[40k] Die Verteidiger von Reperius Secundus (12.11.11: Story & Celestia Gefolge)

Merci erstmal.
Das Gelb ist gar nicht so schlimm zu malen. Nach weißer Grundierung wird alles erst einmal mit Macharius Orange gesprüht, dann weiß trockengebürstet und anschließend mit zwei Schichten stark verdünntem Sunburst Yellow lasiert. Schlimm ist es eher, die anderen Farben deckend auf das Orange zu bekommen.

Bei den Haaren hatte ich einige Farben ausprobiert. Ich mochte keine knalligen Farben, von daher fiel ein Punk-Stil schon einmal weg. Blondes haar sah zu eintönig aus, schwarzes und dunkelbraunes bildete einen zu starken Kontrast. Abgesehen davon fällt es bei dieser Haarfarbe nicht ganz so sehr auf, wenn nach dem Trocknen trotz dreier Farbschichten das Orange noch immer etwas durchleuchtet.
 
TAXI!!!​
Rhino_2.jpg
 
Am Wochenende hatte ich drei Spiele mit meinen Hexenjägern.

Das erste Spiel war gegen Necrons. Es ging um drei Missionsziele und die Aufstellung erfolgte nach Kampf im Morgengrauen. Das Spiel war ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Als erstes überlas ich den Satz bei der Aufstellungsbeschreibung, dass alles, was nicht aufgestellt werden darf, in der ersten Bewegungsphase das Spielfeld betritt. Von daher kamen meine Einheiten später kleckerweise als Reserve und brachten mir teilweise nichts. Die Würfe für's Rennen, Schadenswürfe und die Würfe für die Schusszahl des Exorzisten waren eine Katastrophe. Als Ausgleich schaffte mein Gegner fast alle Rüstungs-, Deckungs- und IKW-Würfe. Da ich es nicht schaffte, meine Truppen sinnvoll zu konzentrieren, gelang mir lediglich die Zerstörung der Destruktoren, die den Exorzisten exorzieren wollten und sich zu weit vorwagten. Am Ende des Spiels in Runde 5 konnte ich mein Missionsziel halten und das Spiel mit einem unverdienten Unentschieden retten, da sich der Necronspieler zu weit von seinem zweiten Missionsziel entfernt hatte.

Das zweite Spiel ging gegen den Dark Eldar Spieler, den ich beim letzten mal von der Platte gefegt hatte. Wir spielten mit Speerspitze um zwei Missionsziele. Diesmal waren meine Würfe deutlich besser - außer mit dem Exorzisten. Ich schaffte es, die Schattenviper mit den Inccubi mit einem Rhino abzuschießen und anschließend ein BBQ mit dem Inhalt zu veranstalten, außerdem konnte ich eine der Schattenbarken killen. Highlight war die Succubine, die im Alleingang meinen Arbitor Senioris (Inquisitor) und sein Gefolge angriff, alle Treffer- und Schadenswürfe vergeigte und anschließend bei allen Rettungswürfen versagte. Leider wurden im Gegenzug meine Rhinos lahmgelegt oder zerstört und der Exorzist regelmäßig durchgeschüttelt oder betäubt. Durch die fehlenden Taxen hatte ich so viel Mobilität verloren, dass ich nicht zum gegnerischen Missionsziel vorstoßen konnte und die hohe Beweglichkeit der Dark Eldar sorgte dafür, dass meine Linien durchbrochen werden konnten. In Runde 5 verlor ich mein Missionsziel und konnte, da das Spiel dann endete, nur eine Niederlage verbuchen.

Das dritte Spiel schließlich ging gegen Grey Knights. Wieder hatten wir Kampf im Morgengrauen und dazu vier Missionsziele. Diesmal vergeigte ich mein Einheitenmanagement nicht. Da ich die Aufstellung hatte, konnte ich meine Truppen so positionieren, dass ich die gegnerischen Missionsziele bereits in der ersten Bewegungsphase bedrohen konnte. und das tat ich. Am einen wurde ich zurückgeschlagen, da Arbitratoren doch nicht so viel aushalten und aus allen Richtungen beschossen wurden, beim anderen verursachten die Schwestern dank erfolgreichem Glaubensakt ein Freudenfeuer. Der Exorzist tat sich diesmal besser hervor und zerblies mit einer vollen Salve einen Angriffstrupp und die Kombination aus Principalis, Celestia und einem Trupp Sororitas schaffte es, die gegnerischen Termis mit langsam im Nahkampf zu zerreiben. schließlich stand nur noch der Bruder-Captain und schlug die Principalis mit zwei überlebenden Celestia in die Flucht, im Nahkampf blieb nur eine einsame Prioris zurück - und diese erschlug der Captain in seiner NK-Phase ohne Probleme. Dadurch hatte ich wieder einen freien Glaubenspunkt, sammelte die Principalis mit Gefolge und eröffnete mit drei Melterwaffen das Feuer auf den gegnerischen Chef, der daraufhin seinen Aggregatzustand änderte. Nun hatte der Gegner noch einen Trupp Grey Knights in einem Razorback, ich hatte einen fast vollständigen Standardtrupp Schwestern auf einem Missionsziel in sicherer Entfernung. Von daher war nun die Frage, ob das Spiel mit einem Sieg der Ekklesiarchie oder einem Unentschieden endet. Um letzteres Auszuschließen, kramte ich ein Vorurteil hervor und versuchte die Fahr(un)künste der Frauen zu meinen Gunsten einzusetzen. Mit einem Rhino rammte ich den Razorback. Immerhin, während das Rhino keinen Schaden erleiden musste, wurde beim Razorback die StuKa zerlegt. Die Grey Knights stiegen daraufhin aus und besetzten das Missionsziel. Dummerweise war mein Rhino gerade noch so innerhalb der 3", so dass ich das Spiel gewann.

Aus den drei Spielen habe ich ein paar Rückschlüsse für meinen weiteren Armeeaufbau bis zum neuen Codex ziehen können:
  1. Ich benötige im Nahkampf mehr Durchschlag mit der Principalis. Von daher bekommt sie eine Heilige Waffe.
  2. Für kritische Momente bekommt sie außerdem die Litaneien des Glaubens, damit ich sicher sein kann, dass ich auch bei Bedarf Rettungswürfe für alle habe.
  3. Ein Exorzist allein ist zu empfindlich und zu durchwachsen mit der Schussfrequenz. Von daher gibt es hier das klassischen P².
  4. Etwas mit Nahkampffähigkeit und hoher Mobilität muss her, was mich zu einem Trupp Seraphim bringt.

Meine momentane Planung für die nächste Runde, auch wenn der Start erst in 5 1/2 Wochen ist, sieht von daher so aus:
Glaubenspunkte: 6

*************** 1 HQ ***************
Principalis
+ Heilige Waffe, Infernopistole -> 45 Pkt.
+ Fragmentgranaten, Rosarius, Mantel von Sankt Aspiria, Litanei des Glaubens -> 71 Pkt.
- - - > 161 Punkte

7 Celestia, 2 x Melter, Fragmentgranaten, Upgrade zur Veteranen-Prioris
+ Bolter-Melter, Energiewaffe -> 25 Pkt.
+ Rhino (Imperial Armour II) -> 35 Pkt.
- - - > 188 Punkte

*************** 1 Elite ***************
Inquisitor
+ Schrotflinte, Energiewaffe -> 11 Pkt.
+ Fragmentgranaten, Sprenggranaten -> 3 Pkt.
+ 1 x Begleiter (I+1)
+ Akolyth, 1 x Schrotflinte, Plattenrüstung, Fragmentgranaten, Sprenggranaten -> 17 Pkt.
+ Krieger, Energieschwert und Schockschild -> 20 Pkt.
+ Krieger, Energieschwert und Schockschild -> 20 Pkt.
+ Krieger, Energieschwert und Schockschild -> 20 Pkt. -> 83 Pkt.
- - - > 117 Punkte

*************** 3 Standard ***************
10 Sororitas, 1 x Flammenwerfer, Schwerer Flammenwerfer, Fragmentgranaten, Upgrade zur Veteranen-Prioris
+ Plasmapistole -> 15 Pkt.
+ Rhino (Imperial Armour II) -> 35 Pkt.
- - - > 202 Punkte

10 Sororitas, 1 x Flammenwerfer, Schwerer Flammenwerfer, Fragmentgranaten, Upgrade zur Veteranen-Prioris
- - - > 152 Punkte

10 Arbitratoren, 2 x Granatwerfer, Upgrade zum Veteran
+ Boltpistole, Energiewaffe -> 11 Pkt.
- - - > 141 Punkte

*************** 1 Sturm ***************
10 Seraphim, 2 x Paar Flammenwerfer, Upgrade zur Veteranen-Prioris
+ Plasmapistole, Energiewaffe -> 25 Pkt.
- - - > 269 Punkte

*************** 2 Unterstützung ***************
Exorzist (Imperial Armour II)
- - - > 135 Punkte

Exorzist (Imperial Armour II)
- - - > 135 Punkte


Gesamtpunkte Hexenjäger : 1500
 
Das Gothic City Building (Small Set #2) ist eingetroffen. Gestern habe ich es erst einmal zusammengeklebt. Leider kam ich erst im Nachhinein auf die Idee, den Inhalt im Rohzustand zu fotografieren. Wer sich jedoch für den Inhalt im Bild interessiert, der kann sich dieses Video anschauen.

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In der Schachtel befinden sich zwei lange Wandsektionen mit Bogenfenstern, zwei kurze Wandsektionen mit Türen, zwei kurze Sektionen mit Rosettenfenstern, und je zwei kurze mit Bogenfenstern bzw. ohne. Dazu kommen vier Stützen, die jeweils zweiteilig sind, zwei Gussrahmen für Türen (mit Halterungen für die Türsektionen), zwei verschiedene Gussrahmen mit Mauerverzierungen (Fackeln, Gargylen etc) in doppelter Ausführung und 12 Hälften für die Stützpfeiler der Mauersektionen, außerdem zwei Gussrahmen mit den Säulenabschlüssen und zwei Giebel. Außerdem liegt ein kleiner Zettel bei, der ein paar (meiner Ansicht nach unnötige) Hinweise zum Zusammenbau gibt.

Die Bauteile sind aus stabilem Kunststoff gegossen und befinden sich größtenteils einzeln in der Schachtel, nur der Kleinkram ist im Gussrahmen. Die Angussstellen sind dabei teilweise noch vorhanden und stellenweise auch recht dick, so dass man mit dem Seitenschneider arbeiten muss. Überhaupt empfiehlt es sich, die Seitenflächen der Mauersektionen abzufeilen, da ein leichter Trenngrat durch die Gussform vorhanden ist. Dieser kann unter Umständen die sonst relativ gute Passgenauigkeit herabsetzen. Die Teile können einfach zusammengesteckt werden und halten dann passabel, so dass man mit mehreren Bausätzen der Reihe erst einmal experimentieren könnte um neue Gebäude zu entwerfen. Falsch zusammenstecken kann man auch nichts, verschieden große Löcher bei den Steckverbindungen beugen da vor. Der Detailgrad ist in Ordnung, neben strukturiertem Mauerwerk gibt es auch klar erkennbare Verzierungen wie Lampen, Gargylen, Adler (leider nur einköpfig^^) und Fackeln. Spezifische Designspielereien wie Schädel gibt es nicht, weswegen das Gebäude sowohl für historische als auch für Fantasy- und SciFi-Tabletops verwendet werden kann. Im Gegensatz zu den Stadtkampfgebäuden von GW sind die Details auch grober und spärlicher.

Das Material ist mit normalem Kunststoffkleber verklebbar, man sollte nur bei den Türen aufpassen, diese sind nämlich beweglich. Beim Ankleben der zweiten Pfeilerhälften musste ich teilweise mit etwas Druck arbeiten, da die Verbindungen sehr schwer hingen. Als ich als Test einen Pfeiler an ein Mauernsegment steckte, musste ich ihn anschließend auch wieder etwas loshebeln, im die Verbindung zu kleben. Zwischen einzelnen Mauernsegmenten war dies nicht notwendig, hier haben die Verbindungsteile mehr Spiel.
Das Kleben ging schnell und problemlos, ich ging hier stockwerkweise vor und klebte die Etagen dann aufeinander. Verzierungen sollte man erst nach dem Zusammenkleben des Rohbaus anbringen, falls man doch mal etwas mehr Druck ausüben muss wird nichts beschädigt.

Insgesamt sieht das fertige Ergebnis so aus, mit 40k-Figuren zum Größenvergleich. Die Platte ist übrigens die geplante Grundplatte und hat eine Kantenlänge von 12".
Kapelle_-Rohbau.jpg


Mein Fazit zu diesem Bausatz. Insgesamt ist er relativ schön, immerhin bietet er ein detailliertes Gebäude größerer Ausmaße. Der Zusammenbau gestaltet sich einfach und birgt kein großes Risiko. Ein Bonus ist auch die Kompatibilität mit weiteren Bausätzen der Firma Pegasus Hobbies. Auch lässt es sich gut als Kapelle für den 28mm-Maßstab (dieser ist vom Hersteller angegeben) oder als Kirche für 1/72 (angegeben vom deutschen Vertrieb) verwenden. Doch es gibt nicht nur Positives. Die teilweise dicken Angussstellen stören etwas, dauert es doch eine ganze Weile, bis sie entfernt sind. Auch beinhaltet der Bausatz kein Dach. Hier muss ich selbst eine kreative Lösung finden.
Der wahrscheinlich schwerwiegenste Negativpunkt ist der Preis. Die Preisempfehlung des deutschen Vertriebs liegt bei 34,99 €. Für nur 2/3 des Preises bekommt man jedoch bereits recht große Gebäude von GW, die einen noch saubereren Guss und wesentlich mehr Details und Zubehör beinhalten - auch wenn sie thematisch festgelegter sind.
Wer thematisch ein solches Gebäude sucht oder Abwechslung für die Stadtkampfplatte, der kann zugreifen, wer jedoch einfach eine Stadtkampfplatte für 40k bauen will und jedwede Gebäude nimmt, der sollte vielleicht doch besser bei preiswerteren Herstellern* suchen.

* Ja, auch wenn es seltsam klingen mag, hier rechne ich GW mit ein.
 
Eines der Schönsten - weil abgedrehtesten - Modelle der Schwestern ist die rollende Orgel, auch bekannt als Exorzist. Dazu kommt, dass er die einzige schwere Waffe führt, die weiter als 36" schießt - und momentan auch Panzerung 14 auf die Distanz knacken kann. Von daher soll die Armee mindestens zwei Exemplare enthalten. Zwei sollen es mindestens werden, da bei einem die Feuerkraft durch das Auswürfeln der Schüsse zu unberechenbar ist.

Insgesamt hat mich das Modell jedoch einiges an Nerven gekostet. Die Zinnteile passen, euphemistisch ausgedrückt, suboptimal, das Gewicht ist immens und der Exorzist hat immens viele Details. Er hat alleine ein gefühltes Reinheitssiegel für jeden Punkt, den er kostet.

Im Testspiel hat er sich bisher gut geschlagen, seine Punkte hat er eigentlich immer reinholen können. Ich bin schon einmal auf die nächste Runde gespannt und wie sich zwei von den Orgeln schlagen.

So, und hier ist das Modell:
Exorzist_1.jpg


Momentan trocknet der Leim mit der Begrasung bei meinen Celestia. Ich wusste nämlich, dass ich irgendwas bei der Bemalung vergessen hatte. Außerdem mache ich mir gerade Gedanken über die Gestaltung der Grundplatte der Kapelle. Mit ein bisschen Arbeit bekomme ich sie bis nächsten Donnerstag fertig, dann kommt nämlich die lokale Presse in einen meiner Spielclubs.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja das Design ist Geschmackssache. Alternativ gibt es ja noch das Design von FW, welches mir aber wiederum nicht so gut gefällt, da es zu sehr nach Whirlwind aussieht.
Der Preis war bei meinen beiden Modellen auch nicht so das Problem. Der eine war bei dem Kontingent dabei, das ich günstig aufgekauft habe, die Metallteile für den zweiten habe ich für 10 € von einem Bekannten bekommen.
 
Sehr schick, fügt sich wunderbar in Deine Armee ein. Und das was Du hier mit Reinheitssiegeln hattest, hatte ich bei meinen WE-Panzern mit Schödeln, die waren einfach überall :lol:

Allein den schlamm würde ich an der Grenze zum Sauberen nicht malen sondern tupfen (mit nem ausgefransten Pinsel oder nem Blisterschwamm). Aktuell sind die Übergänge nämlich etwas zu hart.

Greg