Ganz einfach, der Drehverschluss verdreckte deutlich schneller und die Dosen ließen sich dann nur noch mit einer Rohrzange öffnen. Außerdem war das Gewinde nicht so dicht und die Farben trockneten noch schneller aus. Jedenfalls stammen meine einzigen eingetrockneten GW-Farben aus der Drehverschlussära, alles was davor oder danach produziert wurde, habe ich entweder aufgebraucht oder es ist noch vollkommen in Ordnung.
Die aktuellen Deckel haben, im Gegensatz zu den etwas älteren bei Foundation oder Washes, keine Einrastfunktion mehr. Es stellte sich nämlich heraus, dass bei dem Winkel, in dem die Deckel einrasteten, die Farbe oft ins Gelenk tropfte und an der Außenseite des Döschens herablief. Durch die Schrägstellung des Deckels ohne Plastikhaken tropft die Farbe wieder in den Topf zurück und geht nicht verloren. Für Topfmaler ist das natürlich nicht so prickelnd, da sie schlechter an die Farben kommen.
Ich frage mich übrigens, ob GW ebenso wie Privateer eine Nasspalette herausbringen wird. Zutrauen würde ich es dem Verein.
Gut das mit den Drehverschlüssen leuchtet mir ein, da war oft wirklich brachiale Kraft gefragt! Aber dann eben diese Deckelfunktion einzuführen ist doch auch wieder suboptimal wie man merkt! Einmal mit "einrasten"...Farbe läuft hinten runter! Dann ohne "einrasten"...Deckel klappt zu! Klar für Leute mit Nasspaletten kein Thema...vielleicht sollt ich mir wirklich eine zulegen! Da gabs doch mal ein Tut hier im Forum wenn ich nicht irre...*rauskram*