AoS Magisches Feuer - der Weg des Tzeench

TheShadoweye

Aushilfspinsler
Hallo erstmal, das hier (deutet nach unten) befindet sich noch vollständig im Aufbau. Also verzeiht mir wenn sich erst im Lauf der Woche hier noch einiges verändern wird.
Ich hoffe durch diesen wundervollen Thread nach fast einem Jahr Hobbyabstinenz wieder rein zu finden. Seit ca. 7 Jahren bin ich nun Tyranidenbefallen und mein lieblings Part am Hobby ist tatsächlich inzwischen das Ausreizen und Erproben von verschiedenen Materialien für den Base-und Geländebau. Armies on Parade ist jedes Jahr mein Antrieb eine wundervolle neue Szenerie zu erschaffen, von einem Angriff der Tyraniden auf eine Tau Armee, über Sigmariten die sich mit den Nighthaunts über fliegende Inseln prügeln bis hin zu meinem letzten Projekt, die Starter Armeebox des Tzeench gegen meine Sigmariten. Das richtige in Szene setzen meiner Miniaturen, aufwendig bemalte Details (im Rahmen meiner Fähigkeiten) sind mein entspannungs Anteil des Hobbys. Wobei es durchaus auch Spaß macht einfach mal ein paar Plastikpüppchen übers Feld zu schieben und damit den Gegner zu vernichten oder in einer großartigen Schlacht unterzugehen. (ja auch eine verlorene Schlacht macht mir Spaß, so lang sie episch genug war!)

Jetzt fragt sich vielleicht der ein oder Andere noch, warum nimmt Sie Tzeench und nicht die offensichtlich bessere und größere Armee der Tyraniden an der sie schon so lang herum werkelt?
Ganz einfach, ich liebäugle schon sehr lang mit dem Aufbau einer Chaos Armee und da ich ein faible für SilverTower habe und eine Pen & Paper Runde mit einem Tzeench basierten Hintergrund geleitet habe musste diese Starterbox in meinen Besitz wandern. Hinzu kam das ich 2019 wie zuvor schon erwähnt mit Tzeench bei Armies on Parade mitgemacht habe. Dabei entstand auch die erste Idee von Xardas Donnerstimme, meinem Herald des Tzeenchs welcher ein kompletter Bithaufen ist aus teilen die mir gefielen. Dazu aber später mehr.
Auch brauchte ich mal eine Abwechslung vom stetigen Universum des 40. Jahrtausend und nachdem ich das Buch Seelenstrum verschlungen hatte, befasste ich mich näher mit den Reichen und wählte Chamon. Auch als Grundlage meiner Basegestaltungsgrundlage meiner Tzeench Armee.
Was im übrigen nicht bedeutet das die Dämonen nur im Rahmen von AoS und WarCry gespielt werden. Sie werden sicherlich auch das ein oder andere 40K schlachtfeld betreten dürfen.
Vorrangig aber geht es darum eine stimmige Armee aufzubauen mit passenden Bases und schönen Umbauten, ich sage nur Helldrake...

In diesem Sinne seid gnädig mit mir, aber über Faires Feedback und Kritik freue ich mich immer. Ich lege diesen Thread jetzt schon an, ohne viel Vorbereitung weil ich mich sonst wieder nicht traue meine Arbeiten herzuzeigen.

Was in den nächsten Tagen/Wochen dazu kommen wird:

Die Geschichte wie Xardas Donnerstimme zum Herald des Tzeench der Shatterd Minds wurde.

Der Aufbau meiner Armee:

Charakter Modelle mit speziellem Umbau
- Herald of Tzeench​
- Lord of Change​

Die Base Gestaltung auf der Grundlage des Reiches von Chamon


Aufbau und Gestaltung einer Tempel Arena (WarCry gelände)
- Schritt für Schrittanleitung der Bemalung und Materialien zur Gestaltung​
(ist bisher nur zusammengeklebt und grundiert)​
(alle Angaben noch ohne gewähr aber der Plan ist da)
 
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TheShadoweye

Aushilfspinsler
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Duell der Dämonen, die Diener des Khorne treffen auf die Schergen des Tzeench
(ausnahmsweise in 40K getestet)

Der Boden des Planten war gefärbt vom Blut der Menschen, welche einst auf dieser Welt gediehen. Vereinzelte Monumente und Statuen erinnerten noch an den tiefen Glauben des Gottimperators. Doch nun hatte die Zeit und der Wandel dies beiseite gewischt, durch die Ruinen säuselte ein sanfter Wind. Jener streifte auch durch die prächtigen blauen Federn mit den goldenen Kielen, es erzeugte ein feines rascheln. Die manigfaltigen Augen des Lord of Change sahen sich in alle Richtungen wohl gleichzeitig um, auf der Suche nach etwas bestimmten. Alte Slaaneshrelikte sollte es hier geben, Dinge von Macht so sprach man.

Die Gedanken des großen Dämons wurden unterbrochen vom kreischen der vieläugigen Rochen, die Screamer zogen wurden von einem weiteren Peitschenhieb angetrieben. Der Geruch vom verbrannten Ozon der magischen Flammen eines Exalted Flamers lag auf der drei gliedrigen Zunge des Dämons. Mühelos sprang er auf ein Dach neben das Wesen aus magischer Flamme und sich windenden Seelen darin.
Sich einen Überblick verschaffend schweifen die zwei? oder auch sechs Augen des Dämons über die Ruinen zu seinen Füßen. Vor ihm erhob sich der verfallene Palast in der mitte eine Statue welche noch immer in stiller Wache ein Schwert in den Händen hält. Längst vertrocknete Wasserrohre verwitterten im roten Sand und wurden abgeschliffen vom Wind. WEiter gen Norden erhob sich ein alter Turm, auf welchem man eines der Slaaneshrelikte blitzen sehen konnte. Fern war das Gold noch zu erkennen, es sollte noch drei weitere hier geben. Doch diese lagen wohl gut versteckt. Es kümmerte ihn nicht, diese kleine Stadt oder besser gesagt ihre Überreste waren es die sie gesucht hatten.
Doch es lag etwas unangenehmes in der Luft, es roch nach Kupfer und schmeckte salzig auf der Zunge.

Seine Warnehmung und das Flüstern hatten ihn diesmal nicht getäuscht, Khorne Dämonen. Offenbar hatten sie das gleiche Ziel oder suchten nach streit. Letzteres war wohl das warscheinlichere Übel. Der Herr des Wandels spielte seine Karten und der Lord of Change gehorchte, mit einem leichten Flügelschlag landete er nicht unweit der Ruinen und manifestierte die pure Psionische Energie in seinen GEdanken. Rang den niederen Verstand des Scarbrant nieder, wüste Flüche brachen aus ihm heruas während sich die Gedanken des Khorne Dieners verdrehten. Würde der Schnabel ein Lächeln zulassen würde es nun charmant und amüsiert auf dem Antlitz des Lord of Change liegen, aber so blieb ihm nur das beobachten. Wie sich in wilder Raserei die Äxte des Scarbrant schwingen und dabei blindlings nach Warhounds und dem offensichtlichen Anführer der Khorne Dämonen schlagend. Jene in ihrer Raserei zereißen das einstige Mitglied ihrer Mannschaft fast mit ihren Krallen und Zähnen. Den meisten Schaden richtet der Bloodthirster selbst an. 20210313_163430.jpg

Die Magie der blauen Dämonen bleibt nicht unentdeckt und so brechen die Khornediener aus ihrer Defensive aus, angetrieben von ihrem Herrn stürzen sie sich in den Kampf mit den Dienern des Edlen Ränkeschmieds. Die kleineren Flammenden Begleiter des großen exalted Flamers werden unter dem Angriff des Scarbrant zermalmt, die Warhounds stürzen sich unter Befehl ihres Herrn Bloodthirsters auf den Lord of Change. Jener große geflügelte Dämon mit der unnatürlich roten Haut stürzt sich auf den von Screamern gezogenen Streitwagen, unvorbereitet wie es scheint denn es reicht ein SChlag der gigantischen Waffe um das Gefährt samt seinen Dämonen zu vernichten.


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Die Waffe des Lord of Change erhebt sich im Smaragdgrün, doch bläuchlich schimmert sie bedrohlich auf um den Warhounds vollständig das Leben zu entreißen. BLut spritzt auf den Boden, berührt aber nicht das hübsche Gefieder. Erneut flammt Psionisches Feuer auf und unter jenem leisten sich die Dämonen ein Kräftemessen der Gedanken. Ein Spiel das beide Seiten zu großen Verlusten führt, die erst eingetroffenen Horrors fallen dem Bloodthirster zum Opfer, allerdings der Axt nicht seinen Psionischen Fähigkeiten. Was ein Fehler ist, denn der Lord of Change richtet seine Aufmerksamkeit erneut auf den Scarbrant und bittet um die Gnade seinse Meisters dem Khorne Dämon erneut den wahren Feind zu zeigen.

Ein lautes markerschütterndes Brüllen entrinnt dem schwer verletzten Scarbrant um sich dann schnaubend mit beiden Äxten hoch erhoben auf seinen Herrn zu werfen. Die beiden Khorne Dämonen verfangen sich in einem erbitterten Kampf. Das Schlachtfeld hält den Atem an die Zeit scheint für alle anderen still zu stehen. Klingen blitzen und Zähne werden gefletscht. Ein Kaum zu ertragendes Grauen für niedere Geister, doch der Lord of Change genießt das Spektakel. Sieht wie Haut und Muskeln zerissen werden, wie Flügelmembranen zerfetzt zu boden Fallen. Am Ende kann es nur einen geben, schwer atmend erhebt sich aus dem Blut seines einstigen Herren der Scarbrant, verwundert vielleicht auch verwirrt über seinen eigenen Zustand. Verloren sind seine Gedanken denn der Lord of Change richtet sein Augenmerk auf die herannahende Verstärkung Khornes. 20210313_184605.jpg

Bloodletters stürzen heran, ein weiteres Pack der Warhounds, doch am schnellsten nahen die Bloodcrusher heran und stürzen sich direkt auf den großen geflügelten Dämon. Aber auch die Diener des Tzeench verteidigen ihre Postionen erbittert, Screamer fallen unter dem Angriff der Bloodletters, jene werden aber dezimiert durch das Schwert des Dämonen Prinzen. Doch es sind zu viele und so fällt auch der Prinz dem Gott von Blut und Schädelthron zum Opfer. Der Eisige Griff des Psionischen Schmetterschlages trifft den Scarbrant und löscht sein Lebenslicht endgültig aus. Das vielfältig sehende Auge im Buche des Heralds of Tzeench blinzelt zufrieden. Während der Herald selbst die Standarte des Gott des Wandels ein weiteres mal empor hebt um es in Flammen zu zeichnen die sich in irren fast schon übelkeit erregenden Farben aus dem Metall brechen. JEdoch verfehlen sie ihr Ziel und zerschmettern stattdessen ein Teil der Ruinen im Zentrum der ehemaligen Stadt.

Den ersten Angriff der Bloodcrusher übersteht der Lord of Change mit einem geschickten Hieb seines Schwertes trennt er dem ersten Reiter samt Tier die Köpfe ab. Die anderen beiden schaffen es ihn zu verletzen doch die Rache ist bitter. 20210313_184502.jpg Erneut sammelt sich die Psionische Kraft im geflügelten Dämon die Federkanten blitzen silbrig ehe Knochen und Innerein der Khornedämonen vor ihm zerplatzen und splittern. Der Psionische Schlag war zu stark, für ihre instablichen Gemüter. Erneut breitet der große Dämon die Schwingen und gibt einen lauten SChrei von sich. Es ist dieser Laut der die Khornedämonen wohl endgültig davon überzeugt das sie dieses Schlachtfeld nicht erobern können. Sie ziehen sich zurück und die Insignien Slaaneshs werden von den Dienern Tzeenchs geborgen. WEr weis in welcher verdrehten und nicht zu beschreibenden grauenhaften Art sie wieder kehren werden. Aber der Gott des Wandels und der Ränkespiele hat diese Schlacht gewonnen.

Ende...




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So, ein Gehversuch im Fluffigen SChlachtbericht schreiben. Ich hoffe er gefällt Euch auch wenn es diesmal nicht in AoS stattgefunden hat, sondern im 40Kversum.
Feedback ist natürlich gern gesehen. Und nun versuche ich mich zu motivieren meinen Lord of Change auch endlich fertig zu bemalen... zu viele Details... X.X so verdammt viele Details X.X
 

Maiszen

Miniaturenrücker
Ist doch schonmal ganz gut (y) mag aber auch erzählerische Spielberichte mehr als reine Spielzusammenfassungen.

Schön wäre noch eine kurze Armeevorstellung zu Beginn, damit man weiß, was sich überhaupt auf dem Schlachtfeld tummelt (ein Gruppenbild der jeweiligen Armeen ist immer gut).
Ansonsten sind die Bilder leider teilweise nicht richtig im Fokus. Wenn das mit dem Handy aufgenommen wird sieht man das aber leider oft erst im Nachhinein.
Außerdem bin ich kein Freund von den GW Denglisch, aber mittlerweile ist das echt schwer da komplett drumrum zu kommen.

Bei Interesse, ich habe mich hier auch mal an nem erzählerischen Spielbericht versucht ;)
 

TheShadoweye

Aushilfspinsler
@Maiszen
Ich habe bisher nur in unserer privaten Kampagne Texte geschrieben, da werden die Listen in einem anderen Teil des Forums gepostet. Aber danke für den Tipp werde ich beim nächsten Mal beherzigen. Ja die Bilder sind nur mit meinem Handy aufgenommen, nächstes Mal werde ich die Kamera wieder zur Hand nehmen. So ein bisschen weis ich ja wie es geht ;)

Das mit dem Denglisch ist aus der Problematik entstanden das ich für meine Tzeench Armee noch keine Namen ausgesucht habe. (für die Großen Dämonen) Und bei Khorne nicht mehr alle Deutschen Namen kenne.

Auf jeden Fall vielen Dank für dein konstrkutives Feedback. =) ich werde versuchen den nächsten Spielbericht besser zu schreiben.
 
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