Hängt halt davon ab - ich hatte an anderer Stelle schon gemutmaßt, dass die 6-Punkte-Grenze damit zusammenhängt, dass GW davon ausgeht dass ein durchschnittlicher Spieler im ersten Zug 5 Siegpunkte an Secondaries macht ( 0 im schlechtesten, 10 im besten Fall ). Wenn man die Möglichkeit hat, im erste Zug bereits für 9 oder gar volle 10 zu punkten ist das schon eine gewisse Leistung bzw. eben auch Glück.
Setzt natürlich voraus, dass die passenden Karten kommen. Das Beste Vorbereiten bringt nichts wenn man zum Beispiel "Marked for Death" und "Assassination" zu Anfang zieht. Schwierig, die im ersten Zug zu punkten.
Die CCs gehen wahrscheinlich davon aus, dass man jederzeit versucht, maximale Punkte einzufahren, und würden in dem Falle eben ausgleichen wenn der Erstzieher die o.g. Kombination zieht, während der Zweitzieher z.B. als Drukhari "Area Denial" und "Secure No Man's Land" bekommt. Dann würde der Erstzieher zwar mit 0-10 in Runde 2 starten, aber wenigstens die 3 VP / das Stratagem bekommen.
Wenn natürlich der Erstzieher über 6 Punkte macht und der Nachzieher bewusst auf Punkte verzichtet funktioniert die Mechanik eben nicht mehr so, wie sie eigentlich gedacht zu sein scheint 🤐