Klar, und das würde Zwerge und Schwestern auch.
Nur wenn man nach dem interesse an den Völkern gehen würde bevor sie erschienen sind hätte es sie nicht gegeben.
Naja, wenn Firmen die Nachfrage nach Produkten wirklich schlicht durch Veröffentlichungen steuern könnten, dann würden sie das alle tun und niemand würde je wieder Pleite gehen.
Jahr(zehnt)elang hatten 40K und Fantasy von GW exakt die gleiche Menge an Releases. Ein 40K-Monat, ein Fantasy-Monat, ein 40K-Monat, ein Fantasy-Monat. Stetig wie ein Uhrwerk. In den GW Läden hatten sie den gleichen Regalplatz. Neue Editionen im gleichmäßigen Wechsel.
Oder die Brettspiele. Wurde Dreadfleet weniger beworben und vermarktet als Space Hulk? Nicht wirklich.
Hat trotzdem nicht dazu geführt, dass Fantasy sich ebensogut wie 40K verkauft hat, oder das Dreadfleet dieselben Verkaufszahlen wie Space Hulk hingelegt hat.
Oder schau dir den jüngsten GW-Ausverkauf von "Datacards" für 40K-Armeen der jüngeren Zeit an. Harlequins und Space Wolves etwa waren innerhalb weniger Minuten auf der Webseite ausverkauft und nur für den vier oder fünffachen Preis bei eBay zu bekommen. Die Karten z.B. für Skitarii oder Daemonen sind jetzt nach über einem Jahr im Webstore auf den "Last Chance to Buy"-Liste gesetzt worden, weil sie teuren Lagerraum belegen und zustauben.
Das Argument, Nachfrage folgt schlicht dem Angebot ist einfach falsch und realitätsfremd. GW (und jeder Unternehmer) wünscht sich sicher, dem wäre nicht so, aber leider funktioniert die Welt einfach nicht so.