11. Edition Unit teilweise in Cover?

Die aktuelle Edition ist da sogar viel unnachgiebiger als die vorherigen, was Kanonenrohre, Flügel, Antennen und Rauchwolken anbelangt. Alles qualifiziert für einen Beschuss.

Weiß nicht ob neunte oder zehnte Edition, aber da stand in den Core Rules noch, dass man das mit den Antennen und Co. vorher klären sollte. In der aktuellen Edition heißt es hingegen klipp und klar: Feuer frei! 😏
 
Klar kann und sollte man das immer separat regeln können, dürfen und - meiner Meinung nach - auch tun. In unserer Bubble sind auch Spieler die sagen "ach komm, der halbe Millimeter den der Laser da das Ziel berührt".

In der 7ten hieß es noch:
For one model to have line of sight to another, you must be able to trace a straight, unblocked line from its body (the head, torso, arms or legs) to any part of the target’s body.
Also Antennen, Kanonen, Waffen, etc. waren da nicht als Referenzpunkt zulässig.
Aber danach (8/9) war es:
If unsure, stoop down and get a look from behind the shooting model to see if any part of the target is visible.

Also schon etwas Lockerer. Und dann seit der 10:
If any part of another model can be seen from any part of the observing model, that other model is visible to the observing model.

Also RAW wurde da tatsächlich immer expliziter und gab weniger Basis für Diskussion - wenn mein Laser über meine und Deine Miniatur streicht, dann ist LoS gegeben und fertig ist der Lack. In der 7ten gäbe es theoretische Diskussionsoptionen. Dass ich die Kanone vom Broadside nicht anpeilen darf ist logo, aber die Tentakel der Mutalith gehören ja zu ihrem Kopf, und die gehen. Sind Flügel nicht auch einfach ein paar extra Arme? Gehört ein Schwanz nicht auch zum Körper?
In der 8 bzw 9 dann die Frage ob man nun "richtig" hinterm Modell steht, oder zu weit links oder rechts. Spieler A sieht eine LoS, Spieler B sieht keine, bei Events wird der Schiri gerufen und der macht es dann für eine der beiden Sieten auch nicht richtig und bla.
In meinen Augen einfach ein Fall, wo das Spielerlebnis an sich leidet, um eine klar, für alle verständliche Richtlinie zu haben. Was wahrscheinlich damit zu tun hat, dass die kompetetive Szene einfach stärker wurde und ein Teil der Leute dort einfach so verbissen sind, dass man keine Lust mehr auf bestimmte Diskussionen hatte und deswegen einfach den Interpretationsspielraum zu verkleinern versucht hat.

Persönlich bin ich ein Fan von "Sichtlinie von Base-to-Base oder Base-to-Frame oder Frame-to-Base" - insbesondere wenn man sieht, wie extrem weit manche Modelle über ihre Base ragen (Ich find' die Spannweite vom Roten Baron immer noch abartig).

 
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Persönlich bin ich ein Fan von "Sichtlinie von Base-to-Base oder Base-to-Frame oder Frame-to-Base" - insbesondere wenn man sieht, wie extrem weit manche Modelle über ihre Base ragen (Ich find' die Spannweite vom Roten Baron immer noch abartig).
Selbst beim "Frame" ist das doch noch schwammig. Da fangen dann Leute an zu fragen, ob sie den Turm drehen dürfen, ob der Dark Eldar der vorne an der Barke nun zählt oder nicht. Also müsstest du noch weiter gehen und es noch stärker reglementieren.
Oder du setzt auf Eigenverantwortung und Selbstregulation.

Generell sehe ich nur eine sinnvolle Möglichkeit, die mit der Base nennst du selber. Dann braucht jedes Modell einfach eine aktuelle Base, die zur Größe des Modells passt. Viele der "Minibases" sind Relikte. Modelle sollten zu den Spielregeln passen. Du brauchst in Zeiten von 50 mm Infanteriemodellen keine Transportfahrzeugregeln mehr, bei denen du den Trupp vollständig innerhalb von 3 Zoll um eine Tür positionierst. Andersherum ist es genauso. Du brauchst in einem System, in dem die Base für Spielmechaniken immer relevanter wird (Gelände usw.) keine Modelle mehr, die auf den Acrylbasen stehen. Und ja, das würde bedeuten auch dem Rhino eine Base zu geben. Das hätte damals auch schon alle Diskussionen mit der Landungskapsel beendet als sie auftraten.

Ich habe ne große Ovalbase unter meinen Serpent geklebt und steige halt nicht aus dem Serpentschild aus. Auf die Idee kann auch GW jederzeit kommen.
 
Wobei ein Knight, von dem ich den Torso sehe, aber nicht dessen Base, ein Beispiel wäre, das ich auch nicht so gut fände. Also bezogen auf Sichtbarkeit durch Base.

Man findet immer Beispiele dafür und dagegen. Natürlich ist es wider der Immersion, auf Antennen zu schießen. Andererseits sehe ich das Spiel mittlerweile eher als Abstraktion und nicht als Simulation. Dadurch fallen einem viele Dinge deutlich einfacher zu akzeptieren. 🫣
 
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Ich habe mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und soweit auch verstanden.

Mein Problem: Hier wird ja immer von "in an example unit where all attacking models are using the same weapon" gesprochen. Soweit verstanden.

Was ist, wenn auf dem bsp. Bild das Modell 1 einen schweren Bolter trägt und Modell 3+4+5 einen Bolter

Spielt es dann eine Rolle, in welcher Reihenfolge die Attacken abgehandelt werden?

Als bsp.: Die Bolter (Modell 3+4+5) werden zuerst abgehandelt und es stirbt dabei 1 gegnerisches Ziel-Modell. Als Verlust wird das Modell innerhalb der Sicht von Modell 1 (dem schweren Bolter) entfernt (das Modell außerhalb vom Gelände).

Das (nach der Abhandlung der Bolter) der schwere Bolter (Modell 1) noch schießen kann ist ja klar (auch wenn er jetzt eigentlich kein gegnerisches Modell mehr sehen kann). Aber mit BF-Abzug oder ohne? Ich vermute, ohne BF-Abzug, weil zu Beginn der Aktivierung eine Sichtlinie zu einem Modell bestand, was außerhalb der Deckung steht. Korrekt?

Und was wäre, wenn Modell 1 zu Beginn der Aktivierung auch eine Sichtlinie zu einem Model innerhalb des Geländes ziehen könnte?
 

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Ich habe mir jetzt den ganzen Thread durchgelesen und soweit auch verstanden.

Mein Problem: Hier wird ja immer von "in an example unit where all attacking models are using the same weapon" gesprochen. Soweit verstanden.

Was ist, wenn auf dem bsp. Bild das Modell 1 einen schweren Bolter trägt und Modell 3+4+5 einen Bolter

Spielt es dann eine Rolle, in welcher Reihenfolge die Attacken abgehandelt werden?

Als bsp.: Die Bolter (Modell 3+4+5) werden zuerst abgehandelt und es stirbt dabei 1 gegnerisches Ziel-Modell. Als Verlust wird das Modell innerhalb der Sicht von Modell 1 (dem schweren Bolter) entfernt (das Modell außerhalb vom Gelände).

Das (nach der Abhandlung der Bolter) der schwere Bolter (Modell 1) noch schießen kann ist ja klar. Aber mit BF-Abzug oder ohne? Ich vermute, ohne BF-Abzug, weil zu Beginn der Aktivierung eine Sichtlinie zu einem Modell bestand, was außerhalb der Deckung steht. Korrekt?
Korrekt.

Deckung wird EIN MAL pro Trupp gecheckt, alle Waffen schießen "gleichzeitig"
 
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Korrekt!

Wichtig ist vor dem Beschuss zu wissen ob das schießenden Model ein feindliches Model voll sehen kann oder nicht.

Deckung wird Modelweise pro Schützen ermittelt! Wenn also der Heavy Bolter ein Model ohne Verdeckung sehen kann, gibt es für seinen Beschuss kein Cover, andernfalls schon.

Wichtig: Du weist vor dem Beschuss der Einheit alle Waffen der Einheit zu. Erst dann wird abgewickelt. Veränderungen die beim Beschuss entstehen wirken sich also nicht auf die Deckungssituation aus, wenn man den Beschuss auswürfelt.
 
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Ich hatte meinen Betrag editiert, vermutlich aber zu spät - daher hier nochmals als Frage.. (zur Vollständigkeit der möglichen Begebenheiten)..

Was wäre, wenn Modell 1 zu Beginn der Aktivierung auch eine Sichtlinie zu einem Model innerhalb des Geländes ziehen könnte? Dan würde der SM mit BF Abzug schießen - richtig? Weil er ein Model in Gelände und eines außerhalb Geländes sieht (egal zu welchen Zeitpunkt, also vor oder nach dem Abhandeln der Bolter)
 
Während einer Attackensequenz (also sobald man die Attacken einer Einheit abzuhandeln beginnt) sind allgemein alle bis dato gültigen Parameter "gelockt".

Beim Beschuss sagst Du erst alle Attacken an. Dann ermittelst Du die Bedingungen für diese Attacken (Distanz, Deckung, Sollstärke, Schlüsselwörter, Fähigkeiten, etc.). Dann handelst Du die Attacken ab.
Da beim Ansagen der Attacken (when this model targets unit green) keine Deckung gegeben ist, gilt der Zustand bis alle Attacken der Space Marines abgehandelt sind. Auch wenn der eine Grünling vor der Mauer das Zeitliche segnet bevor SM1 seine Attacken abhandelt.
Gleiches auch wenn während einer Attackensequenz Modelle entfernt werden und die Reichweite plötzlich nicht mehr gegeben ist, um ein anderes Beispiel zu nehmen. Die Sequenz läuft trotzdem vollumfänglich weiter, bis alle angesagten Attacken abgehandelt oder alle benannten Ziele zerstört sind.