Danke miteinander!
🙂 Und nun weiter mit dem Projekt:
Tagebuch des Grauens, 10.8.2012
Nachdem ich es geschafft hatte, mehrere Tage lang die Stimmen zu ignorieren, drangen sie nun wieder in meinen Kopf vor und befahlen mir, in die Kammer zu schleichen und mein unsägliches Werk fortzusetzen. Schon am Abend zuvor hatte ich grüne Kugeln aus einer seltsamen, aus gelben und blauen Streifen bestehenden Knetmasse geformt, sie zu langen, dünnen Würsten gerollt und in die Fugen gedrückt, die beim Zusammenkleben SEINES Körpers verblieben waren. Ich bin sicher, sobald er wieder zum Leben erwacht ist, wird er grausame Rache an denjenigen nehmen, die den Bausatz so grauenhaft vergossen haben. Die Fugen waren so gewaltig, dass ich heute an vielen Stellen eine weitere Lage der blasphemischen Masse verarbeiten musste. Mit einem hakenartigen Werkzeug drückte und modellierte ich mit meinen ungeschickten Händen so lange, bis das Ergebnis einigermaßen brauchbar erschien. Mit den nicht verbrauchten Resten formte ich Warzen und Pockennarben auf SEINEM Körper. Anschließend bestrich ich die gewaltigen Löcher, die ich von der Innenseite mit Elefantenhaut verklebt hatte, mit einer flüssigen Variante der grünen Masse, sodass die Klebstreifen verhärteten und die Löcher nunmehr fest verschlossen waren. Außerdem füllte ich kleinere Gussrillen mit der flüssigen Masse und malte einige Schorfplacken auf SEINEN Leib.
Nun musste das alles gut durchhärten, und so wandte ich mich wieder dem Altarstein zu. Ich hatte ihn zuvor mit schwarzem Sprühlack grundiert und mit grauem Sprühlack fein eingenebelt. Mit einem billigen, großen Flachborstenpinsel aus dem Ramschladen, von dem ich fast alle Farbe abgestrichen hatte, bürstete ich den großen Stein und die kleinen Steinbrocken nun in immer heller werdenden Grautönen ab, um die Maserung hervortreten zu lassen. Hernach grundierte ich die gesandeten Stellen mit dunklem, stark verdünntem Braun, mit dem ich auch die Knochen des Opfers grundierte. Auch diese wurden anschließend in heller werdenden Sandtönen trockengebürstet. In Erwartung der neuen Grundbox malte ich den Space Marine-Helm schließlich dunkelgrün an. Als ich damit fertig war, vernahm ich eine Stimme, die folgende, scheinbar sinnlose Laute von sich gab:
„Odd frog if gebels he yogs froth in garning!“
Die Bedeutung dieser Laute ist mir nicht klar, doch sie klangen so schrecklich, dass ich Hals über Kopf aus dem Keller floh… (to be continued)
O Heiland, ich und Green Stuff! Das sieht noch echt stümperhaft aus, ich hoffe, dass ich da noch was dran feilen kann. Na ja, irgendwann musste ich mich ja mal näher mit dem Dreckzeug auseinandersetzen. Und das Modell hatte wirklich fiese Fugen, der Bausatz ist echt das Allerletzte. In der Bauanleitung steht auch noch süffisant, man könne ruhig großzügig mit der Füllmase umgehen, schließlich sei Cthulhu ja ein ziemlich schleimiger Kerl, da falle es nicht weiter auf.
Immerhin, ich denke, ich werde ihn am Wochenende grundieren können. Ich hadere noch, ob ich ihm einen halbierten Nurgling auf den Bauch klebe und Hautlappen drum herum modelliere, aber ich denke, ich werde es dabei belassen, ein paar von den knuffigen kleinen Kerlen auf seinem Kopf, seinen Schultern und seinen Füßen zu platzieren. Ich halte Euch auf dem Laufenden.
Viele Grüße
N.
P.S.: Na, wer kennt noch den legendären Satz, den ich oben zitiert habe? Das ist ein Rätsel für echte GW-Cracks der alten Schule!
😉