Diskussion zur 11. Edition und die Veränderungen die sie mit sich bringt (Neues Punktesystem, Armeeorganisation usw.)

Wozu überhaupt die Einteilung zwischen 1000 und 2000 Punkten?
Wenn ich kein 3 Punkte Kontingent nehme, nehme ich vielleicht ein 2er und ein 1er. Das bringt ja auch Vorteile und so krass kann der Unterschied ja nicht sein.
Im privaten Bereich kann man das ja einfach ignorieren.

GW ruft:
"Baut euch fluffige Armeen, wir machen dafür extra passende Kontingente, damit diese auch so funktionieren."
Die Menge jubelt und findet die Idee gut.
"Aber das gilt natürlich nicht für die wahrscheinlich meistgespielten Punktgrößen".
Die Menge bleibt verwirrt zurück 🤷

Gruß Red
 
Glaubst du es ist Problematisch das 3DP Strategems auf 1k Spielbar sind?

Ich bin mir nicht sicher. Ist so ein Gefühl. 1.000 Punkte bedeutet kleinere Armeen und weniger Einheiten. Damit könnte potentiell ein größerer Teil der Armee von den Sonderregeln profitieren bzw. betroffensein.
Ich glaube einige Regeln skalieren mit der Armeegröße, andere nicht.

Vielleicht ist da aber auch nur unterbewusst noch der Wunsch, dass das eine oder andere Detachment grundlegend überarbeitet wird.
 
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Ich glaube, vielen geht es weniger darum, das es eine neue Edition gibt, ich glaube viel mehr Spielern geht es mehr darum welche kurzlebigen Intervalle, die das ganze inzwischen angenommen hat. Als wir deutlich größere Zeiträume zwischen den Editionen hatten, gab es auch viel weniger Gemecker, wenn eine neue Edition angekündigt wurde. Seit bei GW die Hauptsysteme in ihren Lebenszyklus so extrem kurzlebig sind, schaukeln sich die Gefühle bei neuen Editionen, immer stärker hoch. Zumindest habe ich das in den letzten 10-12 Jahren so beobachtet.

Änderungen um der Änderung willen mag für GW wichtig sein, geht mir als Konsumenten aber am Arsch vorbei. Bei anderen Herstellern bekomme ich im Normalfall Editionen die sich wirklich sinnvoll weiter entwickeln. Das sehe ich bei GW weniger (wieder Stichwort Änderung um der Änderung willen) und kann die Kritiker daher auch verstehen.

Aber wir schweifen hier ganz schön vom Thema neue alte Bepunktung ab, ich hoffe die off Topic Diskussion flaut in den nächsten Posts langsam wieder ab, sollte das nicht der Fall sein, werde ich den Thread eine Zeit lang dicht machen, damit es nicht eskaliert.
Das ist aus meine Sicht eine steile These die sich nicht hält. Gemeckert wurde bei jeder Edition und zwar massiv. Egal ob die Zeiträume dazwischen lang oder kurz waren. Es wird immer „Hobbyisten“ geben die Veränderungen gut oder schlecht finden. Das liegt in der Natur der Sache. Für GW gilt im Grunde genommen: Wen alle unzufrieden sind, war es ein guter Kompromiss, sofern weiterhin gekauft wird. - Umsatz ist der Gradmesser der Kundenzufriedenheit…
 
Ich hau mal ne andere These in den Raum.

Hier im Forum sind "überwiegend" Leute unterwegs die schon n paar Tage im Hobby sind.
"Wir" machen gar nicht mehr den Umsatz, den Umsatz machen die, die noch nicht so lang dabei sind.
In meiner Bubble sind das die, die erst in der 10. eingestiegen sind, die feiern die 11. ÜBEL ab.
Aber ohne Ausreißer, anekdotisch perfekte Statistik, sozusagen.

Wer länger dabei ist hat den Umsatz vielfach schon erbracht und kauft deutlich gezielter als ein "Neuling"

Man kann sagen, ich hab mir mein Recht zu meckern teuer erkauft! 😁
 
Ich selbst habe/spiele noch andere Systeme, nicht aus Unzufriedenheit mit GW sondern aus Begeisterung für diese Systeme. Ich vermute so geht es den meisten anderen auch.
Die Frage ist doch, welche Systeme sind es und was geben sie dir, was 40k dir nicht gibt. Bei mir taucht Infinity jedes mal verstärkt auf, wenn sich 40k mal wieder fest fährt.
 
Die Frage ist doch, welche Systeme sind es und was geben sie dir, was 40k dir nicht gibt. Bei mir taucht Infinity jedes mal verstärkt auf, wenn sich 40k mal wieder fest fährt.

Bei uns zB ist es Star Wars Legion, Deadzone und demnächst StarCraft.
Was alle Systeme gemein haben ist das das die weg vom "i go, you go" prinzip sind und in einer Form mit aktivierungen Arbeiten was dazu führt das es weniger downtimes für Spieler gibt.
Das wäre etwas das 40k meiner Meinung nach auch gut tun könnte und einige Probleme lösen könnte die gerade in dem ersten Spielzug stattfinden.
 
"Wir" machen gar nicht mehr den Umsatz, den Umsatz machen die, die noch nicht so lang dabei sind.
Wage ich stark zu bezweifeln. In meinen weit über 25 Jahren im Hobby investiere ich weiterhin jährlich einen nicht unwesentlichen Geldbetrag ins Hobby, weil ich mich nicht auf eine Armee beschränken möchte. Es gibt immer etwas zu tun, eine Armee ist eh nie fertig und wenn es mal keine Einheit ist, kommt Gelände dazu.
 
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Ich bin mir nicht sicher. Ist so ein Gefühl. 1.000 Punkte bedeutet kleinere Armeen und weniger Einheiten. Damit könnte potentiell ein größerer Teil der Armee von den Sonderregeln profitieren bzw. betroffensein.
Ich glaube einige Regeln skalieren mit der Armeegröße, andere nicht
Verstehe, aber das ist doch nicht nur ein Gefühl, sondern eigentlich ein Fakt, den du da äußerst.
Denn es is ja so.
Ich denke jedoch, dass es, vielleicht wider Erwarten, sehr gut funktioniert.
Würde es also nicht als Problem sehen.
Die Spiele fühlen sich dadurch eigentlich sehr dynamisch an. (wir spielen 1.250 Punkte).


Vielleicht ist da aber auch nur unterbewusst noch der Wunsch, dass das eine oder andere Detachment grundlegend überarbeitet wird.
Kann ich Sehr gut nachvollziehen.
Ne verfeinerung der bestehenden Detachments wäre in meinen Augen eigentlich bitter nötig.
Würde auch mal wieder Abwechslung bringen und sich dadurch "frischer" anfühlen.
 
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... eigentlich ein Fakt,

Die unterschiedliche Skalierung schon. Die gab es ja auch schon in der 10. Edi.
Aber wie stark die Auswirkung auf das Balancing bei kleinen Punktzahlen ist kann ich ohne Testspiele noch überhaupt nicht absehen.

Sehr gut möglich, dass der Fix von GW gut funktioniert. Schön wäre es.
 
Das ist innerhalb unseres Wirtschaftssystem eine Notwendigkeit und deshalb normal. Und kein moralisches Merkmal.
Nicht das ich GW für einen moralische und fan-freundliche Aktiengesellschaft halten würde - ich finde die Marketing Methoden und Klagewellen gegen Konkurrenten ziemlich fragwürdig - aber neue Editionen gehören da nicht dazu.
Das Ding ist ja, GW ist hier nicht einmal GW - auch GW vermag es, Editionen mit sinnvollen nuancierten Verbesserungen zu bringen. Das Basisregelwerk von HDR ist beispielsweise grundsolide und wurde mit jeder Edition verfeinert, ohne dass man da alles umherwerfen musste. Nun gab es an der jüngsten Edition Kritik, aber das lag eben daran, dass (vielleicht aufgrund von Urheberrecht) ein Drittel der Modelle in die Legends ging und die Veröffentlichung der Profile in drei separaten Büchern stattfand mit einiger Verzögerung dazwischen. Also Modelle teils ewig nicht gespielt werden konnten.

Das TOW-Regelwerk nehme ich nun auch nicht als unbeliebt war - da hatten wir zwar noch keine weitere Edition in jüngerer Zeit, allerdings ein Werk, was auf vielen vorangegangenen Editionen aufbaut.

Die Horus Heresy war bisschen experimentell - ich finde das Regelwerk an sich äußerst gelungen. Allerdings war hier halt die Hand es Marktes wieder das Problem und dass sie uns diverse Einheiten kosten wollte. An der Balance der Missionen müsste geschraubt werden. Dafür mögen denen aber die Kapazitäten fehlen.

Und hier sehe ich auch eine Art Dysbalance. So ein Regelteam, welches GW sich für Wh40k leistet muss halt auch beschäftigt werden. Dementsprechend ist umherwerfen wahrscheinlich die Devise. Ich bin tatsächlich auf die Codizes in dieser Edition gespannt, die teilweise echt cool sein könnten und mit den Enhancements für Trupps, ggf. wieder ausdifferenzierteren Waffenoptionen und passenderen Detachments durchaus Spaß bringen können. Allerdings erwarte ich auch, dass die Gültigkeit dieser Bücher bereits jetzt 3 Jahre - x beträgt, heißt, nicht lange genug, als dass ich mir als Gelegenheitsspieler dieses Ticket für 50 Euro ziehen möchte.
 
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Sollten die Gerüchte stimmen werden die Codex Bücher deutlich schmaler, kleiner und nur noch Softcover, sozusagen analog zum neuen Regelbuch. Wenn dann die Kosten auf 25€ pro Codex ca fallen, wäre ich damit durchaus fein! VA hat die Entwertung durch die BalanceSlates und Editionswechsel dann ein weniger bitteren Nachgeschmack.
 
Sollten die Gerüchte stimmen werden die Codex Bücher deutlich schmaler, kleiner und nur noch Softcover, sozusagen analog zum neuen Regelbuch. Wenn dann die Kosten auf 25€ pro Codex ca fallen, wäre ich damit durchaus fein! VA hat die Entwertung durch die BalanceSlates und Editionswechsel dann ein weniger bitteren Nachgeschmack.
Ich werde mir auch diese Edition, wie in der davor - keinen Codex kaufen und hab für mich beschlossen das weiter so zu handhaben bis entweder der Produktzyklus länger wird oder das Produkt Codex durch echte neue Inhalte wieder überzeugt. Bis dahin weiche ich wohl auf Piraterieanbieter aus. Ist irgendwie ein blödes Gefühl das so zu machen, aber das Angebot von GW kann mich einfach nicht überzeugen (das ich einige Armeen habe macht es natürlich nicht einfacher). Bei nem 10er pro Codex würde ich vermutlich sagen OK, aber ich verstehe, dass so ein Angebot wirtschaftlich nicht realisierbar ist.
 
Ich mag mich irren (und ich befürchte schlimmes, dass ich überhaupt in dieses Diskussions-Ritual einsteige 😉 ), aber kann es sein, dass es hier zum Beginn einer neuen Edition immer zwei Grundfraktionen gibt?
-Die eine, die diese 11. Ausgabe vermutlich spielen wird und sich irgendwie mit diesem immer neuen Kreislauf aus "unbefriedigenden" Editionen abgefunden bis angefreundet hat.
-Die andere, die diese 11. Ausagabe vermutlich auch spielen wird, aber dennoch immer wieder die altbekannten Kritikpunkte erneuert.

Ich kann persönlich viele Negativurteile an dem Spiel nachvollziehen (deswegen bin ich ja zum Beginn der 9. Edition dauerhaft ausgestiegen), aber ich stelle es mir irgendwie ziemlich anstrengend vor, immer wieder neu den Zyklus von Neue Edition-Genervtsein-Neue Edition-Genervtsein mitzumachen?!

So wirklich eine Art von "Frieden gefunden" mit diesem Spiel und seinen Problemen hat da -von außen betrachtet- mMn nur die oben erwähnte erste Grundfraktion...🤷‍♂️
 
Sollten die Gerüchte stimmen werden die Codex Bücher deutlich schmaler, kleiner und nur noch Softcover, sozusagen analog zum neuen Regelbuch. Wenn dann die Kosten auf 25€ pro Codex ca fallen, wäre ich damit durchaus fein! VA hat die Entwertung durch die BalanceSlates und Editionswechsel dann ein weniger bitteren Nachgeschmack.

Erzähl mehr, woher kommt das Gerücht?
 
Ich mag mich irren (und ich befürchte schlimmes, dass ich überhaupt in dieses Diskussions-Ritual einsteige 😉 ), aber kann es sein, dass es hier zum Beginn einer neuen Edition immer zwei Grundfraktionen gibt?
-Die eine, die diese 11. Ausgabe vermutlich spielen wird und sich irgendwie mit diesem immer neuen Kreislauf aus "unbefriedigenden" Editionen abgefunden bis angefreundet hat.
-Die andere, die diese 11. Ausagabe vermutlich auch spielen wird, aber dennoch immer wieder die altbekannten Kritikpunkte erneuert.

Ich kann persönlich viele Negativurteile an dem Spiel nachvollziehen (deswegen bin ich ja zum Beginn der 9. Edition dauerhaft ausgestiegen), aber ich stelle es mir irgendwie ziemlich anstrengend vor, immer wieder neu den Zyklus von Neue Edition-Genervtsein-Neue Edition-Genervtsein mitzumachen?!
Das fehlt irgendwie noch etwas dazwischen, und realistisch gesehen gibt es doch noch einige weitere Zwischenstufen.

Du nimmst die GW-Regeln als Empfehlungen an und passt sie dann an die Wünsche deiner Gruppe an.
GW ist nicht fehlerlos und hat nicht einmal als Motivation, dir die "bestmöglichen" Regeln zu geben.
Zudem können sie auch gar nicht allen Ansprüchen gerecht werden.

Ich verstehe die GW-Regeln wie eher ein Rezept, das man nach den eigenen Bedürfnissen verfeinert.
Aber die Vanilla-Version ist halt der Kantinenfraß, den jeder irgendwie so runterkriegt, der ultimative Kompromiss von Systemgastronomen, die budgetsensibel und zeiteffizient gekocht haben. (Und darüber beklagen sich Leute, klingt das nicht bekannt?)

Logisch, dass es da zu Hause besser schmeckt. 😉

Wenn man nicht Regelmäßig Turniere besuchen möchte.
Sollte in meinen Augen, einen nichts da dran aufhalten die Regeln anzupassen.
 
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Sollten die Gerüchte stimmen werden die Codex Bücher deutlich schmaler, kleiner und nur noch Softcover, sozusagen analog zum neuen Regelbuch. Wenn dann die Kosten auf 25€ pro Codex ca fallen, wäre ich damit durchaus fein! VA hat die Entwertung durch die BalanceSlates und Editionswechsel dann ein weniger bitteren Nachgeschmack.
Mein Pessimismus schlägt bei dem Gerücht voll aus und überlegt direkt ob sie dann in den Codex nur noch Fluff und Bilder packen, man diesen aber kaufen muss um an den Code für die Regeln in der App zu gelangen. Diese Aufteilung der Grundregeln in Buch / PDF und App lässt mich da ungutes Ahnen…
 
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Mein Pessimismus schlägt bei dem Gerücht voll aus und überlegt direkt ob sie dann in den Codex nur noch Fluff und Bilder packen, man diesen aber kaufen muss um an den Code für die Regeln in der App zu gelangen. Diese Aufteilung der Grundregeln in Buch / PDF und App lässt mich da ungutes Ahnen…
Aber wäre das nicht cooler als jetzt?
Es sind ja nicht nur Punkte die GW an den regeln ändert, sondern teilweise ganze Regeln umschreibt oder sogar neue zusätzliche hinzufügt.
Vergleiche mal Intercessoren von anfang der Edition mit dem Ende der Edition.
 
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Sollten die Gerüchte stimmen werden die Codex Bücher deutlich schmaler, kleiner und nur noch Softcover, sozusagen analog zum neuen Regelbuch. Wenn dann die Kosten auf 25€ pro Codex ca fallen, wäre ich damit durchaus fein! VA hat die Entwertung durch die BalanceSlates und Editionswechsel dann ein weniger bitteren Nachgeschmack.
Da alles nur noch den Turnierspielern in den Hintern geblasen wird und denen der Fluff komplett egal ist, ist das der Weg, der zu erwarten war.