Autor nicht schreiben kann, sondern weil die ganze Story mir überhaupt nicht zusagt.
Wie oft ich da den Satz "Ich bin Alpharius" gelesen habe, das war schon schizophren. Aber das ist nur meine Meinung.
Oder der Band "Nemesis", das war auch so eine Nummer. Das Buch ging ganz gut los, und bis zu Attentat war es schon recht spannend.
Aber was dann kam, war einfach nur totaler Müll. Ich meine, die besten Agenten des Imperiums und dann so eine Nummer ?
Meiner Meinung nach, hat der Verlag oder irgendwer im Hintergrund da Zeitdruck gemacht und schon wurde das Ende Murks. Aber auch das ist nur meine Meinung.
Erst "Verlorene Söhne" konnte mich wieder fesseln, obwohl mich Ketzerfürst wieder etwas enttäuscht hat.

Versteht mich nicht falsch, die Bücher sind schon interessant, und die Figuren in den Büchern handeln fast immer so, wie ich es erwartet habe.
Was mich allerdings oft massiv stört, sind die Motive und Hintergründe, die aufgeführt werden, warum die Primarchen so und so handeln oder
warum sie auf einmal alle zum Chaos überlaufen.
Für mich sind das alles Weicheier, die völlig gestört um die Aufmerksamkeit des Vaters hecheln, der selbst der größte Vollidiot ist.
Es wirkt alles zu konstruiert. Ich meine der Imperator sieht alles voraus, hat unendlich viel Erfahrung, will die Galaxie erobern, betrügt die Chaos Götter und dann kriegt er nicht mit, das die Hälfte seiner Primarchen einen Bürgerkrieg anzettelt, nur um dem Papa mal zu zeigen, wer auf dem Pausenhof das sagen hat ?
Und es war ja offensichtlich nicht das erste Mal, schliesslich sind ja schon zwei Legionen einfach mal gestrichen worden und das sicher nicht, wegen zu hoher Lohnkosten.
Wie gesagt, die Bücher sind ganz angenehm zu lesen, die meisten jedenfalls. Aber es fehlt einfach ein roter Faden, eine glaubhafte Darstellung warum die jetzt zum Chaos überlaufen. Ich meine okay, Lorgar der alte Papst braucht eh immer seine Religion als Opium, der ist schon durch seine Heimtwelt total versaut worden.
Aber Horus, angeblich der beste, größte und charismatischtes von allen, ist nicht in der Lage zu sehen, das Erebus ihn nur manipulieren will ?
Horus, der so wortgewandt und überzeugend sein kann, er der beraten wird von seinem Mournival, damit er immer alle Seiten einer Geschichte betrachten kann
und nicht auf dumme Gedanken kommt, soll einfach so zum Chaos überlaufen ?
Und das nur weil ihm im Traum Erebus irgend eine wilde Story erzählt ? Während sein Bruder Magnus, der als der Weiseste unter den Primarchen gilt, kein Gehör bei ihm findet ? Und nach dem Traum geht er so mir nichts, dir nichts eine Allianz mit den Chaos Göttern ein, die ihm mal eben so eine Dämonen als Unterhändler schicken ?

Bin ich der einzige, der das albern findet ? Das er sich nicht mal richtig mit dem Mournival berät, sich weder an Magnus noch an einen anderen Primarchen wendet, oder seinem Vater zumindest einen Brief schreibt ?
Stattdessen Gruppenkuscheln mit Erebus und seinen Freunden ?
Das ist meiner Meinung viel zu konstruiert. Denn er wurde vorher als der Held dargestellt und dann entscheidet er sich einfach mal so, weil sein Busenkumpel Erebus, das so sagt, das Imperium an sich zu reissen ?
Und wer nicht für ihn ist, ist gegen ihn ? Bischen Extrem oder ?

Okay, jetzt habe ich mich mal wieder etwas in Rage geschrieben, daher ist hier jetzt erstmal Schluss. 🙂
 
Naja wenn ich jetzt nur mal bei der Gaunt-Reihe bleibe, so muss ich sagen bin ich eigentlich irgendwie enttäuscht für das verlorene Storie-Potential des großen Star-Autors.

Klar es ist schön zu sehen wie sich das Regiment entwickelt. Die Figuren. Aber letztlich sind die Einsätze fast immer nur in sich geschlossene Geschichten. Irgendwie gibts da den großen kreuzzug aber von dem bekommt man nichts mit. Ab und zu tauchen immer wieder die selben Randfiguren auf, aber die entwickeln sich nicht wirklich.

Guck ich mir jetzt mal die Battletech-Reihe an, da gibts auch dauernd Kriege, aber mit der Zeit lernt man alle Seiten und deren Führer kennen. Sie sind so die tragenden Figuren der ganzen Storie welche sich durch die Bücher zieht.

So und nun zurück zur gaunt-Reihe. Da schreibt man also eine große Storie um ein Regiment, deren Charaktere in EINEM großen Krieg. Nicht einzelnen kleine neue, sondern es ist EIN Kreuzzug. Wo ist den da zum Beispiel der Gegner? Ich meine Figurentechnisch? Einer der immer wieder auftaucht? Einer wo man sieht wie er die ganze Sache sieht. Man erwähnt die großen Anführer hier und da mal. Ab und zu kommt es zu ner kleinen Szene aber man hat nicht wirklich den Eindruck das es EIN Kreuzzug ist. Ich finde da hat man ne Menge Potential verschenkt.

Wie geil wäre es, wenn auf Seiten des Blutpakts eine Art Gegenregiment zu Gaunts Truppe gebe? Eine die man auch langsam kennenlernt. Eine die immer wieder auftaucht und die langsam eine Art persönliche Blutfehde mit dem Imperialen Regiment führt. Und das über mehrere Bände hinweg.


Das ist zum Beispiel etwas was ich an den Ultramarine-Büchern mag. Egal was ich sonst von den Charas und dem Orden halte, aber es ist eine große Storie. Das Ende vom ersten Band und dessen Ereignisse führen zum nächsten Band. Und die wieder zum nächsten usw. Da Verfolge ich doch gerne das Schicksal der Figuren mit.
 
Ehm?!

"Wie geil wäre es, wenn auf Seiten des Blutpakts eine Art Gegenregiment zu Gaunts Truppe gebe? "

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Was ist denn bitte DER Blutpakt...es ist doch DAS eine Gegenregiment das immer wieder auftauch zusammen mit den SS. Und die Verbindung zum Kreuzzug merke ich sehr wohl, nicht nur in den Intros zu den Büchern, wo immer wieder die Situation geschildert wird, sondern auch in den Aufträgen der Ghosts die sich ja immer an irgendeinem Kreuzzugsspezifischen Thema lang hangel (siege Gereon=Operation Nutshell). Anakwanar Sek und Mabon Etogaur tauchen auch immer wieder auf. Man lernt im Traitor General auch die SS gut kennen, da sie dort ja ausführlich beschrieben wird. Auch erkenne ich immer wieder lose Storyzusammenhänge der sich immer wieder durch mehrere Bände zieht (Lijah Cuu, Gereon und seine Folgen, Noches Sturm), nicht zu letzt durch den Mabon Etogaur der ja nun übergelaufen ist und die Story nun auf eine entscheidene Linie gependelt hat.

Du musst auch bedenken, das es in solch kolossalen Konflikten vielleicht ein gewolltes Stilmittel ist, nicht zu persönlich zu werden.
Die Ultramarines Reihe ist für mich dahingehend ein Bilderbuchbeispiel wie man eine zusammenhängende Story NICHT machen sollte. Da wirkt für mich ein Buch wie auf Teufel komm raus ans nächste dran geschustert. Absoluter Höhepunkt bleibt da noch Black Sun Dead Sky...wäre das mein erstes McNeill Buch gewesen...die Folgen wären katastrophal.
 
Abend,

Der endlose Krieg (Ultramarines: A Chapter´s Due)
Habe den Band gerade beendet und (wie manche wohl vermuten werden) recht enttäuscht.
Diese supertolle Verbindung zwischen Ventris und dem Neugeborenen endete ungefähr auf die Weise, wie ich befürchtet hatte. Allerdings hatte ich net gedacht, dass dieses Storyelement das er über 400 Seiten pflegt dann so nichtssagend und schlagartig endet... Der erhoffte Fight zwischen Uriel und Honsou wurde einem auch verwehrt... Und diese kurzfristige Nebenhandlung mit dem Dämonenprinzen fand ich recht gekünstelt....
Aber hey... Dafür hatte der Roman alles was das 40k-Universum hergibt... Ultras, Verräter-Marines, durchgeknallte Chaosanhänger, ne Halb-Eldar-Korsarenkönigin die auf Antigravfahrzeugen umherschippert die Munition mit Hülsen verwendet (?) und sogar noch die LotD... Oh Mann... Und dann noch diese dezenten Hinweise zwischendurch,
dass der ganze Roman eigentlich fürn Ar*** ist, da der eigentliche Showdown erst in Zukunft standenfinden wird....:dry:
Ne, mal ehrlich... Wenn es jedem X-beliebigen Chaoschamp (der sich net mal nach den Göttern richtet) einfach mal so gelingen würde eine solche Streitmacht wie bei nem kleineren schwarzen Kreuzzug aufzustellen, gäbe es kein Imperium mehr. Und vor allem sind die Ultras wieder die Mega-Schlächter hoch 10...
Eine riesige Armee aus sterblichen, Marines und Dämonen tritt gegen 5 Kompanien an geht so gnadenlos unter.....Logo...
Puhhh... Muss mich wieder ein wenig beruhigen... Dachte ja eigentlich das "Feld der Toten" schon der Tiefpunkt der Reihe war, aber irgendwie haben wir wohl einen neun Champion....

Du solltest mal mehr auf deine Spoiler achten🙄 Im Grunde stimme ich dir bei dem Büchlein zu, aber ich sehe es natürlich nicht ganz so krass. Der initiale Akt der Invasion ist schon ganz i.O. (wenn auch der Alpha-Strike mal wieder groß erscheint, aber dennoch wenig ausrichtet).

Da haben wir zum einen den Schauplatz mit der Dämonenarmee, die ja nicht gerade klein sein dürfte und auch der Prinz scheint durchaus von höherem Rang zu sein. Hier kommt die 1. zum Einsatz, der Meister selbst und Tigirus - was leider alles drauf hindeutet, dass die armen Dämonen zum scheitern Verurteilt sind *sigh*.

Dann den Planeten (bitte hier den Namen einfügen) auf dem die Wilde Horde von der Corasair Queen mit Unterstütztung der Schiessbuden CSM (die Schädelsammler ? & die mit den Tigerstreifen) die ja denn auf Sicarius treffen - Pech für sie:huh:

Nicht zu vergessen die Techno-Warp-Freaks die auch eine Welt troublen - da läuft es sogar recht gut.

Und ja IW muss man leider mit der Lupe suchen. Newborn, Ventris und die Schwarze Basilika - alles cool und so, aber dann doch leider zu schnell abgehandelt. Über den Showdown mit den Geistern und so breiten wir mal den Mantel des Schweigens.

Kurz: Mc Neil erschafft zu viele Handlungsplätze, die er in dem Roman gar nicht alle ausreichend bedienen kann - schade! Aber ich habs nach wie vor gern gelesen, da ja ab und an durchaus coole Sachen vorkommen und es auch so einfach gut tut, das die Ultras mal wieder auf den Kopf bekommen.

Was mir aber, neben den Ultra-gehype auf den Sack ging, war die Ravenguard. Boh wie ätzend sind die denn? Arrogantes Mistpack.


Ha! Also alles richtig gemacht, als ich nach 50 Seiten das Lesen aufgehört habe! Ich würde gerne mal wissen was bei McNeill diese Leistungsschwankungen verursacht. Mal sind seine Bücher kongeniale Meisterwerke in ihrem Gebiet (Storm of Iron, A thousand Sons) und mal richtig behinderte Grützekacke (Dead Sun, Black Sky, Chapters Due). Mir tut es dabei im Herzen weh, wie er einen so geilen Antagonisten wie Honsou zu so einem Comicbösewicht degradiert.

Da gönn ich mir doch lieber den Ketzerfürsten, auch wenn ich ihn auf englisch schon hatte. Großes Buch! Vielleicht gönne ich mir danach endlich Know no Fear...da solls ja weiter gehen mit der Gal Vorbak Gang!


Ja seltsam. Ich habe da einen ähnlichen Eindruck. Na SoI war ich ja erpicht auf ein Wiedersehen mit Honsou, aber das da so ein abgefahrener Demonenkram draus wurde und die IW sich untereinander zoffen (wie lahm ist das denn?) fand ich dann schon fad ... und Ulriel ppfff...

Chapters Due solltest du der Vollständigkeit halber ne Chance geben. Know no Fear ist aber wieder ein Leckerli.

Zu den Preisen: Ich würde da noch nichts drauf geben, vor allem bei amazon und co. Dort reduziert sich der Preis in der Regel sehr zügig nach unten, solange der Titel noch nicht erschienen ist. Ich hab kürzlich das Orion Buch für 6,02€ vorbestellt, jetzt kostet es regulär um die 9€ (war aber nicht bei Amazon).

Naja die sind schon fast doppelt so teuer, wie die bisherigen HH Bände.
 
Ohje, ich weiß warum die teurer sind:

Die haben das Format der Bücher geändert. Die neuen sind im sog. Trade Paperback Format, also größer als die bekannten Taschenbücher. Wer das Orion - Vaults of Winter hat, so sind die dann.
Für diese Buchart ist der Preis dann sogar im Rahmen des Marktes. Das ist ja doof.

Als Tip; bookdepository liefert portofrei weltweit und hat in der Regel bessere Preise als Amazon (kurioserweise ist die Firma eine Amazon Tochter). Dort kostet die beiden (Betrayer und Angel Exterminatus) aktuell je ca. 11€.
 
Moin,

Die haben das Format der Bücher geändert. Die neuen sind im sog. Trade Paperback Format, also größer als die bekannten Taschenbücher. Wer das Orion - Vaults of Winter hat, so sind die dann.
Für diese Buchart ist der Preis dann sogar im Rahmen des Marktes. Das ist ja doof.

Sind die dann so groß wie die SM-Battles?