Sonstiges Wie habt ihr ins Hobby gefunden?

Trall

MiniaturenrĂŒcker
Ich frag mich gerade, was eigentlich "heute" das Pendant zu StarQuest/HeroQuest/Claymore Saga in der GW-Produktpalette ist? đŸ€”

Wenn man die Umfragen hier liest, dann ist die Bedeutung solcher Spiele im Bezug auf langfristige Kundengewinnung und -Bindung schon recht hoch...😉
Moin

Man darf dabei nicht vergessen, das diese Spiele zu der Zeit durch MB Spiele ĂŒberall erhĂ€ltlich waren und es nichts vergleichbares gab ( wir hatten damals ja nichts...)
 

beetlemeier

Regelkenner
Man darf dabei nicht vergessen, das diese Spiele zu der Zeit durch MB Spiele ĂŒberall erhĂ€ltlich waren und es nichts vergleichbares gab ( wir hatten damals ja nichts...)

Genau das meinte ich ja! 😉
Auch wenn es manche Dinge bei Thalia geben soll (in "meinem" hab ich noch nichts dazu gefunden), so fand ich das durch die Zusammenarbeit mit MB schon eine große Verbreitung auch in "normalen" LĂ€den. Sowas sehe ich heute nicht mehr und KÖNNTE daher dafĂŒr sorgen, dass GW-Produkte öfter unter die Wahrnehmungsgrenze fallen als damals.
So eine Kooperation mit einem Brettspiel-"Schwergewicht" hat es bei GW nicht mehr gegeben, oder?đŸ€”
 

NightGoblinFanatic

Tabletop-Fanatiker
Auch wenn es manche Dinge bei Thalia geben soll (in "meinem" hab ich noch nichts dazu gefunden), so fand ich das durch die Zusammenarbeit mit MB schon eine große Verbreitung auch in "normalen" LĂ€den
Das scheint bei denen auch meistens nur im Onlineshop zu sein, ich habe diese GW Spiele bei Thalia auch noch nie so im Regal liegen sehen. Da ist jetzt die Frage ob das die Spiele weniger zugĂ€nglich macht, oder ob die Leute heutzutage (Brett)Spiele sowieso online kaufen und der Algorithmus ihnen die GW Spiele dann irgendwann in die VorschlĂ€ge spĂŒlt (Kunden die X kauften, kauften auch dieses Spiel von GW")?

Im Spielefachhandel hĂ€tten sie vermutlich eine grĂ¶ĂŸere Reichweite, den gibt es nur noch extrem selten. Dann gĂ€be es noch die großen Spielwarenketten, das dĂŒrfte aber die falsche Zielgruppe sein, da geht es mehr um Kinderspielzeug, als um Brett- und Kartenspiele (auch wenn es dafĂŒr sicher eine Abteilung gibt, mit vor allem Kinderspielen).

Das neue Blitz Bowl gab es auch im Gamestop und bei Elbenwald, das ist vermutlich das richtige "Nerd"-Klientel, das man fĂŒr solche Brettspiele begeistern kann.

In diesen Zeiten, in denen der Internethandel immer mehr an Bedeutung gewinnt, wĂŒsste ich nicht, bei welchem HĂ€ndler GW diese Spiele platzieren mĂŒsste, um Neukunden fĂŒr ihre Table Top Spiele begeistern zu können; so wie es bei uns in der Jugend war, wie wir hier ja gerade alle gemeinsam feststellen. PC Spiele sind heutzutage vermutlich die bessere Werbung.
 

Iryan Farros

Codexleser
Ich denke damit sind Non-Food Abteilungen von MĂ€rkten wie Real,Allkauf, Marktkauf oĂ€ gemeint, bei denen die auch im Regal standen.đŸ˜đŸ€·
Ganz zu schweigen von Einkaufszentren wie Kaufhof, Karstadt und Horten, oder „normalen“ SpielwarenlĂ€den wie Vedes. Die hatten damals nahezu keine Fantasy oder SciFi Spiele im Portfolio, als Hero Quest und Starquest rauskamen. Als diese dann ein Erfolg wurden, kamen plötzlich auch andere Spiele ins Programm (z.B. das DSA Brettspiel).
 

Dragunov 67

Tabletop-Fanatiker
Ganz zu schweigen von Einkaufszentren wie Kaufhof, Karstadt und Horten, oder „normalen“ SpielwarenlĂ€den wie Vedes
Die hatte ich außen vor gelassen,da sie meist eigene "Fachabteilungen" haben. Ich denke mal, das heute eher das Alleinstellungsmerkmal von damals fehlt,da es eine Menge anderer TT/BGs in den Genres gibt und die Lagerhaltung/Vertrieb unrentabel wĂ€re. Da ist es online bzw in einschlĂ€gigen "Nerd"LĂ€den einfach gĂŒnstiger.
Eigentlich schade,das es bei solchen Eintagsfliegen geblieben ist.😁
... außer man schaut sich auf den jeweiligen Messen um.😉
 

Iryan Farros

Codexleser
Darf man auch nicht vergessen, Karstadt und Co. Sind (leider!) Tot, zumindest bei uns sind die abseits von Aktionen erschreckend leer.
Ich bezog mich mit meinem Post auch eher darauf, dass die genannten Unternehmen HeroQuest, dadurch dass MB die Spiele vermarktet hat, ins Portfolio aufgenommen hatten und somit einer breiten Maße bekannt und verfĂŒgbar gemacht hatten.
Wenn damals eine andere Firma (z. B. eine vergleichsweise kleine und recht unbekannte Bude wie GW) mit einem solchen Spiel im Angebot angekommen wÀre, hatten Kaufhof und Karstadt das Angebot abgelehnt.
In der heutigen Zeit (2020iger Jahre) sind physische GeschĂ€fte selbstverstĂ€ndlich irrelevant, was solche Verkaufsstrategien angeht. Zudem ist GW nicht mehr auf Marken wie MB angewiesen. Sie sind selbst groß genug.
 

senex

Tabletop-Fanatiker
ich habe diese GW Spiele bei Thalia auch noch nie so im Regal liegen sehen
Ich schon, Thalia/Wittwer in Stuttgart.

Sie sind selbst groß genug.
GW ist zwar relativ groß in seinem Segment, aber eine weitere Absatz- /Anfixschiene, auch ĂŒber ein Extraspiel und breiteste Vertriebswege schadet nie. Da bei Gesellschaftsspielen das Segment der Fantasy derzeit gut lĂ€uft und GW ja ohnehin etliches anbietet, was mit ĂŒberschaubarem Inhalt aus einer Schachtel spielbar ist, warum also nicht z.B. mit einer etwas weniger grimgarken Variante von cursed city fĂŒr den Massenmarkt eine Zusatzernte (mehr Umsatz, potentielle Interessenten fĂŒr die Kernsysteme) einfahren, ob nun mit Partner oder allein?
 

sejason

Malermeister
WĂ€hrend der Schulzeit kam ein Freund erst mit StarQuest und spĂ€ter dann mit der damaligen Edition von 40k aus seinen Ferien wieder ... er hatte sich da von Verwandten anfixen lassen und wollte die Freude weitergeben (oder wollte nicht allein sĂŒchtig sein, wer weiß das heut schon noch).
Wie bei anderen auch gabs bei mir nach der jugendlichen Euphorie erstmal ne Pause und ich kam mit "ruhigerem" Privatleben wieder ins Hobby zurĂŒck ;)
 

Tane

ErwÀhlter
Wie bei vielen alt... öhm... gereiften Spielern đŸ€Ș :
HeroQuest und Spacequest waren meine Starterdrogen. Zeitlich könnte ich jetzt nicht einordnen was frĂŒher da war. Das lief damals mehr oder weniger zeitgleich. Es gab zu der Zeit auch noch eine Art Fantasy Battle Brettspiel mit Figuren, aber ich kann mich nicht mehr erinnern wie das hieß und haben wir auch weniger leidenschaftlich gespielt. Ich bin dann aber nicht bei W40k/WHF eingestiegen, sondern mein erstes "richtiges" TableTop war dann BattleTech. Exzessiv. Erst knapp 10 Jahre spĂ€ter habe ich dann mit W40k zum Ende der zweiten Edition angefangen.
Ich spiele eigentlich seit ca. 35 Jahren durchgÀngig TableTop Systeme.
 

Tane

ErwÀhlter
Claymore Saga vielleicht?
Hatte ich auch, aber die Aktivierung per Karten war mir damals zu hoch, also bin ich da irgendwie nie eingestiegen.
Ja, genau! Das war es! Jep, das war zu dem Zeitpunkt nicht my cup of tea.

Meinen ersten richtiger Nerd/TableTop Laden habe ich damals in Duisburg in der hintersten Ecke gefunden. Echte Kaschemme, nahezu in einem Wohngebiet. Keine Ahnung ob es den noch gibt...
 

beetlemeier

Regelkenner
Was heißt in dem Zusammenhang "ĂŒberall" und "normale" LĂ€den?
Dass, was Dragunov 67 und Iryan Farros meinten! 😉

Oder auch eine viel prominentere PrĂ€sentation von diesen Spielen: Bei mir zu Hause hatten wir frĂŒher ein echt großes, dreigeschossiges Spielwarenhaus. Da waren in der 1. Etage die ganzen ModellbausĂ€tze ausgestellt, was mich nie interessierte und ich daher auch nicht weiß, ob die da GW-Zeug hatten (ich bezweifele es). Im Erdgeschoß gab es Spielzeug wie Playmobil/Lego und halt Brettspiele. Als dann Star Quest und Hero Quest rauskamen, hat man die nicht auf den Katzenstisch der 1. Etage verbannt, sondern unten bei den Brettspielen deponiert.
HÀtte ich die Spiele damals dann nicht selber gesehen, hÀtte ich vermutlich NIE von diesen erfahren, geschweige denn die gekauft....
 

Dragunov 67

Tabletop-Fanatiker
Oder auch eine viel prominentere PrÀsentation von diesen Spielen:
Denke mal, daß es einer der HauptgrĂŒnde fĂŒr den Erfolg war.
Bekanntschaft hatte ich das erste Mal mit HQ ĂŒber einen Kollegen,der es eigentlich fĂŒr seinen Sohn gekauft hatte. Eine Weile spĂ€ter kam ein Kumpel mit dem DSA Brettspiel und ich holte mir daraufhin HQ,wegen der Abwechslung. Der springende Punkt ist, man kam in den Laden und es stand groß und prĂ€sent in einer Reihe mit Monopoly/VerrĂŒcktes Labyrinth/SdL, man kam eigentlich nicht dran vorbei.😉😁
 

Iryan Farros

Codexleser
Ich schon, Thalia/Wittwer in Stuttgart.


GW ist zwar relativ groß in seinem Segment, aber eine weitere Absatz- /Anfixschiene, auch ĂŒber ein Extraspiel und breiteste Vertriebswege schadet nie. Da bei Gesellschaftsspielen das Segment der Fantasy derzeit gut lĂ€uft und GW ja ohnehin etliches anbietet, was mit ĂŒberschaubarem Inhalt aus einer Schachtel spielbar ist, warum also nicht z.B. mit einer etwas weniger grimgarken Variante von cursed city fĂŒr den Massenmarkt eine Zusatzernte (mehr Umsatz, potentielle Interessenten fĂŒr die Kernsysteme) einfahren, ob nun mit Partner oder allein?
Stimmt schon, wird aber mit extrem großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr so einschlagen wie damals. Heute wĂŒrde das Alleinstellungsmerkmal fehlen. Deshalb gingen sie ja auch in den 2000er Jahren verstĂ€rkt ins Computerspiele-Genre, um es als NĂ€chstes mit Streaming zu versuchen.
Passend zur Marktentwicklung (Wo sind die neuen Zielgruppen, welche angefixt werden können/sollen/mĂŒssen?).
 
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