Wie bekommt ihr das Tabeltop-Hobby in den Alltag integriert?

Kann ich mich nur anschließen. Zwischen Kind, Arbeit und Beziehung passt leider nicht so viel. Und Sport, wurde ja auch schon gesagt, wird weniger Hobby als therapeutische Maßnahme ab einem gewissen Alter.

Was aber hilft, ist einfach nicht immer Monolithische Projekte vor sich aufzutürmen, sowohl in Qualität als auch Quantität. Ich male Armeen mittlerweile nicht mehr auf das Ziel alles "gehobener TT-Standard", sondern in Etappen alles Battlerdy, dann Highlights und nur noch bei Figuren, die realistisch eine Chance haben, länger als 5 Minuten des gegnerischen Zugs noch auf dem Feld zu stehen, mehr. Dazu batche ich ähnliche Klassen von Farbverteilungen zusammen und Arbeite an nicht mehr als 10 Minis+1 Char. Der Char durchbricht dann immer die Monotonie, weil ich ihm etwas mehr Liebe gönne. Und alles bereit stehen zu haben, hilft auch enorm, den inneren Schweinehund zu überwinden. Jede Woche mindestens 30-60 Minuten und dann längere Sessions, wenn Frau was mit Freundinnen macht.

Ich glaube viele Hobbysten unterliegen einen Swimmers Body Illusion: wenn die Umstände und das Talent passen, geht es natürlich einfacher. Und sich mit youtubern zu vergleichen ist auch nicht hilfreich, die verdienen damit hauptsächlich ihr Geld. Wenn ich 8h pro Tag ins Painting ballern könnte, wäre mein Progress auch deutlich größer. 😉
 
Ich bin zu alt, um mir um Zeit Gedanken zu machen: Ich nehme sie mir einfach! 😁
Es ist in meiner Situation aber auch echt "einfach": Kinder sind aus dem Haus, aufgrund meiner gesundheitlichen Situation muss ich nicht mehr viel arbeiten und das dann auch noch ausschließlich im Home Office, meine liebe Frau ist selber Hobbyistin und hat daher eine Menge Verständnis für meine Eskapaden, und mich macht mein Hobby, insbesondere mein aktuelles Projekt, froh und glücklich! 🥳
Also prinzipiell bin ich rein hobbytechnisch wohl in einer sehr konfortablen Situation und daher kein Maßstab! 🤷‍♂️😁
... aber ich wollte es trotzdem mal erzählen/schreiben ...😎

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Bzgl. der Mobilität des Bemalzubehörs habe ich auch noch einen kleinen Tipp:
Vor einiger Zeit habe ich mir ein kleines Wägelchen angeschafft und das war eine der besten Ideen, die ich in letzter Zeit hatte!🥳

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... inzwischen ist das Wägelchen auch schon voller beladen ... 😂
 
Easy ich habs zum Beruf gemacht. Bums jeden tag nur Hobby 😁

Spaß beiseite, ein Tipp ist sich erstmal karierten was das "hobby" überhaupt für jemanden ist. Ist es malen,sammeln,lore, bauen usw. Dann kann man sich jeden tag 20 min irgendwann blocken. Direkt in den Kalender reinschreiben und dann halten. Evtl wirds mehr,evtl nicht aber haltet mal 2 monate jeden tag drann fest und zack geht da schon seeehr viel.
 
Das hat sich hier ja zu einem interessanten und vielfältigen Einblick entwickelt. Will nicht mit meinen Standards langweilen, da ich auch eine Haken an Folgendes mache: Kinder, Frau, ältere Familienmitglieder, Beruf & notgedrungen Bewegung (den habe ich sehr gefühlt, weil ich das gerne auslassen würde).
Was ich so aber (meine ich) noch nicht herausgelesen habe: Für mich ist die Hobbyzeit eine dringende, beinahe therapeutische Notwendigkeit. Ich habe mich für einen Beruf entschieden, in dem ich sehr viel mit Menschen arbeite. Die leichte Form der Konzentration am Pinsel o.ä. ist genau die Gratwanderung zwischen Konzentration und Entspannung, die es mir erlaubt das Kopfkino der nachhallenden Empathie auszuschalten. Jetzt bei Dingen die weniger fordernd sind wie ... was weiß ich ... Duschen oder im Bett liegen, holt es mich immer ein. Ins andere, zu anstrengende Extrem mag ich auch nicht fallen und Abends die großen ungeklärten Mysterien der Mathematik lösen.
Ich denke, ich möchte meine Ansicht teilen, dass man eine Runde am Pinsel nicht zwingend als eine Anstrengung ansehen muss.
 
Gar keine Zeit zu Spielen und sehr selten zum Malen. Vollzeitjob und meine Frau hat nach einem Todesfall den Familienbetrieb übernommen und arbeitet 80+ Stunden. Damit bin ich aktuell quasi alleinerziehender Vater von drei Kindern.

Hobby nur wie jetzt wenn alle schlafen, dann aber eher malen. Wird aber sicher auch mal wieder anders und ich bleibe am Ball. Werde mir sicher auch die Armageddon-Box holen. Vielleicht klappt es auch mal mit den Kindern 🤷‍♂️.
 
Ich habe rein rechnerisch auch keine Zeit - die muss ich mir irgendwo her zaubern. Dafür habe ich über die Jahre ein zwei-Stufen Plan entwickelt. Es gibt zum einen arbeiten, die lange brauchen, sprich eine oder mehrere abende. Die plane ich fix ein, getauscht in der Regel gegen Medienzeit und/oder Schlaf 😉

Die zweite Phase ist: Sekunden-Malen. Ich habe eine tragbare Malstation, so ein Tablett. Das steht in der Regel frei. Wenn ich dann also Mal 1-2 Minuten habe, steht alles griffbereit. Hier Mal einen Umgang grundieren, da wash drauf, hier ein Highlight. Das fördert zum einen das vorankommen, befriedigt die Hobby-Sucht, wenn es abends mal nickt klappt und dient mir als aktive Pause, also lenkt mich von einer evtl. Forsrnden Aufgabe ab.

Zu meiner Situation: Vollzeit Arbeit, im Februar ein Studium parallel dazu abgeschlossen und 2 Kinder unter 8. Also das muss schon alles gut getaktet sein 😉

Aber für mich hat das Hobby einen absolut hohen Stellenwert, das ist meine Ladestation und die war vor Frau, Kindern und Job da - entsprechend lege ich Wert darauf. Außerdem wollen noch Hörbücher gehört und Romane gelesen werden 😀
 
Die zweite Phase ist: Sekunden-Malen. Ich habe eine tragbare Malstation, so ein Tablett. Das steht in der Regel frei.
Bei mir steht das Tablett im Schrank auf etwa Brusthöhe. Korrekturen und Ausbesserungen mache ich da manchmal ohne es herauszuholen (hab schon überlegt da noch eine Leuchte anzubringen). Das zählt vermutlich auch als "Sekunden-Malen" - ich glaub den Begriff übernehm ich in meinen Alltag 😀
 
Bei mir steht das Tablett im Schrank auf etwa Brusthöhe. Korrekturen und Ausbesserungen mache ich da manchmal ohne es herauszuholen (hab schon überlegt da noch eine Leuchte anzubringen). Das zählt vermutlich auch als "Sekunden-Malen" - ich glaub den Begriff übernehm ich in meinen Alltag 😀
Ich meine genau das.. vermutlich sind es auch mal Minuten, aber eben ohne die "Hürde" der vorbereitung. Ich habe eine kleine Flasche mit einem Tropfverschluss stehen, damit habe ich sofort 1-2 Tropfen Wasser auf der bereitliegenden Palette und kann direkt loslegen. Ich habe jetzt auch 2 Speedpaint-Marker dazubekommen. Diese finde ich sehr gut, allerdings in meiner Situation nicht schneller, da die sich auch erst Mal vollsaugen müssen.
 
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Was ich so aber (meine ich) noch nicht herausgelesen habe: Für mich ist die Hobbyzeit eine dringende, beinahe therapeutische Notwendigkeit. Ich habe mich für einen Beruf entschieden, in dem ich sehr viel mit Menschen arbeite. Die leichte Form der Konzentration am Pinsel o.ä. ist genau die Gratwanderung zwischen Konzentration und Entspannung, die es mir erlaubt das Kopfkino der nachhallenden Empathie auszuschalten.
Finde Vergleiche hier ehrlich gesagt ziemlich schwierig.
Vor allem, weil ich glaube, dass wir oft gar nicht so viel Einfluss darauf haben, wie gut es uns in bestimmten Bereichen geht, wie wir uns gerne einreden. Man schmückt sich schnell mit Dingen, die man am Ende gar nicht wirklich in der Hand hatte.

Ich denke, ab einem gewissen Alter weiß man ziemlich gut, was einem guttut.
Und ich glaube, du machst da genau das Richtige.

Nach dem Motto: Die beste Medizin ist die, die hilft.
 
Da dauert doch das Pinsel reinigen länger als das Malen ... ?
Bei mir sind das auch Sekunden.. nicht jeder Pinsel braucht (meiner Meinung nach) nach jeder Session die Seifen- und trockenfön Behandlung. Aber so unterschiedlich sind halt die Ansätze, handhabungen und der Einsatz insgesamt.

Und das Ergebnis spricht, bei mir, für sich 🙂 so bekomme ich es unter
 
Ihr liegt leider alle falsch. Ich verkaufe Schuhe, Damenschuhe um genau zu sein. Heute kam eine Frau in meinen Laden, die war so f***, dass 3 weitere, kleine Frauen in ihrem Orbit kreisten. Zum Glück kann ich jetzt wieder was pinseln 😄
Lass mich raten, sie wollte etwas in dem sie sich wohlfühlt. Und du musstest ihr erklären, dass ihr keine Tarnkappen verkauft.
 
Ihr liegt leider alle falsch. Ich verkaufe Schuhe, Damenschuhe um genau zu sein. Heute kam eine Frau in meinen Laden, die war so f***, dass 3 weitere, kleine Frauen in ihrem Orbit kreisten. Zum Glück kann ich jetzt wieder was pinseln 😄
Pinseln und eine gute alte Ferguson, die Stradivari der Toiletten, das is alles was ein Mann braucht.