Chapter Approved Mission Deck 25-26

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Hängt halt davon ab - ich hatte an anderer Stelle schon gemutmaßt, dass die 6-Punkte-Grenze damit zusammenhängt, dass GW davon ausgeht dass ein durchschnittlicher Spieler im ersten Zug 5 Siegpunkte an Secondaries macht ( 0 im schlechtesten, 10 im besten Fall ). Wenn man die Möglichkeit hat, im erste Zug bereits für 9 oder gar volle 10 zu punkten ist das schon eine gewisse Leistung bzw. eben auch Glück.

Setzt natürlich voraus, dass die passenden Karten kommen. Das Beste Vorbereiten bringt nichts wenn man zum Beispiel "Marked for Death" und "Assassination" zu Anfang zieht. Schwierig, die im ersten Zug zu punkten.
Die CCs gehen wahrscheinlich davon aus, dass man jederzeit versucht, maximale Punkte einzufahren, und würden in dem Falle eben ausgleichen wenn der Erstzieher die o.g. Kombination zieht, während der Zweitzieher z.B. als Drukhari "Area Denial" und "Secure No Man's Land" bekommt. Dann würde der Erstzieher zwar mit 0-10 in Runde 2 starten, aber wenigstens die 3 VP / das Stratagem bekommen.

Wenn natürlich der Erstzieher über 6 Punkte macht und der Nachzieher bewusst auf Punkte verzichtet funktioniert die Mechanik eben nicht mehr so, wie sie eigentlich gedacht zu sein scheint 🤐
 
Viele "Wenn's" ...

Ich spinne den Faden mal weiter.

Spieler 1 macht in der ersten Runde 7 Siegpunkte, Spieler 2 keine.

Zweite Runde, Spieler 2 erhält eine Challenger Card.

Immer noch zweite Runde, Spieler 1 macht 12 Siegpunkte (finde ich nicht außergewöhnlich) und erhöht seinen Punktestand auf 19 Punkte.
Spieler 2 hat jetzt zwar eine Challenger Card, muss aber 19 Siegpunkte erzielen, um mit Spieler 1 gleichzuziehen.
Wenn Spieler 2 14-24 Siegpunkte erzielt, erhält in Runde 3 niemand eine Challenger Card.
Verzichtet Spieler 2 auf vielleicht mögliche Siegpunkte und macht nur 13 Siegpunkte, erhält Spieler 2 zwar auch in Runde 3 eine Challenger Card, liegt aber immer noch 6 Siegpunkte zurück (und hat dafür auf zusätzliche X Siegpunkte verzichtet, die am Ende seine Siegpunkte Bilanz verringern).

Könnte natürlich auch ganz anders kommen. Vielleicht macht Spieler 2 dank Challenger Card 25 Siegpunkte und geht mit 6 Siegpunkten in Führung, und dann bekommt Spieler 1 die Challenger Card in Runde 3.
 
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Das Argument ist dabei, dass der Zweitzieher seine Einheiten bewusst im Hintergrund hält und nur das Nötigste riskiert um den Abstand nicht "unrettbar" werden zu lassen, aber weiterhin Siegpunkte zu kassieren. Erstzieher muss sich relativ stark exponieren um seinen Vorteil aufrecht zu erhalten, was dem Nachzieher Möglichkeiten gibt abseits stehende Einheiten aus Deckung heraus unter Feuer zu nehmen.
In Runde 4 oder 5 packt der Nachzieher dann seine nur mäßig dezimierte Armee aus der Defensive in die Offensive, durchbricht die geschwächten Frontlinien und zieht in Runde 4 erst einmal gleich und dann an Runde 5 dank Übermacht auf Siegposition.
 
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Das Argument ist dabei, dass der Zweitzieher seine Einheiten bewusst im Hintergrund hält und nur das Nötigste riskiert um den Abstand nicht "unrettbar" werden zu lassen, aber weiterhin Siegpunkte zu kassieren. Erstzieher muss sich relativ stark exponieren um seinen Vorteil aufrecht zu erhalten, was dem Nachzieher Möglichkeiten gibt abseits stehende Einheiten aus Deckung heraus unter Feuer zu nehmen.
In Runde 4 oder 5 packt der Nachzieher dann seine nur mäßig dezimierte Armee aus der Defensive in die Offensive, durchbricht die geschwächten Frontlinien und zieht in Runde 4 erst einmal gleich und dann an Runde 5 dank Übermacht auf Siegposition.
Genau dieses.

Ersten Zug zu haben ist sowieso schon ziemlich popo, weil die "less killy" 10. Edition dafür sorgt dass beide Spieler sich während des Deployments verstecken.

Der Spieler, der dann zuerst aufmachen muss kassiert den Alpha Strike, der zweite kann immer reagieren, und genau DAS verstärken die Karten halt.
Ich hab schon so n Spiel deshalb gewonnen, was, bei meiner aktuellen Spielfrequenz, so 10% aller meiner Spiele bedeutet ^^
 
Für ein Turnier, bei dem es ja um die Gesamtwertung geht ist das aber doch ein bescheidener Plan.

Wenn Du absichtlich auf Siegpunkte verzichtest ist maximal scoren ja schon aus Prinzip nicht drin.

Für ein Turnier bei dem am Ende x Leute 5/0 stehen, entscheidet doch meist die Siegpunkte Summe wer wo das Treppchen besteigt.

Damit geht man dann ziemlich ins Risiko den Gesamtsieg bzw. sogar das Treppchen abzugeben, weil man absichtlich nicht die Punkte gesammelt hat, die man hätte sammeln können. Oder übersehe ich da was?

Wie sieht es denn eigentlich mit Erstzugkonter CC-Braking aus? Da müsste man doch auch durch absichtliches "langsam" spielen was machen können?

cya
 
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Worauf ich eigentlich hinaus wollte: Wenn man trotz des ungeliebten 1. Zug bereits in der ersten Runde mit 6+ Siegpunkte Vorsprung in die zweite Runde geht, ist das unabhängig von Challenger Cards eine ziemlich gute Leistung.
Na ja, mir erscheint es aber keine große Leistung zu sein, als 2. Spieler in der ersten Runde das Scoren zu unterlassen, um den Gegenspieler in einen 6+ Punktevorsprung zu schicken.
Wenn ich als zweiter Spieler auf die Challenger Cards aus bin, habe ich das doch zT selbst in der Hand.
 
Deswegen kann man lediglich versuchen als Erstzieher nur maximal 5 Siegpunkte zu erreichen... wenn der Gegner dann eine Nullrunde spielt und ich die Runde darauf 15 Siegpunkte Primary und noch mal 7 Punkte Secondary mache steht es bei Zug 2-2 schon 27 zu 0. Als Nachzieher kann ich es mir also nur eingeschränkt erlauben, meinen Rückstand von 5 Punkten so stehen zu lassen. Wenn ich dann noch schlechte Secondaries habe muss ich in Zug 1-2 aktiver werden, was wiederum in Zug 2-1 meinem Gegner ggf die Möglichkeit lässt, sich selbst wieder etwas zurück zu nehmen um die 6-Punkte-Differenz nicht zu erreichen.

Das Spiel geht also eher darum dass man die Siegpunkte des Gegners genau im Auge behält anstatt sich voll auf maximales Scoring zu konzentrieren.

Hypothetisch.
 
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... um den Abstand nicht "unrettbar" werden zu lassen, aber weiterhin Siegpunkte zu kassieren.

Ich denke das ist einer der Knackpunkte. Wenn man diese Taktik verfolgt und eine Runde scheiße zieht während der Gegner optimal zieht, kann man ziemlich schnell den Kippunkt überschreiten und zu weit zurückfallen. Ist jeden Falls imho keine Auto-Win Strategie.

Erstzieher muss sich relativ stark exponieren um seinen Vorteil aufrecht zu erhalten, was dem Nachzieher Möglichkeiten gibt abseits stehende Einheiten aus Deckung heraus unter Feuer zu nehmen.
In Runde 4 oder 5 packt der Nachzieher dann seine nur mäßig dezimierte Armee aus der Defensive in die Offensive, durchbricht die geschwächten Frontlinien und zieht in Runde 4 erst einmal gleich und dann an Runde 5 dank Übermacht auf Siegposition.

Das klingt für mich sehr theoretisch. Damit das aufgeht, müssen imho sehr viele Parameter stimmen, nicht zuletzt darf der Gegner nicht gezielt gegen diese Strategie spielen.
 
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Es ist soweit... "endlich" kann ich auch von einem Spiel berichten, welches durch Challenger Karten gegen mich entschieden wurde. Eigentlich wäre es ein Unentschieden gewesen, .... wenn ich den Nachzug gehabt hätte, dann ziemlich sicher ein Sieg für mich.

Oh man ist das ein beschissenes Gefühl, man bekommt die erste Runde (die man sowieso nicht haben will) und dann bekommt der Gegner auch noch CC.
Eine für mich wichtige Frage ist noch nicht gestellt worden.
Hast du das Gefühl oder kannst du mit Gewissheit sagen, dass dein Gegenüber absichtlich auf die CC gespielt hat, und du durch den abuse der CC verloren hast?

Im Prinzip ist das ja einfach nochmal eine Mechanik, um Pech beim Ziehen von Missionen auszugleichen.
Ich meine, wenn ich "leichte" Missionen ziehe und der Gegner die schweren und deswegen verliert, dann ist das in meinen Augen auch nicht fair. Blöd ist halt, dass ich als zweiter die Chance habe, die Mechanik in einer Art und Weise auszunutzen, die so wohl nicht geplant war.
Ich spiele nicht oft und dann sind wir höchstens zwei Spiele parallel, aber bei uns kann es erst einmal vor, dass CC wirklich über den Sieg entschieden haben. Aber der Unterlegene hat dafür nicht die CC verantwortlich gemacht, sondern einen Spielfehler im letzten Zug und Pech beim Würfeln. Und wie ich das mitbekommen habe war es das auch.
 
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Dh. du hast den 1. Zug und hast in der ersten Runde min. 6 Siegpunkte mehr als dein Gegner gemacht?
Nein... wir waren 2 Runden lang gleich und er hat in der 3ten Runde eine Challenger Karte gezogen und mich danach überholt. Und mit Nachzug einfach genau soviele Punkte gemacht um dann wegen einem Punkt den Sieg zu bekommen... also mit Vorteil (weil Nachzug) hätte er ohne CC NICHT gewonnen und deutlicher noch wenn er hätte anfangen müssen.