"Brick" auf Netflix.
Der Film hat ja eigentlich alles, was mir nicht so wirklich gefällt: Das Ehepaar(?) Schweighöfer in den Hauptrollen, sehr konstruierte (im wahrsten Sinn des Wortes) Handlung, komisch-klischeehafte Charaktere, manche Dialoge/Szenen an der Grenze zur akustischen Verständlichkeit UND zum Fremdschämen.
Und trotzdem hab ich mich in den knapp 100 Minuten Dauer erstaunlich unterhalten gefühlt. Irgendwie schafft es da die Geschichte doch, dass man nicht nach 10 Minuten abschaltet, sondern dranbleibt und sich fragt: Wie geht das aus und was könnte die Erklärung sein? Und irgendwie ist das Haus dann auch recht gut als Kulisse dargestellt, und es kommt über das Gefühl des Eingesperrtseins durchaus ne Beklemmung auf.
Ich denke, wenn man von diesem Film nichts/nicht zuviel erwartet, und grundsätzlich gerne bei einem Mystery miträtseln will, kann man das Teil mal antesten. Abschalten kann man jederzeit... 😉