8. Edition [8. Edition] Kurze Fragen kurze Antworten

Jeder Champion kann eine Herausforderung aussprechen oder annehmen.


  • Spieler X spricht eine generelle Herausforderung aus. Es kann kein bestimmtes Modell gefordert werden.

  • Spieler Y muss überlegen mit welchem Modell er die Herausforderung annimmt oder ob er ablehnt.

  • Wenn Y die Herausforderung ablehnt entscheidet Spieler X welches Modell nach hinten gestellt wird [wenn Spieler Y nur einen Champion hat passiert nichts weiter da diese straffrei ablehnen können].

-----Red Dox

Bisher blieb ich von Herausforderungen verschont... Aber:

Wenn mein Champion eine Herausforderung ausspricht und Y annimmt:
- Kämpfen dann nur noch die Duellanten gegeneinander und die restlichen Truppen schauen zu oder
- entstehen quasi 2 Kämpfe: der der Duellanten und der der Truppen?

Wenn der Charakter ablehnt, muss er in die letzte Reihe. Wann darf er wieder nach vorne? Wenn der Nahkampf abschließend (also nachdem die andere Einheit entweder geflüchtet ist oder Geschlagen wurde) beendet ist?
 
Hi - habe neulich ein Spiel gegen Oger gemacht und dabei hat mein Gegner folgende Taktik angewendet: Seine Einheit Eisenwänste (?) war 4 Modelle breit, ihr hatten sich vier Charaktermodelle angeschlossen. Bei der Aufstellung stand somit die komplette KE im ersten Glied, sowie ein Tyrann - die anderen drei Chars im 2. Es kam zum Nahkampf und er machte gebrauch von der Regel "Aus dem Weg" - die komplette KE kam ins 2. Glied und seine vier Chars haben sich im anschließenden Nahkampf kräftig amüsiert (nach einer kleinen Regeldiskussion).

Meine Frage: Geht das?
Zwar darf ein Charaktermodell "seinen Platz mit gewöhnlichen Modellen tauschen, sogar mit einem Modell der Kommandoabteilung" (S.100), allerdings bin ich hier immer davon ausgegangen, dass dies auf das auf der gleichen Seite dargestellte Beispiel bezogen ist und die KE somit im ersten Glied bleiben würde - wo sie nach S.92 auch immer platziert werden muss, und falls dort nicht genügend Platz sein sollte halt so viele wie möglich - Charaktermodelle machen in jedem Fall immer Platz (S.97 Position in der Einheit: "Modelle der Kommandoeinheit müssen im ersten Glied bleiben.").

Da er mit sagte, dass dies wohl eine regelmäßig auf Turnieren angewandte Ogertaktik sei (er nannte es den Ogerbus 😎 - der mich dann auch überrollt hat) und wir ein nettes Spielchen machen wollten haben wir es dann auch so gemacht - ich wollte hier nur noch einmal diese Frage aufwerfen. Danke für eure Antworten!
 
Ach nicht die Debatte wieder. Ja, der eine interpretiert die Kommandoabteilung als unverrückbar, der andere sieht den Regelvermerk bei "Make Way" das explizit Kommandoabteilungsmodelle verrückt werden können als den dezenten Hinweis das es so gedacht ist das die Platz machen. Einigt euch da in der Spielgruppe am besten selbst auf eine Auslegung und fertig.

Generell, und wir spielen bei uns ebenfalls so, ist der Konsens das Kommandomodelle durchaus von Charaktermodellen verdrängt werden können. Es ist nur logisch das der Waaaghboss in der zwoten Reihe den schwächlichen Standartenträger beiseite schubst um besser prügeln zu können, wenn es ihm gefällt. Insofern erachte ich den Wanstbus den er gespielt hat als legitim. Ist bei Ogern halt mit den Chars und meist "nur" 3 Modellen pro Glied halt schon das obere Ende dieser hinterhältigen Taktik.
Bei COMBAT wurde das ganze z.b. in dem Turnier FAQ auch schon als legitim festgehalten um jeglichen Streit bei einem Combat Turnier im Vorfeld zu unterbinden
http://www.tabletopwelt.de/index.php?/topic/146498-combat-81/#entry4297132

------Red Dox
 
Generell, und wir spielen bei uns ebenfalls so, ist der Konsens das Kommandomodelle durchaus von Charaktermodellen verdrängt werden können.
Ich spiele das seit je her auch (auf Turnieren) so. Red Dox hat zwar recht, dass man da diskutieren kann... man sollte es aber nicht tun, da der Konsens eben vorhanden und eindeutig ist. (Siehe dazu auch den kopierten Link zum Combat-Thread.)
 
Guten Waaagh,

ich bin gerade ein wenig verwirrt. Ein berittener Ork-Held darf keine zusätzliche Handwaffe führen außer er ist Wildork. Soweit sogut, die Duellklingen gelten als Waffenpaar und gewähren die Regel Zusatzattacke. Im Online Codex kann ich auch meine berittenen Helden damit ausrüsten. Liegt hier ein Fehler vor oder überschreibt die magische Waffe hier die Grundregel?
 
Guten Waaagh,

ich bin gerade ein wenig verwirrt. Ein berittener Ork-Held darf keine zusätzliche Handwaffe führen außer er ist Wildork. Soweit sogut, die Duellklingen gelten als Waffenpaar und gewähren die Regel Zusatzattacke. Im Online Codex kann ich auch meine berittenen Helden damit ausrüsten. Liegt hier ein Fehler vor oder überschreibt die magische Waffe hier die Grundregel?

Ich denke mal das hier die Logik einfach wieder außen vor bleibt und "magische Waffe" ihr eigenes Ding macht. Es ergibt zwar keinen Sinn das zwei Handwaffen nicht gehen (was auch wieder dumm ist, denn was ein Wildork kann sollte jeder andere auch können) Duellklingen hingegen schon aber das gleiche haben wir ja auch z.b. beim "parieren" mit magischen Schild oder magischer Waffe. Hat man ein Teil magisch den anderen nicht, gibts keine Parade. Hab ich beide Sachen magisch auch nicht. Sinnfrei 😉

-----Red Dox
 
Raserei

Hatte letztens eine merkwürdige Regelauslegung meines Gegners.
Mein Umlenker Stand schön vor einer rasenden Einheit. Nun entschied sich mein Gegner dazu einen MW Test zu machen, den er bestand, somit hätte er nicht mehr angreifen müssen. Soweit so gut.
Dann entschied er sich jedoch dafür den Angriff auf den Umlenker doch durchzuführen. Hat den dann auch direkt ausgelöscht.
Und jetzt kommt's: er formierte seine Einheit in aller Seelenruhe neu. Auf meine Frage, warum er nicht überrennt, kam die Begründung, er habe ja den MW Test vorher bestanden und müsse das nicht mehr tun.
Das ist doch Blödsinn, er hätte überrennen müssen oder?
 
Nun entschied sich mein Gegner dazu einen MW Test zu machen
Da kann er sich nicht zu entscheiden, das muss er mit jeder rasenden Einheit immer tun, sobald eine feindliche Einheit für ihn in legaler und maximaler Angriffsreichweite ist.

Das ist doch Blödsinn, er hätte überrennen müssen oder?
Ja. Steht ganz eindeutig im RB. Der Test zum Verhindern des Angriffs hat nichts mit dem Überrennen zu tun.
 
Bisher handhabten das alle Gegner so, dass wenn man eine rasende Einheit hat und man auch tatsächlich mit der Angreifen will, auch einfach angreift und nicht der Regel Willen noch vorher einen MW Test macht.
Aber danke schon mal für die Info, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Die Zusatzattacken hat er ja auch mitgenommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
auch einfach angreift und nicht der Regel Willen noch vorher einen MW Test macht.
Regeltechnisch ist es so: Eine rasende Einheit muss testen, ob sie einen Gegner angreifen muss, sobald er in maximaler Angriffsreichweite ist (B+12"). Wenn du den Test verpatzt musst du angreifen. Wenn nicht, darfst du dich entscheiden, ob du angreifen möchtest. Um sich einen Wurf zu sparen, verzichten die meisten Spieler auf den MW-Test, wenn sie bereits wissen, dass sie angreifen möchten. Falsch ist das Testen deswegen aber noch lange nicht.

Die Zusatzattacken hat er ja auch mitgenommen.
Die bekommt er auch in jedem Fall, zumindest bis die Einheit ihre Raserei verliert (was viele übrigens vergessen).
 
Regeltechnisch ist es so: Eine rasende Einheit muss testen, ob sie einen Gegner angreifen muss, sobald er in maximaler Angriffsreichweite ist

Ich hab jetzt das RB nicht zur Hand, aber ist es nicht so, dass wenn man mit der rasenden Einheit sowieso angreifen will, man den MW nicht machen braucht? Man muss den Test doch nur machen, um die rasende Einheit zurück zu halten, wenn man nicht angreifen will. Sollte man diesen Test dann verpatzen, muss man die nächst gelegene Einheit angreifen.