Neue Dark Eldar sind den Schatten entsprungen und stehen nun auf der Suche nach einem Platz in der Vitrine auf dem Schreibtisch und starren mich böse an, während ich diese Zeilen tippe 😉
Ich hab hier eine schöne Farbkombi gefunden, die ich für die nächsten Modelle sicherlich weiter nutzen werde.
Und ich hab mehr oder weniger aus Versehen zwei Inks von Liquitex gemischt und da kam ein schönes glänzendes Lila bei raus.
In dem Black Library Buch "The Oubliette" kann man ein wenig mehr über Mandrakes erfahren. Bzw über den Schrecken, den sie auf einer feudalen, imperialen Welt verbreiten können 😈
Ein Mandrake der Dark Eldar ist weniger ein Krieger aus Fleisch als eine lebende Auslassung des Lichts. Er löst sich aus den Schatten, als hätten sie ihn geboren, und mit jedem Schritt scheint die Dunkelheit dichter zu werden. Seine Gestalt ist dürr und gespannt wie eine Klinge kurz vor dem Schlag, die Haut aschfahl, von kaltem Schimmer durchzogen, als läge darunter kein Blut, sondern gefrorene Nacht.
Wo ein Gesicht sein sollte, lauert ein leerer Abgrund: Augen wie glimmende Schlünde, in denen ein unheilvolles Feuer flackert, nicht hell genug, um zu wärmen, aber ausreichend, um Furcht zu säen. Sein Körper ist von Runen und Brandmalen gezeichnet, Zeichen uralter Pakte mit der Schattenebene, die ihn nährt und verschlingt zugleich. Jede Bewegung ist lautlos, präzise, ein Angriff aus dem Nichts, geführt mit der Gewissheit eines Wesens, das den Tod nicht fürchtet, sondern verkörpert.
Im Kampf ist der Mandrake ein Henker aus der Finsternis. Er schlägt nicht frontal zu, sondern lässt den Feind den eigenen Herzschlag hören, ehe er ihm die Kehle aufreißt. Klingen erscheinen in seinen Händen wie aus schwarzem Rauch geformt, schneiden durch Rüstung und Hoffnung gleichermaßen. Wenn er tötet, löscht er nicht nur Leben aus – er löscht Präsenz. Zurück bleibt ein kalter Schatten, der länger haftet als Blut auf dem Boden.
Ein Mandrake ist kein Werkzeug der Dark Eldar, sondern eine Mahnung: dass selbst in Commorragh, wo Grausamkeit regiert, es Dinge gibt, die man nur ruft, wenn man bereit ist, einen Teil der eigenen Seele an die Dunkelheit zu verlieren.
