Metawatch Edition X

Also mit Haakon diskutiere ich auch nicht mehr. Das ist mir zu blöd...

Ich glaube, ich will "Altes Warhammer" auch nicht mehr spielen. Das ist wie mit alten Computerspielen. Die Erinnerung ist toll, aber wenn man das dann mal wieder spielen will, fällt einem auf, dass es im Vergleich zu heute, "handwerklich" oft einfach nicht mehr gut ist. Für die Nostalgie würde ich auch nochmal ne alte Edition spielen, aber als Hauptsystem auf keinen Fall. Und hier kommen wir sogar wieder zurück zum Thema: Das Balancing und die Regeln waren sehr oft einfach nicht gut, aber wir hatten halt damals alle keine Ahnung :-D
 
Ganz genau! Nur welcher Maßstab ist jetzt der richtige. Hier sind unendlich viele Meinungen vertreten und bisher hab ich zumindest nicht sehen können, dass wir uns einem Konsens nähern würden. Evtl. wäre das für den Anfang ein gutes Ziel um dann von dieser Etappe weiter zu diskutieren.

Und weil ich Dein Beispiel mit dem Sprinter so geil fand:

Wir sind uns sehr uneinig darüber ob eine "bessere" Balance zum einen möglich ist und ob sie das Spiel tatsächlich zu einem besseren Spiel(erlebnis) macht. Die einen sagen es geht nicht sehr viel besser (was nicht ausschließt das es Probleme gibt) und die anderen sagen, doch das geht viel besser und muss auch. Beide Seiten stellen ihre Behauptung auf mit logischen Begründungen aber der Beweis in der Realität bleibt aus. Auf die Sprinter bezogen: Schneller als 9,58 Sekunden auf 100m geht halt ohne Doping aktuell nicht VS Es geht noch deutlich schneller auch ohne Doping, es muss "nur" richtig trainiert werden.

cya
Blöde Frage, natürlich MEIN Maßstab, duuuh. 😀

Ok, und im Ernst, ich bin eigentlich ein sehr toleranter Mensch, aber ich find das Balancing und das Balancing-System generell SO kacke dass ich nicht mal nachvollziehen kann wie man das mehr als maximal aushalten kann 😀
Bisschen wie Ananas auf Pizza, Menschen, die das tun, liegen halt objektiv falsch 😀

Um bei den Sprintern zu bleiben, 9,58s ist das aktuelle Optimum, da sind wir aber nicht, wir sind bei 26,87s, GW behauptet nur bei 9,58s zu sein 😉
(Im Übrigen bin ich deutlich schneller als 26,87s auf 100m, sogar sehr deutlich, problematisch wirds erst ab 104m ;D)

Spielerlebnis ist son super Buzzword, kannst du dir vorstellen wie das ist mit Custodes gegen Space Marines zu spielen, die besser und härter im Nahkampf zuhauen, und neuerdings auch noch mehr LP haben und generell tougher sind? UND weniger Punkte kosten?

@Imu-Sesh dem Punkt dass Turnierspieler das Geld bringen möchte ich nur soviel entgegenhalten, ich kann dir spontan aus dem Stegreif nicht sagen wie viele Armeen ich spielbereit gebaut über 2k Punkte habe, aber sicher kann ich sagen, aufzuzählen welche ich NICHT habe geht deutlich schneller.
Dabei sind gedruckte Modelle und Recasts die absolute Ausnahme, das ist zu deutlich über 95% GW Plastik.
Dazu ~20 Codices seit der 8. Edition, Farben nutze ich fast ausschließlich Citadel.
Ich hab mir mein Recht zu meckern erkauft!!!11elf 😉
 
@Imu-Sesh Ich bin in der 9. Edition wieder eingestiegen, nach über zehn Jahren Pause.
Ich musste bei 40k praktisch bei null wieder anfangen.
Also ja, ich bin zwar fast 40 Jahre alt, aber ich fühle mich von dem, was du sagst, nicht wirklich angesprochen.
Als Familienvater, Vollzeitbeschäftigter und Ehrenamtler ist meine Hobbyzeit natürlich begrenzt.
Aber ich sehe es eher so, dass ich ein Spiel möchte, das meine Zeit respektiert – und nicht nur die Zeit von Leuten, die mehr Freizeit und den Willen haben, das Spiel komplett zu meistern.

Stattdessen scheint sich das Spiel derzeit wenig darum zu kümmern, wie viel Arbeit ich in den Aufbau meiner Armee gesteckt habe.
Es gibt eine ideale Kurve, und wer davon abweicht, bekommt nicht einmal ein paar Punkte dafür.

Listenbauen ist doch eigentlich kein Problem – auch nicht mit Punkten für Ausrüstung.
Dank der App müsste man hier ja praktisch gar nichts selbst machen.
Die Ausrüstung muss ich ja ohnehin rein klicken.

Ich würde mich einfach freuen, wenn das Spiel die individuellen Entscheidungen seiner Spieler zumindest ein wenig honorieren würde.
 
Ich habe mehrfach Leuten aus meinem näheren Umfeld versucht, das Hobby ein bisschen näher zu bringen. Mein T'au Kollege hat neulich ein Blick in die Regelwerke der 8. geworfen und drei Kreuze gemacht dass viele der internen Mechaniken und der separaten Punktekosten jetzt zusammengefasst wurden.
Zitat: "Hätt ich gar nicht die Zeit zu das alles so zu studieren"
Insgesamt wage ich tatsächlich von dem was ich persönlich beobachten konnte und wie die Zahlen sich äußern, dass das Vereinfachen der Regeln den Neueinstieg in das Hobby nachweislich attraktiver machen, und der Effekt mit komplexeren Regeln potenziell andersrum verliefe.
Frage ist halt, was wer bei GW wie will und wie viel die Leute zu sagen haben. Vielleicht ändert sich die Riege in der nächsten Zeit und wir kriegen wieder Leute in wichtige Positionen, die mehr Idealismus zeigen.
Das ist eben das Ding, du hast denen Editionen gezeigt, in denen du schon eine Abstrahierung hattest. Davor war das doch einigermaßen logisch wie das geht. Aber versuche heute mal jemandem zu erklären, wie das mit den Trefferwurfmodifikationen geht, oder dass der Panzer stellvertretend für die Insassen die Waffen abfeuert 😀
Insgesamt wage ich tatsächlich von dem was ich persönlich beobachten konnte und wie die Zahlen sich äußern, dass das Vereinfachen der Regeln den Neueinstieg in das Hobby nachweislich attraktiver machen, und der Effekt mit komplexeren Regeln potenziell andersrum verliefe.
Frage ist halt, was wer bei GW wie will und wie viel die Leute zu sagen haben. Vielleicht ändert sich die Riege in der nächsten Zeit und wir kriegen wieder Leute in wichtige Positionen, die mehr Idealismus zeigen.
Oder die Existenz von einer Combat Patrol - das war der Bringer und hat zuvor immer gefehlt. Ob das nun funktioniert oder nicht, es lockt, dass kann ich bestätigen. Darüber hinaus erlaube ich mich dann natürlich gerne mal den spitzen Kommentar mit dem "Runterdummen". Wegen mir darf es in einem Einsteigerformat oder einem, für gestresste Familienväter uvm eine Vereinfachung geben. Aber diese, durchaus gesellschaftliche, Tendenz niemanden mehr irgendwie zu fordern, schon gar nicht zu überfordern gibts ja auch auf dem Videospielmarkt. Und natürlich muss das ganze auch psychologisch durchdesigned sein. Niemand darf aufgrund seiner Entscheidungen einen Nachteil erhalten - wäre ja furchtbar, wenn die Entscheidung, sich auf Spacewolves festzulegen und Irre zu spielen auf einmal negative Konsequenzen hätte. 😀
 
... fühlt sich nicht im Geringsten so an, als wäre die interne Balance in Ordnung.

GW's Ziel - 45%-55% Win Rate für die Fraktionen - bildet nicht die interne Balance ab. GW hat klar postuliert, dass die Win Rates erste Priorität sind und die interne Balance Priorität 2. Mit ihren selbstgesteckten Zielen ist GW bei den Win Rates ganz erfolgreich, sieht man ja auch an den vielfältigen Fraktionen auf den Top Plätzen.
Der Rest ist Marketing-Sprech. Deine Kritik daran ist wie wenn du dich beklagst, das Persil nicht wirklich weißer als weiß wäscht.
Wenn wir schon beim Marketing sind: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass GW versucht neue Modelle/Einheiten auch über Spielwerte zu verkaufen. Das war aber imho in jeder Edition so und ist kein Zeichen der "schlechtesten Balance ever".
Wenn du die Qualität einzelner Detachments kritisiert, hast du den Punkt. Das ist fehlende interne Balance, aber ebenfalls nicht die "schlechteste Balance ever" was Metawatch angeht. Witzig übrigens, dass hier die Bewertung eines Turnierspielers als Argument angeführt wird, um die "schlechteste Balance ever" im Casual Game zu begründen. Dir ist schon klar, dass Top Spieler anders bewerten als Casual Gamer?
Als Casual Gamer finde ich bei den Black Templar zb Wrathful Procession gut und Godhammer/Companions spielbar. Gladius spiele ich derzeit im Turnier meiner Spielrunde. Ist ein gutes Detachment, spiele ich aber tatsächlich nicht gerne weil es mir aufgrund meiner Spielweise nicht so liegt.

Die fehlenden Punktekosten sind hier offensichtlich das Lieblingsargument, um eine fehlende Balance zu begründen.

Und offendsichtlich haben damit viele ein Problem, weil es eines der meist vorgetragenen wünsche für die 11. Edition ist. 🤷‍♂️

Das dies einer der am häufigsten genannten Wünsche ist, ist Fakt. Aber der Rückschluß, dass so viele Spieler ein Problem haben, ist reine Spekulation.
Nur als Beispiel: Ich wünsche mir auch die Punkte für Ausrüstung zurück, aber ich habe kein Problem damit das es diese derzeit nicht gibt. Für mich vergrößern individuelle Punktekosten für Ausrüstung den Reiz und die Flexibilität beim Listen bauen. Ein Problem für das Balancing sehe ich abgesehen von Einzelfällen nicht.
Die Begründung, dass im Casual Play der Spieler der nicht die optimale Ausrüstung gewählt hat, gegenüber einem Spieler benachteiligt ist, der die optimale Ausrüstung gewählt, galt und gilt auch bei individuellen Punktekosten für Ausrüstung. Da hilft auch kein "Ja aber ...". Gerade im Casual Play fällt die nicht optimale Ausrüstung viel weniger ins Gewicht als im Competive Play.
Es sei denn, ein Spieler maximiert, der andere nicht. Genau das war aber niemals anders. Das Problem kommt in diesem Fall von den unterschiedlichen Spielermentalitäten, nicht vom Balancing.
Und aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich in den älteren Editionen deutlich mehr magnetisiert als in dieser Edition.

Davon ab noch ein paar Worte zu der These, dass vom GWs Balancing nur die Turnierspieler profitieren, und nicht die Casual Gamer.
Das ist einfach maximal übertrieben und zugespitzt. Denn auch im Casual Game spielen imho die meisten Spieler am Ende um zu gewinnen. Der Ehrgeiz und der Wille zu gewinnen und zu maximieren mag nicht so ausgeprägt wie auf den Turnieren sein und Spaß, Spannung und Immersion haben einen höheren Anteil, aber auch hier profitieren die Spieler von den Updates.
Man darf nicht vergessen: Das Balancing beruht auf Turnierergebnissen und zielt auf das Potential von Einheiten, nicht auf die tatsächliche Umsetzung am heimischen Küchentisch. Das perfekte Balancing am Küchentisch will und kann GW gar nicht erreichen.
Und mal im Ernst, wenn zb eine Punkteerhöhung von 20 Punkten eine Einheit aus den Turnierlisten fallen läßt, sollte das den von dir ständig beschworenen Casual Gamer doch nicht interessieren. Denn der scheint ja nicht zu maximieren und ist deshalb ja benachteiligt ... 😉

PS: Ich habe jetzt meisten dich angesprochen, meine aber natürlich damit auch Gigagnouf und Haakon als vehementeste Vertreter der "Schlechtesten Balance ever".
 
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Da wäre für mich ein schnelles System, das funktioniert und bei dem man am Mittag zwei Spiele machen kann, als Standard 40K Version die gepflegt wird, der absolute Traum.

Ich hab maximal die Zeit für 1000 Punkte Spiele ...

An dieser Stelle möchte ich eine Lanze für das "Colloseum" Format brechen. Ist schnell, blutig und läßt sich in 1-2 Stunden runterspielen. Das beste daran: Man spielt nach den normalen 40K Regeln. Es gibt nur ein paar Einschränkungen bei der Armeeliste. Im Gegensatz zu Combat Patrol.
 
Das ist einfach maximal übertrieben und zugespitzt. Denn auch im Casual Game spielen imho die meisten Spieler am Ende um zu gewinnen. Der Ehrgeiz und der Wille zu gewinnen und zu maximieren mag nicht so ausgeprägt wie auf den Turnieren sein und Spaß, Spannung und Immersion haben einen höheren Anteil, aber auch hier profitieren die Spieler von den Updates.
Ja und nein. Wenn aufgrund von Kapazitätsgründen bei den 45-55% fürs Turnier Schluss ist, und Einzelpunkte und Detachmentbalance fehlt, dann profitierst du am heimischen Tisch deutlich weniger.

Der zweite Spieler hängt mit deiner Spieleridentität zusammen. Die Frage ist da halt beispielsweise auch, ob du dich über das Spiel ausdrücken kannst, beispielsweise mit Optionen im Listenbau.
 
GW's Ziel - 45%-55% Win Rate für die Fraktionen - bildet nicht die interne Balance ab. GW hat klar postuliert, dass die Win Rates erste Priorität sind und die interne Balance Priorität 2. Mit ihren selbstgesteckten Zielen ist GW bei den Win Rates ganz erfolgreich, sieht man ja auch an den vielfältigen Fraktionen auf den Top Plätzen.
Der Rest ist Marketing-Sprech. Deine Kritik daran ist wie wenn du dich beklagst, das Persil nicht wirklich weißer als weiß wäscht.
Wenn wir schon beim Marketing sind: Ich bin nach wie vor der Meinung, dass GW versucht neue Modelle/Einheiten auch über Spielwerte zu verkaufen. Das war aber imho in jeder Edition so und ist kein Zeichen der "schlechtesten Balance ever".
Wenn du die Qualität einzelner Detachments kritisiert, hast du den Punkt. Das ist fehlende interne Balance, aber ebenfalls nicht die "schlechteste Balance ever" was Metawatch angeht. Witzig übrigens, dass hier die Bewertung eines Turnierspielers als Argument angeführt wird, um die "schlechteste Balance ever" im Casual Game zu begründen. Dir ist schon klar, dass Top Spieler anders bewerten als Casual Gamer?
Als Casual Gamer finde ich bei den Black Templar zb Wrathful Procession gut und Godhammer/Companions spielbar. Gladius spiele ich derzeit im Turnier meiner Spielrunde. Ist ein gutes Detachment, spiele ich aber tatsächlich nicht gerne weil es mir aufgrund meiner Spielweise nicht so liegt.
GW, ich glaube, wir müssen das miteinander nicht weiter diskutieren.
Einfach, weil wir auf einer fundamentalen Ebene wohl nie einen Konsens finden werden.
Mein Eindruck ist nämlich, dass du der Überzeugung bist, Balance sei außerhalb von Turnieren nicht wichtig.
Und das sehe ich Grundsätzlich anders. Gerade für diejenigen die nicht so tief im Spiel stecken is eine möglichst gute Balance sehr hilfreich.



Das dies einer der am häufigsten genannten Wünsche ist, ist Fakt. Aber der Rückschluß, dass so viele Spieler ein Problem haben, ist reine Spekulation.
Nur als Beispiel: Ich wünsche mir auch die Punkte für Ausrüstung zurück, aber ich habe kein Problem damit das es diese derzeit nicht gibt. Für mich vergrößern individuelle Punktekosten für Ausrüstung den Reiz und die Flexibilität beim Listen bauen. Ein Problem für das Balancing sehe ich abgesehen von Einzelfällen nicht.
Die Begründung, dass im Casual Play der Spieler der nicht die optimale Ausrüstung gewählt hat, gegenüber einem Spieler benachteiligt ist, der die optimale Ausrüstung gewählt, galt und gilt auch bei individuellen Punktekosten für Ausrüstung. Da hilft auch kein "Ja aber ...". Gerade im Casual Play fällt die nicht optimale Ausrüstung viel weniger ins Gewicht als im Competive Play.
Es sei denn, ein Spieler maximiert, der andere nicht. Genau das war aber niemals anders. Das Problem kommt in diesem Fall von den unterschiedlichen Spielermentalitäten, nicht vom Balancing.
Und aus meiner persönlichen Erfahrung habe ich in den älteren Editionen deutlich mehr magnetisiert als in dieser Edition.
Eigentlich gesteht du hier gerade ein das Punkte für Ausrüstungen helfen würde Spieler mit verschiedenen Spielermentalitäten an ein Tisch zu bringen.
Immerhin muss hier der jenige der Ausmaxt irgendwo auch die Rechnung für zahlen, wärend der Spieler ohne jeglichen Schnick schnack paar Punkte bekommt.
Das is doch gerade das Argument für Punkte.
Es bringt Starke und schwache Listen näher zu einander.

Wärnd aktuell zwei listen mit den exakt gleichen units dank der ausrüstung stark auseinander gehen können in sachen spielstärke, ohne das dies in Punkten einen unterchied machen würde.

Punkte für Ausrüstung, is in Maßen, einfach ein Stellrad für die Designer mit dessen hilfe sie die balance ein wenig mehr feinjustieren können, ohne das es die Spieler irgendwie nerven muss.



Davon ab noch ein paar Worte zu der These, dass vom GWs Balancing nur die Turnierspieler profitieren, und nicht die Casual Gamer.
Das ist einfach maximal übertrieben und zugespitzt. Denn auch im Casual Game spielen imho die meisten Spieler am Ende um zu gewinnen. Der Ehrgeiz und der Wille zu gewinnen und zu maximieren mag nicht so ausgeprägt wie auf den Turnieren sein und Spaß, Spannung und Immersion haben einen höheren Anteil, aber auch hier profitieren die Spieler von den Updates.
Man darf nicht vergessen: Das Balancing beruht auf Turnierergebnissen und zielt auf das Potential von Einheiten, nicht auf die tatsächliche Umsetzung am heimischen Küchentisch. Das perfekte Balancing am Küchentisch will und kann GW gar nicht erreichen.
Und mal im Ernst, wenn zb eine Punkteerhöhung von 20 Punkten eine Einheit aus den Turnierlisten fallen läßt, sollte das den von dir ständig beschworenen Casual Gamer doch nicht interessieren. Denn der scheint ja nicht zu maximieren und ist deshalb ja benachteiligt ... 😉

PS: Ich habe jetzt meisten dich angesprochen, meine aber natürlich damit auch Gigagnouf und Haakon als vehementeste Vertreter der "Schlechtesten Balance ever".

Das ist keine These, sondern eher ein trauriger Fakt.
So wie Leute auf Turnieren BT spielen, hat das nicht unbedingt viel damit zu tun, wie BT fernab des kompetitiven Bereichs gespielt werden.
Denn die Winrate der BT-Turnierlisten basiert im Wesentlichen darauf, keine BT-Detachments zu spielen und bestimmte BT-Einheiten gar nicht erst anzufassen.
Die Line-Units der BT tauchen in Listen praktisch gar nicht mehr auf, während ich davon gerne mal 40 Stück mitnehme.

BT-Detachments sind schlicht nicht gut: Ihre Synergien funktionieren kaum, die Mechaniken greifen nicht richtig ineinander, und sie sind insgesamt wenig spielstark.
Als jemand, der einfach ein entspanntes Spiel gegen seinen DG-Kumpel zockt, merke ich das leider auch auf dem Tisch.
Ich fände es daher schön, wenn GW sich der Sache annehmen würde, damit ich nicht allzu viel „pre-balancen“ muss mit meinem Kumpel.
Das ist nämlich derzeit etwas, das wir gezielt anpassen müssen, um ein spannendes Spiel miteinander zu haben.

Und das ist letztlich auch das, was mir am wichtigsten ist:
Ich möchte vorallem ein spannendes und möglichst cineastisches Spiel.
Gewinnen ist nur die Kirsche obendrauf – aber ich nehme es auch gerne ohne.

Aber hier macht Games Workshop in meinen Augen keinen guten Job.
 
Offensichtlich gehörst du auch zu den von den aktuellen Death Guard traumatisierten Spielern. Zumindest sind wir uns da einig, dass die DG derzeit zu stark ist. Aber ich bin mir sicher, dass sowohl die Death Guard als auch die neue Vitrix Guard mit zukünftigen BDSs eingefangen werden.

Und du solltest nicht über die Black Templar Detachments jammern. Die Kollegen von den Space Wolves haben wirklich lieblose Detachments abbekommen.
Hier würde ich mir auch etwas mehr Liebe wünschen.
Aber schlechte spezifische Detachments gehen in 1. Priorität nicht in die Metawatch ein. Und damit nicht in den Anspruch den GW abseits von Marketing Spech hat.
Und auch hier sind wir uns einig: Mehr Fokus bitte auf internes Balancing.

Aber von der "schlechtesten Balance ever" sind wir halt Lichtjahre entfernt.
 
Aber von der "schlechtesten Balance ever" sind wir halt Lichtjahre entfernt.
Ebenso wie von der besten, weil weder die individuelle Stärke einzelner Auswahlen je nach Ausrüstung, noch die Detachments berücksichtigt werden. In der Vergangenheit (Statcheck Referenz von vor paar Seiten) waren paar mehr Bücher außerhalb der Referenzprozente UND zusätzlich wurde Wert drauf gelegt Ausrüstung zu bepreisen ohne, dass man 3 Datenblätter für einen Bausatz wie Krisis brauchte.
 
Offensichtlich gehörst du auch zu den von den aktuellen Death Guard traumatisierten Spielern. Zumindest sind wir uns da einig, dass die DG derzeit zu stark ist. Aber ich bin mir sicher, dass sowohl die Death Guard als auch die neue Vitrix Guard mit zukünftigen BDSs eingefangen werden.

Und du solltest nicht über die Black Templar Detachments jammern. Die Kollegen von den Space Wolves haben wirklich lieblose Detachments abbekommen.
Hier würde ich mir auch etwas mehr Liebe wünschen.
Aber schlechte spezifische Detachments gehen in 1. Priorität nicht in die Metawatch ein. Und damit nicht in den Anspruch den GW abseits von Marketing Spech hat.
Und auch hier sind wir uns einig: Mehr Fokus bitte auf internes Balancing.

Aber von der "schlechtesten Balance ever" sind wir halt Lichtjahre entfernt.
Puh, zu den SW kann ich noch nicht so viel sagen, da unser SW-Spieler irgendwie nicht hinterherkommt bzw. einfach zu viel am Hut hat.
Aber wenn es so weit ist, halte ich ihm ein Taschentuch hin.

Lustig, dass du die Victrix ansprichst.
Du sagst ja, dass GW Modelle auch mit Regeln verkauft.

Gerade auch im Nicht-Turnierbereich kann ich mir leicht vorstellen, dass die jemand mit Calgar und Gladius spielt.
Und damit einfach mal im "filthy casual" Bereich eine der härtesten Kombos droppt, weil das GW-Marketing hier einfach klasse Arbeit geleistet hat.
Warum sollte die ein UM Spieler auch nicht Spielen wollen?

Turnierlisten werden damit wohl schon fertig werden, wenn auch nicht leicht.
Aber so eine Lore-friendly Liste sehe ich da einfach brennen. 😁

Vor dem Weihnachtsgeschäft werden die wohl nicht mehr eingefangen werden, womit sie sich so richtig schön in einer der spielintensivsten Zeiten austoben können. (Zumindest wir haben drei Spieltage in den Ferien.)
 
@Ghost Writer von der weiten Mehrheit der BDS habe ich in der 10 nicht profitiert.
Im Gegenteil, als Casual Gamer hab ich ganz oft eine Liste gefunden die mir Spaß gemacht hat, dann kam BDS, BUMMS, Liste kaputt.

Ich weiß halt auch jetzt schon dass, obwohl Admech nicht zu stark sind, dank EINER Liste die "Se Meta" hart countert, meine Liste in zwei Wochen, oder wann auch immer das BDS kommt, nicht mehr gehen wird.

Nein, als Casual Gamer profitere ich NULL von der Politik GWs das Balancing an die Compscene outzusourcen.

Dass das auch für jeden einzelnen Codex meiner (regelmäßig gespielten) Armeen gegolten hat ist noch die Kirsche aufm Kuchen ^^

Ein realistisches Beispiel, meine Admechliste, die Abseits von den Chicken und Cawl, sehr weit vom Meta weg ist:
Cawl
2x Marshall
9 Chicks
3x5 Rustys
1x5 Batmen
60 Skittles
2 Luftboote

Ein, von mir erdachtes, vollkommen ohne Gerüchte auskommendes Szenario, welches ich aber für sehr realistisch halte:
Cawl +25
Chicks +15, x9 macht 135
Ruststalker +15, also 45
Batmen +15

Macht 220 Punkte, oder 11% meiner Armee, die im lokalen Meta überhaupt kein Problem darstellt solange der Mitspieler halbwegs, nicht gut, halbwegs ballern kann.
Danke Herr Siegler, danke für nichts ^^

Um dem Argument vorzubeugen "dann nimmst halt Zeug raus und passt", ne, so einfach ist das halt nicht.
Admech hat 57% Winrate und wird generft, ist aber nach wie vor, abseits von 4 Datasheets, immer noch kacke.
Die Liste da oben ist hart auf Kante genäht und geht regelmäßig getabled vom Tisch weg.

Oh Death Guard, solange die zwei Armeeregeln haben, Poxwalkers infiltrieren, Deathshrouds auf 6" Deep Striken und Chargen können und Pestwerferdrohnen unter 200 Punkte kosten bleiben die komplette Scheiße als Gegner, also nein, die werden diese Edition nicht mehr eingefangen, glaube ich nicht dran.
 
Ein realistisches Beispiel, meine Admechliste, die Abseits von den Chicken und Cawl, sehr weit vom Meta weg ist:
Cawl
2x Marshall
9 Chicks
3x5 Rustys
1x5 Batmen
60 Skittles
2 Luftboote

Ich glaube, wir haben sehr unterschiedliche Ideen, was "sehr weit" vom Meta weg ist xD

Ich finde es aber schön, dass du aufzeigst, dass selbst wenn man ca. 3/4 einer der härtesten Turnierlisten, die gerade rumlaufen, "kopiert", eine Armee hat,

die im lokalen Meta überhaupt kein Problem darstellt

Da scheint das Balancing ja gut zu funktionieren im Casual-Bereich. qed
 
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Ich glaube, wir haben sehr unterschiedliche Ideen, was "sehr weit" vom Meta weg ist xD

Ich finde es aber schön, dass du aufzeigst, dass selbst wenn man ca. 3/4 einer der härtesten Turnierliste, die gerade rumlaufen, "kopiert", eine Armee hat,



Da scheint, dass Balancing ja gut zu funktionieren im Casual-Bereich. qed

Iwie is Mathe merkwürdig, muss auch subjektiv sein, aber gut, meine Mathematik geht in etwa so:

9 Chicks, absolut Meta, Check, allerdings auch nicht mit 9 Autocannons, steht da oben nicht bei dass ich sie so spiele.
Cawl, Check

Dann muss man dann doch schon kreativer werden um Meta zu finden.

30 Infiltrators?
Seh ich iwie GAR keine.
25-30 Batmen?
Ja gut 5
Ruststalker, werden gespielt weil 40 Infiltrator nicht gehen, aber ja die gibt's auch in Metalisten.

Skittlespam halt, wie ich's seit der 9. spiele, kopiert ist da gar nix, das sind so'n bisschen die Modelle mit den abgeknickten Antennen und halben Schwertern, eben die, die ich spiele seit ich Admech habe.

Im Kern ist das aber vor Allem eine Liste mit ner Menge Battleline Infanterie, mit Fahrzeugen und Eliten zur Unterstützung, also rund, und nicht ausgemaxt nach Effizienz.
 
... weil weder die individuelle Stärke einzelner Auswahlen je nach Ausrüstung, noch die Detachments berücksichtigt werden.

Die individuelle Stärke einzelner Auswahlen in Kombination mit Ausrüstung und Detachments - am besten noch mit Berücksichtigung der vielen verschiedenen Gelände Layouts und Missionen die an den Küchentischen gespielt werden - läßt sich in der Realität nicht 100% balancen. Du wirst dir da immer die Ausreißer rauspicken, solange das Spiel nicht deiner persönlichen Vorstellung entspricht.
Ich sehe hier viel persönliches "Wünsch dir was" und einzelne Verbesserungsvorschläge, aber wenig Sinn für die Realität und die Komplexität des Spiels im Gesamten.

Im Gegensatz zu deiner hier präsentierten schlechten Laune und Frust über das Spiel habe ich in der 10. Edition trotz einiger berechtigten Kritikpunkte sehr viel Spaß und spannende Spiele.
Und die mag ich mir hier nicht mit Frust & Rants vermiesen lassen.

Von daher habe ich meine Sichtweise hier ausführlichst dargelegt und bin solange nichts Neues und Sinnvolles zum Thema mehr kommt raus.
 
Schon klar, ich komme dann demnächst mal mit einer Gladius Ultramarines Liste vorbei, die abgesehen von Calgar und 3x Victrixguard auch sehr weit weg ist vom Meta xD
Ja, ich weiß wo du hin willst, aber ja, und?
Wenn du die seit Beginn der 9. spielst OK ist das fein für mich.
Dann muss ich nur meine Liste anpassen.
 
läßt sich in der Realität nicht 100% balancen
Da sind sie wieder, die 100 Prozent. Ist gar nicht nach gefragt. Fangen wir nicht beim Küchentisch an, sondern bei mathematisch nachweisbar besseren und schlechteren Auswahlen. Fangen wir bei Seitenkuppeln am Leman Russ an, wofür du nicht wissen musst, wie der Küchentisch aussieht, denn ob viel oder wenig Gelände, sie sind unterschiedlich gut.