Einstieg: JA oder NEIN?

beetlemeier

Tabletop-Fanatiker
28. März 2016
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Ich bin mir unsicher, ob sich für mich ein Einstieg lohnt:
Ich hab drei Armeen bei 40K (SM, DG und Necrons) und es reizt mich in der gesamten restlichen GW-Produktpalette keine weiteres Spiel/Fraktion, bis eben -rein von der Optik und natürlich dem Hintergrund her- die HdR/Hobbit-Abteilung. Höchstwahrscheinlich werde ich auch in diesem Bereich kaum ein Spiel machen, es geht mir rein ums Bemalen und das Visuelle.

Von daher meine Fragen:
Stimmt es, dass die "normalen" Minis da grundsätzlich noch auf 25 MM Bases stehen? Ich bin mir da nicht so sicher, wie das so auf einen wirkt, wenn man mittlerweile wegen der Größe von zB Primaris usw. doch was anderes gewöhnt ist?
Auf Metall und Resin hab ich eher wenig Lust, aber das wird nach meiner Kenntnis doch relativ oft da verwendet?!
Umgekehrt sieht zB die Osigliath-Box wieder nach "normalem" Kunststoff aus (Pluspunkt), dazu sehr schöne Ruinen, die man vielleicht bei 40K/OPR mal verwenden könnte (weiterer Pluspunkt), auch die rein potentielle Möglichkeit, ein spielbares System zu haben (kleiner Pluspunkt s.o.). ABER die einzelnen Gondor-Krieger (wenn man von den Photos der Gußrahmen ausgeht, wirken doch bis auf Ausnahmen eher klein und bereits fertig gebaut (großer Minuspunkt).
Schließlich weiß ich nicht, ob dieses ganze Sparte von GW noch wirklich Liebe im Sinne von -Es gibt weiter regelmäßig neue Modelle- bekommt, also wo die gesamte Entwicklung dieser Abteilung hingeht. So richtig prominent findet man den thread ja auch hier im Forum nicht, sondern eher am Katzentisch... 😉

Bin für jedes feedback dankbar!
 
Nun, die Figuren sind halt häufig schon sehr alt. Die Krieger von Minas Tirith zum Beispiel kamen damals zur Zeit des entsprechenden Films heraus. Außerdem sind fast alle Kunststoff-Modelle ein- oder zweiteilig. Das kann man auf der Webseite im Shop gut erkennen. In der Regel gibt es zehn bis zwölf Posen bei der Infanterie, die je zwei Mal enthalten sind. Während einige Kunststoff-Modelle immer noch ansehnlich sind, sind andere schon bei der Veröffentlichung sehr hässlich gewesen.

Eigentlich sind m.E. die Metallmodelle die schönsten Stücke (zumindest diejenigen mit Vorlagen im Film), nicht wenige stammen da ja von den Perry-Zwillingen.

Wer historische Miniaturen kennt, für den dürfte der Maßstab kein Problem sein. Wer aber nur diese völlig überdimensionierten Primaris-Modelle gewöhnt ist, für den wirken die Modelle vermutlich wie 15mm-Figürchen. 😀

Wenn man nur ein paar Modelle für die Vitrine bemalen möchte, sehe ich das Problem mit dem "Einstieg" nicht so wirklich. Dann kauft man sich ein paar Figuren und malt die an.

Spieltechnisch war das Spiel eigentlich immer ganz gut und die aktuelle Edition ist auch nicht schlecht. Ich habe jedoch bloß ein Spiel mal gemacht mit dieser, weil mir die Bücher zu teuer sind. Hat jedenfalls Spaß gemacht. Mitspieler könnten nach dem Abflauen des Hypes aber schwerer zu finden sein. ?
 
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Die neueren Plastikmodelle der Helden finde ich schon ziemlich gelungen: Hexenkönig, diverse Rohan-Charaktere und eben die aus der Osgiliath Box bestehen aus deutlich mehr als 2 Teilen. Persönlich bin ich gerade beim Bemalen von Baumbart dran und finde das Modell fantastisch.

Was die Liebe von GW angeht sollte man nicht viel erwarten. Die Community und Turnierszene ist aber durchaus lebendig, nur vorrangig auf Facebook und Discord.
 
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Erstmal Danke Euch allen!
Wer aber nur diese völlig überdimensionierten Primaris-Modelle gewöhnt ist, für den wirken die Modelle vermutlich wie 15mm-Figürchen

Ja, das dürfte ein echtes Problem werden. Sowas hat mich bei den Minis zB von Cthulhu Wars, Zombicide, Descent usw. nicht gestört, befürchte aber, dass es bei HdR anders sein dürfte... 😉

Ich denke, ich werde mir einfach mal ein Charaktermodell holen und schauen, wie spaßig das ist und dann entscheiden, ob ich da wirklich voll einsteige.

Die 3d-Druck-Waldelfen sehen auch schick aus, aber Resin ist halt nicht so mein Freund (bis sehr Fine-Cast-geschädigt).
 
Resin ist mmn, nach Spritzguss, das beste Material für Minis. Ich habe hier super scharfe, detaillierte Büsten aus Resin.
Das ist gegossenes Resin. Gedrucktes ist ähnlich scharf, aber etwas brüchiger. Failcast müssen wir nicht drüber sprechen, das ist der größte Schrott seit irgendwo jemand beim Zinngießen an Weihnachten ne Form in seinem Klumpen erkannt hat.
 
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Ich habe hier super scharfe, detaillierte Büsten aus Resin.
Mein 12-jähriges Ich hat da tatsächlich erstmal was anderes gelesen... ?
SORRY!?

Im Ernst:
Ich will da Deinen Erfahrungen überhaupt nicht widersprechen, ich kenne persönlich halt nur den Failcast von GW, mit anderem Resin (sei es gegossen oder gedruckt) hab ich meiner bewussten Erinnerung nach noch nicht gearbeitet. Kann sein bei manchen Modellen aus den o.g. Spielen...

Für mich assoziiere ich Resin mit einem eher weich-biegsamen, stumpfen Kunststoff und nicht mit dem eher spröde-harten Zeug, dass ich von den "modernen" Armeen von 40K kenne. Dieses Material (Resin) fand ich von der Haptik her nie so toll.

Wenn das bei HdR nun ein ganz anderes Resin sein sollte, werde ich da vorurteilsfreier rangehen!😉
 
Ich habe damals (TM) ein Diorama mit Gefährten und Ringeistern auf der Wetterspitze gebaut und verschenkt. Da fand ich die Minis schon deutlich filigraner als man es von Warhammer gewohnt war. Jetzt dürfte das noch sehr viel deutlicher sein.

Wenn die Minis Spaß machen und eine neue Herausforderung sind, die man später gerne anguckt, würde mir das reichen.

cya
 
Ich will da Deinen Erfahrungen überhaupt nicht widersprechen, ich kenne persönlich halt nur den Failcast von GW, mit anderem Resin (sei es gegossen oder gedruckt) hab ich meiner bewussten Erinnerung nach noch nicht gearbeitet. Kann sein bei manchen Modellen aus den o.g. Spielen...

Für mich assoziiere ich Resin mit einem eher weich-biegsamen, stumpfen Kunststoff und nicht mit dem eher spröde-harten Zeug, dass ich von den "modernen" Armeen von 40K kenne. Dieses Material (Resin) fand ich von der Haptik her nie so toll.

Wenn das bei HdR nun ein ganz anderes Resin sein sollte, werde ich da vorurteilsfreier rangehen!😉
Die Resinmischung hat sich bei GW aber auch bei FW über die Jahrzehnte immer wieder geändert. FW hat eine Zeit das gleiche Zeug verwendet, dass unter Finecast bei GW geführt wurde. Aber auch Finecast ist nie das gleiche geblieben und wurde weiter verfeinert (sorry).
Ich schätze sie haben sich damals Finecast ausgedacht und "herkömmliches" Resin, was ja recht spröde-zäh ist (was beim Bearbeiten schwieriger ist) für den Massenmarkt bei GW Produkten auch für Jüngere besser nutzbar zu machen. Die Blasebildung scheinen sie in der Entwicklungsphase unterschätzt oder nicht so stark bemerkt zu haben. Jedenfalls sind spätere Finecast und heutige GW-Resin Modelle nicht mehr ganz so Scheiße wie damals Finecast. Wenngleich das andere Hersteller immernoch besser können (auch FW ist nicht das gelbe vom Ei).
 
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Bin selber neuer Spieler. Das Spiel lohnt sich, weil es ein echtes Wargame ist. Da Spielsystem ist gut und fair. Taktik, Armeebewegung, Vorteile kreieren sind wichtig. Es ist anspruchsvoller als sagen wir mal…40K 😀.
Es ist unglaublich gut.

Die Miniaturen sind auf 25mm Basen und wenn du eine Komplette Armee hast, sieht das schon cool aus. Sieht halt wirklich nach Modellen aus und nicht nach Kinderspielzeug, wie z.B. 40K.

Wenn du nix aus Metal oder Finecast willst, es gibt auch Plastiksets, aber sehr viele Modelle, die auch wichtig fürs Spiel sind sind Metal oder Finecast.

Ist aber an sich kein Problem, wenn man malen kann kriegt man das auch ansehnlich hin.
 
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Wenn du nix aus Metal oder Finecast willst, es gibt auch Plastiksets, aber sehr viele Modelle, die auch wichtig fürs Spiel sind sind Metal oder Finecast.
Mittlerweile gibts auch ne größere Menge an 3D-gedruckten Alternativmodellen - sind zwar auch aus Resin, aber teilweise mit sehr guter Qualität (besser als die Finecastformen).


Man muss sich bei HDR etwas mit dem Bewegungsmodus und dem einzelnen Abhandeln der Modelle anfreunden. Ich mag es jedoch gerade deswegen auch sehr gerne.
 
Man muss sich bei HDR etwas mit dem Bewegungsmodus und dem einzelnen Abhandeln der Modelle anfreunden. Ich mag es jedoch gerade deswegen auch sehr gerne.
Das Priority Prinzip ist gut, auch dass die einzelnen Phasen abwechselnd verlaufen (und nicht der komplette Spielzug ghään), find ich super. Beschuss ist gut gelöst (in the way), Nahkampf und Support ist gut gelöst. Auch die einzelnen waffenspezifischen Special Strikes geben dem Nahkampf zusätzliche Tiefe. Helden Aktionen und das MIGHT, WILL, FATE Prinzip bei Helden finde ich super.
Für mich (und das als neuer Spieler) unter meinen persönlichen Top 3 Wargames!!!
 
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