@ Slayerman
Auch Du bist eingeladen frei an dem bisherigen Konzept zu schneiden und zu feilen. Es ist WIP also hau rein. Teilweise habe ich Deine Bedenken ja schon aufgegriffen. Ich hoffe mir fällt noch was ein, um das weiter zu verbessern. Ansonsten ist mir natürlich klar, dass man die Regelung immer wieder ändern und anpassen werden muss. Naja so ist halt das Leben. Change is eternal :chaos: .
cya
Vielleicht habe ich meinen Anmerkung dazu nicht ganz klar gemacht: Mit globalen Vorgaben wirst du, egal welches Reglement du erschaffst, solange die Vielfalt der 40K Völker erhalten bleiben soll (Dark Eldar SOLLEN sich anders als Imperiale Armee spielen!), immer einzelne Völker/Konzepte bevorzugen oder benachteiligen. Wenn du das ändern wolltest müsstest du etwas schaffen, was GW seit 20 Jahren nicht hinbekommt. Jetzt kann man natürlich entweder davon ausgehen das GW grundsätzlich unfähig ist oder man kann den Schritt zurück gehen und überlegen, ob (absolutes) Balancing und Vielfalt vielleicht doch nicht so die besten Freunde sind...
Die Frage ist, was das Problem an Spam (abgesehen von den darauf aufbauenden Listenkonzepten (z.B. green tide)) ist. Da kommt einem eben v.a. in den Sinn, das das Problem die interne Balance innerhalb der Codices ist.
Beispiel imperiale Armee: Ich habe mit Ogryns und Bullgryns zwei Auswahlen mit relativ ähnlichen Aufgabenbereichen. Mit der Ausnahme das Bullgryns im Vergleich zu Ogryns wirklich alles besser können und dafür nur minimal mehr Punkte kosten.
Du willst in einer Turnierliste neben Ogryns und Bullgryns gleichberechtigt sehen? Dann musst du einem Spieler, der seine Liste darauf optimiert das Spiel zu gewinnen, einen Grund geben Ogryns mitzunehmen. Das erreichst du allerdings nicht mit globalen Restriktionen, da eben die Völker in 40k (zum Glück!) extrem divers sind, d.h. eine Beschränkung von Auswahlen trifft den einen deutlich mehr als den anderen.
Wenn du das schaffen möchtest, dann musst du zumindest innerhalb der Fraktionscodices das Balancing der Einheiten untereinander ändern. Das eben jede Einheit genau eine zugewiesenen Aufgabe hat, die sie und nur sie erfüllen kann. Dann wirst du immer noch nicht das Problem gelößt haben, das verschiedene Codices verschieden stark sind (und das dann zu nennen wir es mal Völker-Spam führt. Aber klar, alle finden den Fluff der Eldar SOOOOO toll...), aber du bekommst vielleicht die Einheitenspamlisten ein bisschen zumindest in den Griff. Wenn du dann noch die Codices untereinander balancen möchtest, dann ist das ganze mit Sisyphosarbeit noch sehr freundlich umschrieben.
Wie gesagt: GW scheitert da seit 20 Jahren dran und das sicher nicht, weil sich die Jungs keine Mühe geben. Mal davon abgesehen das du natürlich noch die Fähigkeiten der einzelnen Spieler mit einbeziehen musst. Sind die Codices gebalanced, wenn zwei absolute Topspieler aufeinander treffen? Oder sind sie eben auch noch bebalanced, wenn zwei schwächere, jedoch auf gleichem Niveau spielende Gegner aufeinander treffen? Also: Sind einige Völker "einsteigerfreundlicher" als andere? Denn was hilft dir ein perfektes Balancing, wenn dieses nur von absoluten Topleuten erreicht wird, während 99% der Spieler über gewisse Armeen kotzen, weil diese zwar bei Meisterung gleichstark, vorher jedoch Fallobst sind?
Und jetzt komm mir nicht damit, das ich doch bitte Vorschläge machen soll, wie es sonst gehen soll. Ich habe dir dargelegt, warum das, was du dir da vorstellst, mMn schlicht und ergreifend nicht in diesem Leben möglich ist sowie welcher Teil mMn erreichbar ist. Wenn du über die Frage, ob das überhaupt möglich ist, allerdings gar nicht diskutieren willst, dann sag mir bitte Bescheid. Dann halte ich meine Klappe und wünsche weiterhin viel Spaß bei dem Versuch GW zu beweisen, das diese seit 25 Jahren unfähig in Bezug auf Regeldesign sind...