40k Archon Kaer'Orivhar Lazastras Realspace Raid

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Neue Dark Eldar sind den Schatten entsprungen und stehen nun auf der Suche nach einem Platz in der Vitrine auf dem Schreibtisch und starren mich böse an, während ich diese Zeilen tippe 😉

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Ich hab hier eine schöne Farbkombi gefunden, die ich für die nächsten Modelle sicherlich weiter nutzen werde.
Und ich hab mehr oder weniger aus Versehen zwei Inks von Liquitex gemischt und da kam ein schönes glänzendes Lila bei raus.

In dem Black Library Buch "The Oubliette" kann man ein wenig mehr über Mandrakes erfahren. Bzw über den Schrecken, den sie auf einer feudalen, imperialen Welt verbreiten können 😈

Ein Mandrake der Dark Eldar ist weniger ein Krieger aus Fleisch als eine lebende Auslassung des Lichts. Er löst sich aus den Schatten, als hätten sie ihn geboren, und mit jedem Schritt scheint die Dunkelheit dichter zu werden. Seine Gestalt ist dürr und gespannt wie eine Klinge kurz vor dem Schlag, die Haut aschfahl, von kaltem Schimmer durchzogen, als läge darunter kein Blut, sondern gefrorene Nacht.
Wo ein Gesicht sein sollte, lauert ein leerer Abgrund: Augen wie glimmende Schlünde, in denen ein unheilvolles Feuer flackert, nicht hell genug, um zu wärmen, aber ausreichend, um Furcht zu säen. Sein Körper ist von Runen und Brandmalen gezeichnet, Zeichen uralter Pakte mit der Schattenebene, die ihn nährt und verschlingt zugleich. Jede Bewegung ist lautlos, präzise, ein Angriff aus dem Nichts, geführt mit der Gewissheit eines Wesens, das den Tod nicht fürchtet, sondern verkörpert.
Im Kampf ist der Mandrake ein Henker aus der Finsternis. Er schlägt nicht frontal zu, sondern lässt den Feind den eigenen Herzschlag hören, ehe er ihm die Kehle aufreißt. Klingen erscheinen in seinen Händen wie aus schwarzem Rauch geformt, schneiden durch Rüstung und Hoffnung gleichermaßen. Wenn er tötet, löscht er nicht nur Leben aus – er löscht Präsenz. Zurück bleibt ein kalter Schatten, der länger haftet als Blut auf dem Boden.
Ein Mandrake ist kein Werkzeug der Dark Eldar, sondern eine Mahnung: dass selbst in Commorragh, wo Grausamkeit regiert, es Dinge gibt, die man nur ruft, wenn man bereit ist, einen Teil der eigenen Seele an die Dunkelheit zu verlieren.
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Die beiden Fahrzeuge aus dem letzten Release von HeroesInfinite haben ihren Weg auf meinen Maltisch gefunden.
Die Farben hat tatsächlich HI selbst so vorgegeben bzw inspiriert. Die Idee war, die Mini schwarz zu grundieren und dann von unten weiß zu besprühen. Also das Gegenteil von zenital. Is das dann nadiral, wenn der Nadir das Gegenteil vom Zenit ist?
Jedenfalls sollte da dann von unten Pink drauf und von oben Lila drüber. Das hat im ersten Anlauf nicht so wirklich gut funktioniert, da das Lila auf Schwarz fast nicht zu sehen war. Also gabs da auch noch Weiß zenital drauf und jetzt sieht man das Lila auch als solches 🙂
Mein Weiß hat sich etwas gewehrt, im Gegensatz zum Schwarz kam das nur sehr widerwillig aus der Airbrush. Vll brauch ich mal ne neue Flasche. Oder kann man die Vallejo Mechas unaufwändig verdünnen/retten?
Für Lila und Pink habe ich dann auf die bewährten Liquitex Inks zurückgegriffen. Pink habe ich da, brauche ich ja für die EC ständig. Lila war nicht da, aber konnte ich mit einer 1:1 Mischung aus Rubine Red und Phthalocyanine Blue Red Shade zu meiner Zufriedenheit herstellen.
Für das Grün hab ich Wraithbone aufgetragen und dann das klassische Scorpion Green drüber gegeben. Anschließend wurden die Kanten mit nem hellen Metall gebürstet.

Und nun weiß ich nicht so recht, wo es weiter gehen soll. Ich finde zu "fertig" fehlt noch was, aber ich weiß noch nicht, was. Also außer der Besatzung 😉
Naja, ich kann ja erstmal an Fahrzeug #2 die beschriebenen Schritte vornehmen und sehe dann weiter.
 
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Das alte Kolosseum lag wie ein verwundetes Relikt in der Dämmerung – zerbrochene Säulen, zerfressener Stein und Schatten, die zu leben schienen. Der Wind trug Staub und das ferne Echo vergangener Schlachten. Das fahle Licht der Sonnen Ferrus Magnas warf unwirkliche Schatten zwischen den Ruinen.
Die Succubus trat lautlos durch einen eingestürzten Torbogen, ihre Klingen glänzten im fahlen Licht. Hinter ihr bewegten sich ihre Wyches wie Raubtiere – geschmeidig, hungrig, voller Vorfreude auf das Blutspiel.
Am anderen Ende der Arena standen die Space Wolves, angeführt von Arjac – unbeweglich wie ein Monolith, den gewaltigen Hammer locker in einer Hand wippend, stand er nur da. Seine Brüder, wie er in altehrwürdige taktische Dreadnoughtrüstungen gekleidet und mit Fellen riesiger Tiere behangen, standen in enger Formation, Sturmbolter im Anschlag, Hämmer und Schilde bereit, die Augen unter den buschigen Brauen wachsam.

Ein Moment der Stille.
Dann – Bewegung.

Die Wyches stürmten vor, zu Fuß sowie auf klingenbewehrten Hoverboards und Jetbikes, schneller als das Auge folgen konnte. Scourges landeten federleicht, ihre großen Flügel schnell schlagend, die Waffen im Anschlag. Das Licht gestohlener Sonnen brach aus ihnen hervor und ein Wolf Guard fiel leblos zu Boden.
Mandrakes entstanden aus den Schatten und warfen Bälle purer Bösartigkeit auf den angeschlagenen Trupp, was einen weiteren Wolf Guard zu Boden gehen ließ.

Die Antwort kam prompt, als die Assault Cannon mit sirrendem Geräusch hochdrehte und die Mandrakes mit Geschossen eindeckte. Sie verschwanden so schnell wie sie aufgetaucht waren, keine Spur ihrer Existenz zurücklassend.

Die Wyches sprangen vor, schnell und tödlich wie Khymerae. Der Aufprall war brutal. Klingen trafen auf Servorüstung, Funken sprühten. Eine Wych sprang einem Space Wolf an die Brust, riss mit ihrer Klaue die Linsen seines Helms auf – nur um im nächsten Augenblick von einem Gegenstoß seines Hammers zerschmettert zu werden.
Die Succubus selbst suchte Arjac. Sie umkreiste ihn, ein tanzender Schatten. Er drehte sich langsam mit ihr, jede Bewegung kontrolliert, abwartend. Dann griff sie an, ein Blitz aus Stahl, ein Dutzend Schnitte in einem Atemzug. Arjac parierte, ließ die Schläge an seiner Rüstung abgleiten, bis einer durchkam und eine Furche in seinen Schulterpanzer riss.
Seine Antwort war ein Donnerschlag, der in der Arena widerhallte. Der Hammer traf den Boden, die Wucht ließ Stein bersten und schleuderte die Succubus zurück. Sie landete, lachte – ein kaltes, klirrendes Geräusch – und stürmte erneut vor. Ihr nächster Angriff war perfekt. Sie führte den kommenden Hammerschlag in die Irre und Arjac brauchte ein, zwei Sekundenbruchteile, um ihn wieder vor sich zu bekommen. Diese Zeit reichte der Succubus jedoch, dutzende kleine Schnitte an den Verbindungsstücken der Rüstung anzubringen, bevor sie Arjacs finalem Hieb ausweichend zurücksprang. Mit kalten Augen sah sie zu, wie der Riese erst auf ein Knie sank und dann zur Seite fiel. Der Hammer krachte neben ihm auf den Boden.
Die Wolf Guard neben ihm waren wie erstarrt, was sich die Hellions und Wyches zunutze machten und direkt noch zwei weitere Space Wolves unter vielen kleinen Schnitten auf den steinigen Boden der Arena sinken ließen. Im Gegenzug wurde ein Hellion mit einem schnellen Schwung des Hammers von seinem Hoverboard gerissen und flog mit schrillem Schrei durch die Luft, der abrupt endete, als die fragile Gestalt an den Ruinen zerschmetterte. Eine Blutlache bildete sich und sickerte zwischen die Steine.

Trunken vor Energie leuchtete die Succubus förmlich auf und stürzte sich wie im Blutrausch auf die verbliebenen Gegner bis niemand mehr stand. Ihre Kultmitglieder ließen sie gewähren, mischten sich nicht ein. Sie wussten es besser, ihr diese Freude zu nehmen; hatten sie doch schon gesehen, wohin das führte.

Triumphierend stand die Succubus in den Ruinen der Arena, blutverschmiert am gesamten Körper. Ihr Körper bebte noch vor Aufregung, Anspannung, neuer Energie und den Drogen, die ihn hatten zu Hochtouren auflaufen lassen. Langsam blickte sie über das Schlachtfeld. Was für ein Kampf. Der Archon würde zufrieden sein.

So still wie sie gekommen waren, verschwanden sie wieder. Als sie das uralte Kollosseum verlassen hatten, konnte man einen tiefen Atemzug vernehmen und der Boden erzitterte leicht. Nicht nur die Dark Eldar hatten sich an dem Kampf gelabt. Auch Ferrus Magna hatte sich ihren Teil des Gemetzels genommen und pulsierte nun ob der frischen Energie.
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Das war ein schöner Auftakt für die Collosseumspiele, muss ich sagen. Die Succubus hatte dank dem Twist A10 im Profil, was zusammen mit Sustained Hits dann durchaus mal eskaliert ist und zu 11 Verwundungen führte ^^
Auch die Hellions haben sich echt gut gemacht gegen die Terminatoren! "Man" of the Match auf Space Wolves Seite war eindeutig der Wolf Guard mit Assault Cannon, der wohl 75% des gesamten Schadens anrichtete und einen Trupp Mandrakes mit einer Salve auslöschte.

Eigentlich sollte das Gelände gestern Abend zum Spiel ja zumindest mal fertig grundiert sein, aber da habe ich die schlichte Menge an Teilen völlig unterschätzt. Naja, nächstes Mal ist es das dann 😉

Und es war das erste Mal seit langem, daß @Bulweih und ich mal ein Spiel an einem Abend (also in 3h) fertig bekommen haben! Ich glaub, das is unser Format! 😀
 

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Die schicken Fahrzeuge, die FantasyCult für die Dark Eldar designt hat, haben es endlich auf meinen Tisch geschafft. Gedruckt, Idee verworfen, Modell verschenkt, nochmal gedruckt, danach noch Details an den STLs angepasst, letzten Druck weg geworfen und nochmal gedruckt ... es brauchte so seine Zeit. Dann war ich zufrieden und hab die Modelle schick bemalen lassen und hier sind sie nun:

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Die eigentliche Idee war es, die Flügel genau wie den Aufbau in der Mitte zu magnetisieren. Ich hab das an einem der Vorgängermodelle versucht und es war echt aufwändiger als gedacht. Also hab ich mir den Aufwand gespart. Angesichts dessen, wie oft ich spiele und wie oft die Modelle also potentiell das Haus verlassen müssen, ist das einfach viel zu hoher Zeitaufwand.
Ergo ist nun alles mit 2K geklebt. Wird schon halten. Schick sind die Schiffchen allemal 💘