Kampagne Ferrus Magna (Makropolfunk)

Wer kommt zum Abschlussspiel am 27.06.26 nach Jena?


  • Umfrageteilnehmer
    33
SO die ersten 5 Tormentors sind fertig. Und da sie Infiltrator als Regel haben, sollten sie gut in das Thema des Monats passen. Ansosnten plane ich Geschichten zu schreiben und meine Infractors zu ballern.

@Amriel @Ranthok Wann gebe ich an, welches Gebiet ich Angreifen oder Verteidigen will/soll? ^^
Pack das in deinen Abgabepost mit rein, dann zählt dein komplettes Kapitel auf dem Sektor
Ich hab mal ne Frage, da ich wie manch anderer auch in den Feiertagswirren die Kapitel 0 Abgabe versäumt hab, soll ich das dann in Kapitel 1 mit reinpacken oder verfällt das?
Da Kapitel 0 mit maximal 25 Punkten begrenzt ist haben deine Beiträge im Makropolfunk schon gereicht für die Maximalpunktzahl, pack alles was du hier noch nicht gepostet hast gerne in Kapitel 1.
 
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Narrative Ergänzung KAPITEL 1 – DIE SCHATTEN LANDEN​

Finsternis über Ferrus Magna




Einstiegsgeschichte – Kapitel I: Die Schatten landen

Ferrus Magna hängt unter den drei Sonnen wie ein sterbender Gott im Vakuum.

Als die ersten imperialen und xenos Flotten aus dem Warp fielen, zeigte sich die Makropole nicht als Stadt, sondern als Verletzung, als Mal der Verderbnis – eine vernarbte Wunde auf der Planetenkruste. Ein Gürtel aus Stahl und Rauch, aus verdrehten Türmen und gebrochenem Licht. Wo einst Ordnung, Produktion und Glauben pulsierten, liegt nun etwas anderes: Etwas Berührtes, etwas Finsteres! Ferrus Magna ist kein bewohnter Ort mehr. Ferrus Magna lebt!

Die Sensoren melden keine geregelte Kommunikation.
Keine planetaren Abwehrprotokolle.
Keinen zusammenhängenden Funkverkehr.

Nur Störsignale.
Und das stetige, kalte Pulsieren von Sol Mortis, der Dritten Sonne.

Zwei Sonnen folgen berechenbaren Bahnen.
Die dritte blickt zurück.

Die ersten Truppen sind bereits gelandet.
Nicht sauber. Nicht zugeordnet. Aber entschlossen.
Landungszonen wurden unter Feuer erzwungen, Schiffe gingen verloren, Navigationslösungen brachen zusammen. Was auf den Karten als klarer Einsatzplan begann, endete auf dem Boden Ferrus Magnas als improvisierter Überlebenskampf. Brückenköpfe wurden nicht errichtet – sie wurden mit Blut und Leben erkämpft.

Nun beginnt die zweite, gefährlichere Phase: Halten. Eingraben. Überleben.

Für das Imperium ist Ferrus Magna kein theoretischer Krisenpunkt mehr, sondern eine brutale und unmittelbare Realität. Ordnung muss hier neu definiert werden – unter einem Himmel, der sich nicht an Regeln hält. Jede gesicherte Landeplattform, jede befestigte Stellung, jede funktionierende Vox-Leitung ist ein Akt des Widerstands gegen eine Welt, die sich dem Zugriff entzieht. Das Imperium ist gezwungen, gleichzeitig zu sichern, zu reagieren und zu verteidigen – und erkennt schnell, dass Ferrus Magna keinen klaren Frontverlauf kennt. Jeder übernimmt dabei eine wichtige Rolle. Die Söhne des Imperators bilden, die erste Frontlinie. Die Salamanders sichern die letzten Zivilisten. Wo sie stehen wird kein Zivilist fallen. Die Space Wolves machen sich für die Rückeroberung bereit und ein Teil sucht die verschollenen Dark Angels bei der Arbites Zitadelle. Die Necropolis Hawks sicherten die Infrastruktur mit der Unterstützung der Inquisition selbst. Die Prime Brothers sind auf dem Weg, die Kathedrale zurückzuerobern.

Doch das Imperium ist nicht allein. Ganz und gar nicht…

Das Chaos durchzieht jede Faser von Ferrus Magna...
Es ist nicht eingefallen – es ist gewachsen.

In den Schatten der Makropole haben sich Kulte, Krieger und Verderbnis festgesetzt, lange bevor die ersten Landungsschiffe den Himmel durchbrachen. Für sie ist Ferrus Magna kein Ziel, sondern ein Werkzeug. Ein Ort, an dem Ordnung gebrochen, Symbole entweiht und Strukturen von innen heraus zerlegt werden können. Wo imperiale Kräfte Halt suchen, greift Chaos gezielt an – nicht wahllos, sondern dort, wo Stabilität entstehen könnte oder Symbole zu Fall gebracht werden müssen. Die World Eaters lechzen nach dem ersten richtigen Gefecht mit den “Helden des Leichengottes”. In den Habitats macht sich die Seuche der Death Guard breit. Durch die Hallen der Lügen erklingen Extratische Klänge der Emperor’s Children, welche jede Wahrheit höhnisch pervertiert. Durch die Schatten schleichen Schlächter und Attentäter der Night Lords und Alpha Legion, um kritische Punkte blitzschnell zu vernichten. Die Iron Warriors brechen das, was gebrochen werden muss. Symbole des Imperiums. Und die Harbinger of Doom bringen das Wort der Dunkelheit und Sol Mortis nach Ferrus.

Und dann sind da die Xenos.

Sie folgen keinem einheitlichen Ziel, keinem gemeinsamen Banner.

Manche kommen aus Berechnung, andere aus Hunger, wieder andere aus Pflicht oder alter Rechnung. Für sie ist Ferrus Magna Beute, Ressource, Prüfstein oder Warnung. Sie schlagen zu, wo das Imperium am verletzlichsten ist – bei Nachschub, Landung und Logistik – und verschwinden wieder im Rauch, sobald der Widerstand wächst. Die Aeldari der Weltenschiffe Ulthwe und Meros folgen dem Schicksal und stellen sich erbitterter den Dienern der dunklen Götter. Die Orks stehen bereits vor den Mauern, um einen riesigen Warrgghhh auszurufen und Ferrus in Schutt und Asche zu legen. Die Kin vom Clan Khar-Dureg suchen unter Ferrus etwas Altes, längst Vergessenes. Die Tau suchen nach Technologie und Möglichkeiten der Expansion. und unter all dem tummelt sich Drukhari, für die Ferrus Magna eine reich gedeckte Tafel von Möglichkeiten ist. Gefolgt von einem riesigen Schatten, der Hunger hat. Und Ferrus soll sein Mahl werden!

So entfalten sich über Ferrus Magna bereits jetzt unzählige kleine Kriege:
letzte Verteidigungsstände, erste Gegenangriffe, verzweifelte Vorstöße, kalte Berechnungen, fanatischer Eifer.
Jede eingereichte Geschichte, jede Armee, jede Perspektive ist Teil dieses Moments – nicht als Randnotiz, sondern als Facette eines gemeinsamen Untergangs.

Denn Ferrus Magna ist kein Schlachtfeld, das erobert wird.
Es ist ein Ort, der Antworten erzwingt.

Und alle, die nun hier kämpfen – ob für Ordnung, Verderben oder eigenen Nutzen – lernen dieselbe Wahrheit:

Man bleibt nicht auf einer Welt wie Ferrus Magna,
ohne einen Preis zu zahlen.
Kapitel I hat begonnen.




Stimmung & Ausgangslage

Kapitel 1 ist der erste Bodenkontakt im eigentlichen Sinne.
Nicht das Ankommen – sondern das Festsetzen.

  • Das Chaos und seine dunklen Diener oder Sympathisanten haben sich bereits tief in die Gebeine der Makropole gegraben und schwillt wie ein Geschwür in den meisten Bereichen von Ferrus Magna.
  • Das Imperium und seine Legion aus Dienern, Predigern und Orden Space Marines versuchen gleichzeitig Ordnung, Nachschub und Kontrolle zu etablieren. Der erste Brückenkopf muss gesichert werden, während die restliche verbliebene Imperiale Ordnung gestärkt werden muss.
  • Die Xenos, unendlich in ihrer Zahl und Gesinnung, schlagen gezielt zu – jede Fraktion dort, wo sie den größten Vorteil sieht. Gewinnung von Ressourcen, Wissen, Sklaven oder einfach Biomasse.
Im Licht der drei Sonnen wirken selbst befestigte Stellungen unsicher.
Schatten fallen falsch.
Maschinen reagieren verzögert.
Jede Stellung fühlt sich provisorisch an.

Ferrus Magna wehrt sich – nicht aktiv, aber spürbar.




Sektoren im Fokus von Kapitel 1

Imperium – Zwei gleichzeitige Fronten

Das Imperium muss an beiden Brennpunkten agieren, sonst verliert es die Initiative und an die vermeintliche Kontrolle über die Zugänge zu Ferrus Magna. Das Imperium muss in dieser kritischen ersten Phase ihren Platz im Alptraum namens Ferrus Magna finden.

Raumhafen Soltren – Das gebrochene Tor
Soltren ist kein Ort mehr – es ist ein Zustand.

Aufgerissene Landebahnen, verbrannte Dockanlagen, schräg in den Beton gerammte Wracks und ausgebrannte Container prägen das Bild.
Hier kämpfen imperiale Kräfte darum, ihre bereits gelandeten Truppen zu versorgen, Nachschub zu sichern und weitere Landungen zu ermöglichen.

Scheitert das Imperium hier,
ist der Nachschub für den weiteren Verlauf erschwert.





Arbites-Zitadelle – Das verstummte Gesetz

Die Zitadelle ragt wie ein schwarzer Zahn aus den Ruinen.
Suchscheinwerfer flackern, Vox-Botschaften wiederholen Fragmente alter Befehle.

Für das Imperium ist sie ein Ankerpunkt, Ein Lichtblick im Meer aus Finsternis…
für Chaos ein Symbol, der noch immer flackernden Herrschaft des Imperiums, das fallen muss…
für Xenos ein Trog an Möglichkeiten... Ressourcen, Sklaven und vieles mehr!

Wer die Zitadelle kontrolliert, kontrolliert den Übergang zur Oberstadt.






Chaos – Gebündelter Schlag
Primärziel: Arbites-Zitadelle

Das Chaos konzentriert sich bewusst auf einen Ort. Ein Symbol. Ein Scheiterhaufen aus Lügen!
Nicht aus Mangel an Kräften – sondern aus Überzeugung.

Das Gesetz soll hier nicht nur gebrochen, sondern pervertiert werden.
Rituale, Sabotage, innere Korruption – Chaos wirkt wie ein Keil im Fundament imperialer Ordnung. Die Arbites Zitadelle wird im Schein des Warps und der Dritten Sonne als Zeichen der Dominanz im Licht des Chaos erstrahlen!




Xenos – Verteilte Angriffe
Primärziel: Raumhafen Soltren

Xenos-Fraktionen greifen dort an, wo das Imperium am verwundbarsten ist:
beim Nachschub, bei der Logistik, bei der Konsolidierung. Ein geschwächter Feind ist eine leichte Beute. Wie Blutegel kriechen die Geschöpfe anderer Sterne aus dem Schatten und laben sich am Blut und Leid der Menschheit.

Wichtig:
Jede Xenos-Fraktion kann sich narrativ auf EIN anderes Teilgebiet von Soltren oder deren Umfeld fokussieren.
So verteilt sich der Druck und verhindert ein Kampf zwischen den Reihen der Xenos.




Immer im Hintergrund (abgeschwächt, aber präsent)

  • Der Hohlmond
    Navigationsfehler, Maschinenausfälle, gestörte Sensorik – ohne klaren Ursprung.
  • Spire of Valisar
    Nur eine Silhouette am Horizont.
    Noch nicht umkämpft – aber schon beobachtend.





Narrative Sondermissionen – Kapitel 1

Imperium – „Brückenköpfe sichern“
  • Spiele Missionen in Soltren UND/oder der Arbites-Zitadelle
  • Missionsziel: Halten, nicht zwingend erobern
  • Narrativ: Stabilisierung der Invasion




Chaos – „Das Gesetz muss fallen“
  • Fokus ausschließlich auf die Arbites-Zitadelle
  • Missionsziel: Stören, entweihen, unbrauchbar machen
  • Narrativ: Ordnung zerbricht von innen




Xenos – „Schlagt sie, solange sie graben“
  • Fokus auf Soltren oder angrenzende Landungszonen
  • Missionziel: Nachschub verhindern, Ressourcen sammeln.
  • Narrativ: Opportunistische Dominanz

Wählt euch dafür passende Missionen aus den Regelbüchern aus, oder schreibt euch selbst Szenarien. Sofern ihr euch selbst eins gestalten wollt, sagr gerne Bescheid. Dabei unterstütze ich gerne 🙂
 
Eine weitere Kurzgeschichte und HIntergrund meiner Warband. Der Anfang ist das Ende des letzten Spieles im vergangenen Jahr (30.01.) gegen Iron Warriors und Imperial Guard. Hatte Bilder vergessen und nutze dann eben den Inhalt dafür. 😀

Gleichzeitig würde ich das Ziel für Januar ankündigen: Angriff auf das Gebiet: Kathedrale der drei Sonnen.

Hoffe es gefällt euch!


Kapitel 1 - 01: Motivation

Telec’Taron wollte es nicht wahrhaben. Wie konnten einfache Menschen, also Insekten seine Brüder und Götter einfach so ausschalten? Die Scions der Iron Warrior Kulte zerschossen mit Lasergewehren und Plasma die ersten Tormentors, während die letzten zwei sich noch vom Schock über diese Anmaßung erholend von der Energiefaust des Sergeants der Scions zermalmt wurden. Und nun? Nun blickte der Lord selbst in die vielen Mündungen der noch glühenden Läufe der Lasergewehre und Plasmawaffen. Und all das unter Gelächter des Lords der IV. Legion vor ihm. Doch noch bevor er seinen Griff an seinem Phönixspeer festigen konnte, hörten seine verbesserten Sinne Schritte. Schwer und doch so leise und fast lautlos, anmutig wie der Ritt von Walküren gleich. Seine fast schon alienhaften Gesichtszüge verzogen sich zu einer breiten Grimasse, als über die Container oder einfach durch Diese die Heerschar der "Makellosen" über die einfachen Menschen herfiel. Die Flawless Blades zerstückelten mühelos den Trupp und so konnte Telec’Taron nun seinen Bruder der IV. anstarren.

“Sieh, wie eure letzten Truppen gefallen sind. Eure Anwesenheit hier ist zuende, Bruder tritt uns bei. Gemeinsam könnten wir mehr erreichen.” Der blasse, haarlose Kopf des Eisenbruders verzog nur angewidert das Gesicht und er spuckte zur Seite aus. "Wir sind keine Brüder, Abscheulichkeit. Und niemals werde ich euch folgen. Ihr, die einem Versager von Genvater dient.” Der Lord Exultant seufzte nur enttäuscht. Die “Makellosen” hoben ihre Klingen, bereit den Beleidigenden auszuschalten, doch wurden sie von Telec’Taron gestoppt, mit einem: “Halt! Dieser Abschaum gehört mir! Ich fordere euch heraus, zu einem Duell.” Wieder spuckte der Chaoslord der IV. zur Seite aus, hob seinen Zweihandhammer bereit in die Höhe und stürmte los. Telec’Taron war verwundet. Selbst seine übermenschlichen Muskeln waren ausgelaugt und müde. Aber die einfältigen Diener der Iron Warriors waren schon immer berechenbar. Er wirbelte mit seinem Umhang herum und griff seine Sprenggranate am Gürtel. Er löste den Zündungsstift und hielt den Splint nach 3 Sekunden wieder fest. Er wartete noch ein wenig und warf dann mit voller Wucht die Granate gegen seinen Widersacher.

Der Flugkörper durchdrang das unheilvolle Energiefeld des Schilds vom Chaoslord, schlug mitten in der Halsgegend ein und explodierte. Die Arme wurden zur Seite gefetzt, die Beine gen Boden gewuchtet und der Rest verflog in der Explosion in einem Nebel aus rosarotem Blutrest und Splittern der Rüstung. Die Flawless Blades sahen Telec’Taron verachtend an. “Ein Ehrenduell hatte dieser Hund nicht verdient. Sichert das Schlachtfeld, die Stadt gehört uns.”, befahl er ihnen, doch sie bewegten sich nicht. Er hasste diese Elitekrieger. Obwohl er höheren Ranges war, hörten sie meist nur auf die Worte ihres mächtigsten Mitglieds: Dem Ritter der Rache. “Ich sagte: Sichert das Schlachtfeld, na los!”, brüllte er nun und mit einem Grummeln und Zischen zogen die Blades davon. Kichernd und spöttisch näherte sich von der Seite der Lord Kakophinist Voracit. “Wie ich sehe, bist du immer noch eine absolute Befehlsgewalt, Bruder.” Er hasste auch diesen Bruder von ihm. Schnaubend quittierte er die Stichelei, ehe der Resonansmarine fortfuhr: “Hast du schon gehört? Unser Herr ruft uns. Die anderen vier Mitglieder sind schon während der Schlacht hoch. Beeile dich, du hast 2 Standardstunden." Wieder kichernd aktivierte der Diener der Geräusche eine Rune an seiner Rüstung und wurde in einen Warpstrudel davon gespült. Telec’Taron hasste auch diese verfluchte Warp-Hexerei.

Mit einem Thunderhawk kehrte er zurück auf das Schlachtschiff: “The rightful Sin” und kehrte direkt in seinen Schiffsflügel ein. Begrüßt von seinen Truppen und Sklaven, ließ er sich und seine Rüstung sofort von haarlosen Menschensklaven reinigen. Die meisten waren ohne Kleidung, nur wenige bekamen violette Seidengewänder, die jedoch stets so dünn waren, dass man durch den Stoff sehen konnte. Als er und seine Rüstung so rein waren, dass es an Perfektion grenzte, heulten Sirenen auf und das Schiff und die Flotte flog durch den Warp in eine neue Richtung. Hatte er das Treffen der Sechs verpasst? Aufgeregt sah er zu seinen beiden Lieblingssklaven. “Violet, Sarton mitkommen. Hebt meinen Umhang an, dass er nicht auf dem dreckigen Korridoren langschleifen muss.” Die Beiden nickten und gesellten sich hinter ihren Meister und so schritten sie in das Herz des Schiffes. Der Thronsaal war ein Hexagon mit einer Tür zu jedem Flügel der sechs Mitglieder des “Court of the 6 Cardinal Sins”. Jeder hatte sein eigenes Podium. In der Mitte, in einem Kreis mit Ausnahme der Mitte waberte eine schwarz-violette, zähe Flüssigkeit. Das Ritual des Herren war noch nicht abgeschlossen, denn der Thron in der Mitte war noch immer leer. Er sah sich um und erkannte zuerst Decius - Verkörperung des Stolzes und Avidis - Verkörperung der Gier. Die beiden Dämonenprinzen hatten ihre Podien dort, wo sie ihren Herren ins Gesicht sahen konnten. Die Plätze der beiden stärksten Mitglieder und favorisierten Diener des Herren. Er selbst, die Verkörperung der Lust und Invidahn, Verkörperung des Neids hatten ihre Plätze an beiden Seiten und konnten das Seitenprofil ihres Herren begutachten. Und hinter dem Herren waren die Plätze für die schwächsten Mitglieder: Die beiden Kakophonisten Voracit, Verkörperung der Völlerei und Des’Sidu, Verkörperung der Faulheit, welche beide ebenso schon anwesend waren.

Er war tatsächlich der Letzte, selbst Des’Sidu war schneller? Das war eine Demütigung. Spöttisch erklang auch gleich Decius Stimme: “Ahhh schau an. Unser letzter Bruder erlaubt sich doch, sein Antlitz zu zeigen. Nun Herr, wir sind alle anwesend.” Aus der kochend blubbernden Soße kam ihr Herr geschlurft, aber etwas hatte sich verändert. Vanithas war wunderschön anzusehen. Ein symmetrisches Gesicht, hohe Wangenknochen, spiegelnde, violette Iriden, goldenes Haar und ein athletischer Körper. Doch nun wirkte er ausgemergelt. Die Adern traten als dicke Schläuche vor, denn außer Haut und Knochen war kaum etwas anderes übrig. Die Haut und das Gesicht wirkten alt und eingefallen. Die Haare zerzaust und grau. Das Ritual nahm dem Sorcerer viel. Er war regelrecht… hässlich und schwach! Während er selbst fast würgen musste von so einem widerlichen Anblick, bemerkte er jedoch, wie sein Gegenüber Invidahn etwas zögerte. Sein Griff war an seiner Screamer-Pistole gerichtet. Wollte er etwa seinen Herren verraten, nun wo er so geschwächt war? Er kam nicht weit, denn der Dämonenprinz der Gier, Avidis war schneller. Er brüllte knurrend: “Schwach!” und hob seine Unterarm-Warpkanone. Doch Vanithas lachte krächzend. Der Dämonenprinz ging sofort in die Knie, seine Haut wurde rissig und trocknete regelrecht aus. Mit kratzender Stimme, als ob selbst die Stimmbandmuskeln mit letzter Kraft noch funktionierten, neigte Vanithas den Kopf: “Ach Avidis, ich bewundere deine Initiative. Doch vergiss nicht, ich gab dir die Macht. Und ich kann sie dir auch nehmen. Euch ALLEN nehmen.” Dann ließ der unsichtbare Griff vom Dämon ab und er erholte sich, stellte sich wieder aufrecht hin und sah betroffen zu Boden.

“Guuuuuut, nachdem wir das geklärt haben. Die Flotte ist auf dem Weg nach Pyrrhatis, im Segmentum Obscurus. Dort haben die Aeldari das Relikt meiner Begierde versteckt, nachdem ihr es nicht schon auf Arkturio Prime geschafft habt es zu holen. Danke Decius, dass du die Gefangenen zum Reden gebracht hast.” Decius verbeugte sich übertrieben demütig. Telec’Taron konnte die Eifersucht seines Bruders Invidahn regelrecht spüren, denn er schaffte keinen Laut aus der Gefangenen zu pressen. Dann fuhr Vanithas weiter fort: “Chaosanhänger des Eisens, Blutes und der Seuchen sind bereits dort und haben in der Hauptmakropole Ferrus Magna Brückenköpfe errichtet. Auch sollen bereits Slaanesh-Kulte dort sein, mit denen wir uns vereinen. Billiges Fleisch zum Verheizen ist immer gerne gesehen. Sobald wir den Orbit erreichen, entsenden wir Tormentors und Infractors, die die Gegenden auskundschaften sollen. Besonders wichtig ist die Kathedrale der drei Sonnen. Dort sollen Hinweise zum Relikt sein. Ihr seht die momentane Lage vor euch auf den Data-Tafeln.” Telec’Taron sah sich die besagte Lage an und räusperte sich: “Mit Verlaub eure Exzellenz, aber warum sollen wir die Kathedrale als erstes angreifen? Die Streitkräfte der gesegneten Götter sollen doch die Arbites zerschlagen?”

“Weil das, was die imperialen Köter am meisten moralisch zerstört, nicht der Wegfall von Ordnung und Gesetzen ist. Sondern die Vernichtung ihres ach so unbrechbaren Glaubens. Die Kathedrale erfüllt diesen Zweck UND unser eigenes Ziel ist dort. Sollen die Hohlbirnen ihre Wut und die Matschbirnen ihre Seuchen doch dort ausleben. Wir erreichen mit einer Schwächung der Kathedrale mehr.”, sprach Decius und Vanithas nickte: “Und genau deswegen ist Decius mein Lieblingsdiener. Schaut genau hin und strebt nach ihm, strebt nach Perfektion. Ihr habt es gehört. Invidahn, Telec’Taron? Entsendet eure Kundschafter und Saboteure. Findet Schwachstellen im Kathedralenbereich, sabotiert Versorgungslinien und schwächt die Truppen dort. Alle anderen? Bereitet die Truppen vor. Wir werden einen orchestralen Auftritt haben. Ihr dürft nun gehen, alle außer Decius. Ich muss mich mit ihm besprechen.”

Das Letzte, was die Augen von Telec’Taron sahen, war das diebische Lächeln Decius, wie er neben der erbärmlichen Gestalt des Herren stand und mit ihm redete. Zum Glück war ihm Eifersucht nicht so wichtig wie Invidahn, aber nun kochte auch sie in ihm. Er hasste Kundschafts-, Heimlichkeits- und Saboteurmissionen. Aber er wird sich beweisen und die Kathedrale seinem Herren zu Füßen legen. Die Schlacht um Ferrus Magna hatte begonnen und sie wird ein Erfolg sein für die Diener Fulgrims.​
 
So loebe Freunde der Makropole, der lang ersehnte Stargast ist eingetroffen:

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Gruß
Ranthok
 
So, ein Bastel und Mal Update

Ich hatte noch Phobos Modelle im Gussrahmen und hab sie für mich passend zusammengebaut

3 Eliminatoren mit Las Fusil und 14 Infiltrators
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1 Tactical Warsuit
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Und als Umbau bestehender Modelle hab ich 3 meiner bestehenden Reavers ne E Faust aus meinen Termibits als Upgrade verpasst
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Und hier das Mal Update.
Der erste Thermoexchanger Shrine
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Und die 2 Promethium Tanks
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Die zusammen eine recht schöne Raffinerie ergeben dürften
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Gestern wurde meine erste Einheit fertiggestellt und direkt in eine Killteammission geschickt:

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Leider sind die Bilder des Einsatzes in der Gruftwelt nicht so gut geworden. Gespielt wurde gegen die Rosa Korsaren von @Nicodemus . Dabei erlitten die Finstergore eine vernichtende Niederlage.
Aber wer weiß schon was ihre eigentliche Mission war und ob diese nicht doch erreicht wurde?

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Guten Morgen,

ich hab gestern mit dem Batchpainting der Grundfarben auf meinem 2. Trupp Jakhals und den Goremongers angefangen. Bei den Metallteilen bin ich dann irgnendwann abgestorben 😅

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Gruß
Ranthok

Alter, man möchte meinen Angron höchstpersönlich treibt dich vor sich her.
Du weißt schon, das am Ende der Figuren noch Monat(e) übrig sind!? 🫣😅
 
Ich schreibe gerade noch am Hintergrundtext zur Landung und hoffe bis Sonntag was posten zu können.

Derweil waren die Druckerpressen fleißig. Und die Agenten der Inquisition sind in allen Bereichen der Makropole unterwegs und verteilen die Weisheit des Imperators.

An allen Schlagsäulen der Makropole hängen sie nun.
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Bürger des Imperiums.
Das Licht des Imperators wird sich verbreiten. Meiden Sie auffällige Personen. Melden Sie alles. Wir wachen über Sie. Der Imperator beschützt.
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Denken Sie immer daran. Panik führt zu Schwäche. Schwäche ist Heresy.
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Vorsicht Bürger. Folgende Subjekte sind sofort dem Arbites zu melden. Der Imperator belohnt den aufmerksamen Bürger.
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Bürger aufgepasst. Vergesst eure Formulare nicht. Das Administratum wacht über Euch.
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