Chapter Approved Mission Deck 25-26

Also ich habe wieder ein weiteres Turnier hinter mir und ich habe noch einige Feinheiten gefunden welche gegen Challenger Karten sprechen (die ich auch erfolgreich nutzen konnte).

Da man Karten auch in der gegnerischen Phase erfüllen oder ggf wegwerfen kann hat man im Nachzug den Vorteil weniger Punkte zu haben, eine challenger karte ziehen zu dürfen und dann in der gegnerischen Phase seine Mission zu erfüllen (geschehen mit gegnerische Einheiten auf Markern vernichten). Wird auch nicht allzuoft passieren, hat am Spiel auch nicht viel geändert aber wie immer ist der Spieler mit Nachzug schon im Vorteil und bekommt nochmal einen Bonus.

Allgemein habe ich aber kein Problem.


Mein 2ter Gegner hatte sein 1. Spiel aber gewonnen obwohl er 4x der Challenger war. War für seinen Gegenspieler sehr frustrierend.
 
Challenger Cards kannst Du nicht im gegnerischen Zug erfüllen. Die werden in Deiner Kommandophase gezogen und am Ende Deines Zuges abgeworfen , gemäß Schritt 14 des CA25-26 Schlachtablauf.

Klar kann man sie auch verfallen lassen, aber dann ist man halt a) weiterhin im Hintertreffen und hat b) nicht mal einen Vorteil davon.

Der Kollege der trotz 4x Challenger gewonnen hat würde mich jetzt interessieren, wie der mit den CC umgegangen ist und wie knapp das am Ende dann war.
Wird aber wahrscheinlich keiner mitgeschrieben haben 🤣
 
Challenger Cards kannst Du nicht im gegnerischen Zug erfüllen. Die werden in Deiner Kommandophase gezogen und am Ende Deines Zuges abgeworfen , gemäß Schritt 14 des CA25-26 Schlachtablauf.

Klar kann man sie auch verfallen lassen, aber dann ist man halt a) weiterhin im Hintertreffen und hat b) nicht mal einen Vorteil davon.

Der Kollege der trotz 4x Challenger gewonnen hat würde mich jetzt interessieren, wie der mit den CC umgegangen ist und wie knapp das am Ende dann war.
Wird aber wahrscheinlich keiner mitgeschrieben haben 🤣
Edit: Hier stand unvollständiger Blödsinn.

Ich war am Samstag auf dem gleichen Turnier wie Medjugorje.
In meinen 3 Spielen durfte ich selber nie Challenger Karten ziehen. Im Spiel 3 durfte mein Gegner 2x die Karten ziehen, einmal hat er die 3 VPs geholt, das andere mal musste er die Karte abwerfen. Er hat das Spiel am Ende mit 4 VPs gewonnen. Fand mich durch die Karten aber nicht benachteiligt.
 
Ich habe nun 3 Spiele mit den Karten hinter mir.

Erstes Spiel: ich war mit meinem Gegner permanent gleich auf bis zum 5. Zug in dem ich maximal punkten konnte und mein Gegner nicht. Hier waren die Karten gar nicht im Einsatz.

Zweites Spiel: Ich habe 4x Challenger Karten erhalten, war aber völlig nutzlos da 1.) ich fast ausschließlich secondarys gezogen habe die ich kaum oder gar nicht erfüllen konnte zu dem Zeitpunkt und 2.) meine Würfel kaum etwas höheres kannten als eine Zwei, im dritten turn habe ich schon 1400pkt meiner Armee verloren und mein Gegner ganze 150.

Drittes Spiel: Wir hatten ein gutes Spiel und ich habe in 2 Runden absichtlich Secondarys nicht erfüllt um Challenger Karten zu ziehen. Hintergrund dazu war das ich für meine gezogenen Secondarys jeweils 2-3pkt erhalten hätte, dafür aber eine Einheit hätte opfern müssen. Die Challenger Karten haben mir hier 6VP verschafft ohne das ich einen 6er Votann Pioneer und Sagitaur opfern musste, was auf Lange Sicht recht gut für mich war denn ich hatte damit mehr Resourcen im hinteren Teil des Spiels ohne zuweit abgeschlagen zu sein und konnte so die Führung meines Gegners am Ende noch umkehren in meinen Sieg.
 
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Was denkst, wie deine Gegner die Challenger Cards einschätzen?
was genau meine Gegner davon halten kann ich natürlich nicht genau sagen außer beim dritten. Da es ein Übungsspiel war für ein kommendes Turnier haben wir uns entsprechend ständig ausgetauscht, da kam natürlich auch jedesmal der Grund zur Sprache warum ich zb nicht Locus mache obwohl ich es könnte.
Grund: Weil ich so Challenger werde und 3vp fast geschenkt bekomme war die Antwort und das ohne mit nem Sagitaur raufzufahren und die wichtigen Laska Schüsse zu verschwenden.
Der Speiler empfand das ganze schon als recht Vorteilhaft da ich als Nachzügler völlig frei Punkten konnte.

Generell spiele ich jetzt meist mit Leuten die eine gewisse Spielerfahrung haben oder sogar auf Turniere gehen. Unsere Spiele gehen in den seltensten Fällen mit hohem Abstand aus, außer jemand hat wie ich im zweiten Spiel das "Glück" für sich gepachtet. Generelle Missmatches nehme ich hier auch mal aus. Da können die Challenger Karten genau das zünglein an der Waage sein für den Nachzügler.
 
Ich versuche gerade, mir die Situation in der Praxis vorzustellen ... zb so:

Du warst zweiter Spieler und liegst am Ende der 2. Spielrunde/deines Spielzuges zb 13:19 zurück und verzichtest auf dein Secundary, durch das du auf 15:19 hättest verkürzen können (und schonst eine Einheit).
In der 3. Spielrunde warst du Challenger, ziehst deine Karte und erfüllst die Bedingung für 3 Siegpunkte.
Da du immer noch 6+ Siegpunkte hinten liegst, verzichtest du immer noch auf dein Secundary.
In der 4. Runde bist du immer noch Challenger, ziehst die Karte und erfüllst die Bedingungen für die 3 Siegpunkte, dazu die 2 Siegpunkte für das aufgeschobene Secundary und die sonstigen Siegpunkte, die man so regulär erzielen kann.

Damit und mit den Siegpunkten der 5. Runde gelingt dir der Sieg (der vermutlich relativ knapp war).

Habe ich mir das so richtig vorgestellt?
 
Ich versuche gerade, mir die Situation in der Praxis vorzustellen ... zb so:

Du warst zweiter Spieler und liegst am Ende der 2. Spielrunde/deines Spielzuges zb 13:19 zurück und verzichtest auf dein Secundary, durch das du auf 15:19 hättest verkürzen können (und schonst eine Einheit).
In der 3. Spielrunde warst du Challenger, ziehst deine Karte und erfüllst die Bedingung für 3 Siegpunkte.
Da du immer noch 6+ Siegpunkte hinten liegst, verzichtest du immer noch auf dein Secundary.
In der 4. Runde bist du immer noch Challenger, ziehst die Karte und erfüllst die Bedingungen für die 3 Siegpunkte, dazu die 2 Siegpunkte für das aufgeschobene Secundary und die sonstigen Siegpunkte, die man so regulär erzielen kann.

Damit und mit den Siegpunkten der 5. Runde gelingt dir der Sieg (der vermutlich relativ knapp war).

Habe ich mir das so richtig vorgestellt?
ich habe establish locus gezogen, das ich für 2VP hätte abschließen können. Ich hätte dafür einen Sagitaur zur Mitte schieben müssen (einzige in Reichweite) der damit allerdings einfach verpufft wäre danach, was in einer Materialschlacht in der mein Gegner ähnlich viele Ressourcen zur Verfügung hat etwas schwierig ist.
Da ich Nachzügler war wusste ich also genau wie weit ich Punkten kann um eine Challenger Karte zu bekommen die mir recht sicher 3VP im nächsten Zug gibt. Also "verzichtete" ich darauf Locus zu Punkten und habe das Secondary abgeworfen um 1 CP zu generieren. im nächsten Zug gab es eine ähnliche Situation mit Cleanse wo ich darauf verzichtet habe den zweiten Cleanse zu machen um weiterhin Challenger zu bleiben. das hat mir dann im Endeffekt einen 6er Bike Trupp "gerettet"
Mit Turn 4 habe ich dann stark gepunktet da meinem Gegner einfach die Einheiten ausgingen. Turn 5 konnte ich nochmal gut Punkten. Dadurch war ich dann insgesamt 9 Punkte vor. die 6 VP von den Challenger Karten wie auch das "aufsparen" meiner Einheiten haben mir nach hinten raus dann den Sieg gebracht.
 
Wobei in meinen Augen für diese Spielweise ein gut oder schlecht die falsche Bewertungskategorie ist. Das Missionssetting hat sich einfach geändert, genauso wie anno damals von festem Durchschlag zu jetzt Rüstungswurfmodifikationen. Es ist jetzt einfach so und neu und darauf muss man sich eben einstellen.
 
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Mit Turn 4 habe ich dann stark gepunktet da meinem Gegner einfach die Einheiten ausgingen. Turn 5 konnte ich nochmal gut Punkten. Dadurch war ich dann insgesamt 9 Punkte vor. die 6 VP von den Challenger Karten wie auch das "aufsparen" meiner Einheiten haben mir nach hinten raus dann den Sieg gebracht.
Hätte es die Challenger-Cards nicht gegeben und du trotzdem auf die Secondaries verzichtest, um nicht einfach Einheiten zu verheizen, hättest du das Spiel also trotzdem gewonnen?
Edit: Die Challenger -Cards waren also im Prinzip ein Anreiz taktisch klüger zu entscheiden?
 
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Das Restrisiko bei dieser Spielweise bleibt aber. Es kommen ja noch andere Faktoren hinzu. Man zieht schlechte Secondaries, der Mitspieler gute, man hat die Würfelpest in genau dem Zug in dem man sie nicht haben darf etc. pp. Es ist ein zusätzliches Risiko, wenn man den Challenger Game bewusst machen will, dann darf sich das auch mal auszahlen.

cya
 
Theoretisch ja - ohne Challenger Cards hätte er bei gleicher Spielweise 3 Siegpunkte Vorsprung gehabt und trotzdem gewonnen. Wobei man natürlich durch die Challenger Cards einen Anreiz hat, jetzt unmittelbar Einheiten zu sparen, was man ggf nicht unbedingt tun würde wenn man nicht diesen unmittelbaren Reiz hätte.
Naja, es gab ja nur 2 VPs dafür, dass du eine deiner guten Einheiten in der Mitte hättest verheizen müssen. Das hättest du also wohl auch ohne Challenger Karten überlegen können?
 
Challenger Cards kannst Du nicht im gegnerischen Zug erfüllen. Die werden in Deiner Kommandophase gezogen und am Ende Deines Zuges abgeworfen , gemäß Schritt 14 des CA25-26 Schlachtablauf.

Klar kann man sie auch verfallen lassen, aber dann ist man halt a) weiterhin im Hintertreffen und hat b) nicht mal einen Vorteil davon.

Der Kollege der trotz 4x Challenger gewonnen hat würde mich jetzt interessieren, wie der mit den CC umgegangen ist und wie knapp das am Ende dann war.
Wird aber wahrscheinlich keiner mitgeschrieben haben 🤣
NEIN - ich habe als Spieler OVERWHELMIMG FORCE (in meiner zweiten Runde)gezogen. Habe es erst in der RUnde meines Gegners(in seiner dritten) gescored und dadurch eine Challenger ziehen dürfen. Da ich meine mission die ich in der zweiten Runde gezogen habe erst mitte der 3ten erfüllt konnte ich auch zusätzlich noch eine C.C. ziehen.

Die zwei Spieler sind hier erreichbar. Einer hat im Eldar Subforum einen langen Thread.




und noch wichtiger:


das ist einer der besten Spieler. Seit Jahren im USA TEAM bei jeder Weltmeisterschaft und macht 40k BERUFLICH. Spielt praktisch jeden Tag mehrere Spiele und tauscht sich mit anderen Profis aus. (und Profi ist hier nicht einfach irgendein Wort - er macht das professionell und verdient sein Geld damit).

ER HASST CHALLENGER CARDS
 
Würde ich damit meinen Lebensunterhalt verdienen und müsste dafür auf Teufel komm raus jeden Gegner an die Wand batschen, würde ich sie auch hassen. Genau wie die Maelstrom Cards früher.
Da ich zum Spaß spiele und knappe Spiele für mich spannender sind, als welche wo ein Spieler unangespitzt in den Boden gerammt wird, klingt das eigentlich alles ganz gut.



Aber mir ist durch aus klar, das ich da nicht Turnierspieler genug bin. Schlieslich hab ich auch nicht die besten Einheiten immer dreimal vorrätig.
 
Oh! Mein Fehler! Ich hatte "Karten" automatisch auf die CCs bezogen und nicht auf die Secondaries. Sorry, das war ein Missverständnis meinerseits.

Danke für das Teilen der Info, besonders das Video beleuchtet die Angelegenheit schön detailliert und fundiert. Das ist tatsächlich ein sehr gutes Argument gegen die aktuellen CC-Mechaniken, besonders zwischen geübten Spieler oder auch im kompetetiven Bereich.
Leider muss man aber dann auch sagen, dass eine "Catch-Up-Mechanik" dann einfach schlichtweg nicht umsetzbar ist. Wenn ich irgendeine Art von Bonus für diejenigen biete, die hinten liegen, kann und wird die Mechanik scheinbar missbraucht werden und dementsprechend auch bald wieder verschwinden.

Was ich persönlich jetzt irgendwo sehr traurig finde - ich bin auch ein riesiger Freund von spannenden Matches, und gerade als etwas schwächerer Spieler freue ich mich wenn ich so zumindest ein wenig hinterher kommen und es spannend halten kann. Aber da die, die das Geld bringen, die Dinger so vehement ausnutzen und/oder ablehnen kann man halt nichts machen.

Wie @Wargrim schon sagte - unter diesen Umständen kann ich es absolut nachvollziehen wenn jemand die Dinger insgesamt ablehnt.