Liefer(un)fähigkeit von Games Workshop

Thema Tabletop: der Begriff wurde in den letzten Jahren sehr sehr weit ausgedehnt und man hat viele Häää Momente generiert. Bestes Beispiel Magic the Gathering ist ein Tabletop! Card Game - kein Kommentar -

BTT ist es nicht irre irrelevant wer das erste Ei gelegt hat???

Fakt ist GW ist der Platzhirsch - jenachdem wie die 11.edi angenommen wird, wird sich daran wenig ändern 2015-2017 als Xwing (Asmodee) stärker war ist Geschichte GW ist wieder Platzhirsch.
Warum soe irgendwas machen ist deren Sache. Klar für uns eher Doof aber es ist numal so.
Andere Große Firmen im Nerd Bereich machen es auch so (LEGO) die Fans schimpfen können aber auch nichts machen…
 
  • Like
Reaktionen: Naysmith
Thema Tabletop: der Begriff wurde in den letzten Jahren sehr sehr weit ausgedehnt und man hat viele Häää Momente generiert. Bestes Beispiel Magic the Gathering ist ein Tabletop! Card Game - kein Kommentar -
Das ist so nicht korrekt. Der Begriff "Tabletop" beschreibt im Englischen schon immer alle Spiele, die auf einer Tischoberfläche gespielt werden - eben "on the tabletop".

Das, was wir im Deutschen als "Tabletop" bezeichnen, wird im Englischen durchweg als "Wargame" oder "Miniature Wargame" bezeichnet. Dass man hierzulande alles, was mit "Krieg" zu tun hat, perhorresziert, dürfte einer der Gründe sein, warum man den Begriff "Tabletop" als Gattungsbegriff eingeführt hat, auch wenn der Begriff im Englischen etwas anderes bedeutet.
 
Das, was wir im Deutschen als "Tabletop" bezeichnen, wird im Englischen durchweg als "Wargame" oder "Miniature Wargame" bezeichnet.
Oder "tabletop wargame" bei GW. Sieht man bei den Get Started-Heftchen für 15 Euro auch sehr schön, wie es im Deutschen dann ein "Tabletop-Strategiespiel" ist. 😀

Wobei man auch sagen muss, dass man schon seit längerem mit dem "Kriegsspiel" außerhalb unserer Nische wenig verbindet. Da denken Leute vermutlich eher an Paintball, wenn sie das hören.
 
  • Like
Reaktionen: senex
Oder "tabletop wargame" bei GW. Sieht man bei den Get Started-Heftchen für 15 Euro auch sehr schön, wie es im Deutschen dann ein "Tabletop-Strategiespiel" ist. 😀

Wobei man auch sagen muss, dass man schon seit längerem mit dem "Kriegsspiel" außerhalb unserer Nische wenig verbindet. Da denken Leute vermutlich eher an Paintball, wenn sie das hören.
Airsoft, wenn ich bitten darf! 😜
 
Der Gattungsbegriff Tabletop/Wargaming, bzw die Verknüpfung der Teilaspekte ist den Leuten nicht so bewusst.
Das ganze Thema hat in den Köpfen vieler drei Aspekte, die sie nicht miteinander verknüpfen.
Ob das einem signifikanten Anteil von Leuten überhaupt was sagt, das ist schon mal stark von der Umgebung abhängig, in der man sich bewegt.
Wenn ich in meinem beruflichen und privaten Umfeld jemals Tabletop und wargaming als Hobby genannt habe, habe ich großtenteils in leere Gesichter geschaut, die sich allenfalls etwas belebt haben, wenn ich Modellbau nachgeschoben haben. Von hundert solchen Bekannten (25-60 Jahre) waren allenfalls 2 oder 3 in diesem Hobby und bestenfalls 5 sagte das auf Anhieb was, meist aus Kindheit/Jugend.
Das was man wahrnimmt, wenn man jemand ist, der ein Forum (!) namens GW Fanworld (!) frequentiert und der seine Freunde im gleichen Hobby hat, mag nicht immer das ganze Bild sein.

die wissen was Zinnfiguren sind und das man mit Ihnen Kriegsspiele nachstellen kann, eben Wargaming, auch wenn sie den Begriff nicht kennen. Meistens haben die Leute dabei die flachen 2D Figuren aus dem lokalen Museum vor Augen

Die flache Zinnfigur kennen die Leute eher als Opas Spielzeug (oder als kulturhistorisches Museumsexponat), aber nicht als Mittel zum regelbasierten wargaming. Da ist sie immer ziemlich selten gewesen und längst nicht alles, wo man bewaffnete Figuren durch die Gegend schubst ist wargaming.
 
Ganz genau, die Leute kennen das einfach nicht. GW Läden sind halt der Modellbauladen, oder vielleicht der komische Modellbauladen, weil es keine Züge gibt.
"Kriegsspiel mit Miniaturen" ist wohl der Begriff, den die Meisten verstehen würden. Entweder weil sie wissen was ein Kriegsspiel/Planspiel ist(mein Vater), oder weil es sie eh nicht tiefer interessiert(meine Mutter).

GW hat einfach nur eine monopolartige Stellung, mehr ist das nicht. Es gäbe das Hobby ohne GW und es wird es nach GW geben und es sähe nicht mal groß anders aus.
 
Ob das einem signifikanten Anteil von Leuten überhaupt was sagt, das ist schon mal stark von der Umgebung abhängig, in der man sich bewegt.
Wenn ich in meinem beruflichen und privaten Umfeld jemals Tabletop und wargaming als Hobby genannt habe, habe ich großtenteils in leere Gesichter geschaut, die sich allenfalls etwas belebt haben, wenn ich Modellbau nachgeschoben haben. Von hundert solchen Bekannten (25-60 Jahre) waren allenfalls 2 oder 3 in diesem Hobby und bestenfalls 5 sagte das auf Anhieb was, meist aus Kindheit/Jugend.
Das was man wahrnimmt, wenn man jemand ist, der ein Forum (!) namens GW Fanworld (!) frequentiert und der seine Freunde im gleichen Hobby hat, mag nicht immer das ganze Bild sein.



Die flache Zinnfigur kennen die Leute eher als Opas Spielzeug (oder als kulturhistorisches Museumsexponat), aber nicht als Mittel zum regelbasierten wargaming. Da ist sie immer ziemlich selten gewesen und längst nicht alles, wo man bewaffnete Figuren durch die Gegend schubst ist wargaming.
Meine eigene Erfahrung ist da halt eine Andere gewesen. Ist ja oft so.
 
Wucher! Da hat GW niedrigere Materialkosten.
Ich hoffe das ist Sarkasmus ;-) Wenn nicht: das wäre schon der Freundschaftsfreundschaftspreis. Er hat vielleicht 3-5€ Resin Kosten bei einem Hobbyresin (nicht so 70€/1L Flaschen für Profibrühe), aber Reinigungsmittel, Arbeitszeit für Supports/-kontrolle, Entgraten und Reinigung, Masken/Filter/Handschuhe, Strom, Reserve für Fehldrucke undundund.
 
Ich sehe mich nicht in der selben Nische wie z.B. Schachspieler und noch weniger in der selben wie Filmkritiker. Vor allem hinsichtlich der aufkeimenden KI-Problematik sollte WarGames – Kriegsspiele – Wikipedia an Schulen gezeigt werden, wodurch dieser Film und somit der Begriff Kriegsspiel auch außerhalb unserer Nische einen entsprechenden Bekanntheitswert hätte ohne einen Bezug zu unserem Hobby..

Den Film von 1983 kannte ich auf jeden Fall schon bevor ich ins Hobby eingestiegen bin. Das preußische Planspiel lernte ich erst später kennen bei Recherchen zu den Wurzeln unseres Hobbys, ist aber möglicherweise (Militär-)Historikern (welche ebenfalls nicht in unserer Nische sind) durchaus bekannt.
 
Vor allem hinsichtlich der aufkeimenden KI-Problematik sollte WarGames – Kriegsspiele – Wikipedia an Schulen gezeigt werden, wodurch dieser Film und somit der Begriff Kriegsspiel auch außerhalb unserer Nische einen entsprechenden Bekanntheitswert hätte ohne einen Bezug zu unserem Hobby..

Mäanderst Du das Thema jetzt lieber hin zur Medienerziehung? Und "sollte ... hätte" ist kein Argument für behauptete Bekanntheitswerte.
ist aber möglicherweise (Militär-)Historikern (welche ebenfalls nicht in unserer Nische sind) durchaus bekannt.
" möglicherweise .. durchaus"
Funfact: In Deutschland ist die akademische Militärgeschichte sehr dünn verankert: Der einzige dezidierte Universitätslehrstuhl für das Fach ist die Professur für Militärgeschichte/Kulturgeschichte der Gewalt an der Universität Potsdam, die von Prof. Dr. Sönke Neitzel geleitet wird. Militärhistorische Forschung und Lehre konzentrieren sich ansonsten maßgeblich auf militärische Forschungseinrichtungen und Universitäten der Bundeswehr.

Sprich auch nur eine weitere enge Nische was die Gesellschaft, denn wir haben da in D nicht viele, sondern ca. 20.000 beruflich oder wissenschaftlich tätige Geschichtswissenschaftler.
Und was "normale" Historiker angeht. Das "Kriegsspiel des v.Reiswitz ff" ist in Historikerkreisen einigen wenigen einschlägig Interessierten bekannt.
Als ich Geschichte studierte, hatten davon etwas gehört bzw. konnten damit was anfangen bestenfalls 5 oder 6 männliche Kommilitonen (neudeutsch Mitstudierende) von 15-20 Leuten in der Seminargruppe. Heute schätze ich den Anteil im Zweifel geringer ein, denn Militärgeschichte ist ja in D so ziemlich pfui (s. die akademische Ausdünnung wie o.g.) und Historiker haben ja so viele zeitgeistig angesagtere Themenfelder, in denen sie deutlich aussichtsreicher versuchen können, sich zu etablieren.

In der erwähnten Bundeswehr mag es sein, dass bei Planspielen an einschlägigen Bildungseinrichtungen oder in der Stabsarbeit auch der historische Vorläufer mal erwähnt wird, an eine Vertiefung allerdings glaube ist da nicht. Das "Kriegsspiel" ist da ein berufliches tool mit ganz eigenen Regeln und nicht Hobby und Spiel.
 
  • Like
Reaktionen: Lord Protector
Ist ja echt alles interessant hier, aber sind wir noch beim Thema? 😮 😁

Weil Logistik in der Militärgeschichte auch eine große Rolle gespielt hat.

Die Liederfähigkeit oder Lieferunfähigkeit konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Und die Lieferunfähigkeit von GW ist historisch für meine Spielergebnisse verantwortlich weil ich den neuesten Powercreep nicht pünktlich bekomme.
 
Weil Logistik in der Militärgeschichte auch eine große Rolle gespielt hat.

Die Liederfähigkeit oder Lieferunfähigkeit konnte über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Und die Lieferunfähigkeit von GW ist historisch für meine Spielergebnisse verantwortlich weil ich den neuesten Powercreep nicht pünktlich bekomme.
Der Thread Titel passt eben nicht so richtig zum Thema des Threads.
Sehr gute Antworten! 🥳 - Schön, wenn man spaßig reagieren kann und das hat mich köstlich amüsiert! 😁🥳

Ich möchte auch nicht die Spaßbremse sein und hier eine interessante Diskussion abwürgen (... was ich wahrscheinlich aber doch geschafft habe ...🫣), sondern einfach nur kurz darauf hinweisen, dass das was drin ist, nicht das ist, was draufsteht.
Das könnte irgendwann zu Ver(w)irrungen führen.
Also bitte besinnt Euch doch wieder auf den Thread-Titel "Liefer(un)fähigkeit von Games Workshop" und eröffnet für das andere Thema doch einfach einen neuen Thread.
Vielen Dank für Euer Verständnis!