40K mit Schachuhr?

😂Das kenne ich auch, meine Frau ist aber zum Glück locker da sie selber auch gerne mit ihrer Crew weg geht. Für mich ist das finden eines Termins zum spielen schwieriger, als etwaige Zeitlimits.

Wenn man nicht weiß, wie eine Interaktion genau funktioniert, spielt man es einfach so, wie man es richtig findet (und liest es dann später nochmal nach). Das würde die meiste Zeit sparen, wenn man mich fragt. Ist vielleicht auch befriedigender, so 5 (potentiell nicht ganz optimale oder 100% regelkonforme) Runden zu spielen als nach 5 Stunden und 2 Spielrunden abbrechen zu müssen
Genau so haben wir das früher gemacht in der 3. bis 6. Editionszeit. Da gingen bei uns die Spiele sehr schnell von der Hand. Nachgelesen wurden da nur Kleinigkeiten und bei Unstimmigkeiten haben wir auch vieles per w6 wurf gelöst.
 
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Was passiert eigentlich, wenn zb in Runde 3 oder 4 bei einem Spieler die Zeit abgelaufen ist?

dann hat der verloren

Unsere Frauen geben uns nur ein bestimmten Zeitfenster.

Trotz großzügigen Zeitfenster.

Intuitiv hätte ich gesagt so 4 Std. ... ist das einigermaßen realistisch?

Wenn's schon keiner kommentiert dann halt ich.

Können wir tauschen? Meine startet nach maximal 3 Stunden einen Exterminatus....
 
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Was passiert eigentlich, wenn zb in Runde 3 oder 4 bei einem Spieler die Zeit abgelaufen ist?
Dann spielt man halt normal weiter und beeilt sich etwas ;-)
Auf Turnieren mit verpflichtenden Schachuhren werden meines Wissens nach oft die WTC Regeln genutzt:
If a player's time reaches 0, they are unable to act. If they are in the middle of a turn they stop playing immediately.They may only make saving throws (not feel no pain rolls) and morale tests, may not fight back in combat, move,shoot, use command phase buffs, or any other action that would require the player to make a decision. That playermust make all efforts to complete any rolls as quickly as they can so as not to use any additional time where possible,failure to do so will incur a penalty in addition to the one they’ll receive for running out of time - please seebelow.They may score objectives that they hold, as well as any secondaries that they are eligible to score as well. If anopponent decides to allow you to play on despite you having no time left this is at their own discretion and can berescinded at any point without incurring a sportsmanship penalty. It is your obligation to complete your half of thegame in a timely manner, not your opponents to let you spend more time than you have.
Also automatisch verloren (wie damals bei Warmachine) hat man nicht, wenn die Zeit abgelaufen ist.
 
Vielleicht wurde das auch schon genannt, aber wenn man mit 2000 Punkten zu lange braucht, warum dann nicht mal... weniger Punkte spielen?
Über die Jahren sind die Punktezahlen angestiegen und was man pro Punkt bekommt meist gesunken. Die Armeen sin einfach größer und das Spiel damit auf lamgsamer geworden.
 
Leider kenne ich das Problem recht gut ...

Denke Deine Mitspieler haben schon genügend inneren Druck (Regeln, Was machen, Einheitenprofile...), da hilft der zusätzliche Druck mit der Schachuhr vermutlich recht wenig...

Mittlerweile spiele ich eher mit Menschen, die ähnlich spielen wie ich auch spiele und dafür fahre ich hin und wieder ein paar Kilometer oder lade halt zum Spielen zu mir ein.

Es ist so ähnlich wie beim Joggen. Wenn meine Freundin mit mir joggen will, dann gehen wir spazieren und der Hund und ich sind etwas gelangweilt. Dann gehe ich lieber mit meinen Kumpels joggen und wir machen wir paar Kilometer...
 
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Vielleicht wurde das auch schon genannt, aber wenn man mit 2000 Punkten zu lange braucht, warum dann nicht mal... weniger Punkte spielen?
Über die Jahren sind die Punktezahlen angestiegen und was man pro Punkt bekommt meist gesunken. Die Armeen sin einfach größer und das Spiel damit auf lamgsamer geworden.
Wir hatten vor Jahren in Regensburg mal Turniere mit 2000 Punkten und 40kin40Min (also 500 Punkte). Alle mit unterschiedlich viel Zeit, das ist klar. Damit auch eine unterschiedliche Spielerschaft angesprochen, aber auch Spieler, die beides gespielt haben. Im Endeffekt waren die Spieler, die bei 2000 Punkten zu langsam gespielt haben und in Zeitprobleme gekommen sind, auch die Spieler, die das bei deutlich weniger Punkten genauso hatten.
 
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Also ich bin es gewohnt mit Uhr zu spielen und kann es nur empfehlen, dadurch kurz man unnötiges rum gerate ab, was gerade besser ist und entscheidet sich für einen Weg! Klar der mag manchmal falsch sein aber dann lernt man wieder was und nächstes mal kommt die gute Entscheidung spontaner.

Da ich schon länger warhammer spiele als ich meine Frau kenne, kennt sie mich garnicht anders und freitags ist Club Abend… sicherlich nicht ganz so leicht mit Kindern….
 
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Geht... Man nimmt sich halt mal einen Abend für sich und das Hobby, dafür kriegt die Dame einen Ausgleich an anderer Stelle 😎

Da ich insgesamt wenig Spielerfahrung habe würde mich eine Schachuhr, glaube ich, unendlich stressen. Neulich in einem Match hat ein "Shadow in the Warp" meine ganze Armee battleshocked und ich brauchte erst mal meine fünf Minuten um darauf klar zu kommen und mich umzustellen, da ich von drei besetzten Markern nicht einen punkten konnte und echt in die Bredouille kam.
 
So, der erste Versuch ist durch.
Wir haben je 90 Minuten angesetzt und die Zeit einfach mal ohne Verpflichtung mitlaufen lassen um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Insgesamt hat die Zeit nicht ganz gereicht, obwohl wir Aufbau, Armeevorstellung und Aufstellung außerhalb der Zeit haben laufen lassen.
Zeitlichen unter Druck habe ich mich kaum gefühlt.
Aber daran zu denken, auch in eigenen Zug bei Overwatch/Stratagems usw die Zeit zu wechseln oder bei Regelfragen die Zeit zu stoppen ist Stress. Haben wir auch oft genug vergessen.

Insgesamt fand ich das aber nicht grundsätzlich schlecht.
Heute Abend gibt es ein weiteres Testspiel mit Schachuhr. Mal sehen wie das läuft.
 
Heute Abend bin ich mit 90 Minuten bis in die 3. Runde gekommen. Ernüchternd.

Was viel Zeit kostet: Lesen und Verstehen der Missionen. Die sind zum Teil wirklich umständlich formuliert. Da brauch ich einfach mehr Routine.

Was auch viel Zeit gekostet hat: In der 3. Runde kamen ca. 850 Punkte Reserven. Diese legal aber auch sinnvoll zu platzieren hat mich lange aufgehalten. Auch hier, mehr mit der gleichen Armee spielen = mehr Routine.

Hat jetzt nichts mit der Uhr zu tun, hat mich in diesem Spiel aber maßlos geärgert.
Seit ich 40K Spiele hatten Multimelter 24" Reichweite. Das ist so in meinem Kopf, dass ich beim platzieren meiner Reserven mit Multimelter fast überall 20/22 Zoll Abstand zu den Zielen hatte. Um in der Shooting Phase festzustellen, dass ich kaum einen Schuß anbringen konnte weil nur 18" Reichweite. Zum 2. Mal übrigens. Ich stand kurz vor einem Table-Flip.
Hab ich natürlich nicht gemacht.
 
Wenn ich das lese würde ich sagen, Du könntest mit Vorbereitung noch einiges optimieren. Also immer wieder die Regel lesen, um die zu festigen, die Regeln der eigenen Armee auswendig lernen, damit Du da keine Fragen mehr hast. Und auch die Karten lernen damit klar ist was zu tun ist, wenn Du den Namen der Mission liest.

Jetzt noch ordentlich Spam um die verwendete Regelmenge zu reduzieren und Du bist auf Kurs 😉.

cya
 
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Für mich ist die Schachuhr im Wesentlichen ein Werkzeug der Turnierorganisation, wie eine Software, die die Tabelle und Partien berechnet.

Andere Werkzeuge sind die oft hässlichen Standard Turniertisch-Geländeteile für den Aufbau eines symmetrischen Tisches.
Warum sie meist hässlich sind weiß ich nicht, aber ihre Form und Aufstellung spielen eine Rolle im Turniergeschehen und dienen der Chancengleichheit.

So ist es auch mit der Schachuhr. Es geht nicht darum jemanden, der langsam ist zu hetzen.
Es geht darum zu verhindern, dass ein Spieler einen Nachteil dadurch bekommt, dass sein Gegner langsam spielt.
In einem 2 Runden Spiel macht man weniger Punkte für die Zweitwertung als in einem 4 Runden Spiel. Oder man wird daran gehindert den Vorsprung des Gegners wettzumachen oder ihn zu tabeln.
Das richtet sich nicht nur gegen "unerfahrene und langsame" Spieler, sondern vor allem auch gegen Spieler, die absichtlich langsam spielen, wenn sie sich dadurch einen Vorteil erhoffen.

Bei einem Spiel zu Hause geht es aber nicht um einen Turniersieg und ich vermute dass auch keiner extra langsam spielt, um sein Ergebnis zu optimieren.
Dauert es zu lange, schließe ich mich der Empfehlung kleinere Spiele zu machen an. Das verschafft Routine und nach ein paar Spielen kann man sich wieder an mehr Punkten versuchen.
Bessere Vorbereitung hilft natürlich auch, scheitert aber of einfach an den Anforderungen des Real Life oder den Interessen des Spieler. Nicht jeder ist davon fasziniert, Spiel- und Einheitenregeln zu lesen und manchem fällt es auch schwer diese nur durch Lesen zu verinnerlichen. Und so mancher surft lieber oder geht lieber ein Bierchen trinken oder am PC daddeln als trockene Bücher zu lesen.

Ich würde deshalb im privaten Spiel auf eine Schachuhr verzichten, es sei denn um eine Vorstellung davon zu gewinnen wo Zeit "verloren" geht.
Wie gesagt kleinere Spiele um Routine zu erlangen und falls die Ansprüche und Möglichkeiten der Spieler unvereinbar sind, sich einem anderen Spielerkreis anschließen oder einen anderen aufbauen.
 
Wie wäre es denn, wenn ihr den Tabletop Simulator zum Üben ausprobiert? Physikalisch an einem Tisch zusammen zu kommen braucht ja immer einen riesigen Zeitblock und ist entsprechend nur selten machbar. Digital könnte man auch jeden Abend eine Stunde machen und das Spiel über mehrere Abende spielen. In der Zwischenzeit kann man Regelfragen auch außerhalb der Spielzeit nachlesen. Ist natürlich was völlig anderes, als wenn man richtig Spielt, aber wenn man dafür beim richtigen Spiel schneller wird, ist das doch ok.
 
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