40k Diskussion - Div. Gerüchte für W40K

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Ich Frage mich da immer, was man sich denn gewünscht hätte. Was hatte GW denn deiner Meinung nach mit Mortarion machen sollen? Was stellst du die für Luther vor? Würde mich wirklich interessieren.
Bei Luther kenne ich mich selbst nicht so aus, da ging es mir aber mehr um seine Platzierung im Fluff, als um seine Darstellung am Modell.
Beim Mortarion hingegen wäre weniger Fäulnis- und mehr Todes-Designthema etwas gewesen, was ihn abgehoben hätte. Das alberne alte Epic-Sensenmännchen gibt die Richtung ja schon vor - man hat die Wahl also gehabt und sich bewusst für die einfallslosere Variante entschieden.
 
Ich hätte da tatsächlich ein Anliegen, betrifft weniger die Regeln oder Unklarheiten, sondern vielmehr die Form der Kenntlichmachung; weils mir beim letzten Newsletter wieder aufgefallen ist:



besser wäre: Die Jagd auf die 'Fallen' beginnt von Neuem

Einfach das bestimmte Bezeichnungen in Anführung gesetzt werden, damit deutlich gemacht wird, dass es sich um einen Begriff in Fremdsprache handelt. Eine Jagd auf Fallen klingt wenig vernünftig...
Das Problem ist einfach dieses elende Denglisch auf Grund von Marken, die nicht überführt werden dürfen.

Gänsefüßchen ist jedoch die falsche Hervorhebung. Sinnvoll in solche Fällen ist Kursivschreibung. Letztendlich ist es aber egal wie man es macht, viele Sätze sind so vollgestopft mit den Markennamen, dass sie so oder so nur noch grässlich unleserlich sind.
 
Als Modell ja, aber als Idee hätte man daraus etwas mit modernen Mitteln machen können. Und ich meine damit kein hochdetailliertes Supersensenmännchen, sondern wirklich nur eine Entlehnung. Mehr Besonderheit als die Fliegelfügel hätte Morti IMO schon verdient.

Sorry, aber "Mortbat" ist das hier:


Ist das tatsächlich besser?
 
Sorry, aber "Mortbat" ist das hier:


Ist das tatsächlich besser?

Achso, den kannte ich gar nicht, entsprechend auch nicht seinen Spitznamen.
Also... sieht dem aktuellen Modell natürlich recht ähnlich, nur ohne sein einziges einzigartiges Element - die Fliegenflügel.
Dementsprechend....

- - - Aktualisiert - - -

Wähle einen beliebigen Chaosdämonen Codex der letzten 20 Jahre.
Schlage die erste Seite zu Nurgle auf und lies den allerersten Satz.
Vergleiche ob dort Tod oder Krankheiten drin vorkommen.

Ich habe meinen Kram gerade nicht hier, aber du bist hier IIRC zu Unrecht so selbstsicher.
Wenn du dein Material zu Hand hast, probiere diese Übung mal selbst und sag uns, ob da wirklich nichts vom Tod steht.
 
Das wurde mit dem Chaos Dex 3.5 imo das letzte Mal behauptet (die Sache mit dem Tod) und auch damals nur um der "Antagonisten"-Mechanik des Codex gerecht zu werden. Damals galt Nurgle = Verfall und Tod vs. Tzeentch = Leben und Wandel (die Rolle des Lebensgottes hatte Tzeentch traditionell schon länger. In WFB gabs da mal einen besonderen Char zu). Seither jedoch ist GW der Widerspruch bei Nurgle aufgefallen und wurde iirc nicht mehr (oder nicht mehr so prominent) weiter geführt, was in der Zusammenfassung von guerillaffe gipfelt
 
Kein Chaosgott ist an Toten interessiert, die haben so wenige Emotionen...

Das stimmt schon.
Aber das würde einen Gott nicht daran hindern, die Idee vom Tod als Aspekt zu verkörpern.
Chaos ist widersprüchlich - die meisten seiner Aspekte sind lebensfeindlich, und doch braucht es das Leben als Nährboden zu allererst. Es liebt und braucht den Widerstreit zwischen beidem.
Und auch der Tod hat dort seinen Platz.

Auch in deiner Zusammenfassung (ob nun frei formuliert oder einer Quelle entnommen - das frage ich dich heute zur Abwechslung mal nicht, weil ich Geburtstag habe) ist die Idee vom Tod vertreten, als Angstobjekt für die Sterblichen. Der Sensenmann als dessen Symbol wäre also durchaus affin zu Nurgle.
 
Ist schon richtig, was ihr sagt; liegt halt daran, dass die Fallen ein Datasheet sind und deren Titel dürfen wir nicht übersetzen; sonst würden die Gefallene heißen. Ich werd mich mal erkundigen, ob sich in dem Fall was machen lässt.

Es ist beruhigend zu wissen dass die Übersetzungen in kompetenten Händen liegen und Fehler und Unklarheiten hier im Forum praktisch direkt angesprochen werden können. Danke dafür. Wie sieht es mit den deutschen Errata aus, werden sie auch von euch erstellt oder die Probleme zunächst weitergereicht. Wie muss man sich den Entstehungsprozess vorstellen? 🙂
 
Wir kriegen die englischen Errata zur Übersetzung und passen die entsprechend auf unsere Befürfnisse an, wenn wir irgendwelche Böcke geschossen haben und von denen auch wissen (was über verschiedene Kanäle geht, Facebook, Kundenservice, was wir so in Foren oder Läden aufschnappen).

Ich kann jetzt natürlich nicht den gesamten Ablauf erklären, das sind halt Interna und wir haben ja offizielle Kommunikationskanäle. Ich bin halt nur einer von den Leuten, die dafür sorgen, dass nicht jeder Englisch können muss, deshalb kann ich auch keine Versprechungen machen, die über "Ich frag mal nach" rausgehen; ich denke, ihr versteht das. Ich kann auch nicht irgendwelche Regelinterpretationen für offiziell erklären, das ist auch nicht in meinem Kompetenzbereich. (Wäre auch fatal, ich hab ja oben erwähnt, wie hoch die Schlagzahl ist). 🙂.
 
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