WH40K hat kein Balanceproblem! Oder: Houston wir haben SPAM!

Ich weiß, ich wieder... die neuen DE funktionieren doch anscheinend besonders gut mit vielen Mini-Detachments und bekommen dafür relativ nötige Befehlspunkte. Wie passen die in das System? Wiederum fällt irgendwas hinten rüber...

Gott sei Dank Du wieder 😉. Gut das Du sagst es wurde was vergessen oder übersehen. Das ist der Grund für diese Diskussion.
Lasst uns doch ein wenig lösungsorientierter werden.

Konstruktiv: Lass es uns so machen ...
Destruktiv: Geht nicht, alles doof usw. usf. ...

Also formuliere doch einfach mal einen Ansatz wie das angesprochene Problem gelöst werden kann, z.B. als Erweiterung in dem schon formulierten "5 Punkte Plan". Wenn Dir keiner einfällt, ist das ja in Ordnung. Dann einfach sagen, sind ja genug kreative Köpfe unterwegs, wir finden schon was was passt und gut ist.

@ arrivity

Ja guter Punkt mit den Dettachments. Ich glaube das lassen wir mal gären, dann finden wir auch ne Lösung dafür.

Die Regelmäßige Punktanpassung kommt ja bereits von GW ich glaube das wird sehr schwer das in der Community zu machen und jemanden zu finden der es akzepiert. Guck mal was hier los ist, und hier geht es nur darum eine Regelung zu finden die SPAM auf Turnieren unattraktiv macht. :huh:

Wenn das hier stimmen sollte,

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Bei reddit sind Gerüchte zum FAQ und damit verbundenen Regeländerungen aufgetaucht.
https://www.reddit.com/r/Warhammer4...matched_play_rumoured_changes_end_of_imperium

Keine Ahnung wie glaubhaft das ist aber keine Suppe mehr und nur maximal 3 von jeder Einheit (außer Troops) würde doch einiges durcheinander wirbeln.

scheinen wir hier doch in ähnliche Richtung zu gehen wie GW.

cya
 
Welche Spieler, die die mit dem System zufrieden und glücklich sind oder diejenigen, die bei jeder Gelegenheit betonen wie schlecht das System ist und es geändert gehört, damit sie gewinnen und nicht die "Anderen"?

Vielleicht diejenigen die in jedem 4ten Spiel merken das sie nur gewonnen haben weil sie die erste Runde hatten und lieber auf faire Weise einen Sieg einstreichen?

- - - Aktualisiert - - -

@Naysmith - Fände Bonuspunkte für eine fluffige Armee echt super... Aber anhand welcher Kriterien? Am fairsten wäre es wenn man darüber abstimmen lassen würde und die CP anhand von Stimmergebnissen verteilt werden würden.
 
Es kam ja schon, aber wer ständig versucht ein Spiel zu ändern und nach seiner Annahme "spielbarer" zu machen, spielt das falsche Spiel(System). Geht oder bleibt, aber dann findet euch verdammt nochmal damit ab, dass im Wettbewerb nunmal Vollgas gegeben wird, wer das nicht möchte oder wem es zu schnell ist? Rechts ranfahren, aussteigen und weitergehen!

Jede Woche wird ergebnislos die SPAM*-Sau durch die Beiträge getrieben und nie hatte ich das Gefühl, die Sau würde nicht von Neidhammeln gejagt!

* warum da schriftlich geschrien werden muss, aber ich mach mal mit
 
Sorry wenn ich da jetzt mal ne Lanze brechen muss, aber dein Konzept überzeugt auch nur sehr begrenzt. Denn bei diesen "Einschränkungen" verlieren gewisse Armeen ganz massivst (z.B. Guard durch den Verlust der Brigade oder Dark Eldar durch die Beschränkung auf 2 Detachments), während wiederum andere Armeen (z.B. reine Marines) eigentlich (fast) gar nichts anderes als das vorgesehene (einigermaßen sinnvoll) spielen können.
Mal ganz davon abgesehen, das du mit deiner Spam-Beschränkung gerade den Nischenvölkern endgültig auf die Füße trittst, da diese über deutlich weniger Auswahlen verfügen (Harlekine wurden schon angesprochen). Hingegen haben z.B. die Space Marines, gerade durch die Addition der Primaris, für (fast) jede Aufgabe quasi 2 Einheiten. Damit umgehen sie die Spam Begrenzung je nach Truppentyp mal effektiver, mal weniger effektiver.
Final kommt noch dazu, das natürlich das Batallion, das da (quasi) vorgeschrieben wird, für einige Armeen deutlich sinnvoller in ihre Armeekonzepte passt als für andere. Während z.B. die Guard oder die Dark Eldar mit ihren Standards durchaus gut arbeiten können, so hadert z.B. das Adeptus Sororitas oder das Adeptus Custodes mit den Standardeinheiten schon deutlich mehr. Alternativ kann man die minimalauswahlen des Batallions natürlich auch als reine Tax betrachten. Während hier allerdings günstige Armeen in der Lage sind im Notfall ein (minimales) Wegwerf-Batallion für (vergleichsweise) wenig Punkte aufzustellen (z.B. Guard für 180p), geht z.B. das Adeptus Custodes da nicht für unter 700p raus, ohne das bis dahin auch nur irgendeine Form von Armeekonzept überhaupt angedacht ist.

Ich weiß, du hast im Prinzip zwar keine Spam-Listen verboten, allerdings ist bei einem dermaßen hohen Malus von 5 Siegpunkten klar, das die rein auf Gewinn ausgelegten Listen (aka Turnierlisten) ziemlich sicher knapp an der Spam Begrenzung vorbei gebaut werden werden. Trotzdem wird auch nach deinen Beschränkungen z.B. ziemlich jede Eldarliste mit Dark reaper (wahrscheinlich sogar im Triple...) rumrennen, egal ob sie in dem Armeekonzept eigentlich was verloren haben oder nicht.

Ganz prinzipiell davon abgesehen sollte natürlich auch die Auswirkung auf Armeekonzepte nicht vergessen werden, die nunmal (zurecht!) auf Spam aufgebaut sind:
Eine Green tide der Orks dürfte eine der fluffigsten Armeelisten sein die du finden kannst, trotzdem bekommt sie nach deinem Konzept kräftig auf dir Pfoten. Oder eine Guard, die eben keine Superhelden oder Megamonster durch die Gegend scheucht, aber eben aufgrund ihrer Organisation (hallo liebe Brigade...) doch trotzdem in der Lage ist genetische Supersoldaten, Dämonen, hochhausgroße organische Krieger und sonstigem Xenosabschaum zu bekämpfen.
Kann irgendwie auch nur begrenzt Sinn und Zweck der Übung sein, oder?

Wie schon gesagt: Klar, man kann alle diese Einschränkungen machen, allerdings tötet man dann eben das, was 40k mMn dermaßen einzigartig und faszinierend macht: Die unterschiedlichen Völker sowie ihre unterschiedlichen Ansätze der Kriegsführung. Wenn ich mich nur noch zwischen Marines mit oder ohne genetischen Implantaten entscheiden kann, dann brauche ich dazu auch kein SciFi-Universum.

Deswegen sehe ich insgesamt 2 mögliche Lösungen für das Problem:
Entweder man macht für jedes Volk ganz speziell zugeschnittene Regeln (das beginnt mit der volksspezifischen Limitierung von Detachments und hört bei der Veränderung von Punktekosten noch lange nicht auf) oder man akzeptiert, das, wenn man Vielfalt in der Listenvariation haben möchte, das ganze einfach nur sehr begrenzt ein Turniersystem ist.
Ersteres ist (quasi) unbegrenzt viel Arbeit und wird, egal wie man es dreht und wendet, immer dazu tendieren gewisse Armeekonzepte zu bevorzugen oder zu benachteiligen (Beispiel Festlegung auf Batallion: Imperiale Panzerkompanie fällt damit raus. Alternativ erlaubt man Leman Russ auch als Standard in einem Batallion, dann wird die Liste abnormal stark). Mal davon abgesehen, das das System mit der nächsten veröffentlichten Einheit/Codex wiedere überarbeitet werden muss. Letzeres hingegen bedeutet die Einsicht, das man, wenn man Listenvielfalt haben möchte, hauptsächlich erstmal an die interne Balance der Codices ran muss. Das Problem daran ist dann eben, das die Völker untereinander dann immer noch nicht gebalanced sind.
 
Es kam ja schon, aber wer ständig versucht ein Spiel zu ändern und nach seiner Annahme "spielbarer" zu machen, spielt das falsche Spiel(System). Geht oder bleibt, aber dann findet euch verdammt nochmal damit ab, dass im Wettbewerb nunmal Vollgas gegeben wird, wer das nicht möchte oder wem es zu schnell ist? Rechts ranfahren, aussteigen und weitergehen!

Jede Woche wird ergebnislos die SPAM*-Sau durch die Beiträge getrieben und nie hatte ich das Gefühl, die Sau würde nicht von Neidhammeln gejagt!

* warum da schriftlich geschrien werden muss, aber ich mach mal mit

Es sind doch in diesem Thread von verschiedenen Personen hinreichend Gründe für die Berechtigung der Diskussion gegeben worden. Arbeite ihn doch einfach nochmal durch wenn Du diese überlesen haben solltest.
Deinen Einwand finde ich nicht berechtigt, denn auch in anderen Wettbewerben gibt es Reglementierungen die existierende Unterschiede nivellieren.
Oder um es mit Deinen Worten zu sagen: Finde Dich verdammt noch mal damit ab, dass der Bedarf für mehr Regulierung beim Listenbau für Turniere existiert.😉
Wie schon gesagt, geht dieses Thema (nicht dieser Thread) um den Globus.

Ach ja fast vergessen. Warum ich SPAM so schreibe?

Deswegen:

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@ Slayerman

Auch Du bist eingeladen frei an dem bisherigen Konzept zu schneiden und zu feilen. Es ist WIP also hau rein. Teilweise habe ich Deine Bedenken ja schon aufgegriffen. Ich hoffe mir fällt noch was ein, um das weiter zu verbessern. Ansonsten ist mir natürlich klar, dass man die Regelung immer wieder ändern und anpassen werden muss. Naja so ist halt das Leben. Change is eternal :chaos: .

cya
 
Zuletzt bearbeitet:
Es treffen hier (die üblichen?) zwei Lager aufeinander:
Leute, die irgendwie "auf Biegen und Brechen" mit (unfassbarem) Aufwand das Spiel irgendwie nachbalancieren wollen. Also tolle Einschränkungen/Belohnungen, Punktanpassungen, Regeländerungen oder sowas einführen, die am Ende das Problem aber nur verlagern, weil es einfach in der Natur der harten kompetitiven Spieler liegt, das maximum aus ihrer Liste rauszuholen. Und irgendwo gibt es immer das eine Volk und die eine Liste, die das System maximal ausnutzt / vergewaltigt. Das schrabbt dann ganz knapp am SPAM vorbei oder nutzt nur den minimalen Ansatz von Soup-Detachments um irgendwie Regeln maximal zu kombinieren und so weiter. Das selbstgestrickte System wird dann einfach von Turnier / Event zu Turnier / Event getragen und nach jedem Turnier / Event muss eben das System erneut umgestellt werden. Jeder Codex Release und jedes GW FAQ wird das selbstgestrickte System ebenfalls wieder auf die Probe stellen.

Ich persönlich glaube einfach nicht, dass man als Community jemals das schaffen wird, was hier gewünscht ist: Das Balancing von dem Spiel zu einem Tag X für Turniere zu "perfektionieren" (was auch immer das genau heißt). Dafür müsste man fundamental in das Spiel eingreifen (Punktkosten, Regeln, Detachments, etc.) - und das für jeden Codex - und wer geht dann auf das Turnier, wenn er erst vorher 713 PDF Seiten studieren muss, damit er das neue "Turnier Warhammer" spielen kann? Die Gelegenheitsspieler lockt man damit bestimmt nicht, wenn die nicht einfach nur ihren Codex benutzen können sondern vorher noch ein Bachelor-Studium in den neuen Regeln der Community absolvieren müssen. Es ist einfach nicht möglich das Spiel für alle auszugleichen, wenn man eben mal fünf Regeln aus dem Ärmel schüttelt, damit man nicht mehr SPAMen kann. Da gehört einfach viel, viel mehr zu.


Das zweite Lager ist hingegen einfach der Meinung: Warhammer ist einfach kein Turnierspiel. Die Regeln geben hoch kompetitives Spiel nicht wirklich her, wenn Leute am System vorbei arbeiten. Und das System ist eher auf spaßige, fluffige Listen ausgelegt und nicht darauf aktiv den SPAM zu verhindern oder Regelkombinationen mehrfach redundant aufzustellen. "Normale" Spieler stellen halt nicht ein halbes Duzend Hive Tyrants auf und brauchen auch keine Regel, die genau das verbietet. Da stehen ein, zwei HT auf dem Tisch und dazu eben einfach normales Käfer Gesocks. Die Spieler brauchen kein aufgesetztes System, damit ihre Spiele Spaß machen. Dafür ist das Warhammer, was man out-of-the-box kriegt, einfach gut genug. Diese "normalen" Spieler reden vorher darüber, was ungefähr aufgestellt wird, sie treffen sich mit dem Ziel - achtung - gemeinsam Spaß zu haben und nicht den neusten, heißesten Scheiß aufzustellen. Sicherlich gibt es auch Leute, die im privaten Rahmen gerne härter aufstellen, das ist auch okay. Aber im Rahmen des Systems. Mein persönliches Gefühl ist: Die laute Minderheit möchte irgendwie Warhammer in ein Turnier Korsett zwingen und GW/Warhammer möchte da seit 20 Jahren nicht rein. Aber die Leute versuchen es regelmäßig nochmal (ITC, ETC, TTM, etc.) und für zuhause nutzt die Systeme kaum jemand. Weil es einfach die laute Minderheit im Internet ist.
 
Naja. Es geht in jedem Wettbewerb darum, diesen ggf. fairer zu gestallten / Regeln und Chancen für alle anzugleichen. Wenn von GW klare Ansage kommt: System nicht für Competition gedacht, dann ok. Aber mit der Einführung von Matched Play und dauernden FAQ etc. schürt GW eben diese Erwartung.
Und in jedem Wettbewerb werden Regeln mit der Zeit angeglichen. Sorry, aber jeder der was anderes behauptet lügt. Guckt euch doch mal Fussball an, mit Videobeweis etc. Das ist seit Jahren eine Diskussion. Oder Formel1: Jedes Jahr wieder neue Regeln.

GW reagiert doch mit Matched Play und Balancing nur auf das was die Community möchte. Das die Community sich nicht einig ist, ist traurig genug. Aber hier mit so Ansagen wie "Wenns euch nicht passt dann verzieht euch aus dem System" NAJA!

Ich würde hierauf ja antworten: Verzieht euch doch aus dem Forum wenn ihr keine Diskussionen wollt!

Aber es geht einfacher. User auf Ignore und gut ist. Ich beobachte dieses Verhalten ja schon länger. Immer die gleichen Leute, die anderen den Mund verbieten.
 
Letzeres hingegen bedeutet die Einsicht, das man, wenn man Listenvielfalt haben möchte, hauptsächlich erstmal an die interne Balance der Codices ran muss. Das Problem daran ist dann eben, das die Völker untereinander dann immer noch nicht gebalanced sind.

Meine Worte! Wenn die interne Codex Balance passt, gibt es automatisch mehr Varianten an Listen. Die gängigen Spam-Listen entstehen doch aus der Unausgeglichenheit in den jeweiligen Auswahlen.
Was kann man tun?
Bei Dingen die zu stark sind wird oft geheult und dies dann auch an GW ran getragen. Dann wird auf eine Anpassung gewartet. Genauso kann man aber auch bei Einheiten die hinten runter fallen mal GW erklären wie sie solche verbessern können.
Es sollte somit eine interne Balance entstehen die Spam, oder zumindest einseitige Listenkonzepte, minimiert.
Klar, das ist keine "jetzt und hier" - Lösung, aber im Endeffekt doch die Beste und einzig Wahre.
 
Verzieht euch doch aus dem Forum wenn ihr keine Diskussionen wollt!
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Es geht nicht um das Mund-Verbieten!

Die Einwände von @storm666 sind grundsätzlicher Art und dabei mE logisch nachvollziehbar.

Das Gewinnenwollen in einem Turnier ist ein systemimmanentes Prinzip, und das bekommt man mit keinem Reglement aus der Welt geschafft.

Bevor man also entschließt, so etwas konkret zu schaffen, sollte man vielleicht erstmal schauen, ob es nicht vielleicht einen grundsätzlichen logischen "Hinkefuß" gibt!😉
 
Es geht nicht um das Mund-Verbieten!
Das Gewinnenwollen in einem Turnier ist ein systemimmanentes Prinzip, und das bekommt man mit keinem Reglement aus der Welt geschafft.

Bevor man also entschließt, so etwas konkret zu schaffen, sollte man vielleicht erstmal schauen, ob es nicht vielleicht einen grundsätzlichen logischen "Hinkefuß" gibt!😉

Dieser Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Natürlich will jeder gewinnen. Wo bleibt die Herausforderung, wenn der andere das nicht auch will.
Eine gewisse Chancegleichheit will man aber immer, und wenn nur damit das Spiel spannend bleibt, deshalb wird ja auch im Sport reglementiert. Nach Möglichkeit sollen alle das gleiche Equipement haben.
Die Qualität der Spieler/Sportler ist was anderes. Ich spreche auch den erfahrenen Turnierspieler nicht ab, dass er aufgrund seiner Erfahrung und taktischen Fähigkeiten ein Spiel trotzdem gewinnt, wenn beide das gleiche Equipement verwenden. Sogar wenn er eine schlechte Ausrüstung hat.
Unsere Ausrüstung sind die Armeen und es wäre halt gut, wenn alle Armee auf einen gleichen Level operieren würden.
Leider haben wir zu sehr eine Stein, Schere, Papier, Bazzoka-Prinzip. Imo Bazzoka gehört verboten. Und nur Stein spielen ist Spam und langeweilig und fördert keine interessanten Spiele. Am Ende gibt es dann halt viele Mismatches oder Matche in favor of Stein, weil alle anderen gerade nur Schere spielen.
 
@ Slayerman

Auch Du bist eingeladen frei an dem bisherigen Konzept zu schneiden und zu feilen. Es ist WIP also hau rein. Teilweise habe ich Deine Bedenken ja schon aufgegriffen. Ich hoffe mir fällt noch was ein, um das weiter zu verbessern. Ansonsten ist mir natürlich klar, dass man die Regelung immer wieder ändern und anpassen werden muss. Naja so ist halt das Leben. Change is eternal :chaos: .

cya

Vielleicht habe ich meinen Anmerkung dazu nicht ganz klar gemacht: Mit globalen Vorgaben wirst du, egal welches Reglement du erschaffst, solange die Vielfalt der 40K Völker erhalten bleiben soll (Dark Eldar SOLLEN sich anders als Imperiale Armee spielen!), immer einzelne Völker/Konzepte bevorzugen oder benachteiligen. Wenn du das ändern wolltest müsstest du etwas schaffen, was GW seit 20 Jahren nicht hinbekommt. Jetzt kann man natürlich entweder davon ausgehen das GW grundsätzlich unfähig ist oder man kann den Schritt zurück gehen und überlegen, ob (absolutes) Balancing und Vielfalt vielleicht doch nicht so die besten Freunde sind...

Die Frage ist, was das Problem an Spam (abgesehen von den darauf aufbauenden Listenkonzepten (z.B. green tide)) ist. Da kommt einem eben v.a. in den Sinn, das das Problem die interne Balance innerhalb der Codices ist.
Beispiel imperiale Armee: Ich habe mit Ogryns und Bullgryns zwei Auswahlen mit relativ ähnlichen Aufgabenbereichen. Mit der Ausnahme das Bullgryns im Vergleich zu Ogryns wirklich alles besser können und dafür nur minimal mehr Punkte kosten.
Du willst in einer Turnierliste neben Ogryns und Bullgryns gleichberechtigt sehen? Dann musst du einem Spieler, der seine Liste darauf optimiert das Spiel zu gewinnen, einen Grund geben Ogryns mitzunehmen. Das erreichst du allerdings nicht mit globalen Restriktionen, da eben die Völker in 40k (zum Glück!) extrem divers sind, d.h. eine Beschränkung von Auswahlen trifft den einen deutlich mehr als den anderen.

Wenn du das schaffen möchtest, dann musst du zumindest innerhalb der Fraktionscodices das Balancing der Einheiten untereinander ändern. Das eben jede Einheit genau eine zugewiesenen Aufgabe hat, die sie und nur sie erfüllen kann. Dann wirst du immer noch nicht das Problem gelößt haben, das verschiedene Codices verschieden stark sind (und das dann zu nennen wir es mal Völker-Spam führt. Aber klar, alle finden den Fluff der Eldar SOOOOO toll...), aber du bekommst vielleicht die Einheitenspamlisten ein bisschen zumindest in den Griff. Wenn du dann noch die Codices untereinander balancen möchtest, dann ist das ganze mit Sisyphosarbeit noch sehr freundlich umschrieben.

Wie gesagt: GW scheitert da seit 20 Jahren dran und das sicher nicht, weil sich die Jungs keine Mühe geben. Mal davon abgesehen das du natürlich noch die Fähigkeiten der einzelnen Spieler mit einbeziehen musst. Sind die Codices gebalanced, wenn zwei absolute Topspieler aufeinander treffen? Oder sind sie eben auch noch bebalanced, wenn zwei schwächere, jedoch auf gleichem Niveau spielende Gegner aufeinander treffen? Also: Sind einige Völker "einsteigerfreundlicher" als andere? Denn was hilft dir ein perfektes Balancing, wenn dieses nur von absoluten Topleuten erreicht wird, während 99% der Spieler über gewisse Armeen kotzen, weil diese zwar bei Meisterung gleichstark, vorher jedoch Fallobst sind?

Und jetzt komm mir nicht damit, das ich doch bitte Vorschläge machen soll, wie es sonst gehen soll. Ich habe dir dargelegt, warum das, was du dir da vorstellst, mMn schlicht und ergreifend nicht in diesem Leben möglich ist sowie welcher Teil mMn erreichbar ist. Wenn du über die Frage, ob das überhaupt möglich ist, allerdings gar nicht diskutieren willst, dann sag mir bitte Bescheid. Dann halte ich meine Klappe und wünsche weiterhin viel Spaß bei dem Versuch GW zu beweisen, das diese seit 25 Jahren unfähig in Bezug auf Regeldesign sind...
 
Zuletzt bearbeitet:
@beetlemeier:

Ich denke es gibt schon Limitierungen auf Turnierebene, die durchaus von Turnierspielern befürwortet werden, weil damit einfach exorbitante Ausuferung eingedämmt wird. Wieder Beispiel Formel1. Die Kosten und Budgets werden dort immer stärker reglementiert. Weil sonst gibt es irgendwann nur noch 2 Teams die sich den Wettbewerb leisten können und der Rest fällt einfach durch.

Auch bei 40k hat nicht jeder Turnierspieler sich 2017 10 Boxen Brimstone Horrors oder Conscripts gekauft, nur weil die damals sehr gut waren. Für viele ist das eine Sache des Geldes. Andere wollen einfach keine 10 Boxen kaufen oder immer die selbe Figur bemalen. Trotzdem möchte man gerne Turniere spielen und mithalten können.

Wenn du aber Turniere spielen willst, kann es halt passieren, das Du ohne dieses Kaufverhalten dann gar nicht mehr mithalten konntest. Also ist es doch legitim, nach einer Reglementierung zu rufen. Das beendet natürlich nicht die Grundhaltung, Listen perfekt zu optimieren. Aber Reglementierung verteilt doch die Chancen wieder etwas besser, eine stimmige Armee aufzustellen ohne extremen Spam zu betreiben. Und das finde ich, ist eine völlig legitime Meinung.

@Eisen:

Ich verbiete hier niemand seine Meinung. Aber wenn ein Satz bereits mit hahaha lol oder Schlagworten beginnt, nun ja... Da braucht man keine Diskussion führen. Schreib mir eine PN wenn Du ein Problem hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine gewisse Chancegleichheit will man aber immer, und wenn nur damit das Spiel spannend bleibt, deshalb wird ja auch im Sport reglementiert. Nach Möglichkeit sollen alle das gleiche Equipement haben.

Du musst allerdings eben auch bedenken, das im Gegensatz zum Sport die Idee hinter einem Tabletopspiel ist, das sich die Armeen unterschiedlich spielen. Da Aex in einem der oberen Posts einen Vergleich zum Fußball gezogen hat, würde ich das mal hier adaptieren: Im Endeffekt möchtest du hier, das sich ein Team grundsätzlich auf Kurzpassspiel, ein zweites auf Kopfballspiel und ein drittes darauf konzentriert, hinten Beton anzurühren. Trotzdem sollen alle diese Konzepte +/- gleich stark sein und wenn man das ganze statistisch macht, sich die Siegesbilanzen etwa ausgleichen.
In wohl keinem Sport der Welt käme man wohl auf die Idee solche Vorgaben zu machen und trotzdem noch Balancing zu erwarten.


Ich möchte man eine etwas provokante Frage in den Raum werfen: Wenn es bei Turnieren ausschließlich um einen sportlichen Wettkampf geht, wozu braucht es dann eigentlich verschiedene Armeen? Warum kann man nicht einfach, sagen wir, den Codex Space Marines nehmen und festlegen, das sich jeder aus diesem seine Armee zusammenstellen darf? Dann haben alle das gleiche Ausgangsmaterial und man bräuchte nur einen Codex zu balancen.
Ob diese Space Marines auf dem Schlachtfeld dann durch "Eldar Space Marine", "Tyraniden Space Marine" oder "Necron Space Marine" Figuren repräsentiert werden, ist doch dann am Ende auch schon fast egal. Wie im Fußball eben auch: Da unterscheiden sich die Teams schließlich auch nur durch die Trikotfarben und eben nicht dadurch, das das eine Team eine Stoff- und das andere eine Bleiweste trägt...