Wenn ich mir gewisse andere System anschaue sind dort hyperspezialisierte Armeen immer One-Trick-Ponies, die sobald der Gegner einmal herausgefunden hat wie er sie angehen kann (nicht mit einer anderen Einheitenkomposition, sondern mit der passenden Strategie) richtig Probleme bekommen. Diese Listen funktionieren nur solange sie nach ihren Regeln spielen können, z.B. weil sie der Gegner nicht kennt, das Konzept nicht durchschaut bevor es ihn in die Pfanne haut oder die Armee durch Tricks und Täuschung (verdeckte Aufstellung, Reserven, unterirdische Bewegung, etc.) ihre wahre Natur verbirgt.
Man könnte Deinen letzten Absatz auch positiv formulieren:😉
Dann liest er sich so, dass es Spieler gibt, die sich wirklich Gedanken über ihre Aufstellung machen, und dem Gegenüber strategisch, taktisch, von der Courage/Kreativität (Mut zum riskanten Spiel) und von der Regelkunde her überlegen sind! Muss man die "bestrafen"?
Ich versteh schon, worauf Du hinaus willst, aber gerade diese Fälle -egal ob in WH40K oder bei komplett anderen Spielsystemen auf Turnierebene- sollte man mE eben NICHT als Spam werten/stigmatisieren...
Ich als Nichtspieler finde die Intention dieses thread zwar sehr löblich, aber @storm666 hat mit seinem letzten Beitrag die Probleme auf den Punkt gebracht:
Wenn man etwas kompetitiv "spielt" um nen 1. Platz zu belegen(egal ob Sport, E-Sport, Brett-/Kartenspiele), dann entsteht die Dynamik hin zum "Gewinnenwollen", die man grundsätzlich nicht wegbekommt, solange es ein Wettbewerb bleiben soll.
Selbst nach der 100.ten individuellen Spam-Bekämpfung wird es wieder die 101. Idee geben, die versucht, den Gegenüber auszustechen (was ja auch irgendwie der Sinn eines Turniers ist:dry🙂
Man kann vielleicht ein paar Extreme beseitigen (WENN sich alle Verantwortlichen da einig sind), aber das "Grundproblem" (sofern es überhaupt eines ist) wird mE immer erhalten bleiben...