Nachtrag zum Video:
Vielleicht wäre es besser, wenn man die Challenger Cards an den Primary Score binden und 5 VP gewähren würden, anstatt an das Gesamtergebnis. Da die meisten Primaries 5 VP bringen und die Spanne mindestens 6 VP betragen muss wäre das schon ein größerer Nachteil, den man da kompensieren würde. Klar ließe sich das wahrscheinlich auch wieder ausnutzen, wäre aber ggf weniger "Gamebreaking" da beide Seiten hemmungslos Secondaries punkten könnten.
Das Timing zum Ermitteln, wer CCs kriegt, hingegen könnte nicht wirklich anders sein. Derjenige, nach dessen Zug der Challenger ermittelt wird, hat schlichtweg die Kontrolle darüber ob und wer die Dinger bekommt. Und hat einfach immer den Vorteil dass er nur auf das reagieren muss, was der Vorgänger getan hat und kann sich bewusst zurückfallen lassen.
Auch dass die Siegpunkte halbwegs "gratis" sind ist ja eigentlich genau das, was die Challenger Cards machen sollen: Eigentlich sollte der, der klar im Nachteil ist, einen kleinen Boost bekommen. Wenn der schwierig zu kriegen ist wird jemand, der eher schwach ist und ohnehin schon im Nachteil, es auch schwer haben, diese extra VP zu punkten.
Aber für einen starken Spieler, der eigentlich im Vorteil ist und sich bewusst zurück hält, ist das natürlich ein signifikant größerer Bonus.
Oder anders ausgedrückt: Challenger Cards sind für Spieler wie mich, damit die nicht zu früh zu weit abgeschlagen werden, werden aber eben auch von Spielern wie ihm genutzt, um den Gegner auszuhebeln.
So ein bisschen als wenn man als Grafikdesigner in einen eigentlich für Kinder gedachten Malwettbewerb einsteigt 😉
Was halt in meinen Augen dann aber auch leider ein Problem mit der persönlichen Einstellung ist. Weil es läuft darauf hinaus ob man sein Bestes geben und den Gegner ohne "Almosen" bezwingen will, oder ob man nur darauf aus ist am Ende die meisten Punkte zu haben. Möchte ich ein echtes Kräftemessen und ermitteln, wer die bessere Armee und die bessere Taktik hat? Oder einfach nur ein Kreuzchen mehr auf meiner Turnierliste?
Ich vergleiche das jetzt mal mit einem Marathon: Damit die letzten Läufer nicht erst nach sechs Stunden im Ziel ankommen bieten Streckenposten an, die hinteren, ermüdeten Läufer per Roller näher ans Feld zu fahren, damit die überhaupt mal ankommen. Jetzt gibt es Läufer, die um jeden Preis gewinnen wollen, und die lassen sich bewusst zurückfallen, sparen Kräfte, nutzen die Mechanik (die für sie gar nicht gedacht ist) und gewinnen das Rennen weil sie noch Kraftreserven haben.
Gut, in seinem Fall hängt halt sein Einkommen dran (was ich vom ganzen KONZEPT her schon sehr befremdlich finde, persönliche Ansicht. Monetarisierung von Spiel und Sport war für mich schon immer unverständlich). Da muss man jedes Eckchen nutzen.
In der Anleitung vom ersten "Worms" Videospiel wurde das als "Dunkle Seite" bezeichnet, wenn man Lötlampen, Stahlträger und dergleichen benutzt hat um sich vor dem Gegner zu verstecken und ihn zu für ihn nachteilige Aktionen zu zwingen 😅
Ja, das Spiel erlaubt es. Ja, es ist machbar. Ja, es ist "moralisch fragwürdig".
Vielleicht wäre es besser, wenn man die Challenger Cards an den Primary Score binden und 5 VP gewähren würden, anstatt an das Gesamtergebnis. Da die meisten Primaries 5 VP bringen und die Spanne mindestens 6 VP betragen muss wäre das schon ein größerer Nachteil, den man da kompensieren würde. Klar ließe sich das wahrscheinlich auch wieder ausnutzen, wäre aber ggf weniger "Gamebreaking" da beide Seiten hemmungslos Secondaries punkten könnten.
Das Timing zum Ermitteln, wer CCs kriegt, hingegen könnte nicht wirklich anders sein. Derjenige, nach dessen Zug der Challenger ermittelt wird, hat schlichtweg die Kontrolle darüber ob und wer die Dinger bekommt. Und hat einfach immer den Vorteil dass er nur auf das reagieren muss, was der Vorgänger getan hat und kann sich bewusst zurückfallen lassen.
Auch dass die Siegpunkte halbwegs "gratis" sind ist ja eigentlich genau das, was die Challenger Cards machen sollen: Eigentlich sollte der, der klar im Nachteil ist, einen kleinen Boost bekommen. Wenn der schwierig zu kriegen ist wird jemand, der eher schwach ist und ohnehin schon im Nachteil, es auch schwer haben, diese extra VP zu punkten.
Aber für einen starken Spieler, der eigentlich im Vorteil ist und sich bewusst zurück hält, ist das natürlich ein signifikant größerer Bonus.
Oder anders ausgedrückt: Challenger Cards sind für Spieler wie mich, damit die nicht zu früh zu weit abgeschlagen werden, werden aber eben auch von Spielern wie ihm genutzt, um den Gegner auszuhebeln.
So ein bisschen als wenn man als Grafikdesigner in einen eigentlich für Kinder gedachten Malwettbewerb einsteigt 😉
Was halt in meinen Augen dann aber auch leider ein Problem mit der persönlichen Einstellung ist. Weil es läuft darauf hinaus ob man sein Bestes geben und den Gegner ohne "Almosen" bezwingen will, oder ob man nur darauf aus ist am Ende die meisten Punkte zu haben. Möchte ich ein echtes Kräftemessen und ermitteln, wer die bessere Armee und die bessere Taktik hat? Oder einfach nur ein Kreuzchen mehr auf meiner Turnierliste?
Ich vergleiche das jetzt mal mit einem Marathon: Damit die letzten Läufer nicht erst nach sechs Stunden im Ziel ankommen bieten Streckenposten an, die hinteren, ermüdeten Läufer per Roller näher ans Feld zu fahren, damit die überhaupt mal ankommen. Jetzt gibt es Läufer, die um jeden Preis gewinnen wollen, und die lassen sich bewusst zurückfallen, sparen Kräfte, nutzen die Mechanik (die für sie gar nicht gedacht ist) und gewinnen das Rennen weil sie noch Kraftreserven haben.
Gut, in seinem Fall hängt halt sein Einkommen dran (was ich vom ganzen KONZEPT her schon sehr befremdlich finde, persönliche Ansicht. Monetarisierung von Spiel und Sport war für mich schon immer unverständlich). Da muss man jedes Eckchen nutzen.
In der Anleitung vom ersten "Worms" Videospiel wurde das als "Dunkle Seite" bezeichnet, wenn man Lötlampen, Stahlträger und dergleichen benutzt hat um sich vor dem Gegner zu verstecken und ihn zu für ihn nachteilige Aktionen zu zwingen 😅
Ja, das Spiel erlaubt es. Ja, es ist machbar. Ja, es ist "moralisch fragwürdig".
