40k Die Fahrten der Audacia (beendet 06.03.16)

Willkommen im Club! Ich hab inzwischen auch keinen Plan mehr, was der arme Flavion eigentlich machen muss. :lol:

Öhm, bald wird alles einen Sinn ergeben! Ich schwör's! *schwitz* :whistling:

Danke auch nochmal, dass du unsere Sitzungen so cool aufbereitest. Macht mir viel Spaß, mir gelegentlich nochmal ältere Plots durchzulesen.

Hab's übrigens endlich geschafft, dein "Schwinden" zu le-- ähm, zu überfliegen. Du backst echt keine kleinen Brötchen.:shocking: Und ich dachte, ich bastle epische Plots.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oha der Meister des Meisters meldet sich zu Wort...... na denn willkommen hier im Forum.

Viel ist geschehen und Flavion steht noch immer, auf das er das Gewürm der Thulaner zurück in den Warp schickt.

So aber nmal ehrlich gut geschrieben spannende Story immer wieder passiert was womit man nicht so schnelle gerechnet hat.
Bruder Obskurus hat irgendwie die Rolle des Missionars irgendwie mit übernommen was? Wie vereinbart er seinen Imperatorglauben denn mit seiner "Schneemann Verwandlungsfähigkeit"?

Aber das scheint vom betreffenden Spieler anscheinend ja so gewollt zumindestens gehe ich davon aus wenn ich mir seine bisherigen Aktionen zurück ins Gedächtnis rufe.

PS: Kann man die bisher erschienen Abenteuer von Falvion Conari irgendwo mal gesammelt ausdrucken so als Gute nacht Lektüre?

PPS: Hoffe das man Mr. Five mal des öfteren hier trifft dann kann man evtl. Fragen direkt an Ihn richten wenn man etwas nicht gleich so kapiert wie es evtl. gemeint ist.
 
Das ist kein Dämonenprinz. Das ist ein fuckking Blutdämon, möchte ich wetten.

Ein bischen hab ich da Angst um den guten Conari. Aber ich vertraue mal daß er auch weiss wann man die Beine in die Hand nehmen sollte.

Schöne Grüße an den Spielleiter. Schön daß du auch hier hereinschaust 😉. Dir ist ja klar, daß ihr niemals eure Runde beenden dürft, sonst gibts hier Haue 😉.

Grüße
 
Blutdämon aber den gibts doch nur von unserem Khörnchen oder? Khörnchen und Thulaner sprich Mechanicum passt denn das? oder ist es nur ein Dämon der so ähnlich aussieht und evtl. dem unbgebundem Chaos angehört?

Welcher unser vier Götzen paßt wohl am besten zu einer Fraktion des Mechanicums?

Eiskalte Präzision und Berechnung Khörnchen??

Denke da eher an Tzeench wegen den Intrigen der Thulaner.
 
Ist da etwas ein süßer kleiner Dämonenprinz aufgetaucht? :-O
l

Dämonenprinzen sind viel größer. Im Rollenspielsektor gibt es ein paar mehr Dämonenarten und Variationen als im Tabletop.

Öhm, bald wird alles einen Sinn ergeben! Ich schwör's! *schwitz* :whistling:

Sinn ergeben tut schon alles. Wir sehen halt immer nur kleine Ausschnitte und nicht das Gesamtbild. Ist ja auch wirklich interessant, da wir Spieler bis jetzt noch keine Ahnung haben, was am Ende die Auflösung ist. Und das ist wirklich cool! 😎

Danke auch nochmal, dass du unsere Sitzungen so cool aufbereitest. Macht mir viel Spaß, mir gelegentlich nochmal ältere Plots durchzulesen.

Danke schön! Unter anderem ist ja auch genau dafür gedacht. Ab und zu lese ich mir immer wieder ein unserer alten Abenteuer von SR und D&D durch. Man vergisst doch einiges und kann die gleichen Situationen noch einmal erleben. :wub:

Hab's übrigens endlich geschafft, dein "Schwinden" zu le-- ähm, zu überfliegen. Du backst echt keine kleinen Brötchen.:shocking: Und ich dachte, ich bastle epische Plots.

Ja, da geht es echt in die Vollen. :lol:

Ach ja, willkommen in den heiligen Hallen des GW-Fanworld Forums.


Viel ist geschehen und Flavion steht noch immer, auf das er das Gewürm der Thulaner zurück in den Warp schickt.

In diesem düsteren Setting ist es schon ein Erfolg, bei voller geistiger Gesundheit am leben zu bleiben.

Bruder Obskurus hat irgendwie die Rolle des Missionars irgendwie mit übernommen was? Wie vereinbart er seinen Imperatorglauben denn mit seiner "Schneemann Verwandlungsfähigkeit"?

Er ignoriiert das. Am Anfang hat er eine Art Sonderklasse der Astropathen erwählt und zwar den Erleuchteten. Die halten sich für besonders heilig, weil sie ja den goldenen Thron gesehen haben. Für den Spieler ist es halt interessanter quasi unsterblich und gegen viele Dinge unverwundbar zu sein. Deswegen wird von seiner Seite auch rein gar nichts unternommen, an dem Zustand was zu ändern.

Aber das scheint vom betreffenden Spieler anscheinend ja so gewollt zumindestens gehe ich davon aus wenn ich mir seine bisherigen Aktionen zurück ins Gedächtnis rufe.

Yup, das eine wie auch das andere.

PS: Kann man die bisher erschienen Abenteuer von Falvion Conari irgendwo mal gesammelt ausdrucken so als Gute nacht Lektüre?

Nein, ich mach prinzipiell keine PDFs mehr.

PPS: Hoffe das man Mr. Five mal des öfteren hier trifft dann kann man evtl. Fragen direkt an Ihn richten wenn man etwas nicht gleich so kapiert wie es evtl. gemeint ist.

Dann würde er ja damit auch sie Spieler eventuell spoilern. Das wird dann erst gehen, wenn die Kampange zu Ende ist.


Das ist kein Dämonenprinz. Das ist ein fuckking Blutdämon, möchte ich wetten.

Ne, die sind größer, haben immer zwei Nahkampfwaffen und sind mehr als eine Nummer zu groß für einen Freihändler und sein Gefolge.

DEin bischen hab ich da Angst um den guten Conari. Aber ich vertraue mal daß er auch weiss wann man die Beine in die Hand nehmen sollte.

Flucht ist eine Option, die der gute Flavion selten in erwägung zieht.

DSchöne Grüße an den Spielleiter. Schön daß du auch hier hereinschaust
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. Dir ist ja klar, daß ihr niemals eure Runde beenden dürft, sonst gibts hier Haue
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.

Irgendwann ist jede Kampange vor. Nach der Kampange ist vor der Kampange.


Blutdämon aber den gibts doch nur von unserem Khörnchen oder? Khörnchen und Thulaner sprich Mechanicum passt denn das? oder ist es nur ein Dämon der so ähnlich aussieht und evtl. dem unbgebundem Chaos angehört?

Gut komibiniert! :wub: Wie schon ein paar Absätze drüber erwähnt, im RPG Sektor gibt es eine viel größere Varianz an Dämonenarten wie im Tabletop. Da gibt es ja von jedem Chaosgott nur vier. Die kleinen Fußtruppen, die reitbaren Kreaturen, die etwas größeren und dann die großen Brocken wie Wandler der Wege, Blutdämon, etc. Zustätzlich gibt es da ja nur noch ungebundene Harpyien und die Dämonenprinzen.

Welcher unser vier Götzen paßt wohl am besten zu einer Fraktion des Mechanicums?

Eiskalte Präzision und Berechnung Khörnchen??

Denke da eher an Tzeench wegen den Intrigen der Thulaner.

Es gab ja schon einige deutliche Indizien, welcher der Götzen da seine Tentakel im Spiel hat. :lol:

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Manufaktorum des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41


Die Bestie kommt näher und auf seiner Haut manifestieren sich unzählige Augen, die irgendeine unheilige Hexerei bewirken. Auf alle Fälle werde ich in purpurne Flammen gehüllt, aber denen kann ich dank meines reinen Herzens widerstehen. Allerdings wird Ares von dieser dämonischen Attacke ziemlich in Mitleidenschaft gezogen. Fidilius feuert zuerst die Elektrokanone ab, dann wechselt er auf seinen Plasmawerfer, aber alles bleibt am wirklich effektiven Schutzfeld des Dämons hängen. Obendrein stürzen sich nun die Imps heulend auf uns. Nachdem ich einen mit einer Riposte in zwei Hälften geschlagen habe, werde ich von diesen Unnatürlichkeiten in Ruhe gelassen. Die Dinger scheinen doch lernfähig zu sein.


Magister Militaris Ares sorgt für weitere Entladungen auf dem schützenden Feld dieses Dämons. Thronverdammt! Sogar Meisterin Puppila scheitert mit ihrer Kunstfertigkeit. Bruder Obskurus versucht es mit seinem Flammenwerfer, aber selbst Nephium ist hier keine Lösung. Das wird noch ein langer Tag! Meine nächste Garbe prasselt hernieder und ein Projektil findet ausnahmsweise eine Lücke. Das heilige massereaktive Geschoss dringt in das Becken der Kreatur ein und ein Bein wird abgerissen, als das Deuterium sein Werk vollbringt.


"Raus aus dem Wagen, verteilen wir uns, um das Ding zu zwingen, seine Kräfte nur einen oder zwei von uns zu gute kommen zu lassen!", befehle ich und wir schwärmen etwas aus, darauf bedacht, nicht von der anderen Seite beharkt zu werden. "Ignoriert die Imps! Konzentriert das Feuer auf dieses verdammte Ding aus der Hölle! Schicken wir es dahin, woher es gekommen ist und zwar in Einzelteilen!"


Ein wahrer Feuersturm prasselt auf das Ding hernieder und das Schutzfeld flackert in allen Farben des Spektrums auf. Hier und da rutscht ein Geschoss durch und sorgt dafür, dass der Dämon Stück für Stück zerlegt wird. Währenddessen versucht er, uns mit seiner hinterlistigen feigen Hexerei mürbe zu machen, aber der Imperator hat unseren Willen gestählt und die heiligen Insignien der gesegneten Rüstungen, die wir tragen, sorgen für den Rest. Schließlich ist noch der Balg übrig und der bricht dann auseinander. Drei Augenbälle werden ausgespien, welche weiter ihre psionischen Attacken auf uns richten. Auch diese sind mit einem Schutzfeld versehen, welche unsere Geschosse wieder und wieder ablenkt. Das ist ziemlich frustrierend und treibt den Munitionsverbrauch in ungeahnte Höhen. Zwei der drei Bälle vergehen, der andere wird etwas größer und ein großes Hauptauge in der Größe einer Orange manifestiert sich. Es ist keine wirkliche Überraschung, als eine weitere Welle widerwärtiger Warphexerei über uns hinwegfegt, die wiederum keinerlei Resonanz hervorruft. (Schip sei Dank!) Ha!


Ein weiterer Feuerzauber aus unseren Sturmboltern, Boltern, Plasmawerfern und Flammenwerfer gibt dem Ding schließlich den Rest und auch die Imps werden nun nach und nach zurück in ihre verderbte Heimatebene geschickt. War jetzt gar nicht so schwer. Hüstel! Nun gut, das Schlachtfeld bleibt von uns besetzt und ich lasse meine Truppen hier außer Sichtweite der feindlichen Opposition in Stellung gehen. So lange die Energiebarrieren dort drüben aktiv sind, brauche ich keinen Sturm zu versuchen. Das würde nur zu Verlusten und zu keinen Resultaten führen. Ich klettere auf einen der Maschinenblöcke und robbe mich in Deckung so weit nach vorne, bis ich das Gelände sondieren kann. Schnell wird klar, den Abgrund kann ich mit meinen Mitteln nicht überbrücken lassen, auch befinden sich an der Decke hier keine Laufschienen für einen Kran oder ähnliches. Es gibt zwar Luftöffnungen für die Klimaanlage, aber die sie zu eng, um sie benutzen zu können.


Tessa Nimdock meldet, dass sie zwei Flakstellungen nach heftigem Widerstand gesäubert hat. Die Opposition besteht aus Söldnern der Kompanie von Büchners Blechbüchsen. Diese Formation hat in den letzten Jahrzehnten bevorzugt Dienst bei den Thuleanern und ihren Splittersekten geleistet. Ihre Mitglieder sind stark modifiziert und vieles ist freiwilliger Ersatz. Vor zehn Jahren ist die Einheit von der Bildfläche verschwunden und ist wohl seitdem hier im Dienst gewesen. Auf alle Fälle sind die meisten korrumpiert und waren nicht mehr bei geistiger Gesundheit. Spötter würden sicher hier einwerfen, dass diese Leute noch nie bei Trost gewesen sind. Wie auch immer, das letzte Widerstandsnest bittet darum, eine Kapitulation auszuhandeln. Das ist natürlich Chefsache. Ich bestätige ihr, dass ich unverzüglich kommen werde und lasse General Dante die Stellung hier fachmännisch befestigen, um jeden Gegenangriff abweisen zu können. Mal sehen, ob ich eine diplomatische Lösung herbeiführen kann.
 
Dämonenprinzen sind viel größer. Im Rollenspielsektor gibt es ein paar mehr Dämonenarten und Variationen als im Tabletop.

Wobei ich gerade bei Dämonen keine Skrupel habe, auch mal ne Eigenkreation wie diesen kleinen Aufseher einzuflechten. Im großen Ganzen bleibe ich aber bei den offiziellen Brocken.

Auf Grund der Spoilergefahr will ich zur Zeit eher keine Fragen zum Plot beantworten. Wenn es aber allgemeinere Fragen gibt will ich gerne mein Möglichstes tun um euch weiterzuhelfen. 🙂

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht annähernd so settingfest bin wie unser Fluffpapst hier. Zum Glück kann ich mich darauf verlassen, dass Nakago die größeren Klopse ausbügelt, ehe er sie hier niederschreibt. :happy:
 
Wobei ich gerade bei Dämonen keine Skrupel habe, auch mal ne Eigenkreation wie diesen kleinen Aufseher einzuflechten. Im großen Ganzen bleibe ich aber bei den offiziellen Brocken.

Es gibt ja unzählige Dämonenarten, da passt eine Eigenkreation gut rein.

Auf Grund der Spoilergefahr will ich zur Zeit eher keine Fragen zum Plot beantworten. Wenn es aber allgemeinere Fragen gibt will ich gerne mein Möglichstes tun um euch weiterzuhelfen. 🙂

Schade! :lol: Yup, dann wäre ja auch bei uns die Spannung raus.

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass ich nicht annähernd so settingfest bin wie unser Fluffpapst hier. Zum Glück kann ich mich darauf verlassen, dass Nakago die größeren Klopse ausbügelt, ehe er sie hier niederschreibt. :happy:

Darauf kannst du wetten. :lol:

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Manufaktorum des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41

Ich lasse das Scoutfahrzeug schweren Herzens zurück, um den Jungs um General Dante herum weitere Feuerkraft zu gewähren. Wir nehmen in der Garage eines der kleineren Elektrovehikel und säuseln gemächlich durch die Anlage zu den Docks und von dort zur Kampfstation. Hier ist alles zerschossen und einige Schwerverwundete werden gerade für einen Medictransport zur "Audacia" vorbereitet, den ich genehmige.

"Mein Name ist Lordkapitän Flavion Conari, Befreier von Maleziel, Verteidiger von Damaris, Träger des Blauen Sterns, Vollstrecker der Kirche und der Vernichter der Techhäresie von Illisk", stelle ich mich selbstbewusst vor. "Ich bin hier um zu verhandeln!" Mit einer weißen Parlamentärsflagge in der Hand, eher ein weißes Handtuch, das ich demonstrativ kurz schwenke, trete ich in den zerschossenen Gang. Falls die falsch spielen, kann ich nur hoffen, dass mich mein Schutzfeld rettet. Ein kurzer Moment später tritt ein Mann aus der Deckung, der eine schwere grobschlächtige Rüstung trägt. Eine Gardistenrüstung ist dagegen leicht. Der Söldner ist stark modifiziert und in seinem Schädel wächst ein drittes Auge. Wahrscheinlich eine Folge der Befleckung dieser Station. Ein Arm ist nichts weiter als eine mit einem schweren Maschinengewehr verbundene Waffenhalterung. Die Waffe zeigt nach unten, da er die wohl nicht ohne Schraubenschlüssel ablegen kann. Der Mann ist voll durch den Wind und will nur noch weg. Ich bekomme einiges zu hören und fasse das mal in etwa so zusammen.

Vor etwa zehn Jahren kam die Kompanie nach Illisk, um die Anlage zu beschützen. Nichts Ungewöhnliches, da sie schon öfters Aufträge für die Thuleaner erledigt haben. Am Anfang war noch alles in Ordnung, dann begann alles aus dem Ruder zu laufen, nachdem der Zerstörer, der draußen angedockt ist, angekommen ist. Kein Söldner, der je das Schiff betreten hat, ist davon zurückgekehrt. Interessant! Auf alle Fälle wurde ein Warpkristall in eine der äußeren Bastionen, die hinter dieser Kampfstation liegt, gebracht und ein Portal hat sich gebildet. Teile der Besatzung des Zerstörer, die sich alle die Augen heraus gerissen haben, sind durch das Portal in den Warp gegangen. Aus irgendeinem Grund ist auch der Anführer der Kompanie durch das Portal getreten und man kann sein wahnsinniges Gelächter noch immer hören. Mit dem Portal kamen der Wahnsinn und die Mutationen. Der Mann bittet mich nun, dass ich ihn und seine Kameraden von hier wegschaffe, egal wohin, nur weg. Durch die offensichtliche Mutation kann ich ihm natürlich keinen Dienst auf der "Audacia" anbieten, aber ich biete ihm an, dass ich sie gefangen nehme und sie auf einer Welt ihrer Wahl, die wir gerade besuchen, frei lassen werde.

"Schwört Ihr das bei Eurem Namen?", fragt mich der Söldner.
"Auf ein Wort, Lord-Kapitän Conari!", aufgeregt winkt mir Bruder Obskurus zu. "Sagt ihnen, dass ich die Wahrheit ihrer Worte überprüfen werde."

"Kannst du das denn?", frage ich neugierig.

"Nein, aber das brauchen die ja nicht zu wissen."

"Und was soll das dann bringen?", frage ich etwas erbost über die unnötige Störung und konzentriere mich lieber auf das Gespräch mit dem Söldner.

"Nun gut, ich, Lord-Kapitän Flavion Conari von der "Audacia", Befreier von Maleziel, Verteidiger von Damaris, Träger des Blauen Sterns, Vollstrecker der Kirche und der Vernichter der Techhäresie von Illisk schwöre bei meinem Namen, dass ich Euch kein Leid während der Gefangenschaft zufügen werde und dass Ihr jederzeit auf einer Welt Eurer Wahl das Schiff verlassen könnt!", schwöre ich aufrichtig. Danach lässt sich der Mann entwaffnen und auch seine zwei noch lebenden Kameraden werden entwaffnet. Einem muss ein Bein amputiert werden, da dieses mit dem Boden verwachsen ist. Die Strömungen des Warps sind hier also deutlich zu sehen. Damit sind die Außenverteidigungsanlagen nun gefallen und mehr oder weniger unter meiner Kontrolle. Ich lasse die Gefangenen und Verwundeten ausfliegen und die zweite Welle frischer Kräfte landet dann auch bald an. Auch beordere ich Kyle Ademis nach unten und zeige ihm die Sauerei, welche hier herrscht. Der Mann ist aufrichtig entsetzt, als er die toten Bilkas und Fleischmännchen in den heiligen Hallen dieser Festung erblickt. Leider taugen die Filmaufnahmen nichts, da sie eine Idylle zeigen, die nichts mit der Realität zu tun hat. Auch das zeige ich ihm. Sieht so aus, als würde das Konzil der Thuleaner, die nur technische Möglichkeiten für ihre Sinne haben, so über den wahren Zustand ihrer Umgebung getäuscht werden.

Großzügig gestatte ich Kyle Adenis Kontakt zu seinen Brüdern und Vorgesetzten aufzunehmen. Sie kommunizieren zehn Minuten miteinander, dann unterbricht der Techpriester Adenis deutlich wütend den Kontakt.

"Ich versteh das einfach nicht! Aus irgendeinem Grund ist das Konzil nicht mehr Herr ihrer Sinne! Sie geben sinnlose Befehle und verlangen, dass ich die umgehend die "Audacia" sprenge."
 
Gut so. Herr Adenis ist also nicht ganz über den Jordan wie befürchtet.
Conari sammelt seine Mitstreiter wieder hinter sich und der Gegner ist enthüllt. Leider hab ich keine Ahnung welche der Typen aus der Prophezeihung die Thuleaner darstellen?
Aber nicht desto trotz, langsam sieht das doch alles nach einem Plan aus.

Sorry wenn ich das schon wieder schreibe, aber was ist den Bruder Obskurus für ein Kunde? Ich meine, das ist doch nicht in character,... oder doch?

Grüße
 
Gut so. Herr Adenis ist also nicht ganz über den Jordan wie befürchtet.

Ja, Omnissiah sei Dank! :lol:

Conari sammelt seine Mitstreiter wieder hinter sich und der Gegner ist enthüllt. Leider hab ich keine Ahnung welche der Typen aus der Prophezeihung die Thuleaner darstellen?

Der Halbling werden sie wohl nicht sein. 😉

Aber nicht desto trotz, langsam sieht das doch alles nach einem Plan aus.

Yup, irgendwie schon.

Sorry wenn ich das schon wieder schreibe, aber was ist den Bruder Obskurus für ein Kunde? Ich meine, das ist doch nicht in character,... oder doch?

Nun ja, einer muss ja der schwächste Spieler der Gruppe sein.....

Die Thuleaner sind wohl die blinden Männer aus der Prophezeihung wenn ich das richtig verstanden habe.
Wieder ein guter Teil bin gespannt wies weiter geht.

Wäre eine sinnige Interpretation.

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Manufaktorum des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41


Zum Glück hat Kyle Adenis das nicht vor. Dafür bekomme ich noch ein paar Interna zu hören. So wie es aussieht, wurde der Astropathische Chor dieser Welt hauptsächlich über Sklavenhändler besorgt. Wobei das ja meist unsanktionierte Psioniker waren. Mich würde nicht wundern, wenn da auch der eine oder andere Chaoshexer mit dabei war. Auf alle Fälle ist davon auszugehen, dass das Konzil der Thuleaner korrumpiert worden ist. Da schon zwölf Behälter leer gewesen waren, ist davon auszugehen, dass diese Mitglieder sich resistenter gezeigt hatten, aber letztendlich von der sich korrumpierenden Mehrheit entfernt worden sind. Ich bekomme zu hören, dass der Mars nicht erfreut wäre, wenn ich das Konzil einfach so auslöschen würde. Der Mars ist weit weg und ich denke mal, notfalls kann ich hier genug Beweise sichern, um die Auslöschung dieser Techhäretiker zu begründen. Immerhin versuchen die hier einen erklärten Feind des Imperiums gefangen zu nehmen, um sein blasphemisches Wissen zu nutzen. Jedem dürfte klar sein, dass mir hier nichts anderes übrig bleibt, als für einen reinen Tisch zu sorgen. Aber ich verspreche, zuerst den Chor zu eliminieren in der Hoffnung, dass das Konzil wieder zur Vernunft kommt. Eine Wechselwirkung ist schließlich auch nicht ausgeschlossen und vielleicht hilft eine Liquidierung auch, das Konzil wieder auf Linie zu bekommen. Falls nicht, weiß ich, was ich zu tun habe, egal was der Mars dazu sagen mag.


Momentan habe ich drängendere Probleme zu lösen. Einem Erkundungstrupp meiner Leute ist es gelungen, einige begehbare Schächte zu finden, welche sich durch die Wände ziehen. Von der "Audacia" lasse ich Rikard und ein paar professionelle "Kriecher" kommen, welche einen Weg für mich auskundschaften. Eine dritte Welle landet inzwischen an und auch mein Panzer ist dabei. Trotzdem halte ich immer noch nichts von einem Frontalangriff. Zeit ist zwar ein knappes Gut, aber es ist besser, vor einem Angriff dafür zu sorgen, dass die Energiebarrieren zusammenbrechen und auch die Schutzfelder. Nach einer Stunde kommt Rikard mit einem Schwerverletzten zurück. Der arme Kerl hatte die Begegnung mit einem mutierten Bilka. Keine guten Nachrichten. Die Leiche des Bilkas hat Rikard mit hierher geschleift. Dieses Exemplar ist deutlich mutiert. Entweder eine der Qualitätskontrolle entkommene Mutation oder eine tiefer gehende Korrumpierung. Das Chymielabor steht unter Wasser, durch das wir auf die andere Seite kommen wollten. Nun denn, ich lasse ein kompaktes Schlauchboot herbringen und folge dem von Rikard markierten kürzesten Weg durch die Wand.


Das weitläufige Chymielabor ist wirklich überschwemmt, aber nicht von Wasser. Es scheint auch keine Lauge oder Abwasser zu sein, sondern eher die Flüssigkeit, welche in den Züchtungstanks der Stryxis zu finden ist. Das ganze Labor scheint ein einziges gigantisches Zuchtbecken zu sein, in dem viele Leichen von angefressenen Bilkas treiben. Unter dem Schachtausgang findet sich eine Treppe, die auf eine höher gelegene Ebene führt. Ich bin als erster dort und lasse mich herunter. Oben auf dem Absatz befindet sich die Schreibstube eines Leiters. Bücher und Listen liegen auf den Tischen herum. Eine verschlossene Tür führt in ein weiteres Areal. Mein Techpriester öffnet die Tür und dahinter ist ein weiterer überschwemmter Bereich zu sehen, in dem gerade ein Sentinel stapft. Die Fahrerkabine fehlt hier und es gibt nur eine Plattform, auf der zwei Stryxis, zwei Knetmännchen und ein Bilka sich befinden. Sie haben uns noch nicht gesehen und Meisterin Puppila und Magister Militaris Ares erledigen die Bedrohung mit ihren Boltern, bevor sie uns entdecken können. Ich schicke Althea los, den Läufer zu uns zu bringen. Wirklich gut kann sie damit nicht umgehen, wie sie kläglich demonstriert. Da die Plattform keinerlei Geländer oder Haltepunkte verfügt, lasse ich ein provisorisches Geländer anbringen. Das ist nicht leicht, da wir ziemlich improvisieren müssen. Nach etwas Hin und Her ist das Werk vollbracht.


Althea steuert bedächtig den Läufer durch das überflutete Labor. Hier und da leben noch ein paar Bilkas und scheinen sich an den Leichen ihrer Brüder gütlich zu halten. Wirklich widerwärtig. Wir finden ein überflutetes Schott, das sich aber mit unseren Mitteln nicht öffnen lässt. Ich lasse weiter suchen und schließlich kippt der Sentinel beinahe um. Ich werde über die Reling geschleudert und lande im Wasser. Etwa dreißig Bilkas kommen heran geschwommen. Das Wasser ist nicht tief, aber schwimmen kann ich nicht wirklich gut. Die anderen versuchen die mutierten Züchtungen mit mehr oder weniger großen Erfolg von mir fern zu halten. Dabei fordern sie einen gigantischen Blutzoll von diesen Wesen. Schon bald ist das Wasser blutrot und abgetrennten Gliedmaßen treiben darin herum. Ich ziehe mein Energiedolch und kann mich anfangs recht gut wehren, werde dann aber doch unter Wasser gezogen. Allerdings rettet mich die Treffsicherheit von Ares und Puppila. Mühsam lasse ich mich an Bord ziehen und spucke die nach Erbsensuppe schmeckende Brühe aus, die ich in den Mund bekommen habe.


"Gut gemacht!", lobe ich meine Crew und lasse das Schlauchboot zu Wasser bringen, da Althea meint, sie wird den Läufer aus dieser Position nicht mehr heraus bekommen. Nun gut, schippern wir eben mit dem Boot durch das Labor. Die Bilkas, die sich hier noch befinden, stürzen sich auf die von uns zerfetzten Leichen und verwerten diese weiter. Am Rand dieses Bereichs finden wir eine Öffnung, von der ich gerade so noch die Verdeckung entfernen kann. Als erster klettere ich in das dunkle Loch der Klimaanlage. Mal sehen, ob wir so zu unserem Ziel kommen.


Gespielt am 07.12.2013
Spielleiter: Stefan
SC:
Flavion Conari Freihändler Rang 5
Altea Puppila Meisterin der Leere Rang 5
Solon Ares Magister Militaris Rang 4
Bruder Obskurus Rang 4
Lady Helmchen aka Yuri Rang 5
Techpriester Fidilius Rang 4
EP: 400
Besiegte Feinde:
5+ Imps
4 Harpien
1 geflügelter Augendämon
2 Stryxis
Unbekannte Anzahl an Bilkas und Fleischmännchen
Unbekannte Anzahl an Kampfservitoren und 4 Techpriester
Beute:
1 Scoutfahrzeug


Gedanke des Tages
Dieser Teil ging mir nun wieder deutlich leichter von der Hand. Viele Dynamische Kämpfe und doch einige Herausforderungen. Auch wird nun so langsam klar, wie tief die Häresie hier geht.
 
Personae Dramatis
Personae Dramatis

Crew der "Audacia"

Obere Ränge und Abteilungsleiter

Oberst Kyrr - Neuer erster Offizier und XO
Maschinenseher Kyle Ademis - erster Techpriester der "Audacia", Thuleaner und stark modifiziert
Hauptmann Tessa Nimdock - Hauptmann einer Kompanie

Orte

Aufbruch - Station, welche die Sonne Furibundus umkreist, markiert den Ausgang des Schlundes, das Tor zur Koronusweite.
Maleziel - Gefängniswelt
Illisk – geheime Welt der Thuleaner und Sitz deren Konzils

Xenosrassen

Stryxis - Händlerrasse, fliegt mit "Karawanenschiffen", erbeutete Schiffe anderer Rassen die mit gigantischen Ketten miteinander verbunden sind und von einem Hauptschiff geschleppt werden. Dienerrase der Yu´vath.
Yu´vath - Ausgelöschte, vom Chaos korrumpierte Xenosrasse, Grund des Angevin Kreuzzuges

Fraktionen

Kult des Inneren Auges - Häreteks auf Aufbruch beheimatet
Thuleaner - Ominöse Splittersekte des Mechanicum, Erbauer der "Audacia". Kaufen Halosternartefakt auf.


Kapitel 45
Die Schlacht um das Manufaktorum!

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Cymielabor des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41

Ich krauche durch ein wahres Labyrinth von schmalen niedrigen Lüftungsschächten. Der Geruch der Nährflüssigkeit gibt mir immer einen Hinweise, welche Richtung ich bei einer Abzweigung einschlagen muss, um nicht zurück ins überflutete Labor zu gelangen. Magister Militaris Ares musste leider zurück durch den anderen Tunnel, um den Angriff später zu koordinieren zu können. (Der Spieler konnte diesmal nicht kommen.)

Schließlich krieche ich durch einen schmalen Kanal aus dünnem Ferroplast. Unter mir scheint sich ein freier Raum zu befinden und ich kann Stimmen hören. Vorsichtig rücke ich an ein Gitter vor, um besser verstehen zu können, was da geredet wird. Leider ist der Ferroplast ziemlich dünnwandig und verformt sich geräuschvoll unter unserem Gewicht. So ist es kein Wunder, dass mich zwei Techpriester anschauen, als ich durch eines der Lüftungsgitter nach unten spähe. Im nächsten Moment wird schon das Gitter aus seinem Rahmen gesprengt und Splitter prallen an meinem Schutzfeld ab. Einer der Techpriester hat mich mit seinem Granatwerfer beschossen. Äußerst unsportlich! Sofort lasse ich mich an der Kante baumelnd nach unten fallen in einen recht großen Lagerraum fallen. Ich kann den Aufprall gut abfedern und bleibe auf den Beinen stehen.

"Folgt mir!", rufe ich. An einer der hinteren Wände befinden sich mehrere verschlossene Rolltore. An der nächsten Wand von mir befindet sich eines der Stryxis Portale, welches von einem Spalier aus violetten Fackeln eingerahmt ist. Der Techpriester, der auf mich mit einem Granatwerfer geschossen hat, sieht ziemlich normal aus. Sein Kollege ist stark mutiert. Als hätte man einen Mutanten mit verzogenen Elementen verschmolzen. Der Warp hat bei diesem hier deutliche Spuren hinterlassen. Statt auf Beinen bewegt er sich auf Tentakeln. Die wenigen noch sichtbaren Hautstellen sind grün geschuppt, ebenso die Tentakel. Eine unnatürliche Widerlichkeit, berührt vom Chaos. Fidilius ist der einzige, der mir sofort folgt. Bruder Obskurus und Meisterin Puppila lassen auf sich warten.

Das Tentakelding greift mich an und versucht mich zu verprügeln. Aber irgendwie verschätzte es sich und seine Attacken gehen viel zu kurz. Im Gegenzug zeige ich dieser Chaosbrut wie man ein Schwert richtig führt. Tief schneidet Blitzgewitter in das verdorbene Fleisch und zerstört dabei wichtiges im Innern von diesem Ding. Gurgelnd geht es zu Boden.

"So macht man das, verdammte Kreatur des Chaos!", gebe ich ihn mit in das Vergessen. Fidilius haut nun auch den anderen Techpriester um. Der lebt noch, also versuche ich seinen Granatwerfer zu entwenden. Dummerweise ist das Ding fest mit ihm montiert und auch die Maschinengeister des Magazins reagieren nicht positiv auf mein Unterfangen, es zu entleeren. Fidilius springt hilfsbereit ein, versöhnt den Maschinengeist und trennt die Verbindung vom internen Magazin zur Waffe. Inzwischen bricht der Schacht über uns zusammen. Meisterin Puppila schafft es noch mit ihrem fortschrittlichen Harlekingürtel raus zu kommen. Bruder Obskurus plumpst höchst unelegant zu Boden, rappelt sich aber wieder auf. Der Thuleaner beschimpft uns aufs übelste, beschuldigt mich der Häresie. Na, der Typ hat es echt nötig.

Auf einmal wird es Dunkler. Das erinnert mich Fatal an das, was auf Maleziel passiert ist. Schlagartig wird es ganz dunkel und nur noch die violetten Fackeln spenden Licht. Deutlich ist zu hören, wie sich aus dem Portal jemand nähert. Nach den Geräuschen zu urteilen, ist es eine ganze Gruppe. Wir verteilen uns etwas im Raum, halten aber unsere Position. Als erstes treten vier Knetmännchen hervor. Zwei haben violette Kugeln statt Köpfe, die anderen beiden haben an einer Kette je eine nackten Menschen, dem die Augen fehlen und dessen ausgemergelte gefolterte Körper voll mit blasphemischen Zeichen sind. Rituelle Narben, Brandzeichen und Tätowierungen. Drei Stryxis bilden das Zentrum, gefolgt von einem Dutzend Bilkas mit diesen seltsamen Strahlenwaffen. Wir werden natürlich augenblicklich entdeckt, da wir ja im offenen direkt vor dem Portaleingang stehen.

Wir kommen erst mal ins Gespräch, da der Stryxis mich gleich mit meinem Namen anspricht. Es muss sich inzwischen bei diesen Xenos herum gesprochen haben, wer ihr ärgster Feind ist. Das Xenos gratuliert mir aalglatt zu meinem Sieg über die abtrünnigen Stryxisclans, die ich ausgelöscht habe. Klar, abtrünnig. Wobei es natürlich sein kann, dass dieses Volk in Clans oder Fraktionen aufgeteilt ist. Die Menschheit ist ja leider auch nicht homogen. Ich bekomme das Angebot, falls die Thuleaner von mir besiegt werden, dass sie mit mir zusammen arbeiten könnten. Sie würden mir ihre Geheimnisse verraten, wie man Warpstürme manipuliert. Aber die Details könnte ich aber nur mit ihrem Anführer besprechen. Und der ist irgendwo hinter diesem Portal. Natürlich bräuchte ich keine Angst zu haben, da sie mich führen würden. Klar! Aber die Thuleaner sind ein deutlich warnendes und aktuelles Beispiel was passiert, wenn man sich mit diesen Xenos einlässt. Es gibt also keinen vernünftigen Grund, sich mit diesen Kreaturen der Yu´vath einzulassen. Ich bin zufrieden, zwei Augen, zwei Arme und zwei Beine zu haben. Also lasse ich Himmelssturm für mich antworten.
 
Na kann es sein, daß die Stryxis ihren Meister schon gefunden haben? Und der wartet am anderen Ende des Portals?

Ne, sie scheinen ja selbst noch zu suchen, sonst wäre die Allianz mit den Thuleanern ja nicht nötig.

Auf jedenfall, wenn die sich schon winden und ihre "Gefolgsmänner"-Thulies als besiegt betrachten, muss der gute Conari ja alles richtig gemacht haben. Also immer feste drauf.

Das dürfte einfach eine Doppelstrategie sein. Egal wer dann gewinnt, für sie ändert sich nix.

Oha Chaosstimmung......

ja immer feste druff nieder mit dem Erzfeind schmettere ihre Knochen hinab ins Vergessen. Keine Gnade dem Erzfeind... wie sagt schon das 1. Tanith....auf die frage wie bekämpft man den Erzfeind? Alle töten......

Tolle Geschichte bin echt gespannt ich muss unbedingt schauen wie es weitergeht...😎

Und schon geht es weiter. Und Flavion gibt den Chaosspinnern immer eine feste druf. :lol:

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Cymielabor des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41


Meine Antwort schlägt wie eine Granate ein. Na gut, einige der Geschosse werden abgewiesen, aber ich verwunde den Sprecher. Meisterin Puppila wirft eine Granate zwischen die Stryxis, aber die rollt einfach weiter ins Portal und verpufft dort einfach. Thronverdammt. Fidilius schießt mit seinem Plasmawerfer, aber leider ist auch er vom Pech verfolgt. Der Anführer macht irgend etwas mit seinem blitzschnell gezückten Schwertspeer und eine Woge violetten Lichtes zischt haarscharf an mir vorbei. Puh! Das ging gerade noch mal gut. Dafür lässt mich eine Woge purer Urangst vor dem Dunklen einfach vor Schreck erstarren. Thronverdammt! (Zuerst beim Angsttest eine 90 gewürfelt, Schip, kann ja fast nur noch besser werden. Klar, ne 94! Nun 4 Misserfolgsränge statt 3! Grrrrrmpf!)


Während ich vor Angst schlottere und kaum einen klaren Gedanken fassen kann, tobt um mich herum die Schlacht, von der ich nicht besonders viel mitbekomme. Die beiden blinden angeketteten Dunkelheitsbringer werden zusammen geschossen mit ihnen auch ihre "Herrchen". Weitere Furchtwellen kommen über uns, bis die Verursacher von meinem Gefolge ebenfalls in ihre Einzelteile zerlegen. Eine weitere Lichtwelle geht über mich hinweg und ich stürme mit Blitzgewitter in der Hand auf den Stryxis zu. Nach einer schnellen Abfolge von Schlägen strecke ich das Xenos nieder. Niedergestreckt zu werden von ehrlichen menschlichen Stahl ist das Schicksal des Xenos!


Einer der Stryxis erkennt die Zeichen der Zeit und flüchtet durch das Portal, der Rest seines Gefolges wird von uns erledigt. Ausgelöscht zu werden, dass ist das gerechte Schicksal des Xenos! So hat es der Imperator vor zehntausend Jahren verfügt und an seinem heiligen Gebot wird sich erst erfüllt haben, wenn auch das letzte Xenos sein verdientes Schicksal erlitten hat. Wir haben das Schlachtfeld erobert, einen Gefangenen, den wir hier zurücklassen und gehen nun zu den Gegenüberliegenden Toren. Es dauert etwas bis Fidilius die Maschinengeister uns gnädig gestimmt haben. Hinter dem nächsten Rolltor ist ein komplexer Lagerbereich mit schwindelerregenden Hochregalen. Darauf lagern Normalien und schon fertige Bauteile für den Bau von was auch immer. Wir rücken zwischen den hin und her sausenden Servitoren vor, welche aus Regalen verschiedene Bauteile holen. Trotz dieser Situation scheinen die ihre Produktion aufrecht erhalten zu wollen. Wir kommen in einen offen liegenden Bereich, wo gerade eine Laserkanone zusammengebaut wird. Obwohl wir an verschiedenen Okularen vorbei gekommen sind, erfolgt keine Reaktion. Die virtuelle Realität, die Vorspieglung einer heilen Welt scheint jeden Bereich dieser Basis erfasst zu haben. Ihre Okulare sind praktisch vollkommen funktionslos.


Wir warten, bis die Laserkanone zusammen gebaut ist und greifen dann aus dem Hinterhalt an. Der Techpriester und seine Servitoren werden von unserem Feuerüberfall vollkommen überrascht und gehen zu Boden. Einige wanken selbstmörderisch mit Schraubenschlüsseln und Hämmern bewaffnet in unsere Reihen, nur um von Blitzgewitter niedergestreckt zu werden. Die Laserkanone ist unser. Der Unterbau der Lafette ist improvisiert. Wahrscheinlich hätte hier ein Kettenlaufwerk hingehört, stattdessen hat man aus Zeitgründen nur unzureichende und schwergängige Gummiräder montiert, welche für das immense Gewicht des Geschützes viel zu klein sind. So ist es uns nur sehr schwer möglich, das Geschütz zu bewegen. Servitoren hätten wahrscheinlich weniger Probleme damit.


Ein Durchgang führt zu einer Empore, die parallel zu der Absperrung errichtet wurde. Meine Truppen haben inzwischen Stellung bezogen und sporadisch werden kleine Feuergefechte ausgetragen, um die Verteidiger beschäftigt zu halten. Gut! Leider sind hier schon ein Thuleaner und einige Kampfservitoren in Stellung gegangen, um von hier weitreichende Feuerunterstützung zu geben. Aus dem Hinterhalt eröffnen wir das Feuer und erledigen hinterrücks die Servitoren, wie auch den Techpriester. Kein ruhmreiches Gefecht, aber ich bin nicht hier, um ein Schauspiel abzugeben. Natürlich ist unser Eindringen nicht unentdeckt geblieben und mehrere Gruppen von Techpriestern in Begleitung von Servitoren macht sich auf, uns aus dieser Schlüsselposition zu werfen. Also beeilen wir uns die Laserkanonen in Stellung zu bringen, um zwei Blöcke zu zerschießen, die vor uns aufragen, welche jeweils ein Umspannwerk beinhalten, welche die Verteidigungsanlagen mit Energie versorgen. Haben wir diese erledigt, werden die Schutzschilde zusammen brechen und die Verteidiger keine so gute Deckung mehr haben.
 
Schneller zocken bringt nichts. Ich habe etwa 130 Seiten in Reserve, die eben nach und nach veröffentlicht werden. So ist ein ständiger Fluss an Updates gewährleistet, auch falls wir mal ein paar Wochen wegen Terminschwierigkeiten mal nicht zocken können.

Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Manufaktorum des Hauptquartiers der Thuleaner
Zeit: 2 261 785.M41

Während Fidilius schon die Energieanschlüsse vorbereitet, schiebe ich mit dem schwächlichen Rest die Laserkanone in Stellung. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich dreiviertel der Arbeit übernehme, obwohl wir zu dritt schieben. Schließlich ist das sperrige Geschütz in Stellung und Fidilius versöhnt die Maschinengeister. Inzwischen ist der Gegenangriff heran. Während ich General Dante kontaktiere und den Befehl zum Angriff gebe, schieße ich einem der Maschinenpriester sein Schutzfeld aus. Ha! (Ab und zu haben auch NSCs 1er!)

Meisterin Puppila setzt sich hinter die Kontrollen der Laserkanone und zerschießt präzise wie gewohnt das erste Umspannwerk. Von allen Seiten rücken nun die Verteidiger an. Eine Werfergranate geht mit im Wust der Anschlusskabel hoch und unterbricht die Stromversorgung. Sofort kümmert sich der Techpriester Fidilius darum, die getrennten Verbindungen zu flicken und den Maschinengeist unserer Laserkanone zu versöhnen. Bruder Obskurus feuert entweder seltsame psionische Geschosse ab oder brät Gegner mit seinem Flammenwerfer. Die Pilotin schießt mit ihrem präzisen Bolter einen Feind nach dem anderen ab. Ich erschieße einen Servitor mit "Himmelssturm" und stürme nun mit "Blitzgewitter" in den Nahkampf gegen weitere die Freitreppe hoch stapfende Servitoren.

Inzwischen hat Fidilius den Maschinengeist des Lasergeschützes versöhnt und zerschießt das zweite Umspannwerk. Nun fallen die schon flackernden Schutzfelder gänzlich aus und die Verteidiger stehen im offenen. Ein wahrer von meinen Soldaten entfesselter Feuersturm fegt nun über die Thuleaner hinweg. Mein Panzer schießt aus allen Rohren und hält die Thuleaner nieder. Dante tritt zum Angriff an und über jede Brücke flutet eine Kompanie. Inzwischen habe ich mich durch die Servitoren gehackt und zerschieße zwei aufploppende Harpyien, welche durch das Spindelportal kommen, bevor Fidilius dieses zerschießt. Im Grunde eine gute Idee, aber die drei Kristalle fallen von der Spindel und zerspringen beim Aufschlag auf dem Boden. Thronverdammt!

Das ist ein herber Rückschlag! Schließlich kann man die Dinger nicht in einer Commercia kaufen. Leicht angesäuert zerschieße ich mit Himmelssturm die beiden Harpyien und das war es dann. Nun beginne ich die Halle von den letzten Widerstandsnestern zu säubern. Hier und da rotten sich Thuleaner und Servitoren zusammen, aber die Ketzer können nun meiner Übermacht nichts mehr entgegen setzen. An einigen Stellen dauert es, bis eine Stellung ausgelöscht ist, aber nach zwei Stunden ist das weitläufige Manufaktorum unter unser Kontrolle und alle Ausgänge sind gesichert.

Der Zugang zum Allerheiligsten sind allerdings mit einem dreißig Meter tiefen und genau so breitem Graben geschützt. Allerdings gibt es auf der anderen Seite einen Absatz. Dante schickt ein paar Pioniere vor, welche sich abseilen und dann die andere Seite erklettern. Es ploppen zwar ein paar Abwehrmaßnahmen aus gepanzerten Nischen heraus, aber die werden neutralisiert, bevor sie Schaden anrichten können. Schließlich sind die Soldaten auf dem Absatz und beginnen eine Hängebrücke zu bauen. Das dauert seine Zeit und gibt uns Gelegenheit, etwas auszuruhen und die neusten eingehenden Meldungen und Anfragen zu beantworten. Für einen Lordkapitän gibt es immer etwas zu tun. Das gegenüberliegende Schott müssen wir leider aufsprengen. Die Sprengung gelingt, aber die Brücke stürzt dabei leider ein. Alles muss wieder neu aufgebaut werden. Auf der anderen Seite ist nun ein weiteres Schott. Wir dringen vor, schalten einige festmontierte Geschützstellungen aus und sind drin. In der Schleuse gibt es ein von hier zugänglichen Überwachungsraum. Die Monitore in Gehäusen aus gebürstetem Messing zeigen ein Manufaktorum, in dem emsig gearbeitet wird. Gerade wird die Spindel errichtet. Die Aufnahmen sind schon älteren Datums, wobei trotzdem behauptet wird, es wäre Live und keine Einspielung. Leider kann man die zweite Schleuse von hier aus nicht öffnen. Oder besser gesagt, es gibt eine Konsole, aber deren Maschinengeist ist offenbar im Koma und kein Ritual was wir zur Verfügung haben, bringt ihn in einen Wachzustand zurück. Nun gut, dann müssen wir eben noch einmal sprengen.

Ich lasse alles für einen Sturmangriff auf das Allerheiligste vorbereiten und versuche meine Leute auf die wohl gleich sichtbare Häresie vorzubereiten. Die Sprengung erfolgt und ich bin an der Spitze der Angriffstruppen. Wir befinden uns in der untersten Ebene des Allerheiligsten in einer riesigen Halle, die absurd hoch ist. Vor uns eine Schlucht und hier wird die Verderbnis der Thuleaner vollkommen ersichtlich. Die vier Servitoren, die sich uns nun in den Weg stellen, haben mit Fleisch und Haut überwachsene Waffen. Ein äußerst verstörender Anblick, aber der ehrliche Hass in unseren Herzen lässt uns im Angesicht dieser Abscheulichkeit den Weg des rechtschaffenen Zornes beschreiten. Die Aberration musst du töten, denn so ist es bestimmt!
 
Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Allerheiligstes des Hauptquartiers der Thuleaner
Unterste Ebene
Zeit: 2 262 785.M41

Ich schieße auf einen dieser mutierten Konstrukte und der Kerl duckt sich unter dem Großteil der Garbe einfach weg. Thronverdammt aber auch! Althea verlässt sich auf ihre Präzession und stoppt einen Servitor, aus dessen Torso die Spitzen von Raketen ragen. Schließlich detoniert diese dämonische Techhäresie in einer gewaltigen Explosion. Teile verdorbenen Fleisches und verformter Technologie regnen in kleinen Bröckchen auf uns herunter. Ich bin froh, dass meine Rüstung dicht ist und ich nicht von dieser Unreinheit besudelt werde. Einer der Abscheulichkeiten spukt blaues Feuer und liefert sich mit Bruder Obskurus ein Duell, wer den besseren Flammenwerfer hat. Der Astropath hat ihn und brutzelt das Ding weg. Einer der Servitoren stürmt auf mich zu, nur um von Donnerwetter gebührend empfangen zu werden. Die Dämonenmaschinen ist mit mehreren rotierenden Klingen ausgerüstet und wir tauschen mit einer unglaublichen Geschwindigkeit Attacken und Paraden aus. Aber ich wurde von einem der besten und teuersten Fechtmeister von Scintilla unterrichtet und jeder Thron macht sich hier nun bezahlt. Was habe ich als kleiner Junge über die vielen Balance und Kraftübungen geflucht. Jetzt aber sind sie der Unterschied zwischen Leben und Tod.

Mit einem finalen Hieb köpfe ich dieses Ding mit Blitzgewitter. Hat es nun davon. Auch die anderen Kreaturen, die einst Servitoren gewesen waren, sind inzwischen nieder gekämpft. Allerdings stürzen sich aus der Höhe des Raumes mit lautem Gekreische drei geflügelte Dämonen auf uns. "Himmelssturm" zuckt nach oben und speit ihnen das Urteil des Imperators entgegen. Die heilige Waffe zerfetzt eine der Kreaturen regelrecht. Die anderen beiden vergehen im Feuersturm meines Gefolges, bevor sie überhaupt in unsere Nähe kommen. Das war wohl nix.

Zum ersten mal kann ich mich richtig umblicken. Wir sind ziemlich weit unten im Allerheiligsten. Um uns herum ist ein Labyrinth aus Speicherbänken. Die Korruption durch das Chaos muss sich in den letzten Stunden hier explosionsartig ausgebreitet haben. Aus technischen Gerätschaften quellen Tentakel, die eine Mischung aus verdorbenen Fleisch und leitenden Drähten sind. Es gibt wohl auch Gefechte zwischen einzelnen Thuleanern und den Abnormitäten. Genau so was passiert, wenn man sich mit Chaos einlässt. Von wegen, alles unter Kontrolle und eine Frage der Berechnung. Chaos hat seine eigenen Gesetze und die kann man nicht in mathematische Formeln pressen. Hier gibt es keinen roten Knopf, um den Maschinengeist im Falle einer eklatanten Übellaunigkeit ins Koma zu versetzen. Hier gibt es nur die rohe korrumpierende Macht des absolut Bösen. Wer sich mit diesen Wesen freiwillig einlässt ist verloren. Und so arme Schweine wie ich, die durch hinterlistige Intrigen mit diesen verdammten Kreaturen in Kontakt kommen, sind es wahrscheinlich auch. Ich wünschte Gryphonia wäre hier und könnte mich nun anleiten. So muss ich meinen Weg durch die Hölle des Warps allein antreten. Bruder Obskurus meint, die starke dämonische Wesenheit die uns schon länger verfolgt, wäre in unmittelbarer Nähe. Nun gut, dann brauche ich sie schon nicht zu suchen.

Ich lasse meine Truppen ihre Position halten und rücke nach kurzer Strategiebesprechung mit meinem engsten Gefolge weiter in die Tiefe der Anlage vor. Von hier aus kommt man zu den Kraftwerkblöcken, welche fast alles hier mit Energie versorgen. Wenn die Blöcke abgekoppelt oder zerstört sind, hat auch die Astropathenkammer keinen Saft mehr. Und ich glaube nicht, dass aufgetaute Psioniker noch gute Chormitglieder sind. Ist der Chor weg, haben wir eine der wichtigsten Gegenkräfte erledigt. Vielleicht sehen die übrig gebliebenen Thuleaner ein, dass sie doch nicht so gut rechnen können, wenn erst alle Störelemente und die falschen Daten beseitigt sind. Falls nicht, nun, diese Techhäresie kennt dann nur noch eine mögliche Maßnahme, die vollständige Auslöschung dieser Sekte!

Wir kommen überraschend ohne Probleme bis zu einem gewaltigen Schacht, der zu den Kraftwerken führt. Es gibt einen Fahrstuhlkabine aus Messing, aber es scheint mir nicht besonders Ratsam, diese zu benutzen. Fidilius versucht zuerst das Kraftwerk von hier zu entkoppeln, aber der Maschinengeist ist Sklave der Thuleaner und wehrt sich gegen die Einflussnahme des unkorrumpierten Techpriesters.

Nun gut, dann müssen wir eben über ein Leitersystem in die Tiefe vorrücken. Ich klettere als erster, Althea folgt mir. Dann gibt es oben Krach und Geschrei. Also wieder nach oben, wo ein rosafarbenes Wesen mit total verschobenen Proportionen sich mit meinen Leuten prügelt. Techpriester Fidilius erschießt es gerade mit einer gut gezielten Überladung aus seinem Plasmawerfer. Das Ding vergeht in einer Lichtexplosion und dann stehen zwei blaue Wesen mit ähnlichem Aussehen vor uns. Was für eine thronverdammte Teufelei das doch ist! Ich sehe schon, dass wird noch ein langer blutiger Tag werden.
 
Position:
Hecaton Risse
Illisk System
Illisk
Allerheiligstes des Hauptquartiers der Thuleaner
Unterste Ebene
Zeit: 2 262 785.M41

Dann speien diese Missgeburten aus dem Warp auch noch blaues Feuer auf uns. Zum Glück halten unsere Kraftfelder. Bruder Obskurus zeigt mal wieder, wer den größten Flammenwerfer hat. Nämlich unser Schneemännchen. Meine Pilotin schießt dem kreischenden brennenden Ding dann noch seinen Kopf weg. Irgendwie befürchte ich schon, dass aus dem toten blauen Ding nun wieder rosafarbene Entspringen. Aber zum Glück passiert nichts dergleichen. Ich lasse der anderen Kreatur Grüße vom Imperator in Form einer schön gezielten Garbe überbringen. Die Waffe mit den stürmenden Engeln zeigt, dass zu viele fliegende Freunde zu viel für dieses Abscheulichkeit ist. Die mit Deuterium angereicherten Massereaktiven Geschosse zerfetzten dieses Ding und qualmende Einzelteile werden in der Gegend verteilt. Wir warten noch kurz misstrauisch, aber nichts weiter passiert.

Also klettern wir runter. Es sind knapp zweihundert Höhenmeter zu überwinden. Ab und zu gibt es kleine Plattformen, wo man sich ausruhen kann. Hier und da gibt es eine Geschützstellung, welche alle Fidilius im Vorfeld mit seinem Plasmawerfer ausgeschaltet werden. Schließlich kommen wir endlich unten an. Hier gibt es weitere Steuerpanele, welche sich aber gegen jede Art von freundlicher Manipulation sperren. Die Maschinengeister sind hier ziemlich resistent gegen jede Art von Beeinflussung von außen. Nun gut, auch diese werden die Erfahrung machen, bist du nicht willig, dann setzt es Hiebe. Also fangen wir unter der Fachkundigen Anweisung von Techpriester Fidilius die Kraftwerkblöcke zu manipulieren. Sprich, wir schlagen wichtige Kühlelemente kaputt, um die Blöcke zum Überladen zu bringen.

Schließlich wabert überall ungesund aussehender Dampf von Aggregaten und ich befehle die Evakuierung. Just in diesem kritischen Moment taucht ein geflügelter riesiger Servitor auf. Das Ding hat gleich zwei Flügelpaare übereinander. Sein Kopf ist wie der eines riesigen Vogels geformt. In der einen Hand hat er einen Raketenwerfer, den er wie eine Pistole hält, in der anderen ein riesiges Knochenschwert.

"Ah, Conari! Der Sklave des Schicksals! Endlich treffen wir aufeinander."
"Lordkapitän Conari, soviel Zeit sollte sein. Und ich bin niemanden Sklave. Lady Anagai werde ich auch noch die richtige Medizin zu schmecken geben. Himmelssturm freut sich schon darauf, sie aufzureißen!"

Nach diesem Austausch von Nettigkeiten beginnt der Tanz. Himmelssturm übermittelt meine Argumente zur Vernichtung aller Verderbnis, aber das Ding bewegt sich mit einer unglaublichen Geschwindigkeit, welche seiner Größe Hohn spricht, einfach aus der Flugbahn meines kleinen Manifestes. Meine Pilotin trifft sein buntschillernd aufleuchtendes Kraftfeld. Das gleiche Farbenspiel lösen auch die Bemühungen von Fidilius aus. Bruder Obskurus beschränkt sich darauf, hin und her zu laufen. Keine Ahnung, was er damit bewirken will.

Mit Fidilius an meiner Seite stürme ich gegen das Ding an. Wir treffen beide und verwunden es etwas. Im Gegenzug schlägt es zurück und nun ist es an uns, unsere Kraftfelder aufleuchten zu lassen. Ha!

Altheas Bemühungen werden gänzlich nur mit bunten Farbenspielen belohnt, da das Schutzfeld gegen Geschosse ziemlich immun zu sein scheint. Fidilius haut noch einmal drauf, dann flitzt das Ding einfach von uns weg und versucht mich mit einer Sprengrakete zu treffen. Diesmal ist es an mir, mit übermenschlicher Geschwindigkeit zur Seite zu hüpfen. Die Rakete trifft einen Reaktorblock und löst eine Explosion aus. So langsam sollten wir von hier verschwinden. Ich hebe Himmelssturm und diesmal sprenge ich Gewebe aus seinem unheiligen Leib! Ha, dass muss weh getan haben. Das Ding kommt auf mich zu und wir tauschen Attacken, Paraden und Riposten aus. Wieder einmal hat sich mein Fechtlehrer und seine unbarmherzigen Lektionen mir mein Leben gerettet. Dieses Ding führt sein riesiges Schwert mit einer Geschwindigkeit, der kaum mein Auge zu folgen vermag. Aber das Auge des Imperators ruht auf mir und gibt mir die Geschicklichkeit, alle seiner Attacken zu kontern. Und schließlich ergießt sich ein Schwall von stinkenden Organen auf den Boden.

"Conari!", ruft es noch, bevor es sich in einer Schwefelwolke auflöst. Die anderen gehen sofort stiften und ich renne ihnen mit etwas Verzögerung hinter her. Der langsame Psioniker bremst meinen Aufstieg unnötig ab und ich werde beinahe lebendig in meiner Rüstung gegart, als Feuersäulen den Schacht hinauf steigen und mich einhüllen. Thronverdammt! Die Rüstung schützt mich vor dem schlimmsten, aber allein die Hitze verletzt mich. Schwer verletzt wuchte ich mich aus dem Schacht, als unten alles hochgeht und ein Strahl Sonnenheißes Plasmas an mir vorbei zischt. Puh! Das war knapp gewesen. Schwer mitgenommen, aber noch am Leben, richte ich mich auf. Mal sehen, was hier noch alles für Teufeleien auf mich warten. Das war jetzt schon hart gewesen. Und das war wohl noch nicht mal der Schicksalsgegner gewesen, auf den mich Lady Anagai gehetzt hat.

Gespielt am 21.12.2013
Spielleiter: Stefan
SC:
Flavion Conari Freihändler Rang 6
Altea Puppila Meisterin der Leere Rang 6
Bruder Obskurus Rang 5
Techpriester Fidilius Rang 4
EP: 400
Besiegte Feinde:
5 Harpyien
1 geflügelter Dämon
2 Stryxis
1 Rosa und 2 Blaue Horrors
Unbekannte Anzahl an Bilkas und Fleischmännchen
Unbekannte Anzahl an Kampfservitoren und Techpriester
Beute:
1 Lasergeschütz auf Lafette

Gedanke des Tages
Jede Menge weitere Kämpfe. Die Schwächen des bestehenden Kampfsystems treten immer stärker hervor. Entweder kein Effekt bei den SC oder es bringt sie beinahe sofort um. War auf alle Fälle eine spannende Sitzung, wenn auch wenig Storyelemente.