Eine handvoll Orientierungswerte möglicherweise. Aber ein "System" ... daran glaube ich eher nicht.
Ich glaube sogar, dass es eine Matrix und ein System gibt, aber ich glaube, dass genau die das Problem ist. Ich kann sie allerdings für 40k nicht belegen, für Herr der Ringe jedoch sehr wohl, weil die Werte da einfach seit knapp 20 Jahren stabil waren. Und das gilt vor allem für Werte, nicht für Sonderregeln.
Du hattest bei HDR einen "Grundkörper, beispielsweise "normaler Mensch" der hatte Profilwerte von 3 (Stärke, Kampfkraft, Mut, Widerstand) und 1 LP und eine Attacke. Der Krieger von Rohan hatte dazu noch ne Rüstung an, also das beschriebene Programm und Widerstand 4. Schild gabs für einen Punkt mehr, dann hatte er Widerstand 5. Der Ork hatte einen Moralpunkt weniger, kostete also einen Punkt weniger als der Krieger von Rohan bei gleicher Ausrüstung. Der Krieger von Minas Tirith hatte sogar ne schwere Rüstung, war also einen Punkt teurer.
Das ganze ging halt immer so lange gut, bis GW nicht an "Kipppunkte" in der Mathematik gedacht hat. Heißt immer da, wo die Verwundungstabelle einen Sprung gemacht hat, war das System anfällig für Störungen. Und immer dann, wenn die Preise für Sonderregeln kalkuliert werden mussten.
Und da hat sich das moderne 40k einfach ein Loch gebuddelt. Mit einer Sonderregel auf jeder Einheit ist das entsprechend schwierig. Zwar sind viele Sonderregeln rein mathematisch (bsw. Wiederholungswürfe) aber einige kann man eben nicht so leicht berechnen, vor allem "Bewegung", potenzielle Stratagems usw. Dann kommen halt die Fälle dazu, in denen eine Kombination an Profilwerten einfach zu effektiv ist. Wenn eine Einheit "sowieso" tot ist, wenn man sie sieht, ist es unerheblich, ob die nun W1, 2 o. 3 hat. Da ist es für eine Punktematrix besser, sogar Widerstand wegzusparen um vom Output mehr liefern zu können.