Diskussion - Games Workshop Preisreleases (2023)

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Mich regen nicht die häufigen Preissteigerungen auf, sondern das man nach wie vor - was fast kein Konkurrent macht - für teuer Geld immer wieder uund in immer schnelleren Rhythmus Bücher kaufen muss.
Ich möchte gar nicht ausrechnen wieviel Geld man in 30 Jahren in Form alter Bücher bezahlt und in die Papiertonne geworfen hat.
Vermutlich de Gegenwert eines Kleinwagens...

Bücherclub GW
 
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Mich regen nicht die häufigen Preissteigerungen auf, sondern das man nach wie vor - was fast kein Konkurrent macht - für teuer Geld immer wieder uund in immer schnelleren Rhythmus Bücher kaufen muss.
Ich möchte gar nicht ausrechnen wieviel Geld man in 30 Jahren in Form alter Bücher bezahlt und in die Papiertonne geworfen hat.
Vermutlich de Gegenwert eines Kleinwagens...

Bücherclub GW
Darf ich deine Papiertonne sein? ?
 
Damals... ja ist 18 Jahre her, da gabs Confrontation... (1.Edition)
Die Grundregeln lagen JEDEM Blister bei, das war ein kleines A6 Heftchen, und hat gereicht, Sonderregeln gab es auf der A6-Karte der Einheit, (wie die Warscrolls) die noch mit drin lag, Vorne Stats und Werte, Hinten Magiesprüche und andere Sonderregeln, (oft auch extra Zauberkarten) und da war noch Platz für Artwork drauf.
Und ein paar Verletzungsmarker lagen noch bei.

Man kaufte also seine 3 - 30 Blister, und ein paar Boss- oder Trupp-Boxen, und hatte die Regeln 3 - 30 mal... kostenlos.
ein Blister mit einer großen, oder bis 5 kleinen (Zinn-Mini) gab es ab 5 €.
Man brauchte noch n Massband, und ne Hand voll Würfel...

Deshalb hat mich das mit den Büchern so überrascht, besonders da mehr als die Hälfte darin unspannende, mies geschriebene, und schreibfehlerbehaftete Lore ist.
Treuefertigkeite, Listen, und alles was notwendig ist wie Warscrolls gleich mit in die Boxen rein, Rest weglassen. Oden den Weg wie OPR gehen, und kürzen was das Zeug hält, und gratis raus hauen.
Ich habe EINEN Battletome, und wenn ich ehrlich sein soll, das bleibt der letzte, die wichtigen Infos für die nächste Armee bekomm ich auch wo anders.
 
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GW erhöht die Preise permanent, aber meistens gibt es eine großflächige und angekündigte Erhöhung im Jahr.

Aber es werden auch so immer mal Produkte teurer und bei Neuerscheinungen geht der Preis ja auch oft rauf.

Die 6% wirken etwas als würde es sich auf alle Produkte beziehen, bei genügend liegt der Wert halt bei 0%, was die 20% Ausreißer dann relativiert.


Btw. Bei den neueren Veröffentlichungen wird nur wenig angepasst.
 
Was Neulinge wieder raustreibt sind die Standards der Community. Kaum einer ist bereit über einen längeren Zeitraum mit kleinen Punkten und abgespeckten Regeln zu hantieren.

Es müssen 2000 Punkte sein, mit allen verfügbaren Regelquellen. minimal Bemalt mit dem 500 Euro Airbrush Set. Weil drunter lohnt sich nicht. Und die 11 Euro Pinsel sind die besten, die für 5 Euro frusten nur.

Das finde ich einen guten Punkt, den gehe ich mit. Ich denke es liegt am (Achtung alte Leute Ding) Internet!!! Durch die ganzen Youtuber, die das professionell machen und mit dem Hobby der meisten ihr Geld verdienen, bekommt man den Eindruck alle Hobbyisten müssten immer das in unzähligen Videos getestete beste Equipment haben. Die spielen immer 2000 Punkte spiele, mit von Studios bemalten Armeen auf den schönsten Tischen. Wenn man das auch möchte ist das Investment schon hoch. Wir hatten ja früher nichts und haben mit Papp-Proxy Dearnoughts spaß gehabt.?

Warhammer ist auch nicht das einzige Hobby bei dem mir das auffällt. Ich fahre ja noch Mountainbike und da ist das ähnlich. Alle wollen nur noch die krassesten Carbon Hobel fahren und die ganzen von den Firmen gesponsorten Youtuber und Influencer, die so tun als wären sie ein normaler Hobbymensch, tun so als könne man mit einem 2 Jahren alten Radl keinen Feldweg mehr runter kommen. Dabei sind heutzutage die Einsteiger MTBs so gut, dass die meisten da vom Können her für Jahre gut bedient wären.
 
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Ich denke es liegt am (Achtung alte Leute Ding) Internet!!
Glaub ich weniger. Klar mag es früher keine youtuber gegeben haben, aber da hat GW solche Marken eben via WhiteDwarf transportiert und die Hobbyisten habens nachgemacht und via Foren (Battlereports, Listenbau) gefestigt. Diese 2000 Punkte Sache wabert schon lange durch die GW-Welt.
 
Diese 2000 Punkte Sache wabert schon lange durch die GW-Welt.
Tatsächlich? Gerade als "Turnierstandard" ist das doch erst ab der 5. Edition langsam hochgegangen - ich kann mich noch erinnern, dass 1500 Punkte als "der Standard" angesehen wurden, dann 1750, ab der 8. und 9. Edition irgendwann 2000 Punkte. Ich habe meine DG zu Beginn der 8. noch gemütlich auf 1500 Punkten gebaut - im örtlichen Club (nicht das, was wir im Freundeskreis spielten) wurden dann aber die 2000 Punkte nachgefragt um eben den ganzen coolen Kombishit spielen zu können.
 
Ist ja auch in gewisser Weise logisch. Bestimmte Einheiten (vor allem Supporter) lohnen sich nur, wenn es auch genug Einheiten zum buffen gibt. Dann verstärken bestimmte Helden aber auch nur bestimmte andere Einheiten. Auch da hat die Spezialisierung (zumindest bei AoS) in den letzten Jahren noch zugenommen.

Ich bin selbst bei 2000 Punkten oft schon frustriert, dass ich nicht alle Aspekte abdecken kann und Modelle zuhause lassen muss, die ich gerne dabei hätte.
 
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Ist ja auch in gewisser Weise logisch. Bestimmte Einheiten (vor allem Supporter) lohnen sich nur, wenn es auch genug Einheiten zum buffen gibt. Dann verstärken bestimmte Helden aber auch nur bestimmte andere Einheiten. Auch da hat die Spezialisierung (zumindest bei AoS) in den letzten Jahren noch zugenommen.

Ich bin selbst bei 2000 Punkten oft schon frustriert, dass ich nicht alle Aspekte abdecken kann und Modelle zuhause lassen muss, die ich gerne dabei hätte.
das empfinde ich aber eher als schlechtes Argument zu dem Thema. Der richtige Listenbau gehört ja auch zum Hobby. Klar kann man auch immer höher gehen und so mehr mitnehmen. Die Herausforderung ist es doch aber eher, bei kleineren Spiele genau das richtige mitzunehmen, statt bei größeren, einfach alles 🙂 Und das ist einfach ein Community Problem. Man spielt doch nicht 2000 Punkte, weil man noch genau das oder das mitnehmen will, sondern um möglichst effizient eine Einheit mehrfach zu spamen. Ich finde gerade 1000 Punkte Spiele aber viel reizvoller, da man sich da genau überlegen muss, was man mitnimmt 🙂
 
So denken vielleicht irgendwelche Tunierspieler.... daher haben wir auch diese blöden Einschränkungen, weil einige den Hals nicht voll genug bekommen und normales Rosinenpicken, in Form der aktuellen Armeeauswahl, ihnen nicht mehr reicht!

Natürlich spielt man größere Spiele um genau das oder das mitzunehmen und nicht um sinnlos irgendwelche OP Einheiten zu spammen... .
Was hab ich denn davon im Endeffekt eine Liste mit x Einheiten zu spielen die mir 0 gefallen aber super gut auf dem Tisch sind?
So ein Listenbau hat doch nichts mehr mit dem Hobby zu tun.... das einzige was hier eine Rolle spielt ist die Effektivität, alle anderen Faktoren sind vom Tisch.
 
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Ist ja auch in gewisser Weise logisch. Bestimmte Einheiten (vor allem Supporter) lohnen sich nur, wenn es auch genug Einheiten zum buffen gibt.
Da bin ich deiner Meinung - die Einschränkung, das Detail liegt allerdings in der Formulierung "in gewisser Weise". Wir sind meiner Meinung nach weit von dem Punkt entfernt, wo sich Support-Charaktere nicht lohnen würden, oder? Ich wüsste nun nicht, dass man beispielsweise den Champion des Imperators beispielsweise gegenüber einem Feldmarschall (Captain) bevorzugen würde. Generell müssen reine "Kampfhelden" immer richtig rein hauen, damit sie überhaupt gegenüber von Support-Charakteren gewählt werden - der Master of Execution oder der Einhyr-Champion sind hier so Beispiele. Teilweise ist das auch einfach dem Aurenbuff geschuldet.

Was mir in Listen bei 2000 Punkten dann allerdings immer wieder auffällt, insbesondere bei Turnierlisten ist das multiplizieren einer Einheit, beispielweise 3 Redemptor-Dreadnoughts. - und dann sind wir eben an dem Punkt wo es teuer wird und an dem Punkt, wo ich nach dem "spielerischen Mehrwert" gegenüber einem Redemptor frage.

Klar gibt es ein paar Einheiten, die ich auf 1000 Punkten in der Regel nicht sehe, sofern ich kein Szenario um sie gestalte - Abaddon, Ghazkull, verschiedene Lord of War - andererseits bewegt sich selbst der Monolith oder der Avatar mittlerweile in einem Bereich, wo man einfach mal darüber nachdenken könnte, den auf 1000 Punkten zu spielen.
 
Das Argument gegen kleine Spiele war immer, dass die Listen zu einseitig werden können, da die Listen so einseitig sind. Was im effizienten Spiel auch gestimmt hat. Je größer die Punkte desto eher konnte man mehr Bereiche abdecken und das Spiel spannender gestalten.

Bei Fantasy waren 2000 Punkte relevant, da sie die Kommandanten Auswahl freigeschaltet hatten.
Bei 40k konnte man aber 1500/1750 sowohl Damage als auch Mission spielen.
Denn Warhammer war wenns den Leuten um eine Spielerischen Vorteil ging NIE schön. Und GW hat das NIE (NIE!) gefördert.
WD Berichte waren Spiele wo keine Einheiten gedoppelt wurden. Da spielte man die 8er Box Silberhelme nach WISIWYG. 8 Mann, volles Kommando, magisches Banner. Und die Effizienz Spieler? 3 mal 5 ohne alles.

Man sollte mal aufhören GW die Schuld am eigenen Fehlverhalten zu geben.
 
Durch die ganzen Youtuber, die das professionell machen und mit dem Hobby der meisten ihr Geld verdienen, bekommt man den Eindruck alle Hobbyisten müssten immer das in unzähligen Videos getestete beste Equipment haben.
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😛
 
Da bin ich deiner Meinung - die Einschränkung, das Detail liegt allerdings in der Formulierung "in gewisser Weise". Wir sind meiner Meinung nach weit von dem Punkt entfernt, wo sich Support-Charaktere nicht lohnen würden, oder?

Doch, teilweise schon. Zumindest in AoS haben wir mittlerweile einen Zustand, in dem viele Support-Helden nur wenige Einheiten verbessern. Wenn die Einheit jetzt (sagen wir) 180 Punkte Kostet und der Held, der z.B. Trefferwürfe um Eins verbessert, meinetwegen 100. Die Punkte lohnen sich nur, wenn man mehrere Einheiten hat, die er buffen kann. (Das ist vermutlich auch eine Erklärung für die Doppelungen in den Listen.)
 
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Gleiches Spiel mit dem AOO Organisationsplan. Wer braucht denn so einen "freien" Armee Organisationsplan? Spieler die gerne 2k Punkte und höher spielen, weil erst da kommt man Probleme mit der Beschränkung von 3x Elite/U-Slot/Sturm.
Gedacht ist er ja eigentlich dafür, dass man auch Standards mitnimmt und bestimmte Dinge nicht spammen kann.
Böse Zungen, ich gehöre dazu, mögen gerne behaupten, dass das nur Verkaufsstrategie ist. Andere durchaus gleichberechtigte Stimmen, dass GW damit nur dem Wunsch der Community folgt. Fakt ist, die Spiele bewegen sich immer weiter richtung Apokalypse Niveau, die Püppies werden größer, die Spiele auch, die Tische wurden kleiner (Wetten? In 2-4 Jahren ist wieder 72"x40" im Regelwerk zu finden!) = Viel härtere Schlachten, eine noch fieserer erster Zug und neben 6 Printwerken noch wenigstens 21 Gerfechtsoptionskarten auf dem Tisch.

Das führt doch insgesamt eine Richtung die völlig Gaga ist. Und die Turnierszene schreit: "Steck mir noch mehr hinten rein, ich spüre nichts! Das Spiel ist viel zu einfach und langweilig!", während sich der B&B Spieler zurecht fragt wie man Vierte Missionsziele auf lateinisch nennt, denn die würden sicherlich bald auch noch kommen. Ich persönlich bin schon mit den Primären ausgelastet und bei Sekundären steige ich dann meistens Gedanklich schon aus von Tertiären ganz zu schweigen!

Wo es auf eine Weise hinführt kann ich schon prophezeien, die Warhammer 40k Serie auf Amazon wird sicherlich noch ein paar Leute neugierig machen und extrem gute Werbung für GW werden. Wenn die erfolgreich wird erst Recht.
Ich bin mal gespannt wie die mit dem Thema 3D Druck umgehen wollen. Bei Armeebüchern und Codizies bin ich mittlerweile so weit, dass ich die Bindung auflösen lasse, alles einscanne und dann wieder binde um ordentliche digitale Kopien auf dem iPad mitnehmen zu können.
 
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